Immer weniger Mordopfer in Deutschland

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 30.04.18 09:25
eröffnet am: 30.04.18 01:14 von: Val Venis Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 30.04.18 09:25 von: manchaVerd. Leser gesamt: 750
davon Heute: 1
bewertet mit -1 Stern

30.04.18 01:14
1

6969 Postings, 1095 Tage Val VenisImmer weniger Mordopfer in Deutschland

Ein seit Jahrzehnten anhaltender Trend. 1991 wurden 1.032 Menschen durch Mord / Totschlag umgebracht. Schon im Jahr 2000 sank die Zahl auf 960. Im neuen Jahrtausend konnte die Zahl der vollendeten Morde erheblich gesenkt werden und erreichte 2013 mit 531 den tiefsten Wert seit 1965 (Quelle siehe Link unten).

2016 stieg die Zahl aus irgendeinem Grund plötzlich sprunghaft auf 876 an (+48,7%)
Quelle: PKS der BRD Jahhrbuch 2016 Band 4 Seite 8
Morde 1950 bis 2015 - Kriminalpolizei.de
Quartalszeitschrift der Gewerkschaft der Polizei. Die Kriminalpolizei ist seit über 25 Jahren am Markt und eine Fachzeitschrift mit hohem redaktionellen Anspruch.
https://mobile.kriminalpolizei.de/ausgaben/2017/...1950-bis-2015.html
 

30.04.18 01:21
1

40521 Postings, 6420 Tage rotgrünWie wäre es mit aktuellen Zahlen

2015 ist schon etwas her, oder?
https://www.n-tv.de/politik/...ord-und-Totschlag-article19807048.html  
-----------
Toleranz vor der Intoleranz ist die Kapitulation des Verstandes vor den Tatsachen.

30.04.18 01:22
1

6969 Postings, 1095 Tage Val Venis2017 ist ja auch nicht ganz neu

aber richtig, der Anstieg ist extrem  

30.04.18 01:23

40521 Postings, 6420 Tage rotgrünDu widersprichst Dir

und das ist wenig glaubwürdig.  
-----------
Toleranz vor der Intoleranz ist die Kapitulation des Verstandes vor den Tatsachen.

30.04.18 01:26

6969 Postings, 1095 Tage Val VenisZahlen für 2017 gibt es noch nicht

also bei bka.de nicht.

Tatverdächtige Mord, Totschlag, auch auf Verlangen laut PKS 2016
2.775

Und laut Welt.de waren es 2017
2.698 Tatverdächtige

Ein überschaubarer Rückgang  

30.04.18 01:32

6969 Postings, 1095 Tage Val Venis#4 das ist nicht ganz leicht zu durchschauen

Die ändern da an den Berichten so viel rum...

Also nach allem was ich jetzt mal so spontan recherchiert habe ging es 2016 + 2017 richtig übel zur Sache.

Nichtdeutsche Tatverdächtige waren 2012 schon 29,08% bei Mord & Totschlag. Jetzt 42,25%. Hmmm.....  

30.04.18 01:34
1

40521 Postings, 6420 Tage rotgrün3,2 Prozent mehr Morde

https://www.stern.de/panorama/stern-crime/...steigen-sie-7954448.html

-----------
Toleranz vor der Intoleranz ist die Kapitulation des Verstandes vor den Tatsachen.

30.04.18 08:46

2437 Postings, 6133 Tage Versäger@Val Venis

In die Statistik gehen unaufgeklärte Taten nicht ein. Immerhin kamen 2017 schon die Göhrde-Morde von 1989 in die Statistik, 2 Taten mit zusammen 4 Toten und einem (deutschen Täter) und der Vermißtenfall Birgit M. von 1989 wurde vom Vermißtenfall zum Mord und ging ebenfalls in die Statistik ein, Täter derselbe wie zuvor. Der bisher größte deutsche Serienmörder ging mit 100 weiteren Taten 2017 in die Statistik ein. Manfred S. aus Schwalbach mit 8 Taten. Die Taten wurden über mehr als ein Jahrzehnt begangen und waren nicht als Tötungsdelikt aufgefallen.

Tatsächliche und angebliche Serienmörder (Manfred S. aus Schwalbach und Kurt-Werner W. aus Lüneburg) verfälschen in erheblichem Maße die Mordstatistik, wenn ganze Mordserien als solche zugeordnet werden können und damit als aufgeklärt gelten bzw. wie beim Krankenpfleger Nils H. 100 natürliche Tode zu Morden werden. Serienmörder verfälschen die Statistik derart, daß dann anteilig eben mehr ausländische Tatverdächtige bei herauskommen.  

30.04.18 08:57

2437 Postings, 6133 Tage Versäger@Val Venis

zum anderen gibt es noch nicht so lange Cold Case-Ermittlungsgruppen, die durchaus erfolgreich arbeiten und noch einen Pool von mindestens 1000 unaufgeklärten Morden vor sich haben.  

30.04.18 09:25
1

5037 Postings, 1956 Tage manchaVerdeIch habe

viele Jahre beruflich mit Rechtsmediznern zu tun gehabt - kenne wirklich alle rechtsmedizinischen Institute im deutschsprachigen Raum (sind auch nicht so viele. .....ca 35).

Entgegen der weit verbreiteten Meinung macht die Obduktion von Morddopfern nur einen recht kleinen Teil der Arbeit von Rechtsmedizinern aus - weil es eben (zum Glück) nicht so viele Mordopfer gibt! Die Selbstmordrate ist ca. 12x höher als die Mordrate - da werden auch oft Rechtsmediziner eingeschaltet, da nicht jeder Selbstmord immer als solcher sofort erkennbar ist und man sicher gehen muss das kein Fremdverschulden vorlag.

Mordopfer am laufenden Band gibt's nur bei der Rechtsmedizin von Prof. Boerne beim Tatort in Münster!  



 

   Antwort einfügen - nach oben