SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

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neuester Beitrag: 14.11.19 15:08
eröffnet am: 19.03.16 06:14 von: cicero33 Anzahl Beiträge: 528
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19.03.16 06:14
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593 Postings, 1399 Tage cicero33SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

Ich beobachte das Unternehmen SW Umwelttechnik bereits seit mehreren Jahren und denke, dass die Zeit nun reif für einen Kursanstieg sein müsste.

Die Österreichische SW Umwelttechnik stellt Betonfertigteile für die Bereiche Wasserschutz und Infrastruktur her. Man bearbeitet insbesondere die Märkte Österreich, Ungarn und Rumänien, wobei in Ungarn etwa 50% der Umsätze erwirtschaftet werden. In diesen Ländern stehen eigene Werke zur Fertigung der Betonteile bzw. gibt es auch einen Vertrieb. Man bezeichnet sich als Marktführer in bestimmten Bereichen. SW ist ein Familienunternehmen, welches seit dem Jahr 1910 am Markt aktiv ist.
Mit der Öffnung der Grenzen wagte man die Expansion in die Osteuropäischen Länder und baute dort insbesondere in den Jahren 2005 bis 2008 mehrere Produktionsbetriebe auf.
Mit der Finanzkrise und der teilweise massiven Rückgänge der Wirtschaften insbesondere in Ungarn und Rumänien (die Bauwirtschaft war mit Umsatzrückgängen von bis zu 50% massiv betroffen) kam das Unternehmen ins Schlingern zumal man für die Expansion hohe - zum Großteil fremdfinanzierte - Geldmittel aufgewendet hatte und die betriebliche Struktur auf wesentlich höhere Umsätze ausgerichtet war. Des weiteren kam ein starker Rückgang der ungarischen und rumänischen Währung hinzu. Die Folge waren hohe Verluste über mehrere Jahre hindurch. Mitarbeiter wurden stark abgebaut und zuletzt auch ein riskanter Geschäftsbereich abgestoßen.
Nun ist man wieder auf Kurs zumal vor allem die Wirtschaften in Ungarn und Rumänien wieder kräftig wachsen. Man bezeichnet sich mittlerweile als einen der profitabelsten Hersteller von Betonfertigteilen.

Zu den Zahlen:

Das Unternehmen weist zur Zeit einen Marktwert von etwa 5 Mio Euro (659.999 Aktien) auf.
Das Eigenkapital liegt nach dem 3. Quartal 2015 bei 3,5 Mio Euro.
Der Umsatz wird im Jahr 2015 etwa um 15% und damit auf ca. 60 Mio gesteigert werden können. Damit ergibt sich ein KUV 2015 von 0,08.
Zum Ende von Q3 ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,1 Mio Euro. Das nicht ausgewiesene Betriebsergebnis sollte geringfügig niedriger ausgefallen sein. Im Gesamtjahr 2015 sollte sich damit ein satter Gewinn ausgehen.

Besonders bemerkenswert sind jedoch die hohen CashFlows die das Unternehmen generiert. Aus dem laufenden Geschäft konnten im Jahr 2013 5,9 und im Jahr 2014 5,2 Mio generiert werden.
In beiden Jahren wurden Schulden im Ausmaß von jeweils mehr als 4 Mio rückgeführt.
Das Unternehmen hat also die Fähigkeit hohe Einnahmen zu erzielen, wenngleich dies bei der Betrachtung des Betriebsergebnisses nicht hervorgeht.

Warum liefert das Unternehmen also fortwährend hohe CashFlows bei einem gleichzeitigen niedrigen oder negativen Betriebsergebnis?:

Das Jahresergebnis wird jeweils durch die recht hohen Abschreibungen - welche primär mit den hohen Investitionen in den Jahren 2005 bis 2008 zusammen hängen ? belastet. Diesen Abschreibungen stehen vergleichsweise nur niedrige Bestandsinvestitionen gegenüber.

