Hat Goldman Sachs den Griechen zu Abstimmung

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neuester Beitrag: 19.11.14 22:06
eröffnet am: 01.11.11 11:07 von: Libuda Anzahl Beiträge: 59
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01.11.11 11:07
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52737 Postings, 5743 Tage LibudaHat Goldman Sachs den Griechen zu Abstimmung

geraten? Denn die sind ja bekanntlich für die Beratung beim Bescheissen durch die Griechen zuständig, ohne dass das für Goldman Sachs Folgen hatte, z.B. in Form eines Geschäftsverbots für staatliche Stellen in der Eurozone mit dieser Bank.

Vielleicht hat ja Goldman Sachs, weil es die Bücher der Griechen so gut kennt, massiv auf CDS gekauft, ohne selbst griechische Anleihen zu besitzen, was sie übrigens wie die Deutsche Bank auch in der Hypotheken-Krise getan haben. Sauer aufgestoßen ist ihnen dann sicher, dass es nach den getroffenen Vereinbarungen nicht zu einem für die Ausübung der CDS notwendigen Zahlungsausfall kommt, da der Bankenverzicht auf freiwilliger Basis erfolgt. Die Spekulation auf die Werthaltigkeit ihrer CDS wäre dann danebengegangen.  
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33 Postings ausgeblendet.

02.11.11 23:16
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52737 Postings, 5743 Tage LibudaWarum wurde die Kurssicherung nach dem

Regierungswechsel für 1,3 Milliarden an eine Firma verkauft, die dem Bruder vom Premier Papandreo nahesteht, die dann im Juni schon 23 Milliarden wert war, obwohl der Premier zu diesem Verkaufs-Zeitpunkt schon aufgrund der extremen schlechten Lage mit den Gläubigern verhandelte.

Wenn Merkel und Sarkosy diese Frage nicht auf den Tisch legen, sind sie zwar noch nicht so kriminell wie Papandreo selber, aber wenn man Kriminelle ungeschoren davon kommen lässt, färbt die Kriminalität zumindest etwas ab.  

02.11.11 23:35
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52737 Postings, 5743 Tage LibudaZitat aus dem Text in #6

"Premierminister Papandreou hat nicht nur den Verkauf dieser CDS an eine fremde Privatfirma geduldet oder sogar arrangiert, obwohl er bereits um die verzweifelte finanzielle Lage seines Landes wusste und als Inhaber des höchsten politischen Amtes diese immens wichtigen Sicherheiten hätte unbedingt zum Wohl des Landes einsetzen müssen."  

03.11.11 09:37

52737 Postings, 5743 Tage LibudaDiese Firma wurde beim Regierungswechsel

vor zwei Jahrender vorhandene Rettungschirm, der heute weit über 30 Milliarden wert wäre, verkauft. Vermutlich wurde sie dazu extra 2009 gegründet.

IJ Partners is a wealth management company founded in 2009 in Geneva, Switzerland to serve the needs of high net worth individuals globally. IJ stands for Informed Judgement - a much needed and novel approach to the challenges of preserving, growing and using wealth responsibly across generations. IJ Partners brings together a team of highly qualified professionals coming from varied backgrounds, who work closely with an exceptional Advisory Board and some of the best independent consultants available worldwide.  

03.11.11 10:06

52737 Postings, 5743 Tage LibudaErste Frage an Papandreou

muss heute lauten: Wurde beim Regierungswechsel ein vorhandener Rettungschirm für 1,3 Milliarden verkauft?  

03.11.11 12:31

52737 Postings, 5743 Tage LibudaAuch Pasok-Abegeordnete lesen bei Libuda mit

http://nachrichten.t-online.de/...ung-vor-dem-sturz/id_51150972/index  

03.11.11 12:51

52737 Postings, 5743 Tage LibudaNicht nötig, denn der Mafia-Boss wird

in der Vertrauensabstimmung abgesägt:

http://www.ad-hoc-news.de/...erendum-zurueckziehen--/de/News/22557615  

03.11.11 15:22

25951 Postings, 7021 Tage Pichelwer schimpft denn auf wen?

03.11.11 15:04     dpa-AFX: VERMISCHTES: 'Lindenstraßen'-Wirt ärgert anti-griechische Stimmung
   BERLIN (dpa-AFX) - Kostas Papanastasiou (74), Fernsehzuschauern als Wirt
Panaiotis Sarikakis aus der 'Lindenstraße' bekannt, ärgert sich über
anti-griechische Stimmung in den Medien. 'Für mich persönlich ist das heutige
Europa ein feindliches Europa', sagte der in Thessalien geborene Schauspieler
der Nachrichtenagentur dpa. Papanastasiou führt in Berlin-Charlottenburg die
Taverne 'Terzo Mondo'. Das Verhalten gegenüber den Griechen und gegenüber dem
Süden sei 'so feindlich, so beleidigend, so uneuropäisch', meinte er.

