Geldwäsche / Mann aus Zürich

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eröffnet am: 04.02.05 16:00 von: antoinette Anzahl Beiträge: 15
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04.02.05 16:00

1303 Postings, 6817 Tage antoinetteGeldwäsche / Mann aus Zürich

04.02.2005   10:55 Uhr

Verdacht auf Geldwäsche

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Marcel Reif

Der Fußball-Reporter soll laut Medienberichten umgerechnet 397.000 Euro Schwarzgeld von Zürich nach München geschmuggelt haben. Reif bestreite die Vorwürfe, hieß es.
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Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Fußball-Reporter Marcel Reif. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung soll der Fernsehkommentator unter dem Verdacht der Geldwäsche, der Beihilfe zur Steuerhinterziehungen und der Begünstigung stehen.

Er soll für einen Freund mehr als 776.000 Mark (397.000 Euro) Schwarzgeld von Zürich nach München geschmuggelt haben. Das Geld soll aus einem Korruptionsfall stammen, wie die Zeitung berichtete.

Staatsanwaltschaft bestätigt Ermittlungen

Der Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft Alfons Grevener bestätigte am Freitag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Reif. Zum Inhalt des Verfahrens wollte er allerdings keine Angaben machen.

Marcel Reif bestritt laut Bild die Vorwürfe. ?Ich kann mich zu einem Verfahren, das ich nicht kenne, nicht äußern?, zitierte die Zeitung den Reporter. Den Kontakt zu dem in einen Korruptionsfall verwickelten Freund habe er abgebrochen, als er von dessen Verstrickungen erfahren habe.

(sueddeutsche.de/AP)

 

04.02.05 16:01

1303 Postings, 6817 Tage antoinettemarcel Reif kommentiert Samstag nicht...

Fernsehen
Ermittlungen gegen Sportmoderator Reif wegen Schwarzgeld

04. Februar 2005 Gegen den Sportmoderator Marcel Reif wird wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt. Der Wuppertaler Oberstaatsanwalt Alfons Grevener bestätigte am Freitag, daß es bei den Ermittlungen um einen erheblichen Geldbetrag von einem Schweizer Bankkonto gehe.

Reif sagte nach Bekanntwerden der Vorwürfe seinen TV-Einsatz bei Premiere an diesem Wochenende ab. Reif wolle aussetzen, weil er nur mit vollster Konzentration kommentieren könne, sagte ein Premiere-Sprecher in München. ?Wir finden das sehr professionell und verstehen das.? Vermutlich hätte Reif das Topspiel FC Bayern gegen Bayer Leverkusen kommentiert. Zu den Ermittlungen und deren Auswirkungen wollte sich Premiere nicht äußern. Es handele sich um ein schwebendes Verfahren.

Anonyme Hinweise

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren die Ermittlungen auf der Grundlage von anonymen Hinweisen eingeleitet worden. Näheres wollten die Ermittler nicht mitteilen. Der ?Bild?- Zeitung zufolge soll Reif 776.000 Mark (fast 400.000 Euro) für einen Bekannten über die Grenze nach Deutschland geschafft haben.

Reif habe - so der Vorwurf - die Geldsumme mit einer Vollmacht in Zürich von einem Schweizer Nummernkonto abgehoben. Dann soll er das Schwarzgeld in einer Plastiktüte nach München gebracht und im dortigen Café Roma übergeben haben. Das Geld habe Reif für einen Bekannten transportiert, der auch sein Trauzeuge gewesen sei.

Schlüsselfigur im Korruptionsskandal

Nach Angaben der ?Bild?-Zeitung bestreitet Reif die Vorwürfe. Zu seinem Trauzeugen habe er den Kontakt abgebrochen, nachdem er von dessen Verstrickungen erfahren habe. Für eine Stellungnahme war der Moderator am Freitag zunächst nicht zu erreichen. Der 59 Jahre alte Bekannte Reifs gilt als Schlüsselfigur in einem großen Korruptionsskandal in Wuppertal.

Der auf Abwege geratene Rechtspfleger war wegen Bestechung, besonders schwerer Untreue und Anstiftung zur Untreue im Dezember 2003 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Zudem mußte er drei Millionen Euro Schadenersatz zahlen. Der einstige Oberamtsanwalt hatte sein Treiben als ?politische Landschaftpflege? bezeichnet.

