Gerhard Schröder für Friedensnobelpreis...

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neuester Beitrag: 07.10.05 11:22
eröffnet am: 23.08.05 10:08 von: danjelshake Anzahl Beiträge: 66
neuester Beitrag: 07.10.05 11:22 von: jungchen Leser gesamt: 2615
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23.08.05 10:08
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13393 Postings, 6147 Tage danjelshakeGerhard Schröder für Friedensnobelpreis...

Dienstag, 23. August 2005, 9.42 Uhr
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus gut unterrichteten Kreisen in Oslo. Am Vorabend hatte der Schriftsteller und Träger des Literaturnobelpreises, Günter Grass gesagt, er sehe in Schröder wegen dessen Verweigerung einer deutschen Teilnahme am Irak-Krieg einen Kandidaten für den Friedensnobelpreis. Der diesjährige Träger unter mehr als 100 Kandidaten wird am 14. Oktober bekannt gegeben.

mfg ds  
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40 Postings ausgeblendet.

23.08.05 14:58

112127 Postings, 6238 Tage denkideeSogar Bush und Blair

haben sie für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.  

23.08.05 15:10

13393 Postings, 6147 Tage danjelshakedie begründung ist ja echt der hammer o. T.

23.08.05 16:34

12570 Postings, 6137 Tage EichiMein Posting Nr. 23 ist kein Witz gewesen!

Trotz dem grünen Stern!

George Bush ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, warum nicht?

Frieden wird durch Krieg geschaffen. So ist das in der dualen Welt (leider, ich bin auch gegen Krieg)! Mit der bedingungslosen Hingabe an den Frieden schafft man auf Dauer keinen Frieden, weil immer wieder einer rebelliert. Das ist nicht aufzuhalten, wie die Abwechselung von Tag und Nacht. Bush ist einer, der dahingehend Vorbeugemaßnahmen trifft und schafft. Die Welt muss demokratisch werden und das heisst Freiheit statt Sozialismus oder Diktatur.

Nicht nur deshalb ist Deutschland nach wie vor für den UN-Sicherheitsrat ungeeignet. Auch wegen seiner Historie.
 
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23.08.05 16:38

13393 Postings, 6147 Tage danjelshakewegen unserer historie??

blödsinn was du da wieder postest eichi... warum grad afghanistan und irak.
warum nicht nordkorea oder sudan?
da kommen mehr menschen ums leben als früher im irak.
und was er da angestellt hat, kannst du doch nich allen ernstes frieden nennen?

und deutschland nicht im sicherheitsrat wegen der historie??
genauso blödsinn.
wir sind drittgrößter beitragzahler...
denk mal an vietnam, hiroshima und an die 15 mio. indianer die ausgerottet wurden... also komm mir nich mit historie.

mfg ds  

23.08.05 16:44

2590 Postings, 5723 Tage brokeboyeichi hat recht

... unter claudia roth als amerikanische präsidentin und ströbele als amer. aussenminister wäre der holocaust wahrscheinlich bis in die 50er munter weitergegangen - die hätten vielleicht mal ne beschwerde wegen der luftverschmutzung vorgebracht.
eine der grössten blamagen der neueren geschichte ist, dass sie dieses schwein pol pot nie gekriegt haben - der krieg wäre dito gerechtfertigt gewesen.  

23.08.05 16:51

12570 Postings, 6137 Tage EichiDie Historie der Deutschen

ist negativ! Der letzte Weltkrieg hat gereicht (Rassenwahn und totaler Krieg)! Bereits der 1. Weltkrieg und der 1870iger sowie die Kriege im 19. Jh., reichen. Das hat mit Beitragszahler nichts gemeinsam. Spenden sind kein Freibrief. Diese moralischen Kriegsschulden dauern weiterhin an und weitere 100 Jahre reichen nicht, damit ausreichend Gras drüber gewachsen ist.

