Israel veruebt MASSAKER!

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neuester Beitrag: 13.11.06 20:57
eröffnet am: 30.07.06 14:02 von: Biomedi Anzahl Beiträge: 59
neuester Beitrag: 13.11.06 20:57 von: Depothalbiere. Leser gesamt: 7427
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30.07.06 14:02
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3157 Postings, 7016 Tage BiomediIsrael veruebt MASSAKER!

Bei einem israelischen Luftangriff auf das Dorf Kana werden mindestens 50 Menschen getötet, darunter 27 Kinder. Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes sprach von einem "Massaker". Libanons Ministerpräsident Siniora forderte einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand. Israels Ministerpräsident Olmert erklärte dagegen, die Bevölkerung sei vor dem Angriff gewarnt worden. weiter
 
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33 Postings ausgeblendet.

30.07.06 18:40

12175 Postings, 6748 Tage Karlchen_IIAch, die Bombardierung auf Gaza war vor den

Raketenabschüssen aus Gaza? Das wäre mir aber neu.  

30.07.06 18:43

12175 Postings, 6748 Tage Karlchen_IITerroristischer Anschlag auf Kana?

Welches Interesse sollte Israel daran haben, absichtlich Zivilisten zu töten? Ging ja wohl eher um Hisbollah-Raketenstellungen.  

30.07.06 18:43

129861 Postings, 5819 Tage kiiwii...kopieren geht schon...


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                    §  
UN-Sicherheitsrat tritt zu Dringlichkeitssitzung zusammen

dpa

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Rot-Kreuz-Helfer bergen ein Opfer des verheerenden israelischen Luftangriffs. FOTO: DPA  

Beirut/Tel Aviv Ein verheerender israelischer Luftangriff auf das Dorf Kana im Südlibanon mit 56 Toten, die Hälfte davon Kinder, hat am Sonntag weltweit Entsetzen und Empörung ausgelöst. Auf Drängen des Libanon trat der Weltsicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.


Das bislang folgenschwerste Bombardement seit Beginn des Libanon-Krieges vor fast drei Wochen versetzte Bemühungen von US-Außenministerin Condoleezza Rice um eine Beruhigung der Lage einen herben Rückschlag. Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora sprach von «Staatsterrorismus». Er forderte eine sofortige Waffenruhe. Solange werde es keine Verhandlungen mit Israel geben. Rice sagte daraufhin ihren Besuch in Beirut ab. Papst Benedikt XVI. rief in einem eindringlichen Appell zum Frieden im Nahen Osten auf.


Israel bedauerte die zivilen Opfer, bekräftigte aber, die Militärschläge fortzusetzen. In Beirut stürmte eine wütende Menge das Gebäude der UN-Vertretung. Die radikal- islamische Hisbollah kündigte «harte Vergeltung» an.


Helfer sagten, mehr als 60 Menschen, zumeist Zivilisten, hätten im Keller des getroffenen vierstöckigen Gebäudes in Kana Schutz gesucht. Rettungskräfte und Dorfbewohner gruben mit bloßen Händen die Toten und Verletzten aus den Trümmern aus. «Die meisten Menschen hier sind vor dem Bombenhagel anderswo im Südlibanon geflohen», sagte ein Rotkreuzmitarbeiter. «Unter den Trümmern sind immer noch Verwundete, und wir schaffen es nicht, sie zu bergen.»


Israels Regierungschef Ehud Olmert drückte «tiefes Bedauern» aus. Sein Land versuche, keine Zivilisten zu treffen. Der Hisbollah warf er vor, Zivilisten als Schutzschilde für ihre Angriffe zu nutzen. «Wir werden den Krieg nicht beenden», wurde Olmert zitiert. «Die Hisbollah, wie der ganze muslimische Terror, bedrohen die westliche Zivilisation.» Das Militär begründete den Angriff mit Raketen-Attacken der Hisbollah, die vom Gebiet des Dorfes ausgegangen seien.