Des weiteren wirken negative Währungseffekte auf das Ergebnis. Seit 2006 hat der ungarische Forint um etwa 23% und der rumänische Leu um etwa 20% gegenüber dem Euro abgewertet. Diese Abwertungen wirkten sich in diesem Zeitraum mit etwa 14 Mio Euro auf die Bilanz und damit das Eigenkapital aus. In den Jahren 2006 und 2007 wurden die rumänischen Werke errichtet.
Man sieht damit, dass der starke Rückgang des Eigenkapitals in den letzten 10 Jahren in erster Linie mit Währungsverlusten und hohen Abschreibungen zusammen hängt. Das Unternehmen ist großteils in Euro verschuldet.

Unternehmen besser als es das niedrige Eigenkapital bzw, der niedrige Gewinn aussagt:

Natürlich ist die Fähigkeit eines Unternehmens Gewinne zu erzielen grundsätzlich von entscheidender Bedeutung. Die Gewinne sind schließlich jener Teil der GuV der für die Aktionäre verbleibt.
Wenn aber über Jahre hohe CashFlows generiert werden und damit klar wird, dass das Unternehmen Einkünfte aus dem Geschäftsbetrieb erzielen kann und die Gewinne nur ? sozusagen nicht sichtbar wurden ? dann sollte man schon einen zweiten Blick auf das Unternehmen werfen. In jedem der beiden letzten Jahre überstieg der CashFlow aus dem laufenden Geschäft den Marktwert des Unternehmens. Die hohen CashFlows ermöglichen einen raschen Schuldenabbau. Die Gesamtverbindlichkeiten erreichten mit Ende 2014 einen Stand von 76 Mio Euro ? fast 20 Mio unter dem Niveau von 2013.

Da die Werke einen sehr langen Lebenszyklus (30 ? 50 Jahre) aufweisen, sollten in den nächsten Jahren auch weiterhin nur niedrige (Bestands) Investitionen notwendig sein ? auch bei voller Aufrechterhaltung der ? Konkurrenzfähigkeit. Die Abschreibungen lagen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei 5 bzw. 6 Mio jährlich und sind in den Jahren 2013 und 2014 bereits auf etwa jeweils 3,5 Mio angelangt. In den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass die Abschreibungen etwa auf dem Niveau der Neu- also der Bestandsinvestitionen ankommen.
Durch diesen Umstand sollten sich die hohen CashFlows auch im Gewinnausweis niederschlagen.

Pro und Contra:

Wie geschrieben liegt das ausgewiesene Eigenkapital des Unternehmens aktuell bei 3,5 Mio Euro. Würde man die Währungsverluste von 14 Mio unberücksichtigt lassen (was bilanztechnisch nicht möglich ist) läge das EK also bei 17,5 Mio. Dieser Umstand zeigt, dass die massiven Rückgänge des Eigenkapitals nicht durch unternehmerische Misserfolge - sondern zu großen Teilen wegen der Währungsverluste zustande kam.
Ein weiterer unberücksichtigter Umstand sind die hohen stillen Reserven des Unternehmens. Die Österreichischen Werke wurden 1910 und den sechziger Jahren errichtet bzw. die Grundstücke dafür angekauft. Insgesamt (Österreich, Ungarn und Rumänien zusammen) stehen die Grundstücke mit 4,6 Mio Euro in der Bilanz. Nach meinen Recherchen müssten diese Grundstücke einen wesentlich höheren Wert aufweisen, als sie in der Bilanz ausgewiesen sind. Je nach Berechnungsweise könnte sich hier ein Aufwertungspotential von etwa 14-20 Mio Euro ergeben.
Auch wenn man die Bilanz jetzt nicht auf diese Werte anpassen kann, so zeigt es doch, welche Substanz im Unternehmen steckt.

Ein weiterer positiver Effekt könnte das langsam erwachende Interesse von Investoren an Osteuropa sein. Gerade die Ungarische Börse lief in 2015 außergewöhnlich gut. Die Wiener Börse ist ja bekannt für ihre starke Ostlastigkeit. Das könnte ihr aber jetzt bei einer neuerlich aufkommenden Ostphantasie zugute kommen.

Als Negativ kann man - je nach Sichtweise - die politische Situation in Ungarn und Rumänien bewerten. Ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt hier bestehen.

Ein Risikofaktor ist auch die Abhängigkeit von EU-Fördergeldern. Der Unternehmensbereich "Wasserschutz"  lebt von diesen Fördergeldern. Ein Wegfall dieser Förderungen ist zwar aktuell kein Thema (eine neue Förderperiode ist kürzlich in Kraft getreten), würde aber beim WorstCase - wie etwa dem Zerfall der EU - wohl schlagend werden.

