Gold- und Ölpreise legen zu

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neuester Beitrag: 26.11.04 11:21
eröffnet am: 25.11.04 12:10 von: bammie Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 26.11.04 11:21 von: 54reab Leser gesamt: 212
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25.11.04 12:10
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8970 Postings, 5841 Tage bammieGold- und Ölpreise legen zu

Der Goldpreis ist gestern gestiegen. Auch der Kurs der Futures für Öl der Sorten Light Crude (leichtes US-Öl) für Heating Oil und für die führende Nordseesorte Brend Crude zog im New Yorker Terminhandel (Nymex) leicht an.

Gegenwärtig kommt der Entwicklung der Ölvorräte eine besondere Bedeutung zu. Hintergrund ist die Sorge über Versorgungsengpässe mit Brennstoff. Zwar gilt das Angebot von Rohöl als ausreichend, vor dem anstehenden Winter richtet sich der Fokus jedoch auf die
den USA. Für die weitere Preisentwicklung wird zudem das Wetter von besonderer Bedeutung sein. Bei einem milden Winter könnten die Vorräte ausreichen, jedoch gehen die aktuellen Prognosen von einem kalten Winter in den USA aus.

Das DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) meldeten beim Rohöl Zuwächse von 0,1 Mio. Barrel (DOE) bzw. 1,2 Mio. Barrel (API), bei Heizöl und Diesel einen Anstieg um 1,0 Mio. bzw. 1,8 Mio. Barrel und bei Benzin ein Plus von 1,8 Mio. bzw. 2,9 Mio. Barrel. Insgesamt ergibt dies einen Bestandsaufbau von 2,9 bzw. 5,9 Mio. Barrel.

Dass die Preise dennoch anstiegen, liegt an einem starken Rückgang der Gasvorräte. In den USA heizen rund 56 Prozent der Haushalte mit Gas.

Ein Umfeld für hohe Preise besteht weiterhin. Ursache ist auch die anhaltende Terrorangst. Auch die anhaltenden Terroranschläge auf Öleinrichtungen sprechen in der langfristigen Betrachtung für einen fortgesetzten Aufwärtstrend. Der Unsicherheitsaufschlag kann sich nur langsam auflösen, wenn sich die geopolitischen Umstände entspannen.

Auch Längerfristig besteht die Möglichkeit steigender Preise, da der Ölbedarf in den kommenden Jahren rasant wachsen wird. Neue Märkte wie China verursachen eine zusätzliche Verknappung des Ölangebots. China benötigt für sein beeindruckendes Wirtschaftswachstum viel Öl. Zudem wächst im Reich der Mitte der Autoabsatz beträchtlich und dementsprechend auch der Benzinbedarf. Durch seine Verschwendung ist das Reich der Mitte, die mittlerweile sechstgrößte Wirtschaft der Erde, zum zweitgrößten Ölverbraucher aufgestiegen. Zudem rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) damit, dass China im nächsten Jahr mit dem Aufbau einer strategischen Ölreserve beginnen wird.

Der Kurs des Euro stieg von 1,3187 Dollar am letzten Handelstag auf nun 1,3195 Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung liegt heute deutlich über ihrem Kurs bei der Einführung der am 04. Januar 1999 von 1,1886 Dollar. Ein schwächerer Dollar macht das in US-Dollar angeschriebene Gold und Öl für Anleger aus anderen Währungsräumen billiger und damit attraktiver. Auch eine rückläufige Minenproduktion und die weiterhin unsicheren Lage im Irak stützen den Goldpreis.

Feinunze Gold: 449,30 Dollar (+1,40 Dollar)

Feinunze Silber: 7,61 Dollar (+0,06 Dollar)

Light Crude: 49,44 Dollar (+0,50 Dollar)

Brend Crude: 44,85 Dollar (+0,33 Dollar)

Heating Oil: 1,47 Dollar (+0,01 Dollar)

Die unterschiedlichen Preise werden durch die Qualität des Öls gerechtfertigt. Je höherwertiger das Öl ist, um so kostengünstiger ist seine Weiterverarbeitung.  

26.11.04 11:17

8970 Postings, 5841 Tage bammieEuro-Hoch zieht Goldpreis mit

Euro-Hoch zieht Goldpreis mit - 455 US-Dollar überschritten

Frankfurt/Main (ddp.vwd). Der Goldpreis hat am Freitag im späten asiatischen beziehungsweise frühen europäischen Handel einen neuen Höchststand erreicht. Erstmals seit 16 Jahren wurde die Marke von 455 US-Dollar je Feinunze überwunden. Bereits am Donnerstag hatte der Goldpreis die psychologische wichtige Marke von 450 US-Dollar überschritten.

Den weiteren Anstieg des Goldpreises begründeten Händler in Frankfurt am Main vor allem mit der Aufwertung des Euro zum US-Dollar. Es seien aber auch options- und technisch bedingte Käufe beobachtet worden. Das Edelmetall profitiere vermutlich aber auch davon, dass die New Yorker Börse Comex bis Montag geschlossen sei. Dadurch ergäben sich geringere Volumina, was übertriebene Kursbewegungen zur Folge habe. ddp.vwd/qua/mwo  

26.11.04 11:21

7336 Postings, 6103 Tage 54reabes ist doch normal, dass wenn

der us-$ verfällt, rohstoffpreise in us-$ steigen. wir leben allerdings im €-raum. man sollte diese entwicklungen deshalb immer durch die €-brille beobachten.  

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