Jeder Zweite hat etwas gegen Ausländer

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neuester Beitrag: 25.07.06 13:21
eröffnet am: 28.06.06 22:40 von: AbsoluterNe. Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 25.07.06 13:21 von: brokeboy Leser gesamt: 601
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bewertet mit 4 Sternen

28.06.06 22:40
4

26159 Postings, 6042 Tage AbsoluterNeulingJeder Zweite hat etwas gegen Ausländer

Genfer Soziologen warnen vor Zunahme populistischer Strömungen in der Schweiz

Gut die Hälfte der Schweizer hat Vorurteile gegenüber Fremden, ein Viertel ist antisemitisch. Neun von zehn Befragten lehnen Rechtsextremismus ab. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Genf.

Das soziologische Institut der Universität Genf hat die Studie über Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz erstellt, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) am Samstag veröffentlicht hat. Die Genfer Forscher konnten vier grössere Gruppen in der Bevölkerung ausmachen.

37 Prozent der Befragten waren demnach zu den "Kreativen" zu rechnen. Diese Gruppe lehnt menschen- und fremdenfeindliche Haltungen ab. Ihr Mitglieder sind gebildet, politisch links, eher jung und wohnen in der Stadt.

Die zweitgrösste Gruppe bilden mit 23 Prozent die "konservativen Nationalisten". Sie zeigen klar fremden- und menschenfeindliche Haltungen. Politisch rechts, sind sie weniger gut gebildet und betrachten die Zukunft mit Sorge.

(...)

Die vierte Gruppe, die "desorientierten Traditionalisten", stellt 9 Prozent. Ihre Angehörigen sind klar fremdenfeindlich und sehen Gewalt als Mittel zur Problemlösung.

Gemäss der Studie sind die "Desorientierten" das Hauptproblem: Sie haben sich aus der Gesellschaft verabschiedet. Auch die "konservativen Nationalisten" geben durch ihre Gewaltbereitschaft Anlass zur Sorge. Dem rechtsextremen Umfeld zuordnen lassen sich 3,8% der Bevölkerung. Ein Viertel der Befragten hat etwas gegen Juden.

(...)

Die Forscher sprechen deshalb von "beunruhigenden Tendenzen": halte der Populismus an, könne durchaus unkontrollierte Gewalt ausbrechen.

(...)

Das Monitoring basiert auf 3000 Interviews.

(...)

BAZ  

28.06.06 22:44

15990 Postings, 6878 Tage NassieJa

vor allem im Urlaub.  

28.06.06 22:44

25551 Postings, 7067 Tage Depothalbiererich auch nicht, keine granaten, krawallnikows

oder meinungsverstärker.

warum sollen es die schweizer besser haben als ich ???  

28.06.06 22:50
1

9045 Postings, 7238 Tage taosIch schmeiß auch aus meiner Wohnung

Leute die sich nicht benehmen können raus. Und wer nur schnorren will, der hat überhaupt keine Chance. Warum soll ich solche Leute in meiner Heimat haben?

Taos
 

28.06.06 22:53

26159 Postings, 6042 Tage AbsoluterNeulingLöschung


Moderation
Moderator: jo
Zeitpunkt: 29.06.06 14:13
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 2 Tage
Kommentar: Regelverstoß

 

 

28.06.06 22:58

441 Postings, 5199 Tage nasgulWie bei uns nur während des Turniers merkt keiner

was davon.  

29.06.06 00:27

7114 Postings, 6987 Tage Kritikernicht nachrechnen - nicht nachdenken!

Vielleicht liegt es an der Schweiz?
Also: 50% sind gegen Fremde, 25% sind gegen Juden, aber nur 10% sind rechtsextrem. (Vielleicht ist der Schweizer nicht gern extrem?).

37% sind kreativ, gebildet und links = ? ich kenne niemand mit dieser Mischung. (Wo laufen sie denn?)
23% sind weniger gebildete Konservative, betrachten die Zukunft jedoch mit Sorge. - Dann sind sie wohl gebildeter als die 37% = ?
Warum sind 9% Traditionalisten desorientiert? (Sie orientieren sich doch an der Tradition. Und wieso führt Tradition zur Gewalt?).
3,8% sind rechtsextrem - aber nur 90% lehnen dies ab = ?
6,2% geben es also nicht zu!

Und alle sind zu blöd zum 11-Meter-Schießen.
Doch ich liebe die Schweizer - sie sind so lustig! - Kritiker.  

29.06.06 00:31

10041 Postings, 6669 Tage BeMioh weia

Ich möcht nicht wissen,
wie die Ergebnisse einer entsprechenden
Untersuchung in Deutschland wären.
... wie viele Poster allein in der
Vergangenheit gegen Schweizer, US-Bürger
und Israelis bei Ariva gehetzt haben.

oh weia,
so etwas nennt die Psychologie
"Blinder Fleck"  

29.06.06 00:46

13197 Postings, 5213 Tage J.B.Ja, weil sie alle Hohlköpfe sind...

Ich finde solche Studien von Haus aus schon unnötig, sind einfach keine gute Werbung für Deutschland!!


mfg J.B.  

