Italienische Fernsehbilder belasten Frings o. T.

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 02.07.06 20:59
eröffnet am: 02.07.06 20:07 von: ecki Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 02.07.06 20:59 von: börsenfüxlein Leser gesamt: 352
davon Heute: 0
bewertet mit 1 Stern

02.07.06 20:07
1

51340 Postings, 7406 Tage eckiItalienische Fernsehbilder belasten Frings o. T.

02.07.06 20:53

40968 Postings, 7105 Tage Dr.UdoBroemmeKann mal einer übersetzen? :-)

La Fifa riapre il caso-Frings
In mattinata il massimo organo calcistico aveva escluso possibili sanzioni per il tedesco dopo la rissa nel finale di Germania-Argentina, ma ora potrebbe scattare la prova-tv

Germania-Argentina: la rissa nel finale. Reuters
BERLINO, 2 luglio 2006 - Contrordine. La Federazione internazionale del calcio (Fifa) ha cambiato idea e ha deciso di aprire un procedimento disciplinare contro il giocatore della nazionale tedesca Torsten Frings a causa degli incidenti in campo subito dopo la fine della partita dei quarti contro l'Argentina (avrebbe sferrato un pugno all'argentino Julio Cruz). "Dopo avere esaminato nuove immagini televisive, la commissione disciplinare della Fifa ha stabilito che Frings con grande probabilità è attivamente coinvolto" ha detto oggi a Berlino il portavoce della Fifa, Markus Siegler.
Alla fine del match Germania-Argentina sul campo si era scatenata una maxirissa: coinvolti molti giocatori e alcuni responsabili tecnici, in particolare il team manager tedesco Oliver Bierhoff. Nel parapiglia il giocatore tedesco Per Mertesacker ha ricevuto un calcio al basso ventre, sferrato da Cufré, espulso per l'episodio. La Fifa questa mattina aveva annunciato che anche Maxi Rodriguez è sotto indagine per un presunto colpo proibito al tedesco Bastian Schweinsteiger. Aveva inoltre precisato che "nessun altro giocatore tedesco sarà oggetto di indagine", anche se "l'apertura di un'inchiesta sul comportamento dei responsabili degli scontri, tedeschi e argentini, era ancora allo studio". Ora il caso è riaperto, e Frings rischia seriamente di saltare la semifinale di martedì contro l'Italia.



Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

02.07.06 20:56

16661 Postings, 7590 Tage neemaxer soll den gegner einen faustschlag gegeben haben o. T.

02.07.06 20:57
1

18298 Postings, 7132 Tage börsenfüxleinschaut nicht so gut aus...

FIFA eröffnet Disziplinarverfahren gegen Frings

Berlin (dpa) - Die FIFA eröffnet auch ein Disziplinarverfahren gegen den deutschen Nationalspieler Torsten Frings wegen der Tumulte nach dem WM-Viertelfinalspiel gegen Argentinien. Nach Ansicht neuer Fernsehbilder hat die Disziplinarkommission der FIFA festgestellt, dass Frings mit großer Wahrscheinlichkeit aktiv involviert war , sagte FIFA-Mediendirektor Markus Siegler am Abend in Berlin. Eine Entscheidung soll noch vor dem Halbfinale gegen Italien am Dienstag getroffen werden.
 

02.07.06 20:59

18298 Postings, 7132 Tage börsenfüxleinSpiegel

FIFA-ERMITTLUNGEN

Frings droht WM-Aus

Der Vorfreude auf das Spiel gegen Italien hat einen Dämpfer erlitten. TV-Bilder belasten Torsten Frings schwer. Der Mittelfeldspieler hatte im Anschluss an das Argentinien-Spiel einen Gegner geschlagen. Frings bestreitet die Tat. Im schlimmsten Fall droht ihm des Turnierende.

Berlin - Bei den Tumulten nach dem deutschen Viertelfinalsieg gegen Argentinien am Freitag in Berlin (4:2 i.E., 1:1 n.V.) hat es auch einen Schlag von Mittelfeldspieler Torsten Frings gegen den Argentinier Julio Cruz von Inter Mailand gegeben. Die Tätlichkeit von Frings zeigen Fernsehbilder, auf die die italienische Zeitung "La Repubblica" verweist. Die Fifa leitete heute Abend nach Ansicht der TV-Bilder ein Disziplinarverfahren gegen Frings ein.