Mit Unsicherheit ist auch die Währungsentwicklung behaftet. Wie geschrieben, haben sowohl die ungarische als auch die rumänische Währung im letzten Jahrzehnt stark gegenüber dem Euro abgewertet. Nun scheinen die Währungen aber stabil zu sein. Die weitere Entwicklung ist aber dennoch schwer vorherzusagen.

Als Negativ ist auch die Börsennotiz zu sehen. Die Aktie notiert neben Berlin und Stuttgart (de facto 0 Umsatz) vor allem in einem niedrigen Segment der Wiener Börse. Ein Handel findet dort nur ein mal am Tag statt. Die Umsätze sind sehr gering.
Die Aktie kommt von über 130 Euro und notiert aktuell bei etwa 7 Euro in der Nähe des Tiefststandes.
Die Unternehmensführung bzw. die Aufsichtsräte bzw. Alteigner haben im Jahr 2015 in mehreren Tranchen insgesamt 19.400 oder 2,94% der ausstehenden Aktien gekauft.
Die Anteilseigner lauten nun wie folgt:

Wolschner Privatstiftung: 288.000 Stk oder 43,94%
VBG (Tochter der BKS-Bank): etwa 60.000 Stk oder knapp 10%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
Unternehmensführung: Vorstände, AR: 59.555 Stk oder 9,02%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
*Hansa Investment Fund: mehr als 5%
Im Streubesitz befinden sich demnach 20-30%.

Die Position Hansa Investment Fund erscheint nicht gesichert. SWUT weist die Gesellschaft zwar als Anteilseigner (größer als 5%) aus, jedoch halten diese Angaben meinen bisherigen Recherchen nicht stand.

Fazit: Das Unternehmen hat eindeutig den Turnaround geschafft. Dieser wurde aber wegen der negativen Währungsentwicklung und der nach wie vor hohen Abschreibungen nicht sichtbar. Bei stabilen Wechselkursverhältnissen sollte das Unternehmen das Potential haben 2-3 Millionen Euro netto im Jahr zu verdienen. Im Jahr 2015 dürfte man mit dem Gewinnausweis erste Hinweise darauf finden. Bei einem Kurs von 7 Euro liegt der Marktwert bei 4,6 Mio Euro, womit sich ein zukünftiges KGV (eventuell 2016 oder 2017) von etwa 2 ergeben würde. Wer also die Sicht auf die hohe Ertragskraft und die verborgene hohe Substanz in den Vordergrund rückt und das derzeit noch niedrige Eigenkapital von 3,5 Mio als vorübergehend und als schnell verbesserungsfähig betrachtet, der könnte in der Aktie gut aufgehoben sein.  
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20.10.19 06:20
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593 Postings, 1399 Tage cicero33Antwort

Hallo soyus,

ich möchte Dir meine Sicht der Dinge zu den Punkten schreiben und mich damit auch zu Deinen Anschuldigungen rechtfertigen:

Ich finde und es gibt auch Literatur oder Erfolgsberichte darüber:
Die erfolgreichsten Unternehmen und Investoren haben immer ausreichend Liquidität um am Markt Chancen wahrnehmen zu können.

SWUT war bisher darin zumindest eingeschränkt und bin mir sicher im Laufe der letzten 7 Jahre hätte es Chancen gegeben. Aber war auch gut und erfolgreich sich auf die eigene Profitabilität zu konzentrieren. Also 1. ist eine höherer Handlungsspielraum aufgrund höherer Liquidität kein Nachteil und 2. bist Du kein Insider um zu beurteilen ob es Sinn macht und hier interessante Möglichkeiten bestehen.  



Wir reden hier von zusätzlicher Liquidität von 2 Mio Euro. Das sind 1/4 bis 1/3 des erwarteten Jahresgewinnes in diesem Geschäftsjahr. Für 2 Mio Euro hätte die SW nicht einmal das Grundgerüst des Werkszubaus in Alsozsolca bauen können. Diese 2 Mio sind bei der derzeitigen Geschäftslage nahezu vernachlässigbar, vor allem aber im Hinblick darauf, dass die Aktionäre ja um  (bis zu) 10% verwässert werden. Ich bleibe dabei, bei 27 Euro oder vielleicht sogar darunter (wir werden es sehen) ist das für die bestehenden Aktionäre ein schlechtes Tauschgeschäft.