Israel erneuerte seinen Aufruf an libanesische Zivilisten, den umkämpften Süden zu verlassen. Seit Beginn des Konflikts am 12. Juli kamen nach Angaben Sinioras mehr als 700 Menschen im Libanon ums Leben, 3000 wurden verletzt. In Israel wurden nach Angaben der Armee 51 Menschen getötet.


Rice forderte von Israel mehr Umsicht zur Vermeidung ziviler Opfer. Sie werde ihre Vermittlung für eine tragfähige Waffenruhe fortsetzen, sagte sie in Jerusalem. «Wir wollen eine Waffenruhe so schnell wie möglich (...), aber die Konfliktparteien müssen sich auf eine Waffenruhe einigen.» Es gebe bei ihren Gesprächen in Israel Fortschritte auf dem Weg zu einer politischen Lösung des Konfliktes.


US-Präsident George W. Bush will die jüngste Gewalt- und Terrorwelle im Nahen Osten zu grundlegenden Umwälzungen nutzen. Er bezeichnete den Konflikt in seiner wöchentlichen Radioansprache am Samstag als schmerzhaft und tragisch. «Aber dies ist die Gelegenheit für größere Veränderungen im Nahen Osten.»


Die Bundesregierung setzte sich vehement für eine diplomatische Lösung ein. Außenminister Frank-Walter Steinmeier verlangte einen schnellstmöglichen Waffenstillstand: «Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Konflikt nur im Rahmen einer politischen Regelung gelöst werden kann.»


Israel will einer Waffenruhe aber erst zustimmen, wenn die Hisbollah-Miliz Bedingungen dafür erfüllt hat. UN-Nothilfekoordinator Jan Egeland hatte am Freitag eine dreitägige «humanitäre Waffenpause» gefordert, um Verwundete, Kinder und alte Menschen aus den umkämpften Gebieten bringen zu können.


Unterdessen weitete die israelische Armee ihre Einsätze von Bodentruppen im Libanon Richtung Norden aus. Um den libanesischen Grenzort Taibe gab es Gefechte, wie es hieß. Dabei seien zwei israelische Soldaten verletzt und drei Hisbollah-Kämpfer «getroffen» worden. Die Hisbollah erklärte, sie habe mehrere israelische Soldaten getötet. Israel dementierte das. Am Vortag hatte sich die Armee nach tagelangen Gefechten aus der Hisbollah-Hochburg Bint Dschbeil zurückgezogen.


In New York soll am Montag ein Treffen möglicher Teilnehmerländer einer Libanontruppe stattfinden. Die USA und Großbritannien hatten sich für eine rasche Entsendung multinationaler Truppen ausgesprochen. EU-Chefdiplomat Javier Solana forderte die Europäer in einem Interview mit der «Bild am Sonntag» auf, sich daran zu beteiligen.


In Deutschland wird eine mögliche Beteiligung zurückhaltend diskutiert. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich die Frage nach einem Nahost-Einsatz der Bundeswehr derzeit nicht. «Wir wissen ja noch nicht einmal, wie das Mandat aussehen wird», sagte sie.


Der französische Präsident Jacques Chirac verurteilte den Angriff auf Kana als «unentschuldbar». Jordaniens König Abdullah II. sprach von einem «hässlichen Verbrechen». Rice äußerte ihr Bedauern. Auch die britische Außenministerin Margaret Beckett zeigte sich entsetzt, vermied es aber, Israel ausdrücklich zu verurteilen.


Erscheinungsdatum: Sonntag 30.07.2006
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So, 30. Juli 2006


MfG
kiiwii  

30.07.06 18:50

51327 Postings, 7064 Tage eckiKarlchen, jetzt tu nicht so, als sei mit dem

Hisbollah Überfall und der Entführung zweier Soldaten der Krieg vom Himmel gefallen.

