GR im Euro zu halten ist idiotisch und unbezahlbar

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neuester Beitrag: 29.10.12 19:57
eröffnet am: 16.10.12 06:55 von: Rubensrembr. Anzahl Beiträge: 22
neuester Beitrag: 29.10.12 19:57 von: ruhrpottzock. Leser gesamt: 645
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bewertet mit 6 Sternen

16.10.12 06:55
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44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtGR im Euro zu halten ist idiotisch und unbezahlbar

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/...griechenland/7257996-2.html

Es ist also ein teurer, ein unbezahlbarer, ein unsozialer, ja ein idiotischer politischer Wille Griechenland auf Biegen und Brechen und im wahrsten Sinne des Wortes, koste es was es wolle, im Euro zu halten und es wäre keineswegs ein Prestigegewinn für die Euro-Länder den Fehler der griechischen Mitgliedschaft ad Infinitum zu perpetuieren.  

16.10.12 07:03
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44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtDomino-Effekt ist reine Propaganda und trifft

ebenso wenig zu wie beim Vietnam-Krieg.

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/...griechenland/7257996-2.html

Es gibt auch keinen Domino-Effekt. Auch das ist eine sinnlose politische Behauptung aus der Kiste der Euro-Propaganda.
Die geordnete Rückkehr zur Drachme wäre für den Norden und für Griechenland selbst eine Winwin-Situation. Auch wenn Griechenland nicht mehr Euro-Land ist, wird es Transferleistungen aus dem Norden geben müssen, nur in weit geringerem Umfang.  

16.10.12 07:07

44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtAufteilung der Euro-Zone

in Nord-Euro und Süd-Euro ist sinnvoll.

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/...griechenland/7257996-2.html

Man sollte also die Frage einer teilweisen Dekonstruktion des Euro nicht mit bösen Begriffen wie Nationalismus o.Ä. sinnlos belasten. Die Idee der Mittelmeer-Union zeigt wie naheliegend der Gedanke einer Aufteilung der Euro-Zonen immerhin sein kann. Er muss endlich diskutierbar werden.  

16.10.12 07:12
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44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtEuro-Bonds der SPD sind Wahnsinn

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/...wunschdenken/7257996-3.html

Während die Opposition vollmundig und voller Inbrunst Euro-Bonds und eine uneingeschränkte Haftung Deutschland für alles und jeden ökonomischen Wahnsinn propagiert und mit solcherlei