Mir scheint nur weil Dein Wunsch Richtung Market-Maker bzw. Fließhandel noch! nicht erfüllt ist, bist Du überkritisch den Vorständen gegenüber. Eigentlich hast Du Ihnen auch viel zu verdanken seit 2015.

Dass ich den Market Maker für Sinnvoll halte ist ja wohl klar. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es seitens der Vorstände keine plausible Rechtfertigung geben kann, einen solchen nicht zu installieren.

Es stimmt, dass ich mich immer wieder kritisch gegenüber den Vorständen äußere. Ich begründe das dann aber auch. Jede sachliche Kritik kann aber auch als Basis dienen, die Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten und sie vielleicht sogar nochmals zu überdenken.
Im übrigen habe ich mich auch vielfach positiv geäußert und die Leistung immer wieder hervorgehoben.  

Was genau habe "ich persönlich" den Vorständen zu verdanken?  
Die Vorstände arbeiten für das Wohl des Unternehmens und nicht für mich. Es ist ihre Aufgabe, das Geschäft bestmöglich zu gestalten, dafür werden sie auch nicht zu knapp bezahlt. Ich habe auch noch keinen Vorstand erlebt, der für seine Misserfolge persönlich haftet und dessen Privatbesitz damit auf dem Spiel stünde. Trifft hingegen der Investor schlechte Entscheidungen kann er im schlechtesten Fall alles verlieren.  Ich will damit sagen - ich habe mich zu einem recht frühen Zeitpunkt für die SW entschieden und bin damit auch persönliche Risiken eingegangen, die halt jetzt belohnt werden.
 

20.10.19 06:41
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593 Postings, 1399 Tage cicero33Kapitalerhöhung

Nochmals.

ich hoffe, dass "bargain" recht hat und die Kapitalerhöhung zu wesentlich höheren Kursen statt findet.

Die SW ist vor über 20 Jahren bereits mit 40 Euro an der Börse gestartet und war damals nicht einmal halb so groß  bzw. war wirtschaftlich weitaus weniger potent.
Zu einem Zeitpunkt, wo die Schulden wesentlich höher waren und wo die Jahresgewinne nicht einmal die Hälfte der aktuellen Gewinne ausmachten, lagen die Börsenkurse bei über 130 Euro.

Warum soll man nun ohne Not Anteile zu Dumpingpreisen von 27 Euro oder darunter auf den Markt werfen?
 

20.10.19 09:36

1852 Postings, 5524 Tage soyus1Danke

Danke Cicero für Deine Sicht der Dinge!

Ist schon gut wenn die Interessen der Privatanleger stark und gut vertreten werden und Du bist schon ein Guter :)

Man wird sehen; falls die Vorstände nach Erhalt des (diesmal sicher kräftigen und verdienten) Jahresbonus Anfang 2020 (glaub Februar oder März war es) oder die Eigentümerfamilie oder nahestende Personenen oder Unternehmen nochmals kräftig zulegen (ev. auch im Rahmen der Kapitalerhöhung), dann ging es Ihnen aus bestimmten Interessen womöglich wirklich zu schnell mit der Marktentdeckung der tatsächlich unterbewerteten SWUT.

Trotzdem kann es sehr gut sein für SWUT wenn ein neuer Investor einsteigt und Ihm das ermöglicht wird. Bin schon sehr gespannt auf den Preis/Aktie der KE. Kann mir aber vorstellen, dass diese Info noch ein wenig dauert (nur meine Einschätzung).

In diesem versöhnlichen Sinn einen schönen Sonntag allen und werde wieder mal nur mitlesen :)

soyus1

PS: Im historischen und fundamentalen Vergleich ist die SWUT unter 30? m.E. ein großes Geschenk!
-----------
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

20.10.19 09:54

26 Postings, 328 Tage august170Ich persönlich

Finde mit mit dem derzeitigen Informationsstand keine plausible Erklärung für die Kapitalerhöhung  

21.10.19 04:43
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593 Postings, 1399 Tage cicero33Kapitalerhöhung

Ich finde halt der Unterschied zu vor 2 Jahren ist der, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der SW enorm gestiegen ist. Damals konnte man bestenfalls von Jahresgewinnen von 2-3 Mio ausgehen.
Dementsprechend lange hätte es gedauert, bis die angestrebte Eigenkapitalquote erreicht werden hätte können.