Da wird seit Jahrzehnten permanent gezündelt, gemordert, geschossen und natürlich vor allem immer nur "reagiert".

Da du meinst die Bomben in Gaza kamen erst hinterher, hier ein Beispiel von vielen:

http://www.rbi-aktuell.de/cms/...?client=1&lang=1&idcat=17&idart=6495

Kurzmeldungen vom 24. April 2006

31 palästinensische Kinder getötet, verwundet oder inhaftiert
Wie die palästinensische Generalvertretung in der Bundesrepublik am 21.4. mitteilte (palaestina.org), wurden in der letzten Woche 31 palästinensiche Kinder von israelischen Streitkräften getötet, verwundet oder inhaftiert. 11 Kinder wurden verhaftet, die Toten und Verwundeten waren hauptsächlich Opfer von Bomben- und Raketenangriffen auf den Gaza-Streifen und die Westbank.

Wenn du aber suchst, dann findest du viele andere Bombariderungen in Gaza. Natürlich auch immer Selbstmordbomben in Israel usw. usf. Es ist aber ein Henne/Ei-Problem ohne Anfang.  

30.07.06 18:59
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8221 Postings, 6573 Tage der boardaufpasserKarlo, schreibe bitte kein Blödsinn

...
"Welches Interesse sollte Israel daran haben, absichtlich Zivilisten zu töten? Ging ja wohl eher um Hisbollah-Raketenstellungen."


Na welches,- das frage ich mich auch!? Die ganze Infrastruktur, also Brücken, Flughafen, Strassen, Schulen, Krankenhäuser, Elektrowerke, etc. ?????

Die primitive Behauptung - es gäbe da die Hisbollah-Raketenstellungen - nimmt es mittlerweile den Israelis keiner in der Welt ab.

Ein normal denkender Mensch weis, dass hier seitens Israel ein Verbrechen stattfindet
aber....die armen israelis....



 

30.07.06 19:07
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612 Postings, 5084 Tage lights0utAmerikanische Waffentechnik,

die mit deutschem Geld bezahlt wird. Ich bin richtig stolz auf das was Israel dort anrichtet. Den Libanon strukturell in die Steinzeit zurückbefördern, einfach super! Ach wen kümmert es da schon ob ein oder einhundert Kinder dabei draufgehen. Ich stell mir das lebhaft vor wie es ist, als Vater dein Kind sterbend in den Armen zu halten. Oder noch besser, Dein Kind stirbt vor Hunger oder Durst, weil eine Versorgung nicht möglich ist. Ja, das schürt meinen Hass auf die Hisbollah sicher!

Auge um Auge - Zahn um Zahn!

So lehrte es die Israeliten bereits das Alte Testament. Das dann irgendwann mal ein Jesus daher kam, der sagte: "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst", davon wollen sie nichts hören. Das war auch damals schon so, deshalb kam der ja auch ans Kreuz.

Ich warte nur auf den Rückschlag, der sicher kommen wird wenn sie so weiter machen. Wird dann allerdings noch jemand reagieren wenn Israel um Hilfe ruft? Auch ein Veto-Recht der USA schützt nicht bis in alle Ewigkeit. Ich kann diese Arroganz einfach nicht verstehen. Geschichte ist dazu da, um von ihr zu lernen, nicht um sie zu wiederholen.  

30.07.06 19:12

8221 Postings, 6573 Tage der boardaufpasserRichtig gut geschrieben, lights0ut o. T.

30.07.06 19:13

12175 Postings, 6748 Tage Karlchen_II@Ecki - zu deiner Erinnerung

Die Israelis hatten sich vor ein paar Monaten komplett aus Gaza zurückgezogen. Und was kam zur Belohnung?  

30.07.06 19:32

13620 Postings, 4994 Tage BoMaAllerdings

sehr gut geschrieben, Lightsout. Ich habe für die israelische Position sehr viel Verständnis, aber so langsam ist es wirklich genug.  

