Rheinmetall - lohnt der Einstieg?

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neuester Beitrag: 18.10.19 06:34
eröffnet am: 24.11.04 13:06 von: nemtho Anzahl Beiträge: 157
neuester Beitrag: 18.10.19 06:34 von: Dat wedig n. Leser gesamt: 72267
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24.11.04 13:06
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2646 Postings, 5616 Tage nemthoRheinmetall - lohnt der Einstieg?

       ariva.de
Ist ja ein heftiger Rücksetzer heute mit ca. 10%. Chart sieht aber recht stabil aus und könnte einen Rückgang bis 36? vielleicht sogar 33? ruhig mal vertragen. Dicke schwarze Kerzen scheinen bei Rheinmetall Tradition zu haben aber nicht von langer Dauer oder großer Wirkung zu sein.
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ANALYSE: LRP bestätigt Rheinmetall als 'Outperformer' - Kursziel: 44 Euro

MAINZ (dpa-AFX) - Die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) haben Rheinmetall nach der angekündigten Zusammenlegung der Aktiengattungen mit der Einstufung "Outperformer" bestätigt. Das Kursziel liegt bei 44 Euro. Eine Wandlung der Vorzugs- in Stammaktien würde die Aktie attraktiver machen und ihr Gewicht im MDAX erhöhen, schrieb Analyst Markus Turnwald in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Er habe diese Maßnahme bereits im August empfohlen.

Die Gesellschaft hatte darüber hinaus mitgeteilt, die Unternehmerfamilie Röchling wolle ihre Beteiligung an dem Rüstungskonzern vollständig abbauen. "Wir halten eine Abgabe an einen einzelnen Großinvestor und damit eine komplette Übernahme von Rheinmetall für nicht wahrscheinlich", kommentierte Turnwald. Er halte gleichwohl den Rückzug für eine wichtige "Weichenstellung für eine innerdeutsche Konsolidierung".

Gemäß der Einstufung "Outperfomer" gehen die LRP-Analysten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden Monaten um mindestens zehn Prozentpunkte besser entwickeln wird als der Index./kp/mnr  
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131 Postings ausgeblendet.

19.07.19 09:31
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431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichJa Ja, das liebe BAAINBw

Das kommt davon, wenn man gegenüber der Industrie im laufenden Projekt immer wieder neue Forderungen stellt... :-(

https://www.n-tv.de/politik/...t-sich-verdoppelt-article21154904.html  

29.07.19 06:30
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431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichWeiter geht's

Rheinmetall übernimmt kanadischen Robotik-Spezialisten Provectus
Kompetenz für autonomes Fahren erweitert


Mit der Übernahme der kanadischen Provectus Robotics Solutions Inc. erweitert Rheinmetall sein technologisches Spektrum im Bereich der Robotik und des autonomen Fahrens. Beide Konzernsparten – Automotive wie auch Defence – sollen künftig vom Knowhow des neu erworbenen Robotik-Spezialisten profitieren. Automatisierung und Digitalisierung gehören zu den wesentlichen Technologieclustern, die innerhalb des Rheinmetall-Konzerns spartenübergreifend ausgebaut und in denen Wissen und Kapazitäten konzentriert werden, um dem Technologiekonzern in Zukunft weitere Wachstumspotentiale zu erschließen.

Mit Wirkung zum 1. Juni 2019 hat das Tochterunternehmen Rheinmetall Canada Inc. 100 Prozent der Anteile an dem in Ottawa (Ontario, Kanada) ansässigen Unternehmen erworben. Provectus Robotics Solutions ist ein junges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Robotersysteme und -software spezialisiert hat. Provectus wurde 2010 gegründet und wird auch in der Zugehörigkeit zu Rheinmetall Canada weiterhin unter Führung des bisherigen Geschäftsführers Paul Rocco arbeiten.

Rheinmetall hatte zuletzt bei öffentlichen Präsentationen großes Aufsehen mit dem unbemannten Mehrzweckfahrzeug „Mission Master“ erregt, das auf Provectus-Technologie basiert und von Rheinmetall Canada für militärische Anwendungen nutzbar gemacht wurde. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass unbemannte Fahrzeuge bei den Landstreitkräften – vergleichbar den Drohnen in der Luftfahrt – künftig eine immer wichtigere Rolle spielen werden, unbewaffnet z.B. als Logistik- oder Aufklärungsfahrzeuge, aber auch als waffentragende Plattformen.

"Wir haben bei unserem Projekt für unbemannte Bodenfahrzeuge bereits eng mit Provectus zusammengearbeitet. Diese vertikale Integration verschafft uns einen entscheidenden Vorteil in der autonomen Mobilitätstechnologie", sagte Stéphane Oehrli, President und CEO von Rheinmetall Canada. „Da diese Kapazität auch für die Automotive-Sparte Rheinmetalls ein wichtiger Faktor ist, wird unser gesamter Konzern von der Expertise von Provectus profitieren. Die Automatisierung anderer mobiler Plattformen Rheinmetalls ist eine weitere Innovation, an die wir bereits denken.“

Paul Rocco von Provectus: "Rheinmetall Canada ist die ideale Plattform, um unser Wachstum zu beschleunigen und gleichzeitig unsere Präsenz in Kanada und international zu verstärken. Dies ist eine großartige Gelegenheit für das Provectus-Team, die unsere Möglichkeiten im Markt für autonomes Fahren erheblich verbessert und uns zusätzliche Chancen erschließt."

Der Zukauf ist Teil der Strategie von Rheinmetall, sich als bevorzugter Anbieter von Hochtechnologie zu positionieren – auch und besonders in Kanada, wo das Unternehmen seit vielen Jahren ein bewährter Partner der Streitkräfte ist.

In dem Land will Rheinmetall von der Expertise der Provectus Robotics Solutions insbesondere bei dem derzeit in Realisierung befindlichen Großvorhaben ISTAR der kanadischen Streitkräfte profitieren. Das Akronym steht für Intelligence, Surveillance, Target Acquisition and Reconnaissance, also Nachrichtengewinnung, Beobachtung, Zielerkennung und Aufklärung.


Über Rheinmetall Canada

Rheinmetall Canada ist der kanadische Ableger des deutschen Rheinmetall-Konzerns, Europas führendem Anbieter von Systemen und Ausrüstungen für die militärischen und zivilen Sicherheitskräfte. Mit rund 350 Mitarbeitern an den Standorten Saint-Jean-sur-Richelieu (Québec) und Ottawa (Ontario) verfügt Rheinmetall Canada über mehr als 30 Jahre Erfahrung und Kompetenz in der Entwicklung, Integration und Produktion plattformunabhängiger Systeme.


Über die Robotik-Lösungen von Provectus

Provectus Robotics Solutions Inc. ist ein international führender Anbieter in der Entwicklung von Roboteranwendungen für die private und öffentliche Sicherheit sowie für Militär und Behörden. Das Softwarepaket von Provectus ermöglicht Schlüsselkompetenzen in der Robotik, wie z.B. die Umwandlung nahezu aller Bodenfahrzeuge in eine äußerst vielseitige mobile Roboterplattform durch autonome Fahrfunktionen. Die unbemannten Bodenfahrzeuge von Provectus wurden in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, wie z.B. in der Geländeabsicherung, der Kampfmittelentschärfung und der Weltraumforschung.


