Ich pfeif mir mal einen Blues.

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neuester Beitrag: 22.04.03 23:03
eröffnet am: 22.04.03 23:03 von: Karlchen_I Anzahl Beiträge: 1
neuester Beitrag: 22.04.03 23:03 von: Karlchen_I Leser gesamt: 166
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22.04.03 23:03

21799 Postings, 7490 Tage Karlchen_IIch pfeif mir mal einen Blues.

1782 war es, als Edward Gibbon seinen 1. Band von "The History of The Decline And Fall of The Roman Empire" veröffentlichte. Damals galt es als erwiesen: Nationale Stärke kann sich in Niedergang verwandeln. Gibbon hat sich nicht mit anderen niedergegegangenen Kulturen auseineinandergesetzt - und er wußte natürlich nichts über das spätere Schicksal anderer Weltmächte - etwa dem des Osmanischen Reiches.

Dann kamen noch die vermeintlichen Marxisten, die glaubten, auf der sicheren Seite der Geschichte zu stehen - was sich allerdings als fataler Trugschluß erwiesen hat.


Und nun heute - wir hier in Deutschland diskutieren vornehmlich verteilungspolitische Fragen. Etwa ob die Renten gekürzt werden. Wäre ich ja auch dafür, denn der heutigen Rentnergeneration geht es besser als jeder Rentnergeneration vor ihnen und jeder Rentnergeneration nach ihnen.

Aber die Verteilungspolitik ist nicht allein das wesentliche Problem. Es geht vielmehr darum Bedingungen für ein kräftiges Wirtschaftswachstum zu schaffen. bei dem Verteilungsfragen immer weniger wichtiger werden.

Aber gerade das wird nicht gemacht, dee auch bei uns ist Politik zu einem Medienspektakel degeneniert, bei dem angeblich Personen für die Sache stehen. Das gilt auch dann, wenn unserem Bundeskasper von Interessensvertretern irgendwelche Reformen anempfohlen werden, die die Lage eher verschlechtern als verbessern.

Über die politische Opposition in diesem Lande braucht man nicht zu reden - entweder es gibt sie nicht, oder sie fallen auf Gremien sitzun nicht weiter auf  

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