30.07.06 21:47

741 Postings, 4838 Tage UnitedRichtig lights0ut

Israel macht sich auf diese Art und Weise nur noch mehr Feinde. Irgendwann wird es die Strafe dafür auch bekommen...  

30.07.06 21:51

18404 Postings, 4846 Tage Malko07Es ist doch beachtlich,

welche Sorgen sich manche Menschen um Israel machen, die gleichzeitig nicht mit der Existenz dieses Staates an diesem Ort einverstanden sind. Wie nennt man so was?  

30.07.06 21:54
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741 Postings, 4838 Tage UnitedVielleicht

sollte man Israel in die USA verlegen, dort ist genug Platz und die Waffenlieferungen wären auch einfacher. Und als Nebeneffekt hätten die Araber ihr Land zurück.  

31.07.06 13:58

612 Postings, 5084 Tage lights0utDanke für eure positiven Kommentare o. T.

01.08.06 22:38

7979 Postings, 5896 Tage hotte39# 44: Leider, United, das befürchte ich auch!

09.11.06 00:39

58357 Postings, 7301 Tage Kickydas Massaker von BeitHanoun:19 Tote 40 Verletzte

heute früh um 6 Uhr trafen 5 Granaten eine Reihe Häuser in Beit Hanoun an der Grenze zu Israel und 19 Menschen starben im Schlaf,darunter 9 Kinder,Viele Verwundete wurden im Pyjama ins Krankenhaus gebracht.Die Armee sprach von einem Hagel von Granaten,der sein Ziel verfehlte,offizell wird der Vorfall noch untersucht.Die meisten Toten sind aus einer Familie ,die benachbarte Häuser bewohnte.Als die erste Granate traf,rannten viele in die Gasse,wo sie die nächsten Granaten erreichten.Yazan Athamna, 15,der im Krankenhaus behandelt wurde wegen Schrapnellwunden,sagte ,seine Mutter und beide Grossmütter seien im Schlaf getötet worden.In der Woche zuvor waren 52 Palästinenser getötet worden in Beit Hanoun.President Abbas hat drei Tage Staatstrauer angeordnet ,die palästinensischen Politiker sind empört,die Gespräche zwischen Hamas und Fatah wurden gestoppt.Die Israeli zeigen wenig Reue,die Tötung sei nicht beabsichtigt gewesen  http://www.guardian.co.uk/israel/Story/0,,1942339,00.html

At least 19 Palestinians were killed and 40 wounded when five Israeli shells hit a row of houses in the northern Gaza town of Beit Hanoun this morning.
The dead and injured - including nine children, four women and six men - were sleeping when the first shell hit at around 6am local time. Many of the victims were taken to hospital in their pyjamas.In response to the attack, Hamas called for attacks on the US. ?America is offering political, financial and logistic cover for the Zionist occupation crimes, and it is responsible for the Beit Hanoun massacre. Therefore, the people and the nation all over the globe are required to teach the American enemy tough lessons,? the Islamist group said in a statement sent to the Associated Press.Israeli army sources said that the army fired a volley of artillery shells at the northern Gaza Strip which missed their target, probably because of a human or technical error. Officially the army said it was still investigating the incident.

Witnesses said that the first shell hit a home, causing deaths and injuries. Residents took shelter while rescuers attempted to retrieve the bodies and care for the wounded. Many residents were sheltering in a nearby alleyway when a second shell landed, causing most of the casualties. A further five or six shells landed in the same vicinity over a period of 15 minutes, witnesses said.
Most of the victims belonged to the Athamna family who lived in several adjacent homes. Majid Athamna, 55, said he was sleeping when the first shell landed. ?Some people were killed and injured. We went downstairs and the second shell hit while we were taking out the bodies. Then more shells came. I saw bodies cut into pieces. There were children and women. God knows why they hit this house.?