Die USA besteht aus Menschen von überall her. Die europäischen Einwanderer haben überwiegend das Sagen. Die Indianer wurden nicht von den USA zurückgedrängt sondern von den eingewanderten Europäern und das ist sehr lange her.

Nordkorea wäre bereits längst demokratisch durch Waffengewalt erzwungen. Nur fürchten USA und Briten die Erfahrung mit Vietnam. Ferner ist die freundliche chinesische Einstellung zu Nordkorea riskant.

Hiroshima war ein relativer Test und hat dazu geführt, daß die unbeugsamen Japaner kapitulierten. Ferner eine Erfahrung und Abschreckung.

Deutschland kann sich um den Frieden in der Welt durch Diplomatie, Reden mit Blah Blah Blah und um's Spendieren kümmern, zu mehr taugt es nicht.  

23.08.05 16:55
2

13393 Postings, 6147 Tage danjelshakedu hast ja ansichten... du liebe zeit

der erste wk ist übrigens auch lange her. und diue ausrottung der indianer ist noch nich sooo lange her.

"Spenden sind kein Freibrief." es geht nicht um spenden, sondern um beiträge... die jeder zu zahlen hat!

warum wird kuba und südamerika nicht demokratisiert?
warum die länder mit den größten erdölvorkommen?
warum greifen die usa denn nie in afrika ein?
da sterben doch auch 100 tausende... aber da gibts nix zu holen. das ist der grund.

mfg ds

 

23.08.05 17:01

51340 Postings, 7405 Tage eckiPol Pot stand bis zuletzt unter dem Schutz der USA

Selbst nachdem er die Macht in Kambodscha verloren hatte, wurde er als einzige Legitme Vertretung Kambodschas in der UNO gehalten, durch Druck der USA.

Grüße
ecki  

23.08.05 17:03
1

12570 Postings, 6137 Tage EichiGuter @daniel

Kuba ist harmlos. Ein alter Trottel regiert dort noch ein paar Tage und man lässt ihn gewähren. Der alte Trottel hängt am Tropf der USA und Europa. Kuba ist ein Operettenland.

Afrika ist für die Welt harmlos. Ferner, "Afrika den Afrikanern", die wollten es so haben. Auch wenn sich dort manche wieder an die alten Kolonialzeiten gerne erinnern und sich danach sehnen. Wenn dort "100 tausende" sterben wie du schreibst, so deshalb, weil dort ohnehin zuviel Menschen geboren werden. Der Planet Erde stöhnt bereits unter der Last der zuvielen Menschen. Die sollen's dort unten uns Deutschen nachmachen, Geburtenrückgang wäre dort unten eine gute Lösung.

In Südamerika gibt's mehr Freiheit als in Deutschland. Fahr mal nach Brasilien. Dort zeigst du, wenn du zwecks Fahrzeugkontrolle angehalten wirst, die VISA-Card und das reicht.

Gruß - Eichi -  

23.08.05 17:11

2590 Postings, 5723 Tage brokeboystimmt

.... das mit pol pot und den amis stimmt. mistgeschichte, das.  

23.08.05 18:24

13393 Postings, 6147 Tage danjelshakesoweit ich weiß

gibts in asien mehr menschen als in afrika.
und ich glaub nicht, dass die asiaten die amis darum gebeten haben, sich einzumischen.
sind alles sehr wage theorien die du da aufstellst.

im übrigen besteht südamerika nicht nur aus brasilien ;o)

mfg ds  

23.08.05 18:48

6836 Postings, 7475 Tage Egozentriker☠ Passend zum Thema muss ich...

...an folgenden Spruch denken:

"Bombing for peace is like fucking for virginity."  