Text: FAZ.NET mit Material von dpa  

04.02.05 16:04

1303 Postings, 6817 Tage antoinettewo soll das noch hinführen o. T.

 
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04.02.05 16:11

50169 Postings, 6030 Tage SAKUFußball war schon immer ehrlich

*ggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggg*  

04.02.05 16:14

1303 Postings, 6817 Tage antoinetteist ja nichts Neues

Geldwäsche-Verdacht gegen Ericsson

Polizei ermittelt in der Schweiz und in Schweden - Hausdurchsuchungen in Zürich und Schaffhausen

von Reiner Gatermann

Stockholm -  In der Stockholmer Zentrale des Telekommunikationskonzerns Ericsson gibt man sich unwissend. Doch nicht nur in Schweden, auch in der Schweiz wird bereits gegen den weltgrößten Mobiltelefon-Systemlieferanten ermittelt. Die Verdachtsskala reicht von Erschwernis der Steuerkontrolle über Bestechung bis zur Geldwäsche. Bisher ermittelt die schwedische Polizei gegen zehn teilweise ranghohe Ericsson-Manager. "Die Schweizer Behörden sind nie mit uns in Kontakt gewesen. Das ist schon etwas komisch. In den schwedischen Ermittlungen ist nie von Korruption die Rede gewesen", sagte Ericsson-Sprecherin Ase Lindskog.

Ericsson wird verdächtigt, in den Jahren 1998 und 1999 verdeckte Zahlungen von 3,3 Mrd. schwedischen Kronen (360 Mio. Euro) vorgenommen zu haben. Dafür sollen über falsche Rechnungen Geldbeträge an Firmen und Personen für Beratungsdienstleistungen überwiesen worden sein. Dies bestätigte die auf Geldwäschedelikte und Rechtshilfe spezialisierte Bezirksanwaltschaft des Kantons Zürich.

Offenbar läuft die Voruntersuchung auf zwei Schienen. Vor ein paar Jahren sagte ein italienischer Geschäftsmann gegenüber einer schwedischen Zeitung, für Ericsson als Strohmann in Abu Dhabi tätig gewesen zu sein und zudem "Riesenbeträge" für den schwedischen Konzern in der Schweiz versteckt zu haben. Daraufhin prüften die Finanzbehörden die Ericsson-Steuererklärung für 1999 genauer und erkannten einige Kosten nicht an. Dagegen hat das Unternehmen Einspruch erhoben.

Wenig später wurde jedoch auch bei der Schweizer Großbank UBS Verdacht geschöpft. "Im Sommer vergangenen Jahres meldete eine Bank, dass einige bei ihr geführte Konten den Verdacht der Geldwäsche erweckten", teilte Staatsanwalt Ivo Hoppler mit. Ericsson sei als Konteninhaber identifiziert worden. Hoppler informierte seinen schwedischen Kollegen Lage Carlström von der Behörde für Wirtschaftskriminalität. Gemeinsam führten sie nun die Haus- und Bürodurchsuchungen in Zürich und Schaffhausen durch, wobei sie neben Akten auch elektronische Daten sicherstellten.

Carlström will wissen, wer die Endempfänger der 3,3 Mrd. Kronen waren. Diese seien aus der Buchführung nicht ersichtlich, weswegen das Finanzamt nicht beurteilen könne, ob der Steuerabzug gerechtfertigt war. Die Ermittlungen des Schweizer Staatsanwalts ergaben, dass große Geldsummen über UBS-Konten gelaufen und sehr schnell auf andere Konten überführt wurden. "Wir wollen sichergehen, dass diese Gelder nicht zur Korruption verwendet wurden", sagt Hoppler.

Laut Carlström sind die schwedischen Finanzbehörden der Ansicht, dass gar keine Beratungsdienste ausgeführt worden seien, sondern die Berater das Geld nur weitergeleitet haben. Die Rechnungen vertuschten die wahren Vorgänge. Bisher wurde in Schweden nur wegen Verstoßes gegen Buchführungsregeln ermittelt. Wegen des zusätzlichen Materials beständen nach Schweizer Auffassung nun mehrere strafrechtliche Verdachtsmomente: Steuerbetrug, Beamtenbestechung und Betrug oder Veruntreuung. Für Hopper reichten die Unterlagen aus, um gegen Unbekannt ein Strafverfahren wegen Geldwäsche einzuleiten.  