Das unbemannte Fahrzeug (Unmanned Ground Vehicle UGV) Mission Master

Der Mission Master von Rheinmetall eröffnet den militärischen Kräften eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Je nach Variante kann er z.B. Transportaufgaben übernehmen, für den Schutz von Einsatztruppen oder für Überwachungs- und Aufklärungsaufgaben eingesetzt werden. Der Rheinmetall Mission Master kann in schwer zugänglichen Bereichen eingesetzt werden, sowohl autonom fahrend als auch in der „Muli“-Funktion (dem Bediener selbständig folgend). Er bietet motorisierten und nicht motorisierten Kräften Schutz und Sicherheit, steigert so deren Effektivität und hält sie von Gefahren fern.

Die bewaffnete Variante minimiert das Risiko für Einsatzkräfte und erhöht gleichzeitig die Kampfkraft abgesessen kämpfender Truppen erheblich, indem sie Feuerunterstützung leisten kann. Als waffentragendes System kann der Mission Master autonom agieren und militärische Aufgaben mit hohem Risiko im Gefechtsfeld durchführen. Zuletzt hatte Rheinmetall den Mission Master Protection mit einer Waffenstation mit 70-mm-Raketenwerfern vorgestellt, wodurch das Fahrzeug eine enorme Kampfkraft erhielt.
 

01.08.19 08:33

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichSchlechteres Umfeld, aber...

...Rheinmetall bleibt auf kurs. ist halt schön breit aufgestellt.  

01.08.19 11:14
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431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichZahlen zum 1. Halbjahr 2019 ausführlich

Zahlen zum 1. Halbjahr 2019
Rheinmetall steigert Umsatz und Ergebnis



Konzernumsatz steigt trotz rückläufiger Automobilmärkte um 2,2% auf 2.814 MioEUR mit verbesserter operativer MargeOperatives Konzernergebnis um 5,8% auf 163 MioEUR angestiegenErgebnis je Aktie steigt um 36,3% auf 2,44 EURAutomotive zeigt robuste Entwicklung in schwachem Marktumfeld: Operative Marge bei 7,1%Defence legt beim Umsatz um 8,8% oder 112 MioEUR auf 1.375 MioEUR zu; operatives Ergebnis auf 69 MioEUR mehr als verdoppelt Auftragsbestand im Konzern erreicht 8,8 MrdEURKonzernprognose für operative Marge wird bestätigt
Die Düsseldorfer Rheinmetall Group beendet das erste Halbjahr 2019 mit gestiegenem Umsatz, einem erneut verbesserten operativen Konzernergebnis sowie mit einer höheren operativen Marge. Getragen wird diese Entwicklung von der Defence-Sparte des Technologiekonzerns, die in einem dynamischen Marktumfeld profitabel wächst und beim operativen Ergebnis deutlich zulegt. Das Automobilgeschäft hat sich zwar besser als die um rund 7% rückläufige globale Automobilproduktion entwickelt, war aber von der schwachen Branchenkonjunktur beeinflusst.

Rheinmetall spezifiziert seine Prognosen für die Geschäftsbereiche Automotive und Defence entsprechend der jeweiligen Marktentwicklung. Die Jahresprognose für die operative Marge von rund 8% im Konzern wird unverändert bestätigt.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Im laufenden Geschäfts-jahr zeigt sich Rheinmetall mit seiner Aufstellung in den zwei Sparten einmal mehr solide und profitabel. Obwohl Automotive sich wie erwartet nicht ganz vom Rückgang der weltweiten Automobilkonjunktur abkoppeln kann, bleiben wir im Konzern bei Umsatz und Ertrag auf Wachstumskurs. Bei Defence spüren wir verstärkt den großen Nachholbedarf in der militärischen Beschaffung in vielen Ländern. Das gilt ganz besonders auch in Deutschland, wo wir der Bundeswehr ein wichtiger Partner in der Modernisierung und beim Schließen von Ausrüstungslücken sind. Die vergleichsweise robuste Geschäfts-entwicklung unserer Automotive-Sparte zeigt, dass wir mit unserem sehr flexiblen Kostenmanagement bestens aufgestellt sind, um auch in belastenden Marktsituationen deutlich profitabel zu bleiben.“

Der Rheinmetall-Konzern konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 61 MioEUR oder 2,2% auf 2.814 MioEUR erhöhen.

(Vorjahr: 2.753 MioEUR). Wechselkursbereinigt beträgt das Umsatzwachstum 2,0%.

Das operative Konzernergebnis erhöht sich im selben Zeitraum um 9 MioEUR oder 5,8% auf 163 MioEUR (Vorjahr: 154 MioEUR). Damit wächst die operative Marge im Konzern leicht von 5,6% auf 5,8%.

Das Ergebnis je Aktie steigt um 36,3% von 1,79 EUR im Vorjahreszeitraum auf 2,44 EUR im ersten Halbjahr 2019.

Der Auftragsbestand im Rheinmetall-Konzern erhöht sich zum Vergleichswert des Vorjahres deutlich und erreicht 8,8 MrdEUR (30. Juni 2019), nach 7,0 MrdEUR im Jahr zuvor.

Der Anteil der Geschäftsaktivitäten mit dem Ausland liegt mit 72% unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 77%. Die wieder zunehmende Bedeutung des deutschen Marktes ist insbesondere auf das wachsende Auftragsvolumen mit der Bundeswehr zurückzuführen, deren Anstrengungen zur Ausrüstungsmodernisierung mit steigenden nationalen Umsätzen im Unternehmensbereich Defence verbunden sind.


Automotive: Schwache Konjunktur beeinflusst Umsatz und Ergebnis – Marge bleibt auf hohem Niveau

Rheinmetall Automotive hat sich auch im ersten Halbjahr 2019 besser als die internationale Automobilkonjunktur entwickelt, konnte sich von der rückläufigen Entwicklung der globalen Automobilmärkte aber nicht abkoppeln. Die Zahl der weltweit produzierten Light Vehicles (Fahrzeuge unter 6t) war im ersten Halbjahr 2019 um 6,7% rückläufig. Rheinmetall Automotive verbuchte mit 1.441 MioEUR einen um 50 MioEUR oder 3,4% reduzierten Umsatz (Vorjahr: 1.491 MioEUR) und blieb damit deutlich unter dem Produktionsrückgang der Branche. Währungsbereinigt ging der Umsatz um 4% zurück.

Das operative Ergebnis der Sparte reduzierte sich um 31 MioEUR auf 102 MioEUR. Die operative Marge blieb mit 7,1% dennoch auf einem vergleichsweise hohen Niveau (Vorjahr: 8,9%).

Die Division Mechatronics wies nach sechs Monaten des Jahres 2019 einen Umsatz von 808 MioEUR aus, das sind 38 MioEUR weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang ist zum Großteil auf die rückläufige Entwicklung der Pkw-Märkte und insbesondere auf die anhaltend schwache Entwicklung bei Diesel-Pkw zurückzuführen, der durch höhere Umsätze im Lkw-Geschäft sowie mit Pumpen nicht ausgeglichen werden konnte. Das operative Ergebnis reduzierte sich von 90 MioEUR im Vorjahr auf 66 MioEUR im ersten Halbjahr 2019.