23.08.05 21:26

24273 Postings, 7566 Tage 007BondUnd das meint der Focus zum Thema:

Nobelpreis für Dieter Bohlen und Gerhard Schröder

Von den vielen lustigen Meldungen, die so ein Wahlkampf mit sich bringt, war eine heute besonders amüsant: Gerhard Schröder wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen - ausgerechnet der Bundeskanzler mit den meisten Militäreinsätzen in der Geschichte unseres Landes. Dazu muß man wissen, dass jede Person von internationalem Rang einen Vorschlag machen kann: Joschka Fischer könnte also Dieter Bohlen vorschlagen. Die Chance, dass Schröder den Preis bekommt, ist allerdings denkbar gering. Außer ihm sind 165 weitere Personen und 33 Organisationen nominiert.
 

24.08.05 00:49

19880 Postings, 6893 Tage lehnaSchröder wollte stur...

den Platz des himmlischen Friedens mit Nachschub beliefern.
ariva.de
Und das wird dann unser Friedensnobelpreisträger...ups...  

24.08.05 01:24

129861 Postings, 6160 Tage kiiwiiSchröder hält sich nicht für nobelpreiswürdig

Schröder hält sich selbst nicht für nobelpreiswürdig

          §Kassel (dpa) - Bundeskanzler Gerhard Schröder hält sich selbst nicht für nobelpreiswürdig. Seine bescheidenen Beiträge zur Lösung internationaler Konflikte würden dem Preis nicht gerecht, sagte Schröder am Abend vor einem Wahlkampfauftritt in Kassel. Wer ihn für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert habe, wisse er nicht. Schröder war wegen seiner strikten Ablehnung des Kriegs im Irak für den Preis vorgeschlagen worden.
                    
           §
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MfG
kiiwii
ariva.de
Was hört man Neues von der SPD ?
 

24.08.05 02:00

24273 Postings, 7566 Tage 007BondOb es Angie war? o. T.

24.08.05 08:10

13393 Postings, 6147 Tage danjelshakein physik vielleicht... o. T.

24.08.05 08:39

3263 Postings, 7768 Tage DixieDie "vorschlagfreudigsten" Parlamentarier sind....

...natürlich die Deutschen. Haben ja sonst scheinbar nicht genug zu tun. :-)

Der Direktor des norwegischen Nobel-Institutes, Geir Lundestad, wollte die Nominierung Schröders weder bestätigen noch dementieren. Er berichtete aber, deutsche Politiker gehörten recht häufig zum Kandidatenkreis, weil die Bundestagsabgeordneten in Sachen Friedensnobelpreis zu den «vorschlagfreudigsten Parlamentariern der Welt» gehörten. ...
 