At Kamel Adwan hospital in nearby Beit Lahiya, Yazan Athamna, 15, was being treated for shrapnel injuries to his stomach and legs. He said that his mother and two grandmothers were killed as they slept. ?I got out of the house and was running in the street. Then people came to help and the shelling started again,? he said.Muhammed Odwan, 21, was lying on his stomach with shrapnel injuries to his back. ?I was in the house sleeping. The shelling started and I got out of my house. All my neighbours were screaming for help and then it started it again as people gathered. My father was killed in the alleyway where we stood. Why did they do this? They want to destroy our houses and force us into exile.?

The killings follow Israel?s withdrawal from Beit Hanoun after a one-week occupation which resulted in the deaths of 52 Palestinians. During the operation, Israeli soldiers visited the houses that were hit, searched them and questioned the residents. The operation was aimed at preventing the firing of missiles at Israel, but rocket attacks have continued.Beit Hanoun is on the border with Israel and is overlooked by Israeli tanks and artillery batteries.
Israel has fired tens of thousands of shells into Gaza in the last year, killing dozens of civilians. In June a family of seven and another man died when a shell landed on a beach in northern Gaza.
Palestinian politicians reacted with fury to the most recent attack. Atef Odwan, the Hamas minister of refugee affairs, visited the scene of the shelling, where there were deep pools of blood. ?We cannot accept this destruction,? he said. ?We cannot accept the peace process or talk about stopping resistance. They are trying to break the Palestinian people and its resistance and trying to force us out of our homes. But we have nothing to lose. We have no choice but to stand for our rights.?

The president, Mahmoud Abbas, ordered three days of mourning throughout the Palestinian territories. ?This is a horrible, ugly massacre committed by the occupation against our children, our women and elderly in Beit Hanoun,? he said in a statement. ?We urge and call the security council to convene immediately to stop the massacres committed against our people and to uphold their responsibility to stop these massacres.?

Ismail Haniyeh, the prime minister, said that negotiations on a unity government between Fatah and Hamas would be suspended in protest at the attack. Ghazi Hamad, a government spokesman, told AP: ?After this barbaric operation, Israel proved that it?s not a humane state. It?s a state that believes in killing, and therefore this state should cease to exist.?

Israeli leaders showed little remorse for the deaths, stating that the army did not intend to kill civilians.  

09.11.06 01:03
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68205 Postings, 5832 Tage BarCodeGanz üble Sache

Diese aktuelle israelische Regierung und ihre Militärführung hat ganz offensichtlich keinen Plan und überdeckt das durch brutalen Aktionismus. Das sind diese Aktionen, die einem bei allem Verständnis für die Lage Israels die Haare zu Berge stehen lassen...

 

Gruß BarCode

 

09.11.06 10:21

58357 Postings, 7301 Tage KickyDer Widerstand handelt und redet nicht

Nach israelischen Angriffen auf den Gaza-Streifen mit 19 Toten hat die radikale Hamas erstmals seit eineinhalb Jahren neue Selbstmordanschläge angekündigt. Unter den getöteten Zivilisten bei Angriffen auf Wohnhäuser in Beit Hanoun waren nach palästinensischen Spitalsangaben sieben Kinder und fünf Frauen. Sechs weitere Palästinenser starben bei Feuergefechten im Gaza-Streifen und im Westjordanland. Die israelische Polizei ordnete aus Furcht vor Anschlägen landesweit erhöhte Alarmbereitschaft an.Palästinensische Augenzeugen berichteten, in den frühen Morgenstunden seien binnen zehn Minuten insgesamt vier Granaten in Wohnhäuser in Beit Hanoun eingeschlagen. Die Menschen seien von dem Angriff im Bett überrascht worden. Viele der Toten seien Mitglieder einer Familie.