Die Umsatzerlöse der Division Hardparts lagen im ersten Halbjahr 2019 mit 503 MioEUR trotz des schwierigen Marktumfelds auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 504 MioEUR). Das marktbedingt rückläufige Geschäft im Bereich Gleitlager konnte durch höhere Umsätze im Bereich Großkolben und durch einen Anlagenverkauf ausgeglichen werden. Das operative Ergebnis lag bei 22 MioEUR nach 35 MioEUR im Vorjahr.

In der Division Aftermarket reduzierten sich die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 MioEUR auf 177 MioEUR. Schwächen zeigten dabei vor allem die Absatzregionen Westeuropa und Nordamerika. Stabile Deckungsbeiträge und ein striktes Kostenmanagement führten dazu, dass das operative Ergebnis zum Halbjahresstichtag trotz des Umsatzrückgangs wie im Vorjahr 17 MioEUR erreichte.


Relativ stabile Umsatzentwicklung in China, trotz starkem Rückgang der Pkw-Produktion

Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen Joint Venture-Gesellschaften in China erreichten im ersten Halbjahr 2019 in einem deutlich rückläufigen Marktumfeld – die Light-Vehicles-Produktion in China sank um 13,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum – mit 457 MioEUR einen um 10 MioEUR oder 2,2% erhöhten Umsatz (Vorjahr: 447 MioEUR). Akquisitionsbereinigt verzeichneten die Joint-Ventures in China einen leichten Umsatzrückgang um 1,3%, der damit aber deutlich unter dem Pkw-Produktionsrückgang in China geblieben ist.


Defence: Umsatzwachstum und starker Anstieg beim operativen Ergebnis

Der Unternehmensbereich Defence setzt seinen Wachstumskurs fort und weist für das erste Halbjahr einen Umsatzzuwachs von 112 MioEUR oder 8,8% auf nunmehr 1.375 MioEUR aus, nach 1.263 MioEUR im Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt beträgt der Zuwachs 9,0%.

Auf mehr als das Doppelte des Vorjahreswerts konnte Defence das operative Ergebnis steigern. Es erhöht sich um 38 MioEUR auf 69 MioEUR, nach 31 MioEUR im Vorjahr. Entsprechend deutlich wächst auch die operative Marge, sie verbessert sich von 2,5% auf 5,0%.

Der Auftragseingang des Unternehmensbereichs Defence im ersten Halbjahr 2019 liegt mit 1.065 MioEUR unter dem hohen Vergleichswert des Vorjahres (1.427 MioEUR). Der schwächere Auftragseingang des ersten Halbjahres 2019 konnte jedoch bereits im Juli mit einem Großauftrag der Bundeswehr ausgeglichen werden, der ein Bruttoauftragsvolumen von über 470 MioEUR umfasst (Nettoauftragsvolumen 397 MioEUR).

In der Division Weapon and Ammunition reduzierte sich der Umsatz geringfügig um 4 MioEUR auf 384 MioEUR gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis der Division blieb – im Wesentlichen aufgrund reduzierter Umsätze mit hochmargigen Produkten – um 5 MioEUR unter dem Vorjahreswert und lag bei -1 MioEUR.

Die Division Electronic Solutions erhöhte ihren Umsatz um 46 MioEUR oder 14,2% auf 369 MioEUR. Der wesentliche operative Treiber war dabei die Auslieferung von Soldatensystemen (Infanterist der Zukunft) an die Bundeswehr. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 23 MioEUR auf 27 MioEUR, was neben dem Umsatzwachstum auch auf positive Produktmixeffekte und den Wegfall von Verlusten bei einer ausländischen Tochtergesellschaft zurückzuführen ist.

Die Division Vehicle Systems verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatzanstieg um 46 MioEUR oder 6,8% auf 718 MioEUR, wobei insbesondere das Geschäft mit militärischen Lkw ausgeweitet werden konnte. Durch die mit diesem Mengeneffekt verbundene bessere Auslastung der Kapazitäten erhöhte sich das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11 MioEUR auf 45 MioEUR.


Ausblick an Marktentwicklungen bei Automotive und Defence angepasst – Konzernprognose für die operative Ergebnismarge wird unverändert bestätigt

Im Geschäftsjahr 2019 erwartet Rheinmetall für den Konzern, trotz einer anhaltend schwächeren Entwicklung der weltweiten Automobilproduktion, eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Das Umsatzwachstum wird aus heutiger Sicht im Rahmen der ursprünglichen Erwartung bleiben, allerdings etwas moderater ausfallen als bisher prognostiziert.

Der Jahresumsatz des Rheinmetall Konzerns soll im laufenden Geschäftsjahr – ausgehend von rund 6,1 MrdEUR im Geschäftsjahr 2018 – organisch und vor Wechselkurseffekten um rund 4% ansteigen. Dies entspricht dem unteren Ende der bisherigen Wachstumsprognose für den Konzernumsatz von 4% bis 6%.

Für den Unternehmensbereich Defence wird organisch und vor Wechselkurseffekten mit einem Umsatzzuwachs von rund 11% gerechnet, was dem oberen Ende der bisherigen Wachstumsprognose entspricht, die von einem Umsatzanstieg zwischen 9% und 11% ausging.

Dagegen haben sich die Expertenprognosen für die weitere Entwicklung der globalen Automobilproduktion in der zweiten Jahreshälfte, für die ursprünglich eine spürbare Markterholung erwartet wurde, verschlechtert. Die Experten von IHS Markit haben ihre Jahresprognose für 2019 zwischenzeitlich auf einen Produktionsrückgang von 3,7% reduziert. Eine Reihe großer Automobilbauer und bedeutender Zulieferer rechnet – gemessen am Vorjahreswert – mittlerweile mit einem Rückgang der globalen Automobil-produktion zwischen 4% und 5%. Dieser Annahme schließt sich Rheinmetall an. Vor dem Hintergrund dieser eingetrübten Markterwartung prognostiziert Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive nicht mehr einen stagnierenden bis leicht positiven Umsatzverlauf, sondern rechnet für das Gesamtjahr 2019 mit einer leicht negativen Umsatzentwicklung zwischen -2% bis -3%.

Ausgehend von dieser Markterwartung für das Automobilgeschäft und der daraus abgeleiteten neuen Umsatzprognose rechnet Rheinmetall im Automotive-Segment 2019 mit einer operativen Marge von rund 7%, nach einer bisherigen Prognose von rund 8%, bei der noch eine deutliche Markterholung in der zweiten Jahreshälfte unterstellt war.

In der Defence-Sparte geht Rheinmetall im Geschäftsjahr 2019 von einer weiteren Verbesserung beim operativen Ergebnis aus und prognostiziert einen Anstieg der operativen Marge auf nunmehr rund 9%. Die bisherige Prognose lag bei 8% bis 8,5%.