2018 und 2019 haben jetzt aber ein völlig anderes Bild ergeben. Die beiden Jahre zeigen, dass die SW auch sehr hohe Gewinne schreiben kann. Der Zeitraum, bis die angestrebte EK-Quote erreicht werden kann, ist damit wesentlich kürzer.

Die SW hat mittlerweile wieder eine absolute Position der Stärke erreicht und sollte die Bedingungen stellen. Noch vor ein paar Jahren hatte man eher die Position eines Bittstellers.

Ich will damit nur erklären, wieso es bei mir zu einem Sinneswandel bezüglich einer Kapitalerhöhung gekommen ist. Vor zwei  Jahren war ich auch eher dafür, aber auch damals schon, nur bei einem entsprechenden Preis, der dann tatsächlich auch dem Unternehmen etwas bringt.  

23.10.19 13:14
1

1852 Postings, 5524 Tage soyus1SW Umwelttechnik und youtube & facebook

Hallo allerseits,

SW Umwelttechnik ist auch auf Youtube gut vertreten:
https://www.youtube.com/results?search_query=sw+umwelttechnik

Zum Beispiel:

Der CEO hat auch auf facebook ein Profil, welches er sehr für die laufenden SW Umwelttechnik News nutzt (vieles auch öffentlich sichtbar):

https://www.facebook.com/klaus.einfalt
gibt natürlich auch von dem Unternehmen selbst auch Seiten (auch ungarisch)...

Wegen Kurs: langfristig wird es eher nebensächlich sein, ob man zu 27? oder 30? einsteigt, aber ich verstehe die Diskussion und jeder von uns wäre gerne schneller wieder bei dreistelligen Kursen.

LG & heute doch nicht passiv ;)

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28.10.19 16:27

593 Postings, 1399 Tage cicero33Kursentwicklung

Jetzt wird sich zeigen, ob und in wie weit die SW-Spitze bereit ist, den Kurs mit Mini-Umsätzen abbröckeln zu lassen.  

Ist jemand an einem niedrigen Preis der neuen Aktien interessiert, so  manipuliert er ohne viel Aufwand den Kurs nach unten. Die Kapitalerhöhung könnte damit zu niedrigeren Preisen statt finden - zum Vorteil jener Investoren, die jetzt einsteigen wollen.

Ich verstehe es bis heute nicht, dass man überhaupt diesen Weg gegangen ist, dass man die Kapitalerhöhung ohne die Nennung eines Preises der neuen Aktien ankündigt.  Hätte man den Kursen freien Lauf gelassen, wären wir heute wohl schon deutlich höher und das Unternehmen könnte auch stärker davon profitieren.  

28.10.19 19:29

82 Postings, 17 Tage Michael_1980Gedanken

Die KE ist aus Meiner sicht, zur jetzigen Zeitpunkt schwachsinn.

Aber sollten die neuen Aktien nicht AltAktien Besitzer zuerst angeboten werden?

Hiffentlich lehnt der Aufsichtsrat den Vorschlag ab!
Klingt aber als ganze UNprofesonell ...
Normal lãuft das anders ..  

29.10.19 05:35

593 Postings, 1399 Tage cicero33Kapitalerhöhung

Ja, sicher werden die neuen Aktien den bestehenden Aktionären zuerst angeboten.

Wie geschrieben, denke ich aber nicht, dass der Streubesitz umfangreich zu den Zeichnern gehören wird.  Damit verbleibt der Nutzen einer günstigen Kapitalerhöhung entweder beim Mehrheitseigner oder beim neuen Investor.

Hiffentlich lehnt der Aufsichtsrat den Vorschlag ab!



Dieser Hoffnung darfst Du Dich nicht hingeben!!!!

Die KE ist aus Meiner sicht, zur jetzigen Zeitpunkt schwachsinn.