"Der deutschen Delegation sowie auch dem Spieler selbst wird bis Montag, 10 Uhr, eine Frist gesetzt, zum Vorfall eine Stellungnahme abzugeben. Aus zeitnahen Gründen ist mit einem Entscheid der Kommission bis spätestens Montagnachmittag zu rechnen", heißt es in der Fifa-Mitteilung.

Der Bremer wies die Vorwürfe vehement zurück. "Ich habe nichts gemacht", sagte der 29-Jährige im Gespräch mit der "Kreiszeitung Syke". "Ich habe mich in einem Pulk befunden, in dem alle wild um sich geschlagen haben. Ich habe selber zwei Schläge abbekommen. Da habe ich zu meinem Schutz die Hände nach vorne gestreckt, mehr war nicht." Sollte Frings nachträglich bestraft werden, würde dies das sichere Aus für das Halbfinale bedeuten. Auch ein Einsatz im Endspiel - sofern Deutschland das Finale erreicht - wäre in Gefahr, da Tätlichkeiten in der Regel mit mindestens drei Spielen Sperre sanktioniert werden.

DFB-Sportdirektor Matthias Sammer erklärte in Anbetracht der Bilder von der Frings-Tätlichkeit in der ARD, dass das Verursacherprinzip nicht außer acht gelassen werden dürfe. "Wir sind von Medien über die aktuelle Entwicklung unterrichtet worden. Bisher ist in dieser Angelegenheit aber noch keine Anfrage der Fifa bei uns eingetroffen. Solange wir nicht offiziell von der Fifa informiert sind, können wir keine Stellungnahme abgeben", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger.

Der Weltverband hatte am Sonntag mitgeteilt, er ermittle nicht mehr gegen deutsche Spieler, habe aber ein Verfahren gegen den Argentinier Maxi Rodriguez (Atletico Madrid) eingeleitet, der sich im Anschluss an das Spiel zu einem Faustschlag gegen den Münchner Bastian Schweinsteiger hinreißen ließ. Der argentinische Ersatzspieler Leandro Cufre hatte unmittelbar nach der Entscheidung mit seinem Tritt in den Unterleib von Per Mertesacker die unschönen Vorfälle ausgelöst und die Rote Karte gesehen; er muss mit einer langfristigen Sperre durch die Disziplinarkommission der Fifa rechnen.

Gegen Argentinien war Frings neben Elfmeter-Held Jens Lehmann bester Deutscher. "Das war eine überragende Partie von Torsten. Er hat unglaublich viel vor der Abwehr abgeräumt und zusätzlich noch Juan Riquelme nahezu ausgeschaltet. Er hat niemandem Luft gelassen", würdigte Kapitän Michael Ballack seinen Nebenmann Frings. Es war in der Tat beeindruckend, Frings seinen Part im defensiven Mittelfeld ausfüllte und viele brenzlige Situationen schon im Ansatz erstickte.

Frings hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die DFB-Auswahl im Spiel blieb, ein 1:1 nach Verlängerung erkämpfte und sich letztendlich mit 4:2 im Elfmeterschießen durchsetzen konnte. Frings, der schon im Februar vergangenen Jahres beim 2:2 gegen die Argentinier überragend gespielt hatte, war eigentlich als letzter der fünf Schützen vorgesehen. Durch die beiden Heldentaten von Lehmann kam er allerdings nicht mehr zum Zug. "Dass ich nicht mehr gefordert wurde, hat mich natürlich erleichtert", sagte Frings. "Aber ich war mir sicher, dass ich den Elfmeter verwandelt hätte."

Am Dienstag im Halbfinale gegen Italien - sofern es nicht doch Sanktionen geben wird - kommt die nächste Herausforderung auf Frings zu. Als "Staubsauger" vor der deutschen Abwehr wird er es entweder mit Francesco Totti oder Alessandro Del Piero zu tun haben. Die Italiener seien ein "schwerer Brocken", vor dem man durchaus Respekt haben müsse, aber Angst? "Nein, Angst auf keinen Fall."

 

   Antwort einfügen - nach oben