Deutsche Post

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neuester Beitrag: 20.09.19 21:29
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 24697
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25.12.05 10:41
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6858 Postings, 5300 Tage nuessaDeutsche Post

WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
Aktienanzahl 1.112,8 Mio
Marktkap. 22.890,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Prime Standard, HDAX, CDAX, DivDAX  
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24671 Postings ausgeblendet.

17.09.19 17:31
1

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordJetzt geht´s los !

Der Konkurrent FedEx hat eine Preisanhebung in Höhe von durchschnittlich 4,9% angekündigt.
Das ist deutlich mehr als die Post im Paket- und Expressbereich angehoben hat. Von jetzt an beginnt der Faktor letzte Meile immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Aber genau da hat die Post einsam die Nase vorn, weil sie in relevanter Menge die Umstellung auf Elektromobilität vornimmt. Alle Konkurrenten haben - wenn überhaupt - nur marginal Elektrofahrzeuge im Einsatz, die obendrein auch noch regelmäßig Batterieersatz benötigen.

Damit ist der Preiskampf zugunsten der Post eröffnet worden. Überall, wo die Post die Works einsetzt, findet er statt. Jetzt am Anfang nur langsam, aber immer weiter steigend, je mehr die Post auf Elektroautos umstellt. Und für uns Anleger ist das nachprüfbar, weil die Werte für die Betriebskosten immer anfallen. Nur bei der Post eben immer weniger mit Sprit. Die Preisanhebungen der Konkurrenz sind der Beleg dafür. Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen. Entweder erwirtschaftet die Post damit mehr Gewinn nach Steuern, wenn die Post ihre Preise entsprechend der Konkurrenz auch anhebt, oder die Post gibt diesen Vorteil an die Kunden weiter und hebt ihre Preise nicht entsprechend an. Das aber bedeutet, dass damit zusätzliche Kunden gewonenn werden. Sowohl Privatkunden als aúch Geschäftskunden. Noch sind viele Umstellungen notwendig, so dass die Post ihre Preise auch anpassen wird auch um das Geld für weitere Umstellungen zu bekommen. Das wird sich aber nach 2020 ändern.

Ging man bisher davon aus, dass die Umstellung noch lange dauern wird, so ist mit der Fertigstellung der geplanten Fabrik eine weit schnellere Umstellung möglich. Ich gehe davon aus, dass die Umstellung bis 2025 abgeschlossen sein wird. Nach diesem Zeitpunkt wird es bei der Post nur noch Restbestände an Fahrzeugen geben, die mit Sprit unterwegs sind, weil sie über längere Strecken auf der Straße unterwegs sind. Da aber schon jetzt feststeht, dass in den allermeisten Fällen die Sendungen bei weiteren Strecken mit der Bahn transporteiert werden und nicht über die Straße, werden diese restlichen Sendungen, die nicht mit der Bahn transportiert weden, deutlich unter 5% liegen. Das bedeutet, dass dann die Post eben über 95% elektrisch fahren wird.

Und bei allem ist die gegenwärtige Diskusion über das Klima eine intensive, unterschwellige Werbung für die Post. Unbezahlbar, weil nachhaltig. Wir Anleger werden das schon bald merken, weil auch die Händler auf eine ökologisch saubere Lieferung umsteigen werden. Aber da wird nur die Post als einziger Lieferant zur Verfügung stehen, sobald die Post umgestellt hat. Faktisch ist das ein Verdrängungswettbewerb, den nur die Post gewinnen kann, weil alle Konkurrenten nur zu weit teureren Konditionen umstellen können, wenn überhaupt, weil nicht ausreichend Fahrzeuge erhältlich sind.