29.06.06 00:56
1

10041 Postings, 6669 Tage BeMiSry, J.B.

Es ging doch in P 1 um die Schweiz
*g*

Grüße
B.  

25.07.06 12:34

26159 Postings, 6042 Tage AbsoluterNeulingGrundkompetenzen kaum verändert

Jeder Sechste liest schlecht

Erhebliche Lücken in der Grundbildung von Schweizer Erwachsenen

In der Schweiz hat ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung Probleme mit Lesen und Rechnen. Jeder sechste Erwachsene liest zu wenig gut, um einen einfachen Text verstehen zu können. Immerhin können Deutschschweizer etwas besser lesen als noch vor rund zehn Jahren. Im Allgemeinen haben sich Grundkompetenzen aber kaum verändert.

tsf. Rund 800'000 Erwachsene (16 Prozent aller 16- bis 65-Jährigen) haben so grosse Leseschwierigkeiten, dass sie auch einfachste Texte nicht verstehen. Rund 400'000 (8 Prozent) können sich nicht in der Sprache ihres Wohnorts ausdrücken. Dies sind die wichtigsten Resultate der Studie «Lesen und Rechnen im Alltag» des Bundesamtes für Statistik (BfS). Sie stützt sich auf die im Rahmen des internationalen Adult Literacy and Lifeskills Survey (ALL) erhobenen Daten von 2003. Bei dieser Erhebung sind Fähigkeiten wie Lesen anhand einfacher Aufgaben, beispielsweise Verständnisfragen zu einem Gebrauchstext geprüft worden.

Der Bericht zeigt Unterschiede zwischen den Geschlechtern auf: Bei gleichem Ausbildungsniveau schneiden die Frauen im Rechnen schlechter ab als die Männer. Allerdings ziehen die Frauen beim Textverständnis wieder mit den Männern gleich.

Verbesserungen in der Deutschschweiz

Der Vergleich zu ähnlichen Studien aus den Jahren 1994 und 1998 lässt teilweise auf einen leichten Trend nach oben schliessen. «Die Richtung stimmt, doch die Entwicklung ist gering», fasst das BfS die Tendenz zusammen. Konkret haben sich die Leistungen der Deutschschweizer etwas verbessert. Auch der Anteil sehr schlechter, auf eigentlichen Analphabetismus zurückführender Leistungen, hat sich verringert. Im Allgemeinen ist das Niveau bei den Grundkompetenzen jedoch unverändert geblieben.

Neueingewanderte gut qualifiziert

Die Veränderungen der Schweizer Migrationspolitik spiegeln sich in den Testresultaten: Die neu, also im Verlaufe der vergangenen fünf Jahre, Eingewanderten sind durchschnittlich sehr gut qualifiziert. Jene, die sich bereits früher hier niedergelassen haben, verfügen mehrheitlich über eine geringe Ausbildung. Entsprechend haben die Neueingewanderten in den Tests deutlich besser abgeschnitten. Ihre Resultate entsprechen denjenigen der hier geborenen, gleichsprachigen Personen.

Personen mit guten Kompetenzen haben in der Regel gut bezahlte und sicherere Posten; sie lesen mehr Bücher und beteiligen sich häufiger an gemeinschaftlichen und gemeinnützigen Aktivitäten. Sie können Computer und andere moderne Kommunikationsmittel besser bedienen und benutzen diese auch häufiger. Sie fühlen sich auch gesünder.

 
 
 
 

Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter: http://www.nzz.ch/2006/07/25/il/newzzEQ1YKH1A-12.html

 

25.07.06 12:48

339 Postings, 5180 Tage tomatensaftblinde flecke beflecken doch die guten/objektiven o. T.

25.07.06 12:54

5742 Postings, 7880 Tage elgrecoEs genuegt doch fuer

die Schweiz, wenn die Banker lesen und rechnen koennen!  

25.07.06 13:05

16755 Postings, 6972 Tage ThomastradamusUm das Eingangsposting kurz zusammen-

zufassen: Es hat sich in der Schweiz nichts geändert.

Gruß,
T.  

25.07.06 13:13

2302 Postings, 6074 Tage grazerNur jeder Zweite? o. T.

25.07.06 13:21

2590 Postings, 5715 Tage brokeboyxenophobia

prinzipiell ist gegen eine gesundes stück reserviertheit nichts zu sagen - das problem entsteht dann, wenn man die fremden nur auf ihre nationalität reduziert wahrnimmt. dass dann die fremden gleich in grosser zahl daherkommen und meist den gastgebern auf der tasche liegen ist auch nicht gerade verständnisfördernd - da wäre qualität vielfach wichtiger als quantität.
gemessen daran, was ich an deutschen volldeppen kenne, tue ich übrigens auch recht gut daran diese attribute ("deutsch" und "volldepp") nicht gleichzusetzen.
 

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