Das sehe ich leider auch immer mehr so. Vor allem hätte man für das Unternehmen wesentlich mehr herausholen können. Analog zu den ausgezeichneten Zahlen sind die Kurse und auch die Umsätze stark angezogen. Und genau in diesem Moment unterbricht das Management diese erfreuliche Entwicklung mit einer unprofessionellen und meiner Ansicht sogar beispiellosen Meldung über die geplante Durchführung einer Kapitalerhöhung. Das unprofessionell und beispiellos bezieht sich jetzt ausschließlich darauf, dass man nicht gleichzeitig einen Preis genannt hat, wo die Kapitalerhöhung durchgeführt wird. Die Meldung hat ja auch kein Zeitfenster beinhaltet bzw. ist meiner Ansicht ja auch nicht garantiert, dass die KE tatsächlich statt findet.
Wozu also, eine solche Meldung heraus geben - ohne konkret dabei einen Preis zu nennen?
 

29.10.19 08:33

82 Postings, 17 Tage Michael_1980Gedanken

Vielleicht will sich ja F?hrungspersonal noch mal Eindecken.

Unprofesonell finde ich KE ank?ndigung in dieser Form, die letzten KE bei meinen anderen Unternehmen waren immer- Zeitpunkt, Preis & Verhãltnis ...  

29.10.19 19:54
1

13 Postings, 1012 Tage _buhmi_@Michael_1980

Sag mal, Du hast seit Deiner Anmeldung gestern (!) in 'zig Threads nur belangloses, unbegründetes, vollkommen unreflektiertes und mit Fehlern gespicktes Zeugs geschrieben, das im wesentlichen den vorangegangenen Beitrag inhaltlich kopiert, aber emotional deutlich verstärkt (zumeist ins Negative). Ich erlaube mir, die Vermutung in den Raum zu stellen, dass Du in Wirklichkeit eine Agenda hast, bzw. gar ein Bot / eine KI bist. Die tauchen ja leider immer häufiger in Internetforen auf und werden auch immer dreister.

:-(
--> ignore

PS: Ich glaube auch nicht, dass Du SWUT überhaupt kennst, geschweige denn Aktionär bist.  

29.10.19 20:01

82 Postings, 17 Tage Michael_1980Gedanke

Was sie glauben oder nicht ist mir Egal.
Vielleicht versuchen sie es mal mit einen Paradigmen wechsel, was f?r sie Belanglos ist, könnte andere Intressieren.

 

02.11.19 12:02

26 Postings, 328 Tage august170Ich denke ..

Eine Kapitalerhöhung kann man in diesem Zusammenhang positiv oder auch negativ sehen
.

Für die Eigenkapitalquote ohne stille Reserven ist diese sicher zuträglich.  

02.11.19 12:42

82 Postings, 17 Tage Michael_1980Gedankem

KE stãrkt sicher das EK ABER die Frage bleibt warum jetzt, wo man Wirtschaftlich oben auf ist?
Vorallem auch die komische die halbherzige ank?ndigung  

02.11.19 13:57

1852 Postings, 5524 Tage soyus1Halbherzig?

Werter Michael_1980,

unter 20? hätte eine KE keinen Sinn gemacht (zuviel Verwässerung bei zu wenig neuem Kapital) und natürlich geht es jetzt der SWUT besser, sonst wäre auch nicht der Kurs so gestiegen.

Wegen halbherzig würde ich mal vor der eigenen Türe kehren. So wenig neuen Inhalt bei zugleich so vielen "Vertippern" findet man selten. Sorry, will nicht unhöflich sein, aber ist leider so.

Freundliche Grüße ;)
-----------
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02.11.19 14:29

82 Postings, 17 Tage Michael_1980Gedanken

Leider bin ich nicht im AR & habe nur die gleichen Info wie wir alle.

Vor jahren bei einen EK von 3% hãtte ich KE verstanden, jetzt wo man aus eigenerkraft in normale fahrwasser kommt, ist es f?r mich verwunderlich & Punkt, das ist meine Meinung.