Der Markt für Lieferfahrzeuge, die auf der letzten Meile unterwegs sind, ist einerseits kräftig am wachsen, andererseits schon jetzt groß genug um weit mehr neue Fabriken ausreichend auszulasten. Hier ist der schnelle Kapazitätsausbau der Post so bedeutend, weil die Konkurrenz der Automobilhersteller keine nennswerten Alternativen zur Leichtbauweise besitzt, und entsprechend nicht in Massenproduktion gehen kann. Also gewinnt die Post in diesem Marktsegment immer mehr Marktanteile, in dem die Kunden von einem normalen Benzinkleintransporter zum Work in das Segment der Leichbauweise umsteigen. Das vergrößert das einstmalige Nischensegment zum normalen Leichtbausegment, das in absehbarer Zeit das bisherige Kleintransportersegment an Bedeutung ablösen wird.

Dann aber wird die Post deutlich mehr als 280 000 Stück pro Jahr herstellen um die veränderte Nachfrage zu bedienen. Natürlich werden nach wie vor Kleintransporter mit großer Reichweite benötigt, aber das ist nur ein Bruchteil der Fahrzeuge, die auf der letzten Meile unterwegs sind. Und der Trend wird das noch immer weiter vergrößern, weil eben der e-commerce diesen Trend weltweit vergrößert.

Alles Gute

Der Chartlord  

17.09.19 18:35
1

16 Postings, 495 Tage Kostolany A.Streetscooter Zahlen

Im August wurden zu ersten mal, seit Produktionsbeginn des Streetscooter, hoffnungsvolle Zulassungszahlen vom KBA gemeldet. Es wuden 1045 St. Streetscooter neu auf Deutschlands Straßen gebracht.  Leider waren die Werte der Vormonate entsprechend schlecht, so daß wir im gesamten Jahr nur auf 2782 St. bis Ende August kommen.
Sollte sich der Augustwert in den kommenden Monaten noch steigern lassen, könnte man bis zum Jahresende wenigstens die Vorjahreswerte erreichen bzw. leicht übertreffen.
Grüße
A. Kostolany  

17.09.19 23:14

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordOmG wie lächerlich 2

Wenn die neue Fabrik in China ihre Produktion aufgenommen hat, werden die Waschlappen hier im Forum immer noch die Zulassungszahlen in Deutschland als Verkaufszahlen nehmen. Egal, ob in China 80 000+ verkauft werden, schliesslich werden die ja nicht in Deutschland zugelassen.

Und für sowas werden auch noch Sternchen verteilt.

Dummheit ist halt modern ! Nur ich mache solche Mode nicht mit.

Der Chartlord  

18.09.19 09:31
1

396 Postings, 2074 Tage nörglerAu weh

was wird die Post wieder schlecht geschrieben bei der ARD Börse.

Dabei könnte es gar nicht besser laufen. In Bezug auf die FedEx Zahlen sagte
Eine Postsprecherin  zu Bloomberg, dass die Volumentrends bei der Post unverändert seien.
Zugleich erhöht  FedEx  die Preise stark.


 

18.09.19 09:50
1

149 Postings, 1120 Tage ZWEIvorEINzurückFedex - Gewinnwarnung -10%

Fedex - Gewinnwarnung -10%, Post und UPS heute kräftig abgegeben. Sicher ist, dass Fedex am meisten im pazifischen Raum leiden muss (USA-China-Handelskonflikt) von den drei Logistikern, aber gespannt, ob die Post auch nachhaltig Probleme bekommt:

"Deutsche Post-Sprecherin zu Bloomberg: Volumentrends im Geschäft nicht verändert. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com"  

18.09.19 10:39

978 Postings, 2646 Tage MindblogDeutsche Post

Solange es bei uns keine Gewinnwarnung gibt, und wir die 30,- Euro verteidigen ...
kann ich mich arrangieren  

18.09.19 12:18
2

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordDer Markt hat nicht immer recht

Und genau deswegen müssen Anleger in allen Fällen, in denen sich der Markt irrt, den Kursen hinterherlaufen.