Für den Rheinmetall-Konzern ergibt sich – unter Berücksichtigung der Holdingkosten – somit eine erwartete operative Marge für das Gesamtjahr 2019 von rund 8%. Damit bleibt die bisherige Prognose unverändert.





Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Sabine Ritzkat im Auftrag von Peter Ruecker .  

07.08.19 06:53

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichNeuer 60mm-Mörser für Infanterie und Spezialkräfte

Neuer 60mm-Mörser für Infanterie und Spezialkräfte  
Vom Konzept zur Hardware in 18 Monaten


Rheinmetall hat eine neue 60mm-Mörserwaffe für Infanterie und Spezialkräfte entwickelt, die im Juli 2019 ihre Premiere auf einer bundeswehrinternen Veranstaltung hatte. Der RSG60 weist neuartige Design- und Konstruktionsmerkmale auf, welche das Steilfeuersystem sehr leicht und handlich machen. Es lässt sich werkzeuglos mit nur wenigen Handgriffen von einem Standard- zu einem Kommandomörser umwandeln.



Zukunftsträchtige Waffe
Die Entwicklung der neuen Mörserwaffe begann im Oktober 2017 bei der Rheinmetall Waffe Munition(RWM). Ziel der RWM-Produktgruppe Portfolio Fire Support um J**** war es, die bisherige Angebotspalette (60mm-Mörsermunitionsfamilie und Feuerleitkomponenten von Rheinmetall Electronics) um eine zugehörige und zukunftsträchtige Waffe zu ergänzen.

Von Anfang an standen daher Gewichtsersparnis, Schnelligkeit und Ergonomie im Zentrum der Entwicklungsarbeiten. Zwei Entwürfe – einer aus Unterlüß und einer aus Neuenburg – kamen dazu auf den Tisch. Das Konstruktionsteam aus Neuenburg und das Produktportfolio Fire Support vertreten durch Gernot Vollrath erhielten schließlich den Entwicklungsauftrag.



Teamleistung der Entwicklungsabteilungen
Die Neuenburger setzen bei ihrem Entwurf auf eine neuartige Rohrkonstruktion sowie bei der gesamten Waffe auf den Einsatz modernster Verbundwerkstoffe, um Gewicht und Ergonomie zu optimieren. Die Belastungsanforderungen an das Rohr und die verschiedenen Waffenkomponenten wurden in Unterlüß eingehend simuliert. Aufgrund der Simulationsergebnisse entschied sich RWM für einen hochtemperaturbeständigen Faser- und Harzverbundstoff, der das Gewicht im Vergleich zu ähnlichen Produkten anderer Hersteller noch einmal reduziert.

„Die Entwicklung dieser Waffe ist eine Teamleistung der Entwicklungsabteilungen in Neuenburg und Unterlüß“ so B*****, der Entwicklungsleiter in Neuenburg. „Insbesondere der Simulationsbereich um D**** half uns dabei, die Druck- und Temperaturfestigkeit der Waffe zu evaluieren. Das trug erheblich zum bisherigen Erfolg des Projektes bei.“



Deutliche Gewichtsersparnis
Das rund 70 Zentimeter lange Waffenrohr besteht aus Stahl mit einer Carbonfaserumwicklung. Dies gewährleistet einerseits die notwendige Festigkeit und andererseits ein leichteres Gewicht, welches mit rund 30 Prozent Gewichtersparnis gegenüber bisherigen Mörserrohren vergleichbarer Länge und Kalibers zu Buche schlägt.

Insgesamt wiegt das System in der Standard-Version unter 16 Kilogramm. Das neuartige Design der Steilfeuerwaffe wirkt sich platzsparend aus und ermöglicht es den Nutzern, den Mörser in wenigen Sekunden aus der Transportstellung heraus feuerbereit zu machen. Ebenso lässt sich der RSG60 durch das Lösen von Haltebolzen innerhalb von rund 30 Sekunden von der Bodenplatte trennen und somit als leichter Kommandomörser verwenden. Das macht den RSG60 zu einer „Zwei-in Eins-Lösung“.



Interessenten bereits vorhanden
Die Reichweite in der Standardausführung liegt je nach Munition und Ladung bei bis zu 3200 Metern. Mit einer etwa 30 Zentimeter langen Rohrverlängerung lässt sie sich nochmals um rund 500 Meter steigern. In der Kommando-Variante erreicht der RSG60 eine Reichweite von rund 2000 Metern.

Der RSG60 hat bereits mehrere Erprobungsschießen erfolgreich absolviert. Dabei wurden Schussweiten von über 3700 Metern erreicht. Interesse an dem neuartigen Konzept der Waffe ist bereits vorhanden. So bewirbt sich der RSG60 derzeit in einem Auswahlverfahren als 60mm-Mörserwaffe der Bundeswehr.
 

09.08.19 11:16
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431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichHochenergie-Lasersystem für die Bundeswehr

Rheinmetall und MBDA entwickeln Hochenergie-Lasersystem für die Bundeswehr

Rheinmetall und MBDA Deutschland bündeln ihre Kompetenzen im Bereich Hochenergie-Lasereffektoren in einer Arbeitsgemeinschaft. Die Unternehmen wollen gemeinsam einen Laserdemonstrator für die Korvette K130 der Deutschen Marine bauen, integrieren und testen.

Laser stellen eine neue Generation von Verteidigungssystemen dar, die Ziele in Lichtgeschwindigkeit, mit hoher Präzision und geringstmöglichem Kollateralschaden bekämpfen können. Ein Demonstrator dieser Fähigkeit soll nun erstmals auf einer deutschen Korvette unter einsatznahen Bedingungen untersucht werden. Die Details und damit auch die Aufgabenteilung zwischen beiden Unternehmen werden festgelegt, sobald die Leistungsbeschreibung des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr vorliegt.

Mit Blick auf die vereinbarte Zusammenarbeit sagte P**** MBDA Deutschland GmbH: „Von der Zusammenarbeit zwischen Rheinmetall und MBDA profitiert insbesondere die Bundeswehr. Beide Unternehmen werden ihre jeweiligen Stärken einsetzen, das Projekt im Sinne der Deutschen Marine zum Erfolg zu führen.“

W****Waffe Munition GmbH: „Wir werden in einer engen Kooperation gemeinsam daran arbeiten, die Lasertechnologie für die Verteidigungsbereitschaft der Bundeswehr und für den operativen Einsatz verfügbar zu machen. Auch im internationalen Vergleich haben unsere Unternehmen hier herausragende Kompetenzen. Laser bieten neue Möglichkeiten zu Wasser, zu Land und in der Luft. Gemeinsam mit der Deutschen Marine wollen wir diese neue Technologie vorantreiben.“
 

15.08.19 13:55
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431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichAutomotive:Auftrag f Brennstoffzellen-Komponenten

Der Technologiekonzern Rheinmetall ergänzt das Produktportfolio seiner Automobilsparte konsequent in Richtung neuer Antriebsformen.


Zu den derzeitigen Entwicklungsaktivitäten gehören neben Produkten für batterieelektrische Fahrzeuge auch Komponenten für alternative Antriebskonzepte, wie die Brennstoffzelle.