   Griechenland werde in den Medien fortwährend beschimpft. Das kränke
ihn sehr, auch wenn er um die Probleme in seiner Heimat wisse. Darüber hinaus
sei er überzeugter Berliner - Papanastasiou lebt seit 55 Jahren in der Stadt.
Mit Blick auf die kommende Volksabstimmung in Griechenland hofft er, die Frage
werde nicht so formuliert, dass die Griechen über ihren Verbleib in der EU
entscheiden müssten./hkw/DP/tw



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Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)

03.11.11 15:58

52737 Postings, 5743 Tage LibudaIch schimpfe nicht auf den Normalgriechen,

sondern auf die teilweise dekante raffierunge, kriminelle Oberschicht, wobei ich den Normalgriechen einen Vorwurf nicht ersparen kann - dass sie diese Mafia an der Spitze geduldet haben, den Beamtenstaat und das Steuerhinterziehen. Denn freie Wahlen haben in Griechenland ja immerhin noch stattgefunden.  

03.11.11 17:50

52737 Postings, 5743 Tage LibudaErgänzung zu #38: Zweite Frage an Papandreou

die er vermutlich nicht mehr als Regierungschef beantworten kann, sollte der Generalstaatsanwalt stellen: An wen wurden die Absicherungen, die heute über zwischen 30 und 50 Milliarden Euro (nicht Drachmen) wert wären, für 1,3 Milliarden verkauft?  

03.11.11 18:01

52737 Postings, 5743 Tage LibudaWenn Papandreou auf die Fragen nicht antwortet

muss man ihm sagen, dass sein Girokonto beim Rettungschirm in ein Gyroskonto umgewandelt wird und das damit begründen, dass das im Umgang mit Mafiosis ab sofort so Uzo sei.  

03.11.11 20:50

52737 Postings, 5743 Tage LibudaDieser Kriminelle verhält sich wie Gaddafi

in seiner Röhre:

http://nachrichten.t-online.de/...tritt-papandreous/id_51168094/index  

04.11.11 07:18

52737 Postings, 5743 Tage LibudaAuch Merkel und Sarkosy haben wohl

bei Libuda mitgelesen.  

06.11.11 10:32

52737 Postings, 5743 Tage LibudaZutreffend auch Ösi-Finanzministerin

in der neuesten Ausgabe der Wirtschaftswoche.

Wiwo: Warum haben die Hilfsprogramme in Griechenland bisher so gar nicht angeschlagen?

Ösi-Finanzminsterin Fekter: Die Verwaltungsstrukturen in Griechenland sind sehr schwierig. Es gibt zwar einen öffentlichen Sektor, aber keine Verwaltung. Das ist sehr eigenartig.  

06.11.11 10:36

52737 Postings, 5743 Tage LibudaKorrektur: "großer öffentlicher Sektor" richtig

Zutreffend auch Ösi-Finanzministerin



10:32

#47

in der neuesten Ausgabe der Wirtschaftswoche.

Wiwo: Warum haben die Hilfsprogramme in Griechenland bisher so gar nicht angeschlagen?

Ösi-Finanzminsterin Fekter: Die Verwaltungsstrukturen in Griechenland sind sehr schwierig. Es gibt zwar einen großen öffentlichen Sektor, aber keine Verwaltung. Das ist sehr eigenartig.  

19.11.11 13:27

52737 Postings, 5743 Tage LibudaNicht nachvollziehen kann ich auch

warum Griechenland noch kein ähnliches Abkommen mit der Schweiz abgeschlossen hat, wie es Deutschland momentan plant (obwohl es bei uns nicht unbedingt sinnvoll ist, weil unsere Steuerbehörden im Gegensatz zu den griechischen voll funktionsfähig sind). Denn das Geld, das nach den neuesten Schätzungen unversteuert von reichen Griechen in der Schweiz gebunkert wird, ist ungefähr so hoch wie die momentane griechische Staatverschuldung.