FedEx hat nicht umsonst eine Gewinnwarnung abgegeben. Wie schon mehrfach erwähnt hat FedEx und auch UPS festgelegt, dass sie sich nicht dem Wachstum des Marktes anpassen werden. Das bedeutet, dass bei Schwankungen des Geschäftsfeldes wegen Konkunkturschwankungen der eigentliche gute Wachstumstrend unterbrochen wird, und schneller und eher ein Gewinneinbruch verzeichnet wird. Bei der Post ist das genau entgegengesetzt, weil sie im weiter wachsenden Markt die Marktanteile der Konkurrenz einsammelt, die nun der Konkurrenz für schwarze zahlen fehlen. Die Folge davon ist, dass die Post weiter wächst und zusätzliche Gewinne verzeichet.

Leider scheint der Vorstand wieder einen Volltrottel ans Mikrofon geschickt zu haben, der nur ganz versschlüsselt auf das Wachstum der Post hingewiesen hat. Hier muss der Vorstand viel mehr in die Offensive für seine Anleger gehen, und die Geschäftslage der Post deutlicher in die Öffentlichkeit bringen. Insbesondere ein klarer Hinweis auf die Veränderung der Markteanteile zugunsten der Post wird so gut wie nie erwähnt. Ein bloser Verweis auf den Trend der eigenen Geschäftsentwicklung wird von vielen Marktteilnehmern einfach als unbedeutetnd gewertet und übergangen.

Momentan wird die Post so bewertet, als ob sie nicht einmal 4 Milliarden € am Ende der Strategie 2020 erreicht.

Hier sind die mittelfristigen Fonds voll am verkaufen, weil sie noch nicht den Horizont auf das Ende der Strategie 2020 ausgerichtet haben. Dazu zählen auch die Fonds, die den Index nachbilden und das Tagesgeschäft wegen des Kursverfalls der Post mitmachen müssen. Hier bildet sich eine "Nachholblase", die schon bald platzen wird, weil die Bewertung der Post unter falschem Einfluss der Bewertung der Konkurrenz liegt. Nebenbei gesagt, ist durch diese Gewinnwarnung die Geschäftslage und Geschäftsaussicht der Post verbessert worden, weil sie eben nur die Briefporti erhöht hat. Bei den Paketen wurden nur die Betriebskosten in den Preisen angepasst, was jetzt die Schere zugunsten der Post geöffnet hat. Das sind die ersten Auswirkungen der Umstellung auf Elektromobilität, klein aber akkumulierend.

Da dürfen wir ganz entspannt abwarten und uns zurücklehnen. Hier sind die Anleger im Vorteil, die genau die Geschäftslage der einzelnen Firmen kennen und nicht blind auf eine scheinbare Marktlage einer Branche verkaufen.

Alles Gute

Der Chartlord
 

18.09.19 12:41
1

396 Postings, 2074 Tage nörglerJetzt kommen die nächsten ...

diesmal von der Union Investment.
Sie haben festgestellt, dass sich eine künftige CO 2 Bepreisung sehr negativ auf die Erlöse der Post auswirken wird.
Wenn sie bis drei zählen könnten, dann wüssten sie dass die Post diese Kosten an die Kunden weitergeben wird.  

18.09.19 13:10

396 Postings, 2074 Tage nörglerwobei


Der Uniglobal  von Union Investment den Wert meines Depots hochhält.
Ich möchte daher dieser Firma nicht zu nahe treten.  

18.09.19 13:13

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordUnd das auch noch !

Kommt es zur CO2 Bepreisung, so trifft das die Konkurrenz noch mehr, weil die Post eben schon viel mehr umgestellt hat.

Von da wird auch das die Post begünstigen.

Alles Gute

Der Chartlord  

19.09.19 10:00

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordEndlich !

Die Bundesregierung ist dabei eine Gesetzesvorlage zu vollenden, die die Haftung für Unternehmen vorsieht, deren Subunternehmen in der Logistikbranche nicht ihre Sozialabgaben bezahlen. Das trifft voll Amazon und Co.

