Herr zu Guttenberg sie sind ein Betrüger

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neuester Beitrag: 02.03.11 01:58
eröffnet am: 02.03.11 01:12 von: satyr Anzahl Beiträge: 25
neuester Beitrag: 02.03.11 01:58 von: mod Leser gesamt: 711
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bewertet mit 2 Sternen

02.03.11 01:12
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42128 Postings, 7762 Tage satyrHerr zu Guttenberg sie sind ein Betrüger

Ich weiss nicht ob es das jemals gab,dass man sich vor einen Minister
und das isser noch hinstellen konnte und ihn Betrüger nennen ohne
gleich die Justiz am Hacken zu haben.
Deshalb die Frage gabs das schon mal.  

02.03.11 01:18

129861 Postings, 6184 Tage kiiwiiZu Betrug gehört Vorsatz.Und der wäre erst noch

nachzuweisen.
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Before you criticize someone, you should walk a mile in their shoes.

02.03.11 01:20

42128 Postings, 7762 Tage satyrNun warum zeigt er dann die Leute nicht an?

02.03.11 01:22

129861 Postings, 6184 Tage kiiwiibrauch er doch nicht

Die, die ihn angezeigt haben, müssen den Beweis erbringen
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02.03.11 01:23

42128 Postings, 7762 Tage satyrNun Beleidigung?

02.03.11 01:24

129861 Postings, 6184 Tage kiiwiidie Beleidigungen hält er aus

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02.03.11 01:25

23062 Postings, 7304 Tage modkiiwii, Du

setzt dummerweise etwas bei anderen voraus,

nämlich ein Verständnis für simple rechtliche Grundkenntnisse.



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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod

02.03.11 01:26
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95440 Postings, 7229 Tage Happy EndWer den Vorsatz bei Guttenberg noch abstreitet

muss die schwarze CSU-Brille aufhaben - jeder, der die Sache objektiv betrachtet (wie diverse Juristen bereits öffentlich), sieht diesen Vorsatz...  
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Dieses Posting ist neben meiner Moderatorentätigkeit in mühevoller Kleinstarbeit entstanden

02.03.11 01:26

95440 Postings, 7229 Tage Happy EndGuttenberg wird wohl auf Unzurechnungsfähigkeit

plädieren...
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02.03.11 01:27

129861 Postings, 6184 Tage kiiwiinee, tu ich eigentlich nicht; deshalb hab ich das

ja oben angeführt...

im übrigen:
bevor jemand das Wort Betrug in den Mund nimmt, schadet ein Blick in das StGB nicht -  
§ 263 wäre einschlägig...
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02.03.11 01:29
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129861 Postings, 6184 Tage kiiwiiwarten wir ab,was die Prüfung durch die Uni ergibt

Den Vorsatz, jemand betrügen zu wollen, wird man ihm nicht nachweisen können.
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02.03.11 01:31

23062 Postings, 7304 Tage modHappy

mit seinen grossartigen juristischen Expertisen.

Toll!

Ich würde dir unter 4 Augen vermutlich  recht geben,
aber sauber im rechtlichen Sinne ist es nicht.
Es gibt so etwas wie "Unschuldsvermutung". Bei Sozi-Grünen
würdest du das Argument der Unschuldsvermutung immer betonen.
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02.03.11 01:31

95440 Postings, 7229 Tage Happy EndZum Nachweis genügen die Indizien

und die sind im Fall Guttenberg mehr als erdrückend...
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02.03.11 01:33

129861 Postings, 6184 Tage kiiwiiDr. jur Happy End ?

tut so, als verstünde er etwas von der Materie
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02.03.11 01:33

23062 Postings, 7304 Tage modDie Marktfrau hat

auch ein Rechtsverständnis und macht gelegentlich ihren Hund los.
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02.03.11 01:34

95440 Postings, 7229 Tage Happy EndUnschuldsvermutung, mod?

Die Arbeit ist von vorn bis hinten mit Plagiaten durchsetzt - klar, so was kann einem schon mal unabsichtlich passieren.... *lol*
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02.03.11 01:34

23062 Postings, 7304 Tage modHoffentlich

wird Happy nicht irgendwann mal von seinem Ortsverein  in
ein pol. Amt gehievt. Aua, aua
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02.03.11 01:36

23062 Postings, 7304 Tage modEs ging um den Tatbestand "Betrug"

Der setzt Vorsatz voraus.
Darum ging es bei der bisherigen Diskussion.
Wie will man den beweisen?
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02.03.11 01:38
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95440 Postings, 7229 Tage Happy EndJa ja, immer diese juristischen Laien, gell?!

Juristen unterstellen Guttenberg Vorsatz

Er selbst spricht von "gravierenden handwerklichen Fehlern", doch das nehmen ihm renommierte Rechtsexperten nicht ab. Im SPIEGEL werfen Spitzenjuristen Verteidigungsminister Guttenberg vor, bei seiner Doktorarbeit Passagen vorsätzlich kopiert zu haben.

Hamburg/Berlin - Es sind harte Vorwürfe: Mehrere namhafte Juristen sehen die Beweise als erdrückend an, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei der Erstellung seiner Doktorarbeit aus nicht kenntlich gemachten fremden Texten mit Vorsatz gehandelt hat. "Ich würde einem Kandidaten nicht glauben, der in so einem Fall behauptet, dass es bloße Fahrlässigkeit war", sagte der Kölner Strafrechtsprofessor Thomas Weigend dem SPIEGEL.

Der auf Streitereien um Examensarbeiten spezialisierte Rechtsanwalt Michael Hofferbert urteilte: "Kein Richter wird einem Kandidaten glauben, der über hundert Seiten seiner Doktorarbeit abschreibt und hinterher behauptet, er habe dies versehentlich getan." Der frühere Verfassungsrichter Winfried Hassemer sagte: Selbst wenn der faktische Beweis nicht vorliege, seien "Juristen gut darin geübt, den Vorsatz aus den äußeren Umständen einer Tat zu schließen".

weiter: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,747864,00.html
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02.03.11 01:41

58056 Postings, 4750 Tage jocyxsind die Herausgeber davon auch juristische Laien

??????

http://www.kj.nomos.de/  

02.03.11 01:42

129861 Postings, 6184 Tage kiiwiiBetrug gem § 263 StGB ist:

§ 263 Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1.
gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
2.
einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
3.
eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
4.
seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht oder
5.
einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.

(4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.

(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.

(6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).

(7) Die §§ 43a und 73d sind anzuwenden, wenn der Täter als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat. § 73d ist auch dann anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt.


Quelle: Strafgesetzbuch
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__263.html
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02.03.11 01:47

129861 Postings, 6184 Tage kiiwiiZur Zeitschrift "Kritische Justiz" hier mehr

http://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Justiz
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02.03.11 01:49

58056 Postings, 4750 Tage jocyxich bin für 5 Jahre nach Absatz 1 !!

02.03.11 01:54

129861 Postings, 6184 Tage kiiwiischön, aber wofür ?

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02.03.11 01:58

23062 Postings, 7304 Tage modIch bin für lebenslänglich

aber was solls, wir haben eine Judikative.



und wir haben Prof.Dr.jur Happy End
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