Besonders dreist ist, dass die griechischen Regierungen, obwohl die Schweiz sich dazu schon inoffiziell bereit erklärt hat, noch gar keinen Antrag gestellt haben und offensichtlich auch nicht wollen, weil dann die reichen griechischen Cliquen wie die Papandreous endlich auch einmal Steuern bezahlen müssten.  

20.11.11 13:43

52737 Postings, 5743 Tage LibudaKlientelwirtschaft des Politiksystems unangetastet

sagt Petros Markaris, populärster Gegenwartsautor Griechenlands - übrigen studierter Volkswirt und Schriftsteller gleichermaßen - heute in Euro am Sonntag.

Euro am Sonntag: Kann man trotzdem sagen, dass die Krise unterschiedliche Phasen durchläuft?

Markaris: Ja und nein. Es gab eine erste Phase, die geprägt war von Kürzungen bei Gehältern, Renten, Zuschlägen. Das hat vor allem bei der Bevölkerung ausgewirkt. Die zweite Phase sollte eigentlich von strukturellen Reformen geprägt werden. Die sind aber nie angekommen. Stattdessen gab es weitere Kürzungen. Die Politik hat also lediglich die Krise und deren Folgen auf die Schultern des Volkes abgewälzt, ohne dass die wahren Ursachen angetastet wurden - und die finden Sie in der Klientelwirtschaft des politischen Systems.  

20.11.11 17:11

52737 Postings, 5743 Tage LibudaDaher kann ich nicht nachvollziehen,

dass man zwar richtigerweise Sparbemühungen einfordert, die aber die Papandreou-Clique und andere Cliquen ungeschoren lassen und von deren ins Ausland verschobenenem unversteuertes Vermögen absichtlich nichts wissen will (siehe Posting 49). Das hätte man dem Papandreou auch genau so sagen sollen, wie ich das formulierte habe, und auch ganz gezielt danach fragen sollen, ob sich seine Clique auch noch zusätzlich am Ankauf von CDS von einer staatlichen griechischen Bank am Elend um Milliarden bereichert hat.  

20.11.11 22:00

52737 Postings, 5743 Tage LibudaIm übirgen darf noch einmal auf meine Postings

#7 und #8 hinweisen. Das wird alles unter den Tisch gekehrt und nicht ist geklärt. Hoffentlich fragen Merkel und Sarkosy da einmal nach - gut ist, dass ich das beiden immerhin zutraue. In deutschen Zeitungen wird dieses Thema so massiv unter den Tisch gekehrt, dass ich davon ausgehe, dass für die vielen Milliarden, die hier für ein oder zwei oder drei griechische Sippen auf dem Spiel stehen, auch ein paar Millionchen zur Bestechung der besonders geldgeilen deutschen Journallie übrig sind. 

Libuda: So unglaublich, dass es man eigentlich nicht
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01.11.11 13:31
#7
 

glauben kann, ist was da schon am 12. Juni 2011 gepostet wurde. Als Gegner der Todesstrafe fällt es einem wirklich schwer, hier nur lebenslange Haft zu fordern, wenn das Nachstehende stimmen sollte, was man unter der vorstehenden Adresse lesen kann:

"Griechenland: Hochverrat und Insidergeschäfte

12. Juni 2011 von honigmann

Niki Vogt

Im Frühjahr 2010 berichtete der Kopp Verlag in seiner DVD-Reihe Unzensiert bereits darüber, dass die griechische Postbank (TT Hellenic Postbank) Kreditausfallversicherungen in Höhe von etwa einer Milliarde Euro auf den Staatsbankrott Griechenlands gekauft hatte. Es wirkte ein wenig seltsam, dass ein griechischer Staatsbetrieb auf die Pleite des eigenen Landes setzte. In diesen Tagen stellt sich aber heraus, dass das erst die Spitze des Eisberges war. Premierminister Papandreou scheint in einen schier unglaublichen Skandal verwickelt zu sein. Über Umwege sind diese Credit Default Swaps in den Besitz seiner Familie und seines Freundeskreises geraten – und angesichts des tatsächlich drohenden Staatsbankrotts mittlerweile etwa 23 Milliarden Euro wert."