Damit geht das Geschäftsrisiko auf den Merchandiser für den Subunternehmer über.
Da es sich dabei immer um eine Ausfallhaftung handelt, sind auch die Verzugszinsen entsprechend der AO für die Sozialabgaben zu berechnen. Und die sind saftig. Gleichzeitig jedoch ist auch immer eine Überprüfung der Einhaltung der Mindestlöhne verbunden, die jetzt nicht mehr vorenthalten werden können. Umgekehrt werden auch die "Selbständigen" Subunternehmer besser und genauer überprüft, wenn diese selbst die Lieferungen zustellen. Da sind dann auch keine Dumpingpreise mehr möglich.

Kurzfristig wird sich für die Post kaum etwas ändern, langfristig jedoch wird sich das Geschäftsmodell dieser Subunternehmer nicht mehr lohnen, und die Post sowohl das Personal als auch die Aufträge bekommen. Den Benzinpreisen sei Dank.

Alles Gute

Der Chartlord  

19.09.19 11:00

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordKein Wort mehr vom Verkauf !

Streetscooter plant noch weitere Expansion :

https://ecomento.de/2019/09/19/...ef-sommer-zukunft-des-unternehmens/

Und immer noch kein Wunder, dass Streetscooter noch nicht profitabel ist, denn die Kosten für die Fabriken müsen erst eingefahren werden. Anscheinend ist die Nachfrage bei Großkunden - also auch bei der Logistikkonkurrenz - so groß, dass die bisherigen Kapazitäten für eine ernsthafte Bestellung zu klein ist. Dabei ist es genau die zugeschnittene Reichweite für die letzte Meile, die die Fahrzeúge so attraktiv für die Branche macht.

CEO Sommer tritt nicht zufällig jetzt an die Öffentlichkeit; es müssen hinter den Kulissen schon recht verbindliche "Vorgänge" in den USA und Canada entstanden sein, die eine baldige Expansion nach Nordamerika kommen lässt. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass schon jetzt für den Expressbereich der Post in Nordamerika eine vollständige Umstellung in der letzten Meile vorgesehen ist. Zumindest regional wird sich daran ein Einstieg auch in der regulären Paketlieferung anschliessen.

Mit einer Expansion nach China und Nordamerika würde sich der Firmenwert von Steerescooter vervielfachen. Die Größenordnung liegt bei ungefähr (220 000 Fahrzeuge mal 50 000 € mal 6 Jahre = 66 Milliarden €) Das würde sich dann auch im Kurs der Post niederschlagen. Man muss davon ausgehen, dass, wenn es wirklich so eine Nachfrage gibt, auch der Zeitdruck vorhanden ist, möglichst schnell zu Expandieren und eben auch schnell diese Fabriken zu errichten und dann zu produzieren. in diesem Zusammenhang darf man nicht den weiter steigenden Bedarf weltweit vergessen, der insgesamt nach mehr Kleintransportern verlangt.

Alles Gute

Der Chartlord

P.S. Der Firmenwert ist nicht der Aktienwert. Daher zählt der Umsatz mal 6, was für Streetaschooter etwa ein Sechstel der Post ergibt.  

19.09.19 12:43
1

461 Postings, 1349 Tage DHLer 2020Letzte Meile

https://www.mobilegeeks.de/artikel/...deen-fuer-die-letzte-meile/amp/

Interessant.

Grüße!  

19.09.19 14:41

461 Postings, 1349 Tage DHLer 2020Preiserhöhung DHL Paket

Und soeben wird angekündigt die Preise für Pakete ab 2020 weiter zu erhöhen....

Grüße!  

19.09.19 19:54

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordGenau wie ich am 17.9. um 17.31 Uhr schrieb

Die Post erhöht nicht ihre Preise vollständig, sondern nimmt nur marginal Preisanpassungen vor :

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...geschaeftskunden-8012154

Das bedeutet genau wie ich geschrieben habe, dass der Preiskampf jetzt richtig begonnen hat.
Und es beginnt nicht an der Westfold sondern bei den Geschäftskunden, die sofort den Unterschied zu spüren bekommen. Ab 1.9. sind bereits die Listenpreise für Geschäftskunden erhöht worden und jetzt eben auch die frei ausgehandelten.