Der Automobilzulieferer Rheinmetall Automotive entwickelt dazu ein spezielles Rezirkulationsgebläse für innerhalb der Brennstoffzelle noch nicht verbrauchten Wasserstoff, besondere Kühlmittelpumpen für Spannungslagen von 400V und 800V sowie elektrische Ventile.

Über das Tochterunternehmen Pierburg hat Rheinmetall Automotive jetzt einen Auftrag für Brennstoffzellen-Komponenten von einem namhaften deutschen Fahrzeughersteller gewonnen. Pierburg liefert dabei elektrische Kathodenventile, die künftig in Brennstoffzellenfahrzeugen des Premiumherstellers eingesetzt werden.

Diese im Pierburg-Werk in Berlin entwickelte innovative Generation elektrischer Klappensysteme wird bei der Regelung der Frisch- und Abluftmassenströme sowie zur hochdichten Absperrung der Brennstoffzellen-Stapel zum Einsatz kommen. Der Produktionsstart der Fahrzeuge ist für 2022 vorgesehen.

Pierburg konnte bei diesem Auftrag von seiner langjährigen Erfahrung als Entwickler und Hersteller von Drossel- und Regelklappen profitieren, die bereits vor mehreren Jahren den Einstieg in die Entwicklung von Brennstoffzellen-Kathodenventilen ermöglichte.

Angesichts der mittlerweile großen Leistungsbandbreite von Brennstoffzellen und den damit bestehenden Luftmassenbedarfen, wurden neben einem sehr kompakten und leichten Vollkunststoff-Ventil mit einem Gewicht von nur 300 Gramm und 25 Millimetern Bohrungsdurchmesser auch Kathodenventile mit einem Durchmesser von bis zu 57 Millimetern entwickelt. Somit können die Kathodenventile Luftmengen bis 750kg/Stunde und absolute Ladedrücke bis 400kPa bereitstellen.

Die speziell für diesen Einsatz ausgewählten und kombinierten Materialien gewährleisten die notwendige Beständigkeit gegen Wasserstoff sowie hochreines Wasser. Das neue Kathodenventil beinhaltet einen elektromotorischen Antrieb mit einer sehr hohen Leistungsreserve. Auf der mit Wasser angereicherten Abluftseite der Kathode bietet er die notwendige Sicherheit, dass es selbst unter Frostbedingungen zu keinen Funktionsbeeinträchtigungen kommen kann.

Für den Einsatz als Absperrventil (Stack Isolation Valve), wurde speziell in Bezug auf die Kleinstleckage eine Vielzahl von Features entwickelt. Dazu gehört unter anderem der Einsatz eines hochstabilen Elastomers als Dichtelement.
 

02.09.19 17:04
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380 Postings, 2804 Tage aurelius1963Morgen

breakout ??
Chart serh bullish  
Angehängte Grafik:
rheinmetal.png (verkleinert auf 32%) vergrößern
rheinmetal.png

03.09.19 07:28
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431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichEurobike 2019

Nun, von Charttechnik bin ich meistens nicht so überzeugt....Aber nun gut, jedem das seine und manchmal kann es ja auch sein , dass ein Algo mal auslöst. Ich lasse lieber die Vielseitigkeit des Unternehmens für sich sprechen:

Amprio präsentiert E-Track System mit umfassendem Servicekonzept


Die Amprio GmbH, ein Unternehmen der Rheinmetall Group stellt auf der Eurobike in Friedrichshafen vom 4. bis 7. September auf Stand 503 in Halle A1 aus. Das Unternehmen wird künftig individuelle E-Bike-Antriebssysteme anbieten und als Systemlieferant mit einem E-Bike-Komplettsystem und einem kundenorientierten Servicekonzept am Markt sein. Der Hersteller arbeitet außerdem an einem umfassenden Angebot im Bereich Connectivity und Bike Intelligence.

Die Prototypenphase ist bereits im Frühjahr 2019 mit ersten Kunden erfolgreich gestartet. Der Start der Serienproduktion ist für 2021 geplant, so dass das Amprio Track System ab 2022 am Markt verfügbar sein wird. Es besteht aus Motor, Akku, HMI und Connectivity. Der kleine, kompakte und leise 48 Volt-Motor ist für E-Mountainbikes im High-End Performance-Segment sowie E-Trekkingbikes ausgelegt. Das dazugehörige Akku-Pack wird es in zwei Größen geben.

Geplant ist außerdem ein breites Servicekonzept mit den Elementen Service, Training und Hotline, bei dem Amprio ein umfassendes Kundeninterface bietet.

Das 2016 gegründete Unternehmen der Rheinmetall Group tritt als neuer Player in den schnell expandierenden Markt für elektrische Antriebe von Pedelecs ein. Das Unternehmen bringt dazu seine jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz im Bereich Elektromotoren aus der Automobilindustrie in diesen Markt ein.

Ein interdisziplinäres Team aus Branchenkennern und erfahrenen Experten anderer Industriezweige arbeitet an den Standorten Neuss und Neckarsulm an der Entwicklung des E-Bike-Gesamtsystems. Die Produktion der Motoren wird innerhalb des vor über 100 Jahren gegründeten weltweit präsenten Automobilzulieferers erfolgen. Amprio profitiert somit von der Solidität und Infrastruktur eines global agierenden Unternehmens aus dem Automotive-Bereich und bringt gleichzeitig die Dynamik und Flexibilität eines Newcomers mit.
 

12.09.19 06:37

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichRheinmetall auf der Eurobike 2019



Vom 4. bis 7. September 2019 fand in Friedrichshafen am Bodensee die Eurobike, die weltweit größte Fahrradmesse, statt. Hier war auch die Rheinmetall Group mit dem Tochterunternehmen Amprio, welches ein innovatives Antriebssystem für E-Bikes entwickelt hat, vertreten.



Die Messe war mit 1.400 Ausstellern komplett ausgebucht. An den drei Business Days kamen knapp 40.000 Fachbesucher und am finalen Festival Day noch einmal mehr als 21.000 Fahrradfans auf das Messegelände, um die technologischen Trends der Fahrrad- und E-Bike-Branche zu besichtigen und in der Demo-Area mit einer Probefahrt zu testen.

Neben bekannten E-Bike-Herstellern wie Bulls, Flyer oder Rotwild stellten auch Antriebshersteller aus der Automotive-Zulieferindustrie wie Bosch, Brose, Mahle, Continental, Metz und ZF aus. Rheinmetall befand sich also in guter Gesellschaft.



Wettbewerbsfähige Konkurrenz
Auf ihrem auffälligen Messestand zeigte die Rheinmetall Group ihre neueste Produktentwicklung. Start der Serienproduktion ist für Mitte 2021 geplant. Bereits jetzt haben auf der Eurobike zahlreiche E-Bike-Hersteller Interesse am vorgestellten Antriebssystem bekundet. Um die Leistungsfähigkeit des Antriebes zu demonstrieren, organisiert Rheinmetall ab Oktober Testfahrten für potenzielle Kunden.



