Gericht bestätigt Stopp von Biblis und Brunsbüttel

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neuester Beitrag: 13.04.09 12:21
eröffnet am: 26.03.09 16:52 von: kiiwii Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 13.04.09 12:21 von: kiiwii Leser gesamt: 229
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26.03.09 16:52
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129861 Postings, 6033 Tage kiiwiiGericht bestätigt Stopp von Biblis und Brunsbüttel

Gericht bestätigt Stopp von Biblis und Brunsbüttel

Pleite für RWE Power und Vattenfall: Die Kraftwerksbetreiber scheiterten vor Gericht mit ihrer Forderung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke Biblis und Brunsbüttel zu verlängern.


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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615703,00.html
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"Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben" (B. Russell)

MfG
kiiwii

26.03.09 16:53
2

13436 Postings, 7282 Tage blindfishgut so...

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Jegliche Beschädigungen sind vom Hersteller gewollt und stellen keinen Mangel dar!

Wo Männer versuchen Probleme zu lösen, sehen Frauen gar keins.

26.03.09 19:29

129861 Postings, 6033 Tage kiiwiiNutzung der Stromnetze wird wieder teurer

Nutzung der Stromnetze wird wieder teurer


Von Helmut Bünder

Rund ein Drittel des Strompreises stammt aus den Netzkosten

26. März 2009 Die Bundesnetzagentur ist zu Zugeständnissen in Milliardenhöhe an die deutschen Stromkonzerne bereit, um den Netzausbau zu unterstützen. "Zum ersten Mal seit 2006 werden die Netzentgelte in diesem Jahr wieder steigen", sagte Behördenpräsident Matthias Kurth der F.A.Z. Für die Höchstspannungsnetze seien Zuwachsraten "in zweistelliger Prozenthöhe" möglich. Niedriger fallen die Zuschläge für die Verteilnetze aus, welche von den großen Überlandleitungen zu den Endverbrauchern führen. Kurth sagte, die Netzagentur sei den Betreiberunternehmen bereits "in vielfältiger Weise signifikant entgegengekommen". Weitere Spielräume seien begrenzt. "Ich würde mir wünschen, dass die Branche aufhört, mit pauschalen Unterstellungen zu hantieren, und wir zu einem partnerschaftlichen und sachlichem Miteinander zurückkehren. Die Unternehmen müssen wissen, dass auch die Versorgungsbranche keinen Anspruch auf garantierten Gewinn hat", sagte der deutsche Regulierungschef.

2007 und 2008 hatte die Behörde die von den Betreibern beantragten Netzkosten um insgesamt 3,4 Milliarden Euro gekürzt und auf diese Weise den Anstieg der Strompreise gedämpft. Zudem befördern niedrigere Netzentgelte den Wettbewerb, weil es billiger wird, Strom durch die Leitungen von Wettbewerbern zu leiten. Nun schlägt das Pendel ein Stück zurück. "Die bisherigen Senkungen der Netzentgelte waren notwendig, weil wir sonst auf einem völlig überhöhten Niveau in die Anreizregulierung eingestiegen wären. Aber es war von Anfang an klar, dass man diese Kürzungsraten nicht im gleichen Maß in die Zukunft fortschreiben konnte", sagte Kurth. Rund ein Drittel des Strompreises stammt aus den Netzkosten. Die jetzt besonders stark steigenden Entgelte für die Übertragungsnetze machen aber nur etwa 10 Prozent der Netzgebühren aus. "Deshalb werden höhere Kosten auch nicht mit voller Wucht auf die Verbraucherpreise durchschlagen - ebensowenig, wie dies die Absenkung getan hat", sagte Kurth.

Hohe Kosten für Windkraft und für Regelenergien wurden anerkannt

Vor allem für die Einspeisung von Strom aus Windkraft und für Regelenergien hat die Netzagentur den Betreibern von Höchstspannungsnetzen Kosten von mehr als eine Milliarde Euro im Jahr anerkannt. Begründet wird dieser Betrag mit dem gestiegenen Aufwand für den Ausgleich von Spannungsschwankungen. Sowohl die Mengen als auch die Strompreise seien im vorigen Jahr auf neue Höchststände geklettert. Diese Sonderentwicklung wird nun in der neuen Anreizregulierung berücksichtigt. Sie ersetzt von diesem Jahr an die jährliche Kostenprüfung und Entgeltgenehmigung. Im Kern gibt die Netzagentur den Betreiberunternehmen künftig von Jahr zu Jahr sinkende Erlösobergrenzen vor, um einen möglichst wirtschaftlichen Betrieb der Stromnetze zu erzwingen.


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http://www.faz.net/s/...8B90B0F693C8A14E84~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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MfG
kiiwii

13.04.09 12:21

129861 Postings, 6033 Tage kiiwii"Aus"ist relativ. Biblis-Block A wird nachgerüstet

?Aus? abermals relativ

In Block A wird weiter nachgerüstet


Von Helmut Schwan

So einfach ist es nicht

12. April 2009 Die Abgesänge auf Deutschlands ältestes Atomkraftwerk könnten auch diesmal voreilig gewesen sein. Nachdem Ende März das Bundesverwaltungsgericht dem RWE-Konzern verweigert hatte, auf den Block Biblis A Stromkontigente des stillgelegten Reaktors Mülheim-Kärlich zu übertragen, sagte das Bundesumweltministerium voraus, die 1974 in Betrieb gegangene Anlage müsse spätestens Mitte 2010 vom Netz. Das ist freilich nicht mehr als eine weitere Prognosen unter vielen. Alle haben sich bisher als falsch erwiesen.

Im Jahr 2000, nach dem mühsam errungenen Atomkonsens zwischen der rot-grünen Bundesregierung und der Energiewirtschaft, lautete die erste Schätzung, die 62 Terawattstunden, die zu produzieren dem Meiler noch zugebilligt worden war, reichten allenfalls bis 2007. Jedoch warfen Nachrüstungsarbeiten und die lange Abschaltung, die nötig war, um Tausende nicht erdbebensicherere Dübel zu ersetzen, diese Berechnungen über den Haufen.

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http://www.faz.net/s/...BD81CB58964A58FA54~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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kiiwii

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