In der Summe jedoch sind es natürlich nicht die 4,9% for all and overall wie es bei FedEx der Fall ist.

Besonders erwähnenswert ist, dass im Expressbereich der Post gar keine Preisanhebung erfolgt !!!

Alles Gute

Der Chartlord  

19.09.19 21:57

120 Postings, 2206 Tage AkatienguruAmazon stellt auch um

Amazon startet Klimainitiative - 100.000 Elektro-Lieferwagen bestellt

"Climate Pledge": Amazon startet Klimainitiative - 100.000 Elektro-Lieferwagen bestellt | Nachricht | finanzen.net
Mit der Initiative "Climate Pledge" will das Unternehmen seine Emissionen abbauen oder kompensieren, um bis 2040 klimaneutral zu sein, erklärte Amazon-Gründer Jeff Bezos am Donnerstag in Washington. Bezos will dafür werben, dass sich auch andere Großunternehmen der Initiative abschließen. Wenn Amazon mit viel Infrastruktur und der Auslieferung von rund zehn Milliarden Paketen im Jahr solche Klimaziele erreichen könne, "dann kann es jede Firma", sagte Bezos.
Ab 2030 soll zum Beispiel Amazons gesamter Energieverbrauch aus erneuerbaren Quellen gespeist werden. Amazon werde zudem 100 Millionen US-Dollar in Wiederaufforstungsprojekte investieren, kündigt der Vorstandsvorsitzende an.

Die ersten Elektro-Lieferwagen sollen ab 2021 im Einsatz sein, bis 2030 sollen alle 100 000 ausgeliefert sein. Amazon sprach von der größten jemals gemachten Bestellung elektrischer Fahrzeuge. Sie werden von der Firma Rivian im US-Bundesstaat Michigan produziert, in die Amazon nach eigenen Angaben 440 Millionen Dollar investiert hat.

WASHINGTON (dpa-AFX) -
 

20.09.19 03:24

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordMoment Mal !

Nach der HP von Rivian haben die noch nicht einmal einen Kleintransporter in der Entwicklung.
Sie sind aber bereit jederzeit in Cooperation mit anderen Herstellern zu produzieren.

Was für einen Wagen hat da Amazon bestellt ???

Und ausgerechnet 100 000 Stück für die Subunternehmer.

Da wird doch nicht etwa Amazon schon ausgeplaudert haben, was die Post erst noch vertragsfest machen will ???
Es würde alles passen. 500 Mio. (bestimmt Zufall) 100 000 Autos in 10 Jahren ab 2021 (natürlich nach dem Eigenbedarf der Post) Die schnelle Cooperation mit einem Anbieter (logisch nur mit einem, der auch eine Modellpalette hat, die auf die besonderen Bedürfnisse von Amazon zugeschnitten sind, die welch Zufall auch die gleichen wie die der Post sind), strategisch in richtiger Weise nur auf die letzte Meile ausgerichtet (denn die übrige Strecke geht es mit der Bahn, dem Flugzeug oder dem Schiff), und taktisch natürlich erst recht machen das Firmen untereinander aus, die ohnehin schon massivst miteinander vertraglich verbunden sind, und wissen, dass der wachsende Markt nur so ausreichend bedient werden kann. Da wären Post und Amazon samt Herstellungspartner insgesamt Hersteller und Großkunden unter sich, die alleine schon vom Eigenbedarf immer in Nordamerika genügend Nachfrage für eine Cooperation aufbringen.

Schematisch nicht anders als in China.

Aber da Nordamerika weit besser als China aufgestellt ist, dürften 100 000 Stück pro Jahr als Kapazität eher zu wenig als zuviel sein. Besonders wenn die anderen Logistiker wirklich auch umsteigen wollen, und die Post richtig in Nordamerika auf der letzten Meile einsteigen wird.