Die lezten KE die ich bei Meinen Investionen hatte liefen i.e. so:
Ank?ndugung von KE + Datum + Verhãltnis + Info.
Darum mein Eindruck der halb Herzigkeit.
Weiters schliesse ich mich der Meinung an das SWUT mehr Wert ist als der aktuelle B?rsenwert darstellt, i.f. bin ich mit einer KE (ohne f?r Mich erkennenten Grund) kritisch.

Ihr Mimimi trãgt halt auch nicht viel zur Diskusion bei. Also vielleicht mal seber vor der Eigenen T?r kehren ;-)  

05.11.19 13:24

1852 Postings, 5524 Tage soyus1Diskussion & Zahlen

Natürlich war bei EK 3% das Risiko viel größer, aber in Wahrheit bzw. Großteils haben die Banken das gecheckt und die großen stillen Reserven gesehen, sonst hätten Sie damals nie die Umschuldung gemacht. Insofern wollte damals auch keiner eine KE (jedenfalls ich nicht), weil es hätte wie gesagt zu diesen Kursen um 6? viel zu wenig Kapital bei hoher Verwässerung gebracht.

Die Vorstände sind m.E. halt sehr darauf bedacht alles richtig zu machen bzw. die Corporate Governance Vorgaben bestmöglich einzuhalten. Vermute Sie werden da auch beraten weil Sie was KE betrifft keine oder wenig Erfahrung haben. Jetzt kann halt jeder größere Marktteilnehmer seine Interessen bekunden und dann kommt die KE mit den ausgeloteten Bedingungen. Ev. gibt es ja schon jemanden der größer Einsteigen will und um fair zu sein evaluieren Sie den Markt. Vielleicht legen Sie auch selbst nochmals nach; wird werden es sehen.

VIEL WICHTIGER sind die SUPER Q3 ZAHLEN. Rechne nun mit mindestens 11? EPS, somit ein KGV 2019 von unter 3 (je nachdem wie hoch der Kurs noch steigt).

PS: Diskussion schreibt man nicht so wie Sie das taten (auch die Groß- Kleinschreibung können Sie sicher besser) ;) halte es für besser weniger aber überlegt zu schreiben, aber jeder ist frei; Immerhin haben Sie Ihre Argumente gut dargebracht :) Danke dafür!
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05.11.19 15:15

82 Postings, 17 Tage Michael_1980Gedanken

Zahlen sind Top - Gewinn wurde Ordentlich nach oben geschraubt.
Da verwundert mich KE immer noch.

Ausblick Vorsichtig - glaube aber das in Ungarn & Romãnien weiterhin in die Inferstruktur Investiert wird.


Offensichtlich ist das kein Börsenforum sondern treffpunkt der Germanisten ...  ;-)  

05.11.19 16:46

1852 Postings, 5524 Tage soyus1Super Zahlen!!

Ja, wirklich top und Danke für Ihre Gedanken zum Ausblick!

Bin schon sehr gespannt wie Wien morgen reagieren wird. Stuttgart und Berlin ziehen schon an:

Geld- und Briefkurse

HandelsplatzGeld-Stk.GeldGeld-BriefBriefBrief-Stk.Spread Zeit

 

Wien
032,00 ?
28,00 ?0-12,50%16:00:02

 

Stuttgart
50031,00 ?
33,00 ?3206,45%15:11:45

 

Berlin
50031,00 ?
33,00 ?3206,45%15:11:46


Wegen Germanistikforum: Soll natürlich nicht im Vordergrund stehen, aber es ist eine Tatsache, dass man selbst eher Fehler macht, wenn man fehlerbehaftete Texte liest. Insofern geben Sie sich bitte mehr Mühe... z.B. Infrastruktur... oder verwenden Sie bitte ein Rechtschreibprüfprogramm. Immerhin lesen hier mehr als 100 Personen am Tag mit :) Danke!

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06.11.19 06:28
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593 Postings, 1399 Tage cicero33Spitzen - Zahlen - nochmals getoppt!

Und schon wieder ist es passiert. Die ohnehin schon Super Zahlen des Halbjahres und die Erwartungen auf die weiteren Quartale wurden wieder getoppt. Der Umsatz  in Q3 lag bei etwa 39 Mio und das Ergebnis bei unglaublichen 3,8 Mio.

Schaut man sich das letzte GJ im Vergleich dazu an, sieht man, dass Q3 leicht stärker war als Q4.

