General Motors Grewinn auf 1,5 Mrd. $ gesteigert

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996 Postings, 6569 Tage eposterGeneral Motors Grewinn auf 1,5 Mrd. $ gesteigert

DETROIT (dpa-AFX) - Der weltgrößte Automobilkonzern General Motors (GM)
hat im zweiten Quartal rund 1,5 Milliarden (Vorjahr: 766 Mio) US-Dollar
verdient und die Erwartungen des Marktes damit übertroffen. Wie das Unternehmen
am Dienstag vor Handelsbeginn an der Wall Street in Detroit mitteilte, stieg der
Gewinn je Aktie damit auf 2,63 US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 2,44
(Vorjahr: 1,37) US-Dollar gerechnet.

Konzernchef Jack Smith bekräftigte bei der Vorlage des Zwischenberichts die
Erwartung, im Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie von 6 US-Dollar erwirtschaften zu
können. "Wir profitieren vor allem von der besser als erwarteten Autokonjunktur
in Nordamerika und wollen diese Dynamik auch ins zweite Halbjahr hinüberretten",
sagte Smith.

GM DEUTLICH BESSER AUFGESTELLT ALS KONKURRENZ

Im Automobilgeschäft ohne Berücksichtigung anderer Aktivitäten seien unter
dem Strich im ersten Quartal rund 1,1 Milliarden US-Dollar eingenommen worden,
hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Im extrem von der schwachen
Branchenkonjuktur gekennzeichneten Vorjahreszeitraum hatte GM hier lediglich
rund 410 Millionen US-Dollar eingenommen.

Analysten hatten zuletzt wiederholt ihre Erwartung geäußert, dass der
Autokonzern durch erhöhte Produktivität und bessere Fahrzeugqualität eine
Stabilisierung seiner Marktanteile in den wichtigsten Märkten erreicht haben
dürfte. Zudem sei GM mittlerweile deutlich besser aufgestellt als die beiden
Hauptkonkurrenten Ford  und DaimlerChrysler  - mit denen GM in
den USA zu den so genennten "Big Three" gezählt wird.

Die weltweite Produktion von Automobilen der GM-Gruppe sei
im zweiten Quartal 2002 im Jahresvergleich um rund 7 Prozent gestiegen, sagte
Vorstandschef Rick Wagoner. In Nordamerika seien sogar 14 Prozent mehr Fahrzeuge
von den Bändern gerollt.

In Europa verringerte sich der Verlust der GM-Gruppe (Opel) den Angaben
zufolge im zweiten Quartal leicht von 154 Millionen US-Dollar auf 115 Millionen
US-Dollar. "Der Sanierungsplan Olympia hat erste Resultate gebracht", sagte
Wagoner. "Wir arbeiten weiter daran, massiv Kosten zu senken und die Kapazitäten
besser zu nutzen." Auch die Zusammenarbeit mit dem italienischen Konzern Fiat
, an dem GM rund 20 Prozent hält, habe Einsparpotenzial
sichtbar gemacht und Synergien gebracht.


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