Das ist alles natürlich nur eine Spekulation von mir, aber eine auf 318 € bis spätestens 2030 !

S P Ä T E S T E N S

Der Chartlord

(Oh, und wie der Markt auf solche Expansion reagiert, haben wir gerade am Beispiel von FedEx schon jetzt gesehen. So wird das immer weiter gehen.)    

20.09.19 03:45

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordSchneller Nachtrag

Es wäre ja auch kein Wunder, weil der neue Chef von Streetscooter Jörg Sommer war ja lange genug in den USA und hat auch dort die entsprechenden Kontakte. Und es war ja auch Streetscooter selbst, die schon mit der fest stehenden Expansion nach China auch auf eine schon in Aussicht stehende Erweiterung nach Nordamerika hingewiesen hat. Nicht selten gehen Dinge, die man kennt und weiss wie die gehen viel schneller als mancher erwarten würde. So würde man die Vorgehensweise mit den Chinesen nur entsprechend angepasst auch in den USA übernehmen. Die ganze Arbeit des Aushandelns und Abwägens würde einfach wegfallen.

Und wie auch in China würde wieder ein Faktor zum Tragen kommen, den wir kaum noch auszusprechen wagen :

Alles das ist "Made in Germany". Und alle Gewinne fliessen zum großen Teil wieder als Handelsüberschuß in die Statistiken.

Mal sehen.

Der Chartlord  

20.09.19 13:45

461 Postings, 1349 Tage DHLer 2020DHL Express

https://m.onvista.de/news/...-erhoeht-preise-in-deutschland-276584059

erhöht nun auch ab 2020 die Preise um Mindestens 4,9%.



Grüße!  

20.09.19 15:16
1

461 Postings, 1349 Tage DHLer 2020Green Postal Days

Unsere Post müsste viel viel mehr (und noch viel mehr und öfter) die GoGreen Themen in der Öffentlichkeit platzieren. Das hier ist schon mal ein Anfang:

https://www.dpdhl.com/de/presse/...days-zeichen-fuer-klimaschutz.html

CO2 ist in aller Munde, die Post hat ein entsprechendes Programm und tut viel aber niemand nimmt es zur Kenntnis. Und die Wettbewerber haben zu diesem Thema rein gar nichts zu bieten.
 

20.09.19 17:57
1

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordAu weia !

Das ist für uns Anleger ein gutes und ein schlechtes Zeichen.

Die Preisanhebung um 4,9% im Expressbereich bedeutet, dass die Post noch zuviele Ausgaben für Betriebskosten usw. machen muss, und dass noch zuwenige Works auf der Seite der Kostensenkung vorhanden sind. Andererseits wird dadurch das Gewinnaufkommen marktneutral hochgehalten. 4,9% sind der gleiche Wert, den auch FedEx erhöht, nur mit dem Unterschied, dass die Post schon jetzt erklärt hatte, dass sie weiterhin den steigenden Markt hat, den sie auch im August zu den letzten Zahlen hatte. Damit steht auch fest, dass die Post die vorhandenen Marktvorteile nicht an die Kunden weitergeben wird, sondern an die Anleger. Deswegen nauch genau 4,9% Zuschlag für die Kunden - genau wie die Konkurrenz, nur die fährt voll mit Benzin.

Unter dem Strich wird die Post mit dieser Preisanhebung für 2020 die 5 Milliarden noch deutlicher übertreffen, denn der Markt steigt wie erwartet. Und das hätte bereits für die 5 Milliarden EBIT gereicht. Nun steigt er um 4,9% Gewinn bringender.

