Iran-Krise: "Willst Du mit mir gehen"?

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neuester Beitrag: 30.07.08 13:30
eröffnet am: 29.07.08 13:49 von: BRAD P007 Anzahl Beiträge: 3
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29.07.08 13:49
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17924 Postings, 4439 Tage BRAD P007Iran-Krise: "Willst Du mit mir gehen"?

ATOMKONFLIKT

Ahmadinedschad stellt Bushs Charme-Offensive auf die Probe

Von Ulrike Putz, Beirut

Plötzlich reden sie miteinander: Der iranische Staatschef Ahmadinedschad gibt seine Rumpelrhetorik auf, lobt die USA - und die Regierung Bush geht auf das Mullah-Regime zu. Die Diplomatie-Offensive legt nahe, dass in Washington gerade ein verblüffender Kursschwenk passiert.

Mahmud Ahmadinedschad zeigte sich gönnerhaft. Im Interview mit dem US-Fernsehsender NBC lobte er die USA am gestrigen Montag für ihr "neues Verhalten". Im Konflikt um das iranische Atomprogramm sehe er jetzt Chancen auf eine "gemeinsame Basis" mit dem Westen. "Man hat uns ein Angebot gemacht, also machen wir ein Gegenangebot", sagte Ahmadinedschad. Details nannte er nicht.

Willkommen auf Ahmadinedschads Atom-Basar - es darf gefeilscht und gepokert werden. Der iranische Präsident scheint willens, die Charme-Offensive seines Gegenübers auf die Probe zu stellen: Wie bereit sind die USA wirklich für Gespräche?

 

AFP

Präsident Ahmadinedschad: Deadline bis Samstag

Der Auftritt des iranischen Präsidenten macht eines deutlich: Nach dem Politikwechsel der USA, die erstmals einen hochrangigen Vertreter zur Iran-Gesprächsrunde nach Genf entsandt hatten, fühlt sich Iran gestärkt. Das kostet Ahmadinedschad aus. Bis zum kommenden Samstag noch kann er den Westen im Dunklen tappen lassen, dann erst muss Iran eine Antwort auf das jüngste Verhandlungsangebot abgeben.

"Freeze for Freeze" - der Vorschlag der USA, der anderen ständigen Uno-Sicherheitsratsmitglieder und Deutschlands beinhaltet, dass Iran keine neuen Zentrifugen in seinen Atomanlagen in Betrieb nimmt. Der Westen sähe im Gegenzug davon ab, die Wirtschaftssanktionen noch einmal zu verschärfen. Nach einer Testphase von sechs Wochen soll sich Iran dann verpflichten, die Anreicherung von Uran ganz einzustellen. Im Gegenzug würde der Westen weitere wirtschaftliche Zugeständnisse machen.

 

Sollte Iran auf die Initiative eingehen, wäre das ein immenser Erfolg für US-Außenministerin Condoleezza Rice. Sie hat in den vergangenen Monaten auf den neuen Ansatz in der Nahost-Diplomatie gesetzt: Kommunikation statt Konfrontation, "Make deals, not war". Tatsächlich scheint die akute Gefahr eines Kriegs um Irans Nuklearprogramm gebannt. ..........

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,568640,00.html

 

29.07.08 13:53
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17924 Postings, 4439 Tage BRAD P007Hmmm ?!!

Weiter im obigen Text:

"...Israelische Medien berichteten, in Jerusalemer Regierungskreisen sei die Verwunderung über Washingtons neuen Kurs groß. Die Beschwerden der USA über das Vorgehen Israels hätten zugenommen. Hochrangige Diplomaten bis hin zu Condoleezza Rice persönlich hätten sich für die Belange einzelner Palästinenser eingesetzt.

Dazu passt, dass US-Sicherheitskoordinator James Jones demnächst wohl einen für Israel sehr unangenehmen Bericht vorlegen wird. Seine Kritik an der Besatzungspolitik im Westjordanland, berichtete die israelische Tageszeitung "Haaretz" vorab, werde "vernichtend" sein. ...."

 

30.07.08 13:30

17924 Postings, 4439 Tage BRAD P007500 $ pro Barrel angepeilt?

ÖLPREISIran warnt vor Anstieg auf 500 Dollar pro BarrelTeheran (Reuters) - Irans Opec-Gesandter hält einen Anstieg des Ölpreises auf 500 Dollar pro Barrel innerhalb weniger Jahre für denkbar.

Sollte der Dollar weiter an Wert verlieren und sich die politischen Spannungen verschärfen, seien bis zu 500 Dollar in den nächsten Jahren denkbar, sagte Mohammed Ali Chatibi in einem am Samstag veröffentlichten Interview einer iranischen Wochenzeitung. Er wurde dazu befragt, wie er Einschätzungen bewerte, nach denen der Ölpreis in den kommenden zwei bis drei Jahren auf 200 Dollar je Fass klettern könnte.


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