Vorwürfe auch an die USA
Der Exil-Chef der Hamas, Khaled Meshaal (Mechaal/Mashaal), warf den USA vor, Mitschuld an den Angriffen zu tragen. "Den Palästinensern sage ich, antwortet auf diese Massaker mit (bewaffnetem) Widerstand", erklärte Meshaal in der syrischen Hauptstadt Damaskus. "Wir prangern dieses Massaker an. Wir prangern es nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten an. Der Widerstand handelt und redet nicht." In Beit Hanoun sagte der Hamas-Vertreter Nizar Rayan, das "schreckliche Massaker" solle mit neuen Selbstmordanschlägen gerächt werden.Der militärische Arm der Hamas "Brigaden Ezzedin al-Kassam" rief zu Anschlägen auf US-Ziele in Nahen Osten auf. In einer am Mittwoch in Gaza verbreiteten Erklärung wurden die USA beschuldigt, "politischen und logistischen Schutz für Verbrechen der zionistischen Besatzung" zu geben.
http://www.networld.at/index.html?/articles/0645/15/156123_s1.shtml  

11.11.06 17:18
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58357 Postings, 7301 Tage KickyAufruf der europäischen Juden an Europa

Die Militäraktionen der israelischen Armee während der vergangenen Monate im Gaza-Streifen haben zu einer Unterdrückung und Verfolgung der palästinensischen Bevölkerung geführt, deren Ausmaß unerträglich ist.
Hunderte unbewaffnete Palästinenser kamen bei den Operationen, die in den Sommermonaten unter der zynischen Bezeichnung "Sommerregen" durchgeführt wurden und jetzt als "Operation Herbstwolken" fortgesetzt werden, zu Tode; ganz zu schweigen von jenen, die verwundet und - zum Teil für ihr ganzes Leben - verstümmelt wurden. Erst heute morgen wurden weitere neunzehn Palästinenser bei einem Massaker der israelischen Armee im nördlichen Gaza-Streifen ermordet - die Mehrzahl der Opfer dieses unsäglichen Vergehens waren Frauen und Kinder.Geschieht all das im Namen der Sicherheit? Der Einmarsch der israelischen Armee in den Gaza-Streifen ist mit dem Abfeuern von Qassam-Raketen oder der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit durch palästinensische Milizen nicht zu rechtfertigen. Die willkürliche und maßlose Gewalt der israelischen Armee gefährdet wahrscheinlich eher sein Leben. Für den Einsatz der neuen, illegalen und tödlichen Waffe DIME (Dense Inert Metal Explosive) gibt es nicht die geringste Rechtfertigung.Offenbar haben die unaufhörlichen psychologischen und physischen Übergriffe kein anderes Motiv als Angst und Schrecken zu säen und vor allem Stärke zu demonstrieren, um den Willen des palästinensischen Volkes und seinen legitimen Widerstand gegen die Besatzung zu brechen. Hamas hat gleichwohl nicht zur Rache aufgerufen, sondern eine internationale Intervention gefordert. [Diese Erklärung wurde am Mittwoch verfaßt und veröffentlicht, bevor die Hamas wie auch Islamischer Jihad und sogar die al-Aqsa-Märtyrerbrigaden das Ende der einseitigen Waffenruhe bekanntgaben.] Wieviele Menschen müssen noch sterben, ehe die internationale Gemeinschaft ihrer Verantwortung gerecht wird?Die Charta der Vereinten Nationen verlangt, daß Israel, genau wie jedes andere Mitglied der Vereinten Nationen, beurteilt, zur Verantwortung gezogen und daran gehindert wird, unerklärte Kriege zu führen, Zivilisten umzubringen, die Natur zu verwüsten oder Industrieanlagen und die Infrastruktur seiner Nachbarn zu zerstören.

Als europäische Bürgerinnen und Bürger sind wir nicht gewillt, zu den Verbrechen zu schweigen, die an einem gefangenen, besetzten Volk begangen werden, das zum Opfer der Geschichte Europas geworden ist.