04.02.05 16:15

1148 Postings, 6460 Tage Desaster_MasterWie kann man so bescheuert sein!

Es sollte sich herumgesprochen haben, dass deutsche Steuerfahnder inkognito z.B. am Markplatz in Vaduz herumlungern und sich deutsche Kennzeichen notieren, diese an den BGS in Singen und Weil weitermelden. Die Schwarzgeldschmuggler wundern sich dann, dass sie zielsicher an der Grenze rausgefischt werden. Der Zürcher Paradeplatz ist mit Garantie auch im Visier.  

04.02.05 16:18

5698 Postings, 6530 Tage bilanzDesaster Master



Zum Glück ist der Zürcher Parade Platz
autofrei!
Keine deutschen Kennzeichen vorhanden.

Das sind sowieso die kleinen Fische, die mit dem Köfferchen kommen.  

04.02.05 16:26

1148 Postings, 6460 Tage Desaster_MasterDas weiss ich auch,

dass der Paradeplatz steuerfrei ist aber auch der deutsche Schwarzgeldjäger ist nicht dumm. Und was heisst hier "kleine Fische"? 100.000 Euro Schwarzgeld sind auch nicht ohne. Und am Autobahnzoll in Weil holen die pro Woche durchschnittlich 3-5 Leute raus mit 30.000 bis 200.000 in den Hohlräumen. Neulich erst ein Wohnmobil gefilzt und fast 600.000 Euro gefunden. Die Deppen hatten sich als ganz normale Touris getarnt.  

04.02.05 16:31

5698 Postings, 6530 Tage bilanzBayer begeht in der Schweiz 40 Millionen Betrug



Bayerischer Anlagebetrüger in der Schweiz zu Haftstrafe verurteilt

Ein 59 Jahre alter Mann aus Bayern ist in der Schweiz wegen Anlagebetrugs zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Kriminalgericht sah es nach einer Mitteilung vom Freitag als erwiesen an, dass der Angeklagte 180 Betroffene um mehr als 40 Millionen Franken (25,6 Millionen Euro) geprellt hat. Er wurde wegen gewerbsmäßigen Betruges und mehrfacher Urkundenfälschung schuldig gesprochen.
Der Angeklagte hatte den Anlegern direkt oder über Vermittler Renditen von bis zu 48 Prozent versprochen. Tatsächlich investierte er aber nur einen geringen Teil. Mit dem Rest der ihm anvertrauten Gelder zahlte er die angeblichen Renditen aus.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann Arglist vor. Er habe ein ganzes Lügengebäude aufgebaut. Der Verteidiger bestritt dies und kritisierte die Opfer. Sie seien zu unkritisch gewesen. Der Angeklagte bestätigte die Vorwürfe vor Gericht, wies aber eine Schuld von sich. Er habe immer die Hoffnung gehabt, dass er einen großen Gewinn realisieren könne.

dpa 4.02.2005

 

04.02.05 16:32

1148 Postings, 6460 Tage Desaster_Masterhehe...

ich meinte natürlich "autofrei", nicht "steuerfrei" ---- schöner Freudscher Fehler.  

04.02.05 16:35

5698 Postings, 6530 Tage bilanzDesaster Master


Kein Problem.

Ja der mit dem Wohnmobil hätte mal am besten mich angerufen.
Ich wäre dann nach Waldshut gefahren, mit 10% davon wäre ich
zufrieden gewesen.
Und er hätte heute sein Geld noch und ich 60'000 Euronen mehr.
Ich glaub ich mach mal in der FAZ eine Kleinanzeige.
Die sind ja wirklich bescheuert.  

04.02.05 16:38

1148 Postings, 6460 Tage Desaster_MasterLass das mal lieber bleiben...

mit der Kleinanzeige. Den Markt habe ich schon von Weil bis Singen besetzt. Und meine Jungs aus Kasachstan sind nicht ohne...
(Für alle Begriffsstutzigen: Spässle g´macht...)  

04.02.05 16:47

Ich fass es nicht, der Typ hat tatsächlich null Unrechtsbewusstsein.

