Hund, Delfin, Elefant - Bilder aus dem Mutterleib

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neuester Beitrag: 05.12.06 08:46
eröffnet am: 04.12.06 22:39 von: denkidee Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 05.12.06 08:46 von: lassmichrein Leser gesamt: 1144
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04.12.06 22:39

112127 Postings, 6061 Tage denkideeHund, Delfin, Elefant - Bilder aus dem Mutterleib

Hund, Delfin, Elefant - Bilder aus dem Mutterleib

Sensationelle Aufnahmen zeigen die frühesten Entwicklungsstadien der Tiere. National Geographic Channel sendet darüber eine dreiteilige Dokumentation. Wir zeigen die Bilder von Hund, Delfin und Elefant im Mutterleib.

Fotogalerie: Hunde-, Delfin- und Elefantenbabys im Mutterleib

Zuerst sehen sie noch fast gleich aus. Nichts als ein kleiner unscheinbarer Fötus ohne besondere, artspezifische Merkmale. Doch nach und nach kristallisieren sich die Unterschiede heraus, wächst dem Elefantenbaby der Rüssel, bekommt der winzige Hund ein Fell und das Delfinkind seinen länglichen Schnabel.

Hinweise auf die Entwicklungsgeschichte

Doch man erkennt noch mehr: Im Verlauf der 22-monatigen Schwangerschaft bilden sich beim Elefanten-Fötus mehrere Merkmale aus, die zeigen, dass die frühen Vorfahren der Dickhäuter einst im Meer lebten. Bei den Delfinen verhält es sich genau umgekehrt. Die Delfin-Föten entwickeln deutlich sichtbare Beinstummel, die nach einigen Wochen wieder verschwinden. Ein Hinweis darauf, dass die Vorfahren der Meeressäuger einst auf dem Land zu Hause waren.

Wie wurden die Aufnahmen möglich? Bilder aus dem Mutterleib sind nichts Neues. Seit den 80er Jahren wird die Ultraschalltechnik eingesetzt, um die Entwicklungsfortschritte des ungeborenen Kindes während der menschlichen Schwangerschaft zu beobachten und zu dokumentieren. Neu ist indes, dass die Aufnahmen der Tiere im Mutterleib keine statischen Bilder sind, sondern die Bewegungen der Tiere in Echtzeit zeigen.

Bewegte Bilder mit neuer Ultraschalltechnik

Der deutsche Tiermediziner und Wissenschaftler Thomas Hildebrandt vom Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich auch bei großen Säugetieren in den Bauch schauen lässt. Ultraschall-Untersuchungen von Hund, Elefant und Delfin unterscheiden sich extrem von der beim Menschen.

Bei einer Frau liegt der Embryo nur etwa sechs Zentimeter unterhalb der Bauchdecke - kein Problem für das herkömmliche Ultraschallgerät, mit dem man etwa 15 Zentimeter tief unter die Haut blicken kann. Beim Elefanten dagegen muss der Aufnahmekopf dagegen erst einmal 1,5 Meter weit durch den Enddarm geführt werden.

Nie gesehene Aufnahmen

Der Aufwand hat sich gelohnt. So zeigt der Film Aufnahmen eines Elefantenbabys, das im Mutterleib den Rüssel schwingt, ein Hundebaby, das an der Pfote nuckelt und einen Delfin, der in der mütterlichen Fruchtblase umherschwimmt.

Ein wenig haben die Filmproduzenten der Natur noch nachgeholfen: Ihre Farbe bekommen die Tiere am Computer, Ultraschall liefert nur Schwarz-Weiß-Bilder.

 

04.12.06 22:40
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112127 Postings, 6061 Tage denkideeein 25 Tage alter Hunde-Embryo.

(Foto: National Geographic Channel)

Hund
Das ist kein Wurm, keine Kaulquappe und auch keine Larve - es ist ein 25 Tage alter Hunde-Embryo.

 
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05.12.06 08:43

112127 Postings, 6061 Tage denkidee 39 Tage alter Hundeembryo

(Foto: National Geographic Channel)

Hund
Die Lider, die über die sich entwickelnden Augen gespannt sind, schimmern in zartem Blau und ganz versonnen scheint der 39 Tage alte Hundeembryo an seiner Pfote zu nuckeln.

 
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05.12.06 08:46
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61594 Postings, 6011 Tage lassmichreinHier alles auf einmal:

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