24.08.05 08:43

13393 Postings, 6147 Tage danjelshake...

Gerhard Schröder für den Nobelpreis vorgeschlagenFriedens-Kanzler oder Wahlkampf-Trick?Von ROLF KLEINE, JAN MEYER und KATHARINA UGOWSKI  Wahlkampfthema Frieden: Kanzler-Plakat zur BundestagswahlDamit hat nun überhaupt keiner gerechnet! Gestern morgen um 9.37 Uhr meldete die Deutsche Presse-Agentur (dpa): ?Schröder für den Friedensnobelpreis nominiert.? Die Meldung stammte von dpa-Korrespondent Thomas Borchert aus Oslo, der exzellente Kontakte zum Nobel-Komitee besitzt.Der Kanzler als möglicher Nobelpreisträger ? BILD beantwortet die wichtigsten Fragen. Experten Kriegt Schröder wie schon 2002 die Wahlkampf-Kurve?     Aktuell Ist die Neuwahl schon beschlossen?  Aktuell Bayern ertrinkt in der Flut ? klicken Sie hier  Hintergrund Wer kann´s besser? Der große BILD-Vergleich  Archiv ? Neue Ost-Schelte: Stoiber vergleicht Wähler mit Kälbern ? Kann Stoiber jetzt noch nach Berlin?  Archiv ? Definitiv! Nur ein TV-Duell zwischen Schröder und Merkel ? 50 Gründe für Schröder, 50 Gründe für Merkel Wer hat Schröder vorgeschlagen?Streng geheim! Laut Nobel-Statuten darf dies erst 50 Jahre nach einer Preisverleihung öffentlich werden.Generell gilt: Vorschlagsrecht haben ?Mitglieder einer Regierung oder eines internationalen Gerichts? sowie Parlamentarier. Laut Geir Lundestad, Direktor des Nobel-Instituts in Oslo, gehören deutsche Bundestagsabgeordnete zu den ?vorschlagfreudigsten Parlamentariern der Welt?.Gut möglich also, daß ein SPD-Abgeordneter Schröder vorgeschlagen hat. Denkbar auch, daß ein befreundeter ausländischer Politiker (z. B. Frankreichs Präsident Chirac) den Kanzler ins Gespräch brachte.Weshalb soll ausgerechnet Schröder den Preis bekommen?Für sein Nein zum Irak-Krieg. SPD-Außenpolitik-Experte Gernot Erler zu BILD: ?Schröder hat damit wesentlich zu einer europäischen Friedenspolitik beigetragen und steht damit in der Nachfolge von Willy Brandt.?Wer ist noch alles nominiert?199 Kandidaten ? außer Schröder 165 Personen und 33 Organisationen. Mit dabei: Ex-US-Außenminister Colin Powell, der ukrainische Präsident Juschtschenko, Rockmusiker Bob Geldof, der chinesische Menschenrechtler Wei Jingsheng ...Hat der Kanzler tatsächlich Chancen? Hintergrund Scharping: Abrechnung mit den alten Genossen!    Völlig unklar, denn: Das Nobel-Komitee trifft zum Teil völlig überraschende Entscheidungen (z. B. 2004 für die unbekannte Kenianerin Wangari Muta Maathai).Welche Deutsche haben den Friedensnobelpreis bisher bekommen?Bisher erst vier Deutsche: Gustav Stresemann (1926 gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand für die Aussöhnung mit Frankreich nach dem 1. Weltkrieg), Ludwig Quidde (1927 ? der Historiker wurde für seinen Kampf für den Weltfrieden geehrt), Carl von Ossietzky (1935 ? bekam den Preis für seinen Widerstand gegen den Militarismus) und Willy Brandt (1971 ? für die Aussöhnung mit Polen und Rußland). Wer entscheidet?Das Nobel-Komitee besteht aus fünf Personen ? derzeit drei Frauen und zwei Männer. Ihre Beratungen sind streng geheim. Bekanntgegeben wird der Preisträger am 14. Oktober in Oslo.Ist das ganze nur ein Wahlkampf-Trick?Die ausgerechnet jetzt bekanntgewordene Nominierung ist für Schröder gut drei Wochen vor der Bundestagswahl ein Geschenk des Himmels! Allerdings: Eingereicht wurde der Vorschlag bereits, lange bevor die Neuwahlen ins Gespräch kamen: vor dem 1. Februar.Union und FDP vermuten ein Wahlkampfmanöver. FDP-Fraktionschef Wolfgang Gerhardt: ?Es war von vornherein klar, daß die SPD versuchen würde, die Irak-Karte noch einmal zu spielen.? CDU-Vize Christoph Böhr: ?Der Friedensnobelpreis ist keine Ramschware für den Sommerschlußverkauf oder den Wahlkampf. Bloß weil sich Schröder mit den Großen dieser Welt zeigt, hat er noch lange keinen Friedensnobelpreis verdient.?Was würde Schröder mit dem Preisgeld (1,1 Mio. Euro) machen?Spenden ? das ist so üblich. Willy Brandt stiftete sein Preisgeld für den Wiederaufbau der Synagoge in Venedig. Ein Kanzler-Vertrauter: ?Schröder könnte das Geld z. B. für eine Waisenhaus-Stiftung in Rußland einsetzen.?Was sagt der Kanzler selbst dazu?Schröder gestern bei einem Wahlkampfauftritt in Kassel: ?Meine bescheidenen Beiträge zur Lösung internationaler Konflikte werden dem Preis nicht gerecht.? Und: ?Ich wünsche mir, daß die Debatte so schnell wie möglich beendet wird.? ... "Spenden ? das ist so üblich."  ...he he joa... bei der cdu gibts dafür sogar extrakonten *g*mfg ds  