Absoluter Neuling

 

04.02.05 16:54

5698 Postings, 6530 Tage bilanzEhefrau leerte Schliessfächer voller Dollars

 

Ehefrau leerte Schließfächer voller US-Dollarscheine

Prozess gegen den selbsternannten Siegburger Bananenkönig: 36-Jährige sagte nur vor dem Haftrichter aus

Von Bettina Köhl

Siegburg. Als Zeugin im Prozess gegen den selbsternannten Siegburger Bananenkönig Arturo G., dem der Handel mit 1,3 Tonnen Kokain vorgeworfen wird, verweigerte seine Frau Iris Anfang Januar die Aussage. Bei der Polizei und beim Haftrichter war die 36-Jährige, gegen die wegen Begünstigung und Geldwäsche ermittelt wird, vor eineinhalb Jahren noch gesprächsbereit. "Es war die heiße Phase, als ein Koffer und eine Tasche nach der anderen auftauchten", erinnerte sich der Haftrichter am Montag als Zeuge. Die Ermittler fanden damals 15,5 Millionen Dollar bei dem Kaufmann und seinem Anwalt, einem Cousin der Ehefrau.

Nach Aussage des Haftrichters gab die 36-Jährige bei ihrer Vernehmung an, ihren Mann 1989 kennengelernt und 1993 in Helsinki geheiratet zu haben. Seit ihr Mann sich Ende der 90er Jahre mit einer Import-Export-Firma selbstständig gemacht habe, habe sich ihr Leben verbessert. Um die Geschäfte ihres Mannes habe sie sich nicht gekümmert.

Aber sie besaß Schlüssel zu Schließfächern, die der 60-Jährige bei drei Banken hatte. Wie der Richter als Zeuge aussagte, leerte die Frau auf Wunsch ihres Cousins die Schließfächer. Im ersten fand sie Geld, teils verpackt, teils unverpackt, das sie zu ihrer Tante brachte. Dort lagerten nach Aussage des Haftrichters bereits verschiedene Koffer von Arturo G. Die 36-Jährige habe darin Geschäftsunterlagen vermutet.

Mit der Tante beschloss sie, das Geld und einen der Koffer zu einem Bekannten der Tante in der Nähe von Münster zu bringen. Zwei Tage später fand sie in zwei weiteren Banken "Dollarnoten in enormen Mengen", wie sich der Zeuge erinnerte. Die Frau habe keine Summen nennen können.

Einen zweiten Koffer habe man zur Schwester des Cousins gebracht, die darüber wenig begeistert war, gab der Richter die Aussage wieder. Schließlich kümmerte sich der Cousin selbst um die Angelegenheit. Über den Verbleib des Geldes, so gab Iris G. an, wisse sie nichts. Die großen Summen seien ihr zwar seltsam vorgekommen, sie glaubte aber, das Geld stamme aus legalen Geschäften ihres Mannes. "Eigentlich bin ich doch nur ein junges Mädchen aus dem Volke", zitierte der Haftrichter die 36-Jährige. Sie habe von Konten in der Schweiz und in Australien berichtet und gewusst, sie sei "versorgt".

(25.01.2005) General-Anzeiger
 




 
  

 

11.02.05 22:23

8970 Postings, 6089 Tage bammieOberstaatsanwältin verhörte Marcel Reif 1h lang

Oberstaatsanwältin verhörte Marcel Reif eine Stunde lang

Wuppertal ? Hat Marcel Reif (55) beim Staatsanwalt gebeichtet?

Gestern morgen, 9.15 Uhr in Wuppertal. Mit seinem Anwalt geht Fußball-Starreporter Marcel Reif (?Premiere?) ins Justizgebäude. Mehr als eine Stunde wird Reif nach BILD-Informationen von Oberstaatsanwältin Beate Thiele (44) vernommen.

Die Behörde ermittelt gegen ihn wegen Geldwäsche, Begünstigung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung (Aktenzeichen: 85 Js 2/05). Reif soll für seinen Trauzeugen Gerd K. (59) 776 151,29 Mark Schwarzgeld (umgerechnet 397 000 Euro) aus der Schweiz über die Grenze nach Deutschland geschmuggelt haben.

Hat er in seiner Aussage die Vorwürfe zugegeben?

Reif zu BILD: ?Zum Inhalt des Gesprächs sage ich nichts.? Und fügt dann hinzu: ?Ich habe guten Grund, davon auszugehen, daß das Verfahren eingestellt wird.?

Am Wochenende will Reif auch wieder für ?Premiere? vor dem Mikro sitzen. Am vergangenen Spieltag hatte er seinen Einsatz beim Spiel Bayern München gegen Bayer Leverkusen abgesagt. Reif: ?Ich bin beim Spiel Hamburg gegen Stuttgart. Und ich freue mich drauf.?

PS: Nächste Woche muß auch Gerd K. beim Staatsanwalt aussagen. Wird er seinen Ex-Freund Reif belasten?

dami/frip/bra  

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