Als Jüdinnen und Juden werden wir nicht denselben Fehler begehen, den wir häufig jenen vorgehalten haben, die sich angesichts von Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Schweigen hüllten. Am Vorabend des 9. November, dem Jahrestag des ungeheuren Novemberpogroms von 1938, erklären wir laut und deutlich:

Der Staat Israel fügt mit seinen Taten den Namen und Ruf von Juden überall auf der Welt schweren Schaden zu.

Es ist unerläßlich und dringend, daß die Europäische Union endlich wirksame, entschlossene und eindeutige Maßnahmen ergreift, um Israel zu bewegen, Internationales Recht zu respektieren. Es ist offenkundig und überfällig, daß die Staaten Europas ihre Freundschaftsbeziehungen und Handelsverbindungen mit Israels aussetzen, solange es die grundlegenden Menschenrechte nicht achtet und weiterhin Kriegsverbrechen begeht.

Wir fordern, daß die Europäische Union sich von der Politik der USA im Nahen Osten lossagt und eine eigenständige Friedenspolitik im Sinne der Europäischen Menschenrechtskonvention verfolgt. Wir fordern eine Debatte zu diesem Thema im Parlament der Europäischen Union und ebenso in den nationalen Parlamenten ihrer Mitglieder.

Wir fordern, daß die Europäische Union der israelischen Regierung unmißverständlich erklärt, daß jegliche Finanzierung oder Unterstützung Israels solange ausgesetzt wird, bis ein gerechtes Friedensabkommen mit den Palästinensern erzielt ist - im Interesse aller Beteiligten und im Interesse des Weltfriedens.

Wir fordern den Schutz der palästinensischen Bevölkerung durch die Entsendung internationaler ziviler Friedenskräfte nach Gaza und in die West Bank.

EJJP-Exekutivkomitee am 8. November 2006
Dror Feiler (Vorsitzender), Schweden
Dan Judelson (Geschäftsführer), Großbritannien
Paula Abrams-Hourani, Österreich
Paola Canarutto, Italien
Liliane Cordova Kaczerginski, Frankreich
Fanny-Michaela Reisin, Deutschland
Henri Wajnblum, Belgien
 

11.11.06 23:07

58357 Postings, 7301 Tage KickyProtest der Juden gegen Überfälle im Gazastreifen

das ist eigentlich erstaunlich s.o.  

12.11.06 18:22
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58357 Postings, 7301 Tage KickyUSA gegen Verurteilung Israels bei UN

http://www.nytimes.com/2006/11/12/world/middleeast/12nations.htm
Als einziges Land stimmten die USA im UN-Sicherheitsrat gegen eine von Qatar eingebrachte Resolution, die das tödliche israelische Bombardement eines palästinensischen Wohngebiets in der Stadt Beit Hanoun am Mittwoch verurteilen sollte. Bei dem Angriff waren 19 Zivilisten, überwiegend Frauen und Kinder, getötet und mindestens 40 weitere teilweise schwer verletzt worden.Der ursprünglich eingebrachte Text der Resolution war vor der Abstimmung schon deutlich abgeschwächt worden. So wurde eine Passage eingefügt, die auch die palästinensischen Raketenangriffe auf Israel verurteilt und die palästinensische Autonomiebehörde ausdrücklich auffordert, "unverzügliche und nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen", um diese zu beenden. Auch wurde der Begriff "unterschiedslos" als Beschreibung der israelischen Gewalt - was ein Einstufung als Kriegsverbrechen gemäß der Genfer Konventionen bedeutet hätte - durch "unangemessen" ersetzt. Gleichfalls wurden die Formulierungen "militärischer Angriff", "Aggression" und "Massaker" durch "militärische Operationen" ersetzt. Auch war in der ursprünglichen Resolution eine internationale Beobachtertruppe der Vereinten Nationen gefordert worden, was zu der Forderung nach "einem internationalen Mechanismus zum Schutz von Zivilisten" geändert wurde.Trotz alledem bezeichnete der UN-Botschafter der USA, John Bolton, den zur Abstimmung gelangten Resolutionsentwurf als "in vielen Teilen gegen Israel befangen und politisch motiviert".
Die USA stimmen traditionell gegen eine Verurteilung Israels,dies war das vierte Mal in drei Jahren.Im März wurde die Verurteilung Israels wegen der Ermordung von Scheich Ahmed Yasin blockiert und im Dezember 2003 wegen der Errichtung der Mauer in der Westbank
Von den 15 derzeitigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats enthielten sich bei der Abstimmung Dänemark, Großbritannien, Japan und die Slowakei.Argentinien, China, Frankreich, Ghana, Griechenland, Kongo, Peru, Qatar, Rußland und Tansania stimmten für die Resolution.
 

