HOLZMANN - DER TIPP

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neuester Beitrag: 08.05.01 21:25
eröffnet am: 08.05.01 17:26 von: JokerHB Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 08.05.01 21:25 von: tom68 Leser gesamt: 202
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08.05.01 17:26

107 Postings, 7039 Tage JokerHBHOLZMANN - DER TIPP

Hey Leute,

sicherlich habt ihr die Nachricht heute schon vernommen, die EU Subventionen laufen!!!

Nachlesen könnt ihr das ja selber (www.vwd.de)

Ich denke hier ist noch Potential nach oben, selbst wenn ich nicht zu solchen Titel der Baubranche neige!

Man sollte im Hinterkopf behalten,dass mit den Nachrichten um 20:00 ein breites Publikum davon informiert wird, was erneut eine morgige Nachfrage erzeugen kann...damit gut für den Kurs ist!

Ich denke kurzzeitig rein!



 

08.05.01 20:09

4579 Postings, 6930 Tage tom68EU-Entscheidung einen Skandal

Deutsches Baugewerbe nennt EU-Entscheidung einen Skandal  
 
Berlin - Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hat die Entscheidung der EU-Kommission, das millionenschwere öffentliche Hilfspaket für den angeschlagenen Holzmann-Konzern zu billigen, einen Skandal genannt. "Nunmehr ist es amtlich: Der Steuerzahler muss herhalten, um das Aus für Philipp Holzmann zu verhindern. Angesichts von über 8.000 Baupleiten jährlich ist diese Entscheidung der EU-Kommission ein Schlag ins Gesicht der mittelständischen Bauwirtschaft", sagte Zentralverbands-Präsident Arndt Frauenrath am Dienstag in Berlin./DP/ar  

08.05. - 19:52 Uhr
 

08.05.01 20:25

538 Postings, 7088 Tage ernuWas will dieser Präsident eigendlich?

Der scheint sich über jeden Grossen zu freuen, der mit tausenden von Arbeitsplätzen kaputt geht. Was Holzmann baut kann ein mittelständisches
Bauunternehmen garnicht bauen, ohne dabei pleite zu gehen. Die Holzmänner jedenfalls freuen sich über den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Der Skandal in Deutschland sind die Arbeitgeber-Präsidenten!!

Nur meine Meinung!

Gruß

ernu... wieder  

08.05.01 20:39
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4579 Postings, 6930 Tage tom68ernu... wieder, ist ja voll der Lacher,

tausende Firmen im Baugewerbe gehen teilweise unverschuldet den "Bach" runter, ohne jede Unterstützung, und die großen, die den Markt eh schon kontrollieren werden durch uns Steuerzahler subventioniert...
Holzmann ist selbstverschuldet in diese Situation geraten, wegen totalen Fehlplanungen und Mißmanagement, darum geht es hier. Arbeitsplätze sind sehr wichtig, aber um jeden Preis....!?

mfg tom68  

08.05.01 21:10

33470 Postings, 7086 Tage DarkKnightEin paar Worte von mir zur Lage der Nation:

Vorab: ein paar Hundert Millionen von der EU, die wir eventuell bezahlen, statt 10 000 Arbeitslose mehr mit einem Kostenvolumen von ca. 1 Milliarde, die wir direkt in die Arbeitslosenversicherung schießen, sind mir persönlich lieber.

Zum Mißmanagement:

das Baugewerbe hat insgesamt das Problem, eine vernünftige Kostenkontrolle für ihre, meist mehrjährige, Projekte zu etablieren. Wareneinsatz (=Material) ist problemlos zu planen, aber was ist mit dem Personaleinsatz(= noch anfallende Tage bis zur Fertigstellung am Tag X). Das war das Problem von Holzmann: in 97 zu schätzen, was das Großprojekt (meist ArGe's mit diversen unfähigen Subunternehmern) XY am geplanten Projektende 2000 kostet, ist ein Vabanque-Spiel ... ganz abgesehen von Vertragsstrafen bei Terminüberschreitung und Mängelhaftung (wer von Euch hat eine ETW und die "Schnauze voll von den Unfähigen am Bau").

Leistungsfortschritte und die damit zusammenhängende Bilanzierung werden von mehr oder minder professionell ausgefüllten Time-Sheets von Polieren und Bauarbeitern dokumentiert ... was das in der Praxis heißt, könnt ihr euch vorstellen: der ukrainische Bautrupp wird natürlich geflissentlich genau alle Arbeitsschritte täglich dokumentieren.

Ein Beispiel aus der Praxis: Tiefbau

die Bahn AG macht eine Ausschreibung für einen Tunnel durch den Berg Sinai von mir aus. Keine Firma kann sagen, ob sie auf weiches oder hartes Gesteinsmaterial trifft (= 200 mio oder 800 mio kosten). Aber diese Aufträge müssen nun mal ausgeführt werden. Und jetzut sind wir wieder bei der Deutschland AG: ich persönlich empfinde es als beruhigend, daß Konzerne in dieser Größenordnung nicht fallengelssen werden .... wer soll sonst die Arbeit machen?

Daß die Holzmänner die theoretischen Risiken schon lange kannten, davon gehe ich aus. Daß die Deutsche Bank keine langfristige Lösung bieten wollte, fällt m. E. in den Bereich von mutwillig herbeigeführte Personalentscheidungen mittels öffentlichem Druck und damit in die ... Politik. Deutschland AG eben, die werden ihre Gründe gehabt haben für diesen öffentlichkeitswirksamen Schritt.  

08.05.01 21:25

4579 Postings, 6930 Tage tom68@DK....Stimme Dir grundsätzlich zu, mir

persönlich geht es hier nur um die gravierende Ungleichbehandlung zwischen Firmen mit 20 AK und Firmen über 1000 AK...und "Kölnarenafehlplanungen" a la
Jürgen Schneider kann man wohl kaum als Schwierigkeiten bei der Kostenkontrolle abtuen.

mfg tom68  

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