02.09.05 08:12

8970 Postings, 6213 Tage bammieVon Schröder und Blümelhuber

Gerhard Schröders Nominierung für den Friedensnobelpreis erregt die Gemüter. Cool down! Ein Blick in die Geschichte zeigt: Schon bald wird sich niemand mehr daran erinnern.


Von Michael Angele

Bekanntlich hatte die «Bild»-Zeitung die Nominierung kritisiert und für Empörung bei der SPD gesorgt (siehe Netzeitung). Der Vergleich mit gut organisierten Wahlkämpfen fiel. «Auf diese Liste kommt man nicht ohne weiteres», schrieb Hugo Müller-Vogg.

Natürlich nicht. Man wird ja auch nicht ohne weiteres Kolumnist einer großen Tageszeitung. Aber es kann Entwarnung gegeben werden. Ohne weiteres dürfte die Nominierung wieder vergessen werden.

Die Geschichte der Nominierungen für den Friedensnobelpreis ist reich an Beispielen. Sie ist sogar reich an Fällen, in denen der Nominierte selbst komplett vergessen wurden.

Aus den Annalen

Wer erinnert sich zum Beispiel noch an Reinhard Dohrn, der 1933 vorgeschlagen wurde?

Höchstens ein paar Historiker der Zoologie. Und der eine oder andere Ernst-Jünger-Freak - Dohrn war der Leiter jenes Zoologischen Instituts in Neapel, in dem Jünger 1926 geforscht hatte (Auskunft erteilt sein Buch «Das abenteuerliche Herz»).

Vorgeschlagen wurde er von «Zoologen in aller Welt», wie es in den Annalen heißt.

Stahlschneiderkunst

Und wem sagt der Name Michael Blümelhuber auch nur flüchtig etwas?

Geboren am 23. 9. 1865 in Unterhimmel-Christkindl, gestorben am 20. 1. 1936 in Steyr (beides Oberösterreich), ist Blümelhuber wohl nur noch den Liebhabern der Stahlschneiderkunst ein Begriff (er erfand den «Ajourschnitt»).

Für den Friedensnobelpreis wurde er durch die Herren Witzany, Verdross & Spann vorgeschlagen, ihres Zeichens Mitglieder des österreichischen Parlaments (Witzany), und Hochschullehrer.

Für welches gute Werk er nominiert wurde, war beim besten Willen nicht mehr herauszufinden.

1927

Sogar die Wahl zum Preisträger schützt ja nicht davor, vergessen zu werden. Wetten?

Das trifft natürlich nicht auf den großen Carl von Ossietzky oder Albert Schweizer zu, der in den dreißiger Jahren immer wieder nominiert wurde, bis ihm 1953 endlich der Preis zugesprochen wurde.

Aber wem sagt der Name Quidde noch etwas? Der Pazifist und Politiker Ludwig Quidde ist unser Friedensnobelpreisträger von 1927.

2004

Sie kennen ihn tatsächlich?

«Klar, er ist der Verfasser der köstlichen Satire Caligula: eine Studie über römischen Cäsarenwahnsinn, eine Anspielung auf Wilhelm II. und heute wieder aktuell».

Gut, dann wissen Sie natürlich auch, wer den Friedensnobelpreis im letzten Jahr bekommen hat. Bitte buchstabieren Sie nun den Namen.