Im Gesamtjahr 2019 sollten wir aber trotzdem locker über die 100 Mio Umsatz kommen.
Wenn man in Q4 nur ein Ergebnis von 2,3 Mio schafft, wären wir bereits 8 Mio.  Ich denke also nicht, dass es verwegen ist, wenn man mit einem Ergebnis von zumindest 8 Mio rechnet. Im Grunde könnten sogar 9 Mio heraus kommen, dafür bräuchte man ja auch nur 3,3 Mio, was ja angesichts der 3,8 Mio aus Q3 durchaus in Reichweite liegen könnte.
Sondereffekte sind natürlich nicht berücksichtigt.
 

06.11.19 07:02
2

593 Postings, 1399 Tage cicero33Fairer Aktienwert

Auch wenn es klar ist, dass sich ein derartiges Geschäftsjahr wie 2019 nicht fortschreiben lassen wird (es gab ja schon Hinweise im Quartalsbericht darauf), so meine ich doch,  dass  man hier durchaus auch höhere Marktkurse als diese zuletzt genannten 40 Euro noch als fair betrachten kann - auch unter Miteinbeziehung der Schuldensituation. Immerhin bedeutet eine hohe Ertragskraft auch die Fähigkeit die Schulden in einem höheren Tempo abtragen zu können.
Vor allem steigt damit aber die Chance auf zukünftig sehr hohe Dividenden.  Es wird dazu auch der Zeitraum verkürzt,  bis diese angestrebte EK-Quote von 25-30 % erreicht wird. Darüber hinaus verbessern sich weitere Kennzahlen wie das Gearing stark, was wiederum  eine Rating-Einstufung durch die Banken ermöglicht.
Es ist also nicht nur die KGV-Betrachtung die einen wesentlich höheren Marktwert als diese aktuellen 30 Euro als fair ansehen würde.
 

06.11.19 20:47

13 Postings, 1012 Tage _buhmi_Die Zahlen sind sehr gut...

und ich werde von meinem Ziel dreistelliger Kurse nicht abrücken. Ich setze dabei weiterhin hauptsächlich auf den Dividendentrigger, mit der selben Argumentation wie cicero33.

Die Kapitalerhöhung halte ich für vollkommen nebensächlich, da sie schlimmstenfalls das theoretische Kurspotential um gerade einmal 10% verringert (der schlimmste Fall ist dabei die Hypothese, dass das neue Kapital keinerlei zusätzlichen Ertrag bringt). Da ich das Kurspotential aber immer noch bei mehr als 200% ansetze, ist das in der Gesamtbetrachtung vernachlässigbar.

@Cicero: hast Du die neuesten Entwicklungen eigentlich in letzter Zeit auf w:o im Forum des kleinen Chefs wieder zur Vorlage gebracht? SWUT wurde dort ja vollkommen fehlanalysiert; teilweise mit abstrusen Argumenten. Die aktuelle Entwicklung sollte ja eine kleine Genugtuung für Dich sein ;)  

09.11.19 07:31

593 Postings, 1399 Tage cicero33#buhmi

@Cicero: hast Du die neuesten Entwicklungen eigentlich in letzter Zeit auf w:o im Forum des kleinen Chefs wieder zur Vorlage gebracht? SWUT wurde dort ja vollkommen fehlanalysiert; teilweise mit abstrusen Argumenten. Die aktuelle Entwicklung sollte ja eine kleine Genugtuung für Dich sein ;)



Nein, hab ich nicht!
Ich habe in den vergangenen zwei Jahren mehrmals auf die SW hingewiesen, jetzt ist es genug.

Sehe ich auch so, teilweise waren die Argumente abstrus, teilweise auch berechtigt - siehe die Vorbehalte wegen der niedrigen Liquidität.

 

14.11.19 15:03

82 Postings, 17 Tage Michael_1980Gedanken

Infos zur KE -
24,70 Bezugspreis Verhãltnis 10:1
Beginnend von 20.11. bis 04.12.2019.
66T neue Aktien  

14.11.19 15:08

82 Postings, 17 Tage Michael_1980Gedanken

werde neue Zeichnen, ist ein Fairerpreis. Vorallem das Vorstand  mitzieht ist positiv.  

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