Job-Angst als Todesursache

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neuester Beitrag: 15.09.05 09:34
eröffnet am: 15.09.05 08:10 von: KTM 950 Anzahl Beiträge: 9
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15.09.05 08:10
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8001 Postings, 5588 Tage KTM 950Job-Angst als Todesursache

Gefährlicher als Nikotin
Job-Angst als Todesursache

Die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes und Bevormundung durch Vorgesetzte führen in einer globalisierten Wirtschaft zu immer mehr Fällen von Depression und Herzerkrankungen. Wissenschaftler berichteten beim Weltkongress für Psychiatrie in Kairo, je weniger ein Angestellter Arbeitsabläufe und seine berufliche Zukunft selbst beeinflussen könne, desto höher sei das Risiko einer Erkrankung. So belegt eine Studie aus Ungarn, dass zum Beispiel selbst das Rauchen das Herzinfarktrisiko weniger stark beeinflusst als Arbeitslosigkeit oder die Angst vor dem Jobverlust.

Bei einer Untersuchung in drei brasilianischen Großstädten fanden Psychiater zudem heraus, dass vor allem männliche Angestellte stark unter Unsicherheit leiden. "Sie haben Angst, dass sie, wenn sie laut Kritik üben, als nächste dran sind, wenn wieder Stellen abgebaut werden", sagte die Leiterin der Studie, Ana Maria Rossi, von der Internationalen Stress-Management Vereinigung Brasiliens.

In Ungarn hat der durch den wirtschaftlichen Umbruch ausgelöste Stress in den vergangenen 15 Jahren nach Ansicht von Maria Kopp von der Semmelweis Universität (Budapest) zu einer deutlich niedrigeren durchschnittlichen Lebenserwartung geführt. Hauptstressfaktoren seien dabei Zweit- und Drittjobs, zusätzliche Arbeit am Wochenende, sowie die fehlende Möglichkeit, die berufliche Zukunft zu planen.

In Japan leiden die Angestellten auch darunter, dass traditionelle Regeln am Arbeitsplatz immer weniger Gültigkeit haben. Dazu zählen nach Ansicht japanischer Psychiater der Wegfall des Senioritätsprinzip bei der Beförderung, sowie der früher eher unübliche Wechsel von einem Arbeitgeber zum nächsten. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind "psychische Probleme und durch Stress ausgelöste Störungen in Europa der wichtigste Grund für frühzeitigen Tod".

http://www.n-tv.de/578750.html
 

15.09.05 08:26
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Clubmitglied, 44925 Postings, 7390 Tage vega2000Stimmt

Wenn Menschen kaum noch positive Rückmeldungen für ihre Arbeit erhalten, bei angebrachter Kritik gleich mit Jobverlust gedroht wird, dann kann das langfristig nicht ohne Auswirkungen auf Körper & Seele bleiben.
Irgendwo habe ich mal eine Studie darüber gelesen, wieviele Milliarden es einen Staat kostet seine Arbeitnehmer unter solchen Bedingungen an die Werkbank zu schicken.

Es waren ziemlich viele Milliarden.  

15.09.05 08:31

1309 Postings, 6812 Tage slimfastHinzu kommt das Mobbing am

Arbeitsplatz. Seinen Job zu tun kann wirklich die Hölle sein, das habe ich schon selbst erlebt. Auch das Gefühl, den Arbeitsablauf nicht beeinflussen zu können und Befehlsempfänger sein zu müssen, empfand ich als demütigend.  

15.09.05 08:36
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50568 Postings, 6221 Tage SAKUIch höre schon folgendes:

Ich lebe jetzt gesung - Ich habe mit dem Arbeiten aufgehört ;o)  

15.09.05 08:48

24273 Postings, 7633 Tage 007Bond@Saku

Verstehe ich nicht "... selbst das Rauchen das Herzinfarktrisiko weniger stark beeinflusst als Arbeitslosigkeit oder die Angst vor dem Jobverlust."  

15.09.05 08:52

50568 Postings, 6221 Tage SAKU*g* 007

fürs Klugscheißen bin immer noch ich zuständig (wenn es etwas hochwertiger sein soll: Talisker) ;o)

Aber Recht haste natürlcih...  

15.09.05 08:57

58960 Postings, 6498 Tage Kalli2003aha ...

Ariva personifiziert sich langsam

Idiot:         lmr
Depp:          Happy
Dämlack:       egozentriker
Grosskotz:     utscheck
Klugscheisser: SAKU
hochwertiger Klugscheisser: Talisker

und

Kölschtrinker: *g*

So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

15.09.05 09:04

50568 Postings, 6221 Tage SAKU*g* @ Göllscher o. T.

15.09.05 09:34

8001 Postings, 5588 Tage KTM 950De Faktor Arbeit wird wohl bald der grösste

Posten bei den Krankenkassen ausmachen. Die wo keine Arbeit haben, lweiden darunter und werden krank, die wo Arbeit haben leiden auch darunter und werden krank.

 

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