Alles Gute

Der Chartlord  

20.09.19 18:29

1271 Postings, 2241 Tage LaterneDP

Nun, wenn die Konkurrenz ihre Preise erhöht, sollte man grundsätzlich
gleichziehen, wenn man durch mehr Qualität überzeugen kann.
Mir ist aber nicht klar, wieso jetzt der Gewinn im Jahr 2020
um 4,9 Proz. höher liegen wird.
Wenn die Erhöhung nur vollzogen wurde um die Waagschale bei den Workskosten
auszugleichen, so heißt das doch, dass bis jetzt noch nicht ausreichend Works produziert wurden um autonom rentabel zu sein.
Also, schließe ich daraus, das im laufe der Produktion die Kosten weiter steigen werden,
und die 4,9 Proz. letztendlich verpuffen werden.
Erst wenn genügend Works "am laufen" sind kann man doch erst von einer wirklichen
Gewinnerhöhung sprechen. So liegt der wirkliche Gewinn, wenn nicht sogar die Kosten
schlechtenfalls überwiegen, in weiter Zukunft.  
-----------
Beste Grüsse
Laterne

20.09.19 20:39

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordUnd wieder omG

Die Works erzeugen nicht mehr Gewinn, sondern vermindern die Betriebskosten ! Das ist Netto !

Eine Preisanhebung hingegen erzeugt mehr Gewinn. Das ist Brutto.

Wenn die Preise zum Ausgleich der Kosten angehoben werden, so liegt der Ertrag dieses Gewinns nach Steuern weit unter der Preisanhebung, wenn überhaupt etwas mehr übrig bleibt.

Bei der Senkung der Betriebskosten bleibt alles, was gesenkt wurde, in der Kasse. Deswegen sind die Works besser als Preisanhebungen.

Und da rechnet sich jeder einzelne Work schon jetzt (ca. 2000 € pro Jahr).
Nur werden die einzelnen Posten der Betriebskosten wie Sprit (=Treibstoffe, die alle Arten beinhalten also auch Benzin, Kerosin und Strom!) auf alle Fahrzeuge aufgerechnet, da braucht man dann eben viel mehr Works. In Deutschland sind es 10 000 Works bei über 60 000 Autos. In der Bilanz dagegen wird nicht nach Ländern unterschieden, und deswegen ist das Verhältnis noch schlechter.

Der Chartlord  

20.09.19 20:47
1

39 Postings, 2384 Tage MichaaaaBei wem kauft Jeff Bezos...

da eigentlich 100.000 Elektrolieferwagen?

Hier mal ein sehr interessanter Bericht zum Thema von wem die Amazon E-Laster kommen. Auch wenn die Vorstellung schön ist - Streetscooter hat damit anscheinend eher weniger zu tun...

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/...en-16394732.html  

20.09.19 21:29

6833 Postings, 3076 Tage ChartlordLooooooool

Selten so gut gelacht !
Alles, was es bisher gibt, ist ein Beitag in Twitter mit einer Computergraphik eines Vans.

Wie ich schon geschrieben habe, es gibt bislang noch keinen Prototyp und nicht nicht einmal eine Entwicklungsstufe.

Da angeblich schon ab 2021 geliefert werden soll, hat die Firma also ca. 15 Monate für die Herstellung eines serienreifen Modells ?

Hahaha !

Das schaffen nicht einmal Chinesen, die alles an Technologie geklaut haben.

Und nebenbei gesagt, schreibt die Firma selber ganz offen, dass sie noch gar kein Auto hergestellt hat...!

Gröööööhl !

Gute Witze sind Made in USA. Gute Autos sind Made in Germany.

Das ist so absurd, dass man das Gefühl bekommt, dass Amzon Panik bekommt, wenn die daran denken, dass die Post eine Fabrik in Nordamerika nach dem Vorbild von China erreichtet und anfängt auch in den USA die letzte Meile selber anzufahren. Da stimmt etwas nicht, denn selbst Schrott-Leader-Tesla hat seriösere Vorstellungen von Entwicklung und Herstellung eines Autos, geschweige denn eines Kleintransporters, der alleine für das Ausbalancieren der Zuladung für die Bremswirkung monatelenges ausprobieren benötigt.

Neeneenee !

Da stimmt etwas nicht.

Der Chartlord  

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