12.11.06 18:43

8584 Postings, 6769 Tage RheumaxWenn ich an das Ohrfeigengesicht

von Bolton bei der Abstimmung denke.....nein, lieber nich..

Aber interessant, wie sich die Politik der USA durch die Wahlen verändert..   :-((  

12.11.06 18:53

58357 Postings, 7301 Tage Kickyarabische Staaten beenden Blockade Hamasregierung

http://www.haaretz.com/hasen/spages/786867.html
wie die Haaretz berichtet haben am Sonntag die arabischen Staaten beschlossen die finzielle Blockade der Palästinensischen Regierung zu beenden wegen der ständigen Angriffe der Israelis im Gazastreifen.Das Treffen erfolgte nachdem der arabische Antrag auf eine  UN-Resolution abgelehnt worden war,der verlangte dass die IDF sich aus dem Gazastreifen zurückziehen  

12.11.06 22:08

25551 Postings, 6734 Tage Depothalbiererich glaube, zukünftig ist mir sowas egal...

die menschheit schafft es eben nie, sich über naturgesetze hinwegzusetzen.  

13.11.06 20:53

58357 Postings, 7301 Tage KickyWir sehen etwas Licht nach den Ereignissen

"Wir sehen etwas Licht nach den Ereignissen in Palästina"sagte Steinmeier heute vor Gesprächen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel.
Die radikal-islamische Hamas und die Fatah-Bewegung haben sich auf einen Ministerpräsidenten geeinigt: Mohammed Schbair, früherer Leiter der Islamischen Universität in Gaza, soll Regierungschef werden.Gaza- Der 60-jährige Schbair soll der Hamas nahe stehen, ist jedoch kein Mitglied. Die Einigung auf einen Ministerpräsidenten gilt als wichtiger Schritt hin zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit, die sich seit Monaten verzögert.Auch eine Einigung in zwei weiteren wichtigen Personalfragen schien am Montag bevorzustehen. Der angesehene Ökonom Salam Fajjad galt als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Finanzministers, das er bis zur Regierungsübernahme der Hamas innehatte. Als neuer Außenminister war Siad Abu Amr im Gespräch, ein unabhängiger Abgeordneter mit Verbindungen sowohl zur Hamas als auch zur Fatah.Steinmeier äußerte die Hoffnung, dass eine Regierung der nationalen Einheit wieder ein Gesprächspartner für die internationale Gemeinschaft und auch für Israel sein könnte. Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana sagte, er hoffe auf einen neuen Waffenstillstand. Ein solcher werde es "der internationalen Gemeinschaft erlauben, normal mit den Palästinensern zusammenzuarbeiten".Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert erklärte, man werde mit der palästinensischen Regierung verhandeln, wenn diese Israel anerkenne und bestehende Friedensabkommen akzeptiere. Zugleich sagte Olmert der Tageszeitung "al-Kuds", er sei zur Freilassung einer "großen Zahl" palästinensischer Gefangener bereit, wenn im Gegenzug der von palästinensischen Extremisten verschleppte israelische Soldat Gilad Schalit freikomme.spiegelonline vor einer Stunde  

13.11.06 20:57

25551 Postings, 6734 Tage Depothalbierernur die dunkelheit ist echt, das licht

scheint nur so.  

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