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Libuda: Tapfere Griechen gibt es offensichtlich nur noch
01.11.11 14:08
#8
 
in Theaterstücken, womit ich nicht sagen will, dass sie sich gleich auf einen Tyrannenmord einlassen sollten - aber eine kleine CD mit Konten griechischer Betrüger oder aus dem Umfeld der Familie und des Freundeskreises von Papandreou sollte doch einmal auftauchen, wenn von vor 2.500 Jahren angeblich dagewesenen Tapferkeit noch etwas in den Genen hängengeblieben ist.
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21.11.11 08:13

52737 Postings, 5743 Tage LibudaDie griechischen Lumpeneliten und Politbanden

brauchen Druck, denn genau die verweigern die Unterschrift - nicht das Volk.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...ern-Unterschrift-article4819161.html  

21.11.11 10:17

52737 Postings, 5743 Tage LibudaNochmals Petros Markaris aus #50

Euro am Sonntag: Das heißt, IWF und EU müssen den Druck aufrechterhalten?

Petros Markaris: Unbedingt. Sonst passiert gar nichts. Ohne Druck gibt es keine Chance, dass dieses System renoviert wird.  

21.11.11 10:26

52737 Postings, 5743 Tage LibudaVor allem sollte man die Zusage der nächsten

Auszahlung auch an die Zusage der neuen griechischen Regierung knüpfen, dass sie ein Steuerabkommen mit der Schweiz abschließt, das in etwas so aussieht, was Deutschland jetzt vorhat, aber bei uns nicht notwendig wäre, weil bei uns im Gegensatz zu Griechenland die Steuerbehörden effektiv arbeiten.  

21.11.11 21:06

52737 Postings, 5743 Tage LibudaNotwendig erscheint mir inzwischen schon

dass die griechischen Beamten und Renter einmal ihr Geld nur teilweise oder später bekommen, damit sie die korrupten Polikter in ihrem Land "steinigen".

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...t-schweren-Stand-article4828996.html

Und daher sollte die Verhandelten den Rat von Patros Markaris annehmen und die Zahlungen hinhalten bis zum letzten und/oder kürzen, vor allem solange noch nicht einmal eine Anfrage in der Schweiz vorliegt, wie man ein Abkommen schließen könnte (siehe mein letztes Posting), obwohl die Schweiz hier permanent Zustimmung signalisiert. Diese Verweigerung ist an Verarschung von Resteuropa und Kriminalität dieser korrupten griechischen Lumpeneliten nicht zu übertreffen.  

18.12.11 20:54

52737 Postings, 5743 Tage LibudaLeider funktioniert das mit dem "Steinigen der

korrupten Politiker" nachwievor schlecht, denn die Eliten sitzen nachwievor auf ihren niemals versteuerten Millionen- und Milliardenvermögen, was ein Skandal ohne Ende ist. Daher sollten Merkoszy noch härter gegen diese unglaubliche verkommene und geldgeile Brut vorgehen. Was ich nicht verstehen kann, ist z.B. dass in die Verträge keine Besserungsklauseln eingearbeitet wurden und werden. Das sollte absofort der Fall sein.

Denn eines ist klar: Wenn die Griechen eine Versteuerung ihrer Eliten durchsetzen würden, könnten die problemlos ihre Schulden bezahlen. Das wollen aber die Eliten nicht - und daher ist auf viele Jahre ein harter Kurs erforderlich, ohne das momentan zu übertreiben. Momentane Verzichte ja - aber alles mit Nachbesserungsklauseln versehen.  

31.12.11 00:07

52737 Postings, 5743 Tage LibudaDen Griechen und Italiener ist so etwas noch nicht

eingfallen:

http://wirtschaft.t-online.de/...e-vermoegen-retten/id_52784980/index

Alle Euro-Staaten (mit Ausnahme der hinzugekommenen Osteuropäer) können ihre Schieflagen problemlos lösen, wenn sie ihren Eliten ein paar Euro abknöpfen, die sie in Griecheland und Italien eh meist nicht nicht vorher versteuert haben.

Der Durchschnittsitalierner hat z.B. ein Geldvermögen von ca. 66.000 Euro (geringfügig mehr als ein Deutscher). Ein Treppenwitz ist es daher, dass die Europäer auch noch so unverschämt sind das IWF anzubetteln, denn ein Chinese, von dem die Kohle kommen soll, hat im Schnitt nur ein Geldvermögen von 2.000 Euro. Und beim übrigen Vermögen sind die Relationen ähnlich. Daher sollte man mit den Griechen und Italienern hart umspringen bzw. ihren Regierungen und sie dazu zwingen, ihren reichen Eliten, die ihren Reichtum noch nie versteuert haben, Kohle abzunehmen.  

19.11.14 22:06

52737 Postings, 5743 Tage LibudaWundert Euch das?

http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/...nd-banker-so-unehrlich.html  

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