Amprio als Gesellschaft der Division Aftermarket
Ab 1. Oktober 2019 wird die Amprio GmbH als eigenständige Gesellschaft der Division Aftermarket zugeordnet. Diese trägt somit die Verantwortung für deren weitere Geschäftsentwicklung. Die Division Aftermarket bietet der Amprio GmbH durch ihre Erfahrungen im internationalen Vertrieb, Service und der technischen Marktunterstützung die besten Voraussetzungen für den weiteren Aufbau des Geschäftsfeldes und für die Markteinführung weiterer Applikationen in der Zweiradindustrie.



Autorin: Katharina Rohrmoser
 

12.09.19 06:40
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431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichAch übrigens....

....die Belegschaft wurde aufgefordert Überstunden zu reißen, damit alles abgearbeitet wird. Zig neue Stellen wurden neu besetzt und Büros und Fertigunsstätten aus dem Boden gestampft. Es brummt  

13.09.19 16:58

1746 Postings, 594 Tage Gamsbichler@Dat wedig...

Rüstung brummt immer ;-)  

17.09.19 09:09

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichJep...

Stark ist auch, dass die Rheinmetall zwei Standbeine hat: Rüstung und Automotive, Das stützt gegenseitig. Außerdem auch Projekte wie Land400 für Australien. Milliardenschwer, Beschäftigung für Jahre und Jahrzehntelange technisch-logistische Betreuung der vorhandenen Fahrzeugflotte (Aftersale)  

26.09.19 10:22

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichAutomotive in diesen Zeiten auch gut positioniert

Hier nochmal im Detail:

Erhöhte Anforderungen an die Schadstoffreduzierung
Rheinmetall erhält Rekordaufträge von über 700 MioEUR für neue Automotive-Komponente


Die zur Rheinmetall Automotive-Sparte gehörende Pierburg GmbH setzt derzeit aufgrund erzielter Aufträge für ihre neue elektrische Vapor Pump (EVAP) das größte Projekt ihrer Firmengeschichte um. Für diese erst im vergangenen Sommer in Serienproduktion gegangene innovative Komponente verfügt das Unternehmen aktuell über ein Gesamtauftragsvolumen von mehr als 700 MioEUR. Geordert wurde die Weltneuheit von namhaften amerikanischen und chinesischen Automobilherstellern. Die Aufträge laufen zunächst bis zum Jahr 2026. Nach dem erfolgten Hochlauf der entsprechenden Fahrzeugserien werden im Rahmen allein dieser Bestellungen von Pierburg jährlich weltweit bis zu 3,5 Millionen EVAP-Pumpen produziert werden.

Nicht nur für die Emissionen aus den Verbrennungsmotoren von Fahrzeugen, sondern auch für die Emission ihrer Kraftstoffvorräte bestehen mittlerweile strenge gesetzliche Grenzwerte. Um diese einzuhalten, wird ein Aktivkohlebehälter eingesetzt, der die Kraftstoffdämpfe auch bei Stillstand des Motors sammelt und so lange bindet, bis sie im Motor verbrannt werden. Da die Kapazität des Behälters zum Speichern von Kohlenwasserstoffverbindungen allerdings begrenzt ist, muss regelmäßig zusätzlich Frischluft zugeführt werden.

Zu diesem Zweck hat Pierburg mit der EVAP im vergangenen Jahr die weltweit erste Pumpe dieser Art am Markt eingeführt. Die EVAP „spült“ den Aktivkohlebehälter ohne das bislang benötigte Vakuum im Ansaugtrakt und ist damit besonders für moderne Motorengenerationen geeignet.

Sie besteht aus einer zentrifugalen elektrischen Gaspumpe, die von einem einphasigen Motor angetrieben wird und mit großem Durchsatz bei gleichzeitig geringem Druck arbeitet. Ihre thermische Widerstandsfähigkeit wird durch eine innovative, aktive Kühlung der Elektronik erhöht. Diese stellt sicher, dass die Pumpe auch den schwierigen Bedingungen im Motorraum standhält. Zusätzlich ist sie mit einem integrierten Drucksensor versehen, um den Systemdruck an die Steuereinheit des Fahrzeugs zu melden.

Die EVAP wird für die jeweiligen Märkte in Fountain Inn/ South Carolina, einem der nordamerikanischen Fertigungsstandorte des Automobilzulieferers, sowie bei Pierburgs chinesischem Joint Venture für Pumpen (PHP) in der Region Shanghai produziert.
 

26.09.19 19:05

561 Postings, 657 Tage StochProz@Dat Regionale Produktionsstörungen = Emotet?

27.09.19 07:47

165 Postings, 66 Tage Vania1973Hackerangriff

Unterstützung und 50 Tage Linie im Bereich ? 109  

27.09.19 07:56

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichErhöhte Sicherheit für Passanten und Radfahrer.

Die automatisierte Betätigung von Heckkappen ist mittlerweile weit verbreitet und nicht mehr nur in Oberklassenfahrzeugen, sondern auch in der Kompaktklasse zu finden. Was die Seitentüren von Fahrzeugen angeht, so erfolgt das Öffnen und Schließen zwar heute noch weitgehend manuell. Allerdings kommen bereits erste Konzepte zur elektrischen Unterstützung des Öffnungs- und Schließvorgangs zur Serienreife.

Die Pierburg GmbH hat deshalb einen Aktuator zur automatisierten Betätigung von Seitentüren im Fahrzeug (Compact Door Actuator, CDA) entwickelt, der 2022 in Serie gehen soll. In zukünftigen autonomen Fahrzeugen wird eine Automatisierung der Fahrzeugtüren sicherlich eine noch größere Verbreitung finden.

Die Gründe für den automatischen Öffnungs- und Schließvorgang automobiler Seitentüren liegen auf der Hand und bedeuten nicht nur eine Steigerung des Komforts für den Fahrgast. Wenn der Aktuator in das Sicherheitskonzept und die Umfeldüberwachung des Fahrzeugs eingebunden wird, ergibt sich zusätzlich eine erhöhte Sicherheit für Passanten und Radfahrer. Eine Drehmomentüberwachung bringt außerdem ein Einklemmschutz mit sich. Beschädigungen der Tür werden vermieden, ebenso wird das Öffnen besonders schwerer Fahrzeugtüren unterstützt. Technisch gesehen ist es damit auch möglich auf das Türfangband zu verzichten.

Bei dem von Pierburg vorgestellten Aktuator werden die Seitentüren gleichzeitig in ein Sicherheitssystem mit Sensoren der Umfeldüberwachung eingebunden sein.

Der neue Aktuator verfügt durch einen BLDC-Motor über eine hohe Leistungsdichte und ein kompaktes Getriebe. Integriert sind Funktionen zur Erkennung von Hindernissen und integrierte Bremsfunktion zum stromlosen Halten der Tür. Ebenso vorhanden sind implementierte Funktionen zur Bestimmung des Drehmoments sowie eine integrierte Drehwinkelmessung der Türöffnung am Abtrieb.
 

27.09.19 08:04

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichImmer diese Übertreibungen....

....Man, man, man....wegen einen Hackerangriff. Der Laden brummt nachwievor. und dann noch irgend etwas von Unterstützungslinien faseln. In Deutschland hat die Belegschaft gerade mal aus dem Internet davon erfahren. Macht mal nicht so ne' Welle daraus!  