NZ  

07.10.05 08:59

29689 Postings, 5643 Tage Scontovalutaheute ist es soweit

Norweger sehen Bono als Favorit für Nobelpreis
 
Oslo,29-09-05

Bei den Spekulationen um den diesjährigen Träger des Friedensnobelpreises ist der irische Rocksänger Bono von der Gruppe U2 zu den Favoriten aufgerückt.

Wie die Nachrichtenagentur NTB am Mittwoch, zehn Tage vor der Bekanntgabe des Preises in Oslo berichtete, betrachtet das norwegische Friedensforschungsinstitut PRIO Bono als einen der drei aussichtsreichsten Kandidaten für die begehrte Auszeichnung. Nach Meinung von PRIO-Chef Stein Tønnesson konkurriert der Musiker dabei vor allem mit dem finnischen Ex-Präsidenten Martti Ahtisaari und den US-Politikern Sam Nunn und Richard Lugar.

Bono wird seit mehreren Jahren wegen seines Engagements für die Schuldentilgung zugunsten von Entwicklungsländern für den berühmtesten Preis der Welt vorgeschlagen. Ahtisaari hatte zuletzt durch seine erfolgreiche Vermittlung zur Beendigung des Bürgerkriegs in der indonesischen Unruheprovinz Aceh auf sich aufmerksam gemacht. Die US-Politiker Nunn und Lugar werden für ihre Anstrengungen zur sicheren Beseitigung von Atomwaffen aus der früheren Sowjetunion ebenfalls seit mehreren Jahren vorgeschlagen.

Unter den insgesamt 199 offiziell vorgeschlagenen Kandidaten (davon 36 Organisationen) sind unter anderem auch Bundeskanzler Gerhard Schröder, der frühere US-Außenminister Colin Powell, der russische Menschenrechtler Sergej Kowaljow, der frühere tschechische Präsident Václav Havel, der israelische "Atomspion" Mordechai Vanunu sowie der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko. Die bereits getroffene Entscheidung des fünfköpfigen norwegischen Nobelkomitees wird am Freitag nächster Woche (7. Oktober, 11.00 MESZ) in Oslo bekanntgegeben. Im letzten Jahr erhielt die kenianische Umweltschützerin und Menschenrechtlerin Wangari Maathai den Friedensnobelpreis.

(apa)
 

07.10.05 09:07

13393 Postings, 6147 Tage danjelshakedem würde ich es auch gönnen... o. T.

07.10.05 11:04

29689 Postings, 5643 Tage ScontovalutaAEO

Internationale Atomenergieorganisation gewinnt Friedensnobelpreis.  

07.10.05 11:12

304 Postings, 6774 Tage Schorsch DabbeljuhSchröder für deutschen Comdedypreis 2005

vorgeschlagen. Nach seinem genialen Auftritt in der Elefantenrunde am Abend der Bundestagswahl hat er alle Konkurrenten wie Pocher, Pastewka, Lück und Raab aus dem Feld geräumt.
Wer ausser ihm kann sonst den Preis bekommen. Es ist weit und breit niemand, der ihm das
Wasser reichen könnte. Schliesslich kann er nicht nur laut Gabriel über dasselbige gehen, er kann auch schon als einziger fliegen. Aus seinem Amt nämlich.  

07.10.05 11:22

18637 Postings, 6731 Tage jungchenEl Baradei und IAEO geehrt

Freitag, 7. Oktober 2005
Friedensnobelpreis vergeben
El Baradei und IAEO geehrt

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an die Internationale Atomenergie-Organisation IAEO und ihren Chef Mohammed el Baradei. Das teilte das Nobelkomitee in Oslo am Freitag mit.

Der 62-jährige Ägypter und die in Wien ansässige Behörde werden für ihren Einsatz gegen die Ausbreitung von Atomwaffen ausgezeichnet.

Der Friedensnobelpreis ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro (10 Millionen Kronen) dotiert und wird am 10. Dezember überreicht.
 

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