HorrorZahlen: Insolvenzen bei Privaten 40% Zuwachs

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 04.11.05 08:34
eröffnet am: 03.11.05 17:18 von: B Ghost Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 04.11.05 08:34 von: B Ghost Leser gesamt: 439
davon Heute: 1
bewertet mit 1 Stern

03.11.05 17:18
1

3379 Postings, 5589 Tage B GhostHorrorZahlen: Insolvenzen bei Privaten 40% Zuwachs

SPIEGEL ONLINE - 03. November 2005, 16:29
URL: 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,383125,00.html

Insolvenz-Statistik
 
Deutsche Privatbürger so pleite wie nie

Die gute Nachricht vorweg: Die Zahl der Insolvenzen bei Unternehmen in Deutschland ist erstmals seit fünf Jahren zurückgegangen. Bei den privaten Haushalten allerdings sieht das Bild ganz anders aus.

Berlin - In diesem Jahr sei mit insgesamt 70.000 Verbraucherinsolvenzen zu rechnen, sagte der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen, Stephan Jender, heute bei einer Pressekonferenz in Berlin. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Plus von 40 Prozent. Die Zahl der Privatpleiten in Deutschland dürfte damit auf einen neuen Negativrekord steigen.

DDP"Kuckuck" vom Gerichtsvollzieher: Überschuldung als wachsendes Problem
Derzeit seien rund drei Millionen Menschen von Überschuldung betroffen, so Jender weiter. Ihr laufendes Einkommen reiche nicht, um offene Rechnungen, Kredit-Zahlungen und den Lebensunterhalt zu bestreiten. Viele dieser Betroffenen wüssten inzwischen von dem Verfahren der Privatinsolvenz und machten davon Gebrauch.

Der Inkasso-Verband forderte dennoch, das Verfahren für die Privatinsolvenzen zu reformieren. Der Sprecher des Verbandes, Wolfgang Spitz, sagte, das Verfahren sei immer noch zu bürokratisch.

Probleme mit der Zahlungsmoral

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sei hingegen erstmals seit fünf Jahren leicht gesunken. Dies sei ein Anzeichen für eine Konjunkturbelebung. 2005 würden insgesamt 38.000 Firmen pleite gehen, so die Prognose - das wären drei Prozent weniger als 2004.

Von Pleiten betroffen seien vor allem kleinere Firmen, die meist unter der schlechten Zahlungsmoral der Auftraggeber litten. Durch die Insolvenzen gingen in diesem Jahr rund 530.000 Arbeitsplätze verloren, rund zwölf Prozent weniger als 2004. Damit sei die Trendwende geschafft.
 

© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH
 

03.11.05 17:43

3379 Postings, 5589 Tage B GhostDie Unternehmen haben die Wende geschaft aber

die Käufer und Kunden gehen reihenweise pleite....  

03.11.05 17:45
1

13436 Postings, 7330 Tage blindfishjep, ghost...

die unternehmen haben die wende ja auch auf kosten der arbeiter und angestellten geschafft - kein wunder, daß die jetzt pleite sind...  

04.11.05 08:34

3379 Postings, 5589 Tage B GhostJa blindfisch. Weil wir inzwischen global mit Arbe

itern aus China in Konkurrenz stehen.

Leider haben auch unsere Unternehmer das Ziel, möglichst viele Gewinne für ihr Unternehmen zu erzielen.

besonders hier im Aktienboard ist doch allen klar, dass jeder von uns Aktienbesitzern der erste wäre, der auf der HV einer AG auf den Vorstand schimpft, wenn die Dividende oder Kursentwicklung des Unternehmens mangels Umsatz und Werstchöpfung nicht stimmt.


Das ist Kapitalismus pur.  

   Antwort einfügen - nach oben