30.09.19 08:38

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichAudi Nachhaltigkeits-Rating

Audi Nachhaltigkeits-Rating
Pierburg Werke Hartha und Celaya (Mexiko) haben sich qualifiziert


Bei Audi und allen anderen VW-Marken ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil der Strategie. Auch in der Beschaffung stellt Nachhaltigkeit bei der Auswahl der Lieferanten ein ebenso wichtiges Vergabekriterium wie Kosten, Qualität und technologische Kompetenz dar. Die Prüfung und Bewertung der Lieferanten erfolgt im Rahmen eines zweistufigen Nachhaltigkeits-Ratings (S-Rating): Im Sommer 2019 prüfte Audi die Pierburg Werke Hartha und Celaya (Mexiko). „Beim S-Rating haben sich beide Werke für die nächsten 5 Jahre für Audi und alle anderen Marken des VW-Konzerns als Lieferant qualifiziert“, so Anne Köhler CSR Koordinatorin Rheinmetall Automotive. „Sie können dem Auftragsvergabekriterium `Nachhaltigkeit´ gelassen entgegen sehen.“
 

14.10.19 11:59

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nich....Tja

So ein Quatsch. Die bestehenden Aufträge für die Türkei dürfen weiterhin abgearbeitet werden. Gilt auch für Aftersale. Das meiste wurde schon angedient. Viele neue Angebote sind eh nicht in der Pipeline. Somit ist der Einfluss von Exportverboten vernachlässigbar.  

15.10.19 09:35

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichNext Generation Technology-Partner

Der "Next Generation Technology-Partner" der U.S. Army


In Zeiten globaler Herausforderungen rücken die Partner in Industrie und Streitkräften beiderseits des Atlantiks enger zusammen. Vom 14. bis zum 16. Oktober 2019 stellt Rheinmetall in Washington D.C. auf dem Annual Meeting & Exposition of the Association of the United States Army (AUSA 2019) einen Teil seiner umfangreichen Aktivitäten und Produkte vor. Dabei adressiert der integrierte Technologiekonzern für Sicherheit und Mobilität drei Themenfelder seiner Technologien für die Streitkräfte von Morgen: Robotik und autonome Fahrzeuge, künftige Waffensysteme und Soldatensysteme.

Robotik, Künstliche Intelligenz und Vernetzungsfähigkeit verändern schon heute das Gefechtsfeld der Zukunft. Gemeinsam mit seinem Partner Raytheon schlägt Rheinmetall der U.S. Army mit dem Lynx KF41 ein Gefechtsfahrzeug der neuesten Generation als das künftige Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV) vor.

Gefechtsfahrzeuge der Zukunft werden durch unbemannte Plattformen begleitet werden. Rheinmetall gehört zu den weltweit führenden Anbietern taktischer Robotik-Plattformen mit fernbedienbaren, teilautonomen und autonomen Fähigkeiten. Auf der AUSA stellt Rheinmetall sein Wiesel Wingman-Konzept vor, das auf das Vorhaben Robotic Combat Vehicle – Light der U.S. Army zielt. Das Wiesel Wingman-Konzept verbindet einen voll digitalisierten Waffenträger Wiesel mit den autonomen Einsatzfähigkeiten des unbemannten Fahrzeugs Mission Master UGV zu einem hochwirksamen Robotik-Fahrzeugsystem.

Hohe Wirksamkeit, Airburst-Technologie und Vernetzungsfähigkeit zeichnen die Waffensysteme der Zukunft aus. Rheinmetall zeigt auf der AUSA sein Konzept für eine Kampfpanzer-Hauptbewaffnung der Zukunft, eine 130mm-Glattrohrkanone mit automatischem Lader. Ebenso informiert das Unternehmen über seine innovativen 40mm-Munitionssysteme einschließlich moderner Luftsprengpunkt- und Feuerleittechnologie, darunter die Vorhaben XM1166 und XM1176 oder den Rheinmetall Precision Aiming Laser und die MK93-Montage. Auch moderne 30mm- und 50mm-Mittelkalibergeschosse und Artilleriemunition stehen im Fokus.

Bei der Digitalisierung von Streitkräften setzt Rheinmetall mit seinem Know-How als Systemhaus für Soldatensysteme, Sensorik, Effektoren, Vernetzung und C4I-Systeme besonders hohe Maßstäbe. So baut das Hochtechnologieunternehmen für Sicherheit und Mobilität seine führende Position bei Soldatensystemen mit Lösungen wie Gladius 2.0 oder Argus New Generation weiter aus. Auf der AUSA zeigt Rheinmetall darüber hinaus seine große Expertise im Bereich der Simulationssysteme. So ist der Simulator für Rheinmetalls Mittelkaliberturm Lance ausgestellt.

Ein weiteres Themenfeld bietet Rheinmetalls umfassende Kompetenz im Bereich moderner Schutztechnologien. Besucher der AUSA können sich am Rheinmetall-Stand über das neue Hybrid Protection Module, das aktive Schutzsystem ADS/Strike Shield und das Schnellnebelschutzsystem ROSY informieren.
 

16.10.19 09:42

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichMainfirst und DB quatschen tot...

"...Die Resultate des Autozulieferers und Rüstungskonzerns dürften recht uninspirierend ausfallen, schrieb Analyst Alexander Wahl..." Kommentar: So ein Blödsinn!. Die wollen doch nur noch Einstiegskurse herbeireden, weil nicht Investiert. Die werden sich noch wundern wenn Rheinmetall uninspiriert neue Zahlen und Aufträge meldet.  

16.10.19 14:18

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichErfolgreiche erste Messe für RPS

Erfolgreiche erste Messe für RPS


Vom 3. bis 6. September 2019 fand in Kielce, Polen, die MSPO – International Defence Industry Exhibition statt. Erstmals nahm die neu firmierte Rheinmetall Protection Systems (RPS) an der Messe teil, die aus der Verschmelzung der IBD Deisenroth Engineering GmbH, Rheinmetall Chempro GmbH und Rheinmetall Ballistic Protection GmbH hervorgegangen ist.

Die RPS präsentierte auf dem Stand ihr umfassendes Produktportfolio. Dazu gehörten die Technologien des passiven Schutzes gegen ballistische Bedrohungen und Minen, Improvised Explosive Devices (IEDs), das Aktive Schutzsystem (ADS) sowie das Nebelschutzsystem ROSY_L. Erstmalig konnte damit den Erstausrüstern (Original Equipment Manufacturer, OEMs) und Endkunden die außergewöhnliche und umfangreiche Leistungsfähigkeit des neuen Geschäftsbereichs vorgestellt werden.



ADS-Integration wichtige Neuerung
Die Rheinmetall Technologien wurden modellhaft anhand eines Kettenfahrtzeug-Querschnitts dargestellt. An dem ausgestellten Modell waren alle drei Divisionen der Unternehmensbereich Defence beteiligt. Damit präsentierte sich RPS als wichtiger Anbieter für neue Entwicklungen im Bereich leichter und mittlerer Fahrzeuge. Eine relevante Neuerung stellte vor allem die Integration des ADS in den passiven Schutz dar.

Die außergewöhnlich leichten Schutzlösungen von RPS sind gerade für die lokalen OEMs von großem Interesse, da ein niedriges Fahrzeuggewicht eine der Kernanforderungen der polnischen Streitkräfte ist.

Während der Messe fanden Gespräche mit weiteren polnischen Fahrzeugherstellern statt, die an der Lieferung von kompletten Lösungen von RPS interessiert sind. RPS ist außerdem mit international operierenden Firmen, die auf dem polnischen Markt ihre Neuentwicklungen anbieten, in engem Kontakt.



Beispiele für passive Schutztechnologien
Die Anwendung der passiven Schutztechnologien konnten Besucher am Bergefahrzeug „Hardun“ der Firma Rosomak begutachten, das in der großen Halle der Polish Armaments Group (PGZ) ausgestellt war. In der Serie wurden alle Fahrzeuge dieses Programms mit Schutz der RPS ausgestattet. Ein weiteres Beispiel für den Einsatz der RPS Produkte ist die Integration von ROSY auf dem Fahrzeug DINO 519 der Firma Concept.

Zudem wurde in der Halle der ballistische Schutz für den Leopard 2 PL gezeigt, der im Rahmen des Aufrüstprogramms in enger Kooperation mit den polnischen Behörden qualifiziert wurde. Mit dem Start der Serienlieferung für die Modernisierung der Leopard 2 PL Kampfpanzer hat sich RPS als wichtiger Partner des polnischen Industrie und Streitkräfte etabliert.
 

18.10.19 06:34

431 Postings, 511 Tage Dat wedig nichFür alle Antriebsvarianten...

17.10.2019 - Presseinfo , Konzern
Elektrische Vakuumpumpe bietet viele Möglichkeiten
Laufleistung, Dauerhaltbarkeit und Effizienz


Pierburg entwickelt seit Jahrzehnten Vakuumpumpen für Bremskraftverstärker. Mit dem heute gängigen Modell EVP 40 bietet der Zulieferer hierfür eine elektrische Variante an, die bedarfsgerecht arbeitet und hohe Maßstäbe setzt was ihre Robustheit, Temperaturfestigkeit und die Geräuschentwicklung angeht. Sie wird in Hybriden und elektrischen Fahrzeugen ebenso eingesetzt wie in Fahrzeugen mit konventionellen Antriebssträngen. Analog zu den Millionen mechanischen Vakuumpumpen auf der ganzen Welt produziert das Unternehmen auch die elektrische EVP 40. Produktionsstätten sind das Pierburg Werk in Hartha, Deutschland, sowie das Joint Venture Pierburg Huayu Pump Technology (PHP) in Shanghai, China.

Die elektrische Vakuumpumpe liefert für moderne Ottomotoren stets das ausreichende Unterdruckniveau für komfortables und sicheres Bremsen - ohne die permanente Verlustleistung einer mechanischen Pumpe. Durch die Unabhängigkeit der Pumpe vom Motor erlaubt das System weitere Effizienzsteigerungen durch einen erweiterten Start-Stopp-Modus (Segeln) bis hin zu einem rein elektrischen Fahrzustand (EV-Mode). Sie benötigt wenig Bauraum und trägt damit wesentlich dazu bei, den umweltschädlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Auch in einem kompakten Elektrofahrzeug (BEV) der Premiumklasse zeigte die Pumpe bei einer Hochlanderprobung auf der alpinen Grossglockner Hochalpenstrasse in Österreich ein hervorragendes Ergebnis.


Laufleistung, Dauerhaltbarkeit und Effizienz

Von großem Wert für das Design der EVP 40 erwies sich die weitreichende Erfahrung des Herstellers bei der Entwicklung mechanischer Pumpen. Besonders großes Gewicht wurde bei ihrer Entwicklung auf Zuverlässigkeit und Laufleistung gelegt, schließlich muss die Fahrzeugperformance zu jeder Zeit gewährleistet sein und gerade das Bremssystem hat dabei höchste Priorität. Weiter waren die Themen Dauerhaltbarkeit und Konstanz entscheidend, so dass die Pumpe ein umfangreiches Erprobungsprogramm unter allen Bedingungen durchlaufen musste, darunter Temperaturtests von -40 °C bis +120 °C. Für die nötige Effizienz wurde ein neuer, robuster Bürstenmotor ohne Elektronik eigens entwickelt.


Noise, Vibration and Harshness (NVH)

Die elektrische Vakuumpumpe kommt in Hybriden, elektrischen Fahrzeugen und Autos mit konventionellen Antriebssträngen zum Einsatz. Die Geräuschentwicklung des Pumpensystems sollte deshalb so gering sein, dass sie während des Fahrens nicht zu hören ist. Dies ist besonders wichtig bei elektrischen Fahrzeugen und Hybriden, die naturgemäß leise laufen. Da die Pumpe und der integrierte Motor eine komplette Eigenentwicklung waren, konnten günstige Befestigungslösungen gefunden und teure Vibrationsentkopplungselemente vermieden werden, so dass das gesamte Pumpensystem eine hervorragende Körperschallentkopplung und geringe Luftschallemissionen aufweist. Somit kann es an Karosseriebauteile angebaut werden, ohne störende Vibrationen in der Struktur hervorzurufen.

Nicht zuletzt ergibt sich durch ein integriertes Rückschlagventil ein Mehrwert für den Kunden: Letzteres macht den Einbau der EVP in das Fahrzeug einfacher und günstiger. Eine von anderen Aggregaten unabhängige und einfache Installation ermöglicht es, bauraumbedingte Konflikte aufzulösen.


Hintergrundinformation: Elektrische Vakuumpumpen

Mechanische Vakuumpumpen, die direkt an den Verbrennungsmotor gekoppelt sind, sind kostengünstig, haben jedoch den Nachteil, dass sie im Fahrzeugbetrieb auch ohne Bedarf stetig mitlaufen – betriebspunktabhängig auch mit hohen Drehzahlen. Die elektrische Vakuumpumpe wird dagegen abgeschaltet, wenn kein Bremsmanöver erfolgt. So reduziert sie den Kraftstoffverbrauch und Emissionen. Zusätzlich wird durch das Entfallen der mechanischen Pumpe das Motorölschmiersystem entlastet, da kein zusätzliches Öl die Vakuumpumpe schmiert. Daher kann die Ölpumpe kleiner dimensioniert werden, was wiederum die Effizienz des Antriebs steigert. Ein weiterer Vorzug: an der ursprünglichen Einbaustelle der mechanischen Vakuumpumpe – meist am Zylinderkopf – steigt der Öldruck.

Bei Hybriden machen elektrische Vakuumpumpen das rein elektrische Fahren bei abgeschaltetem Verbrennungsmotor möglich, dabei bleibt die volle Bremskraftunterstützung erhalten. Diese Pumpen gestatten darüber hinaus auch den Betriebsmodus des so genannten „Segelns“. Dabei handelt es sich um einen Modus, in dem der Antrieb abgeschaltet und entkoppelt ist und aufgrund der reduzierten Widerstände im Antriebsstrang eine zusätzliche Energieeinsparung erfolgt (erweiterter Start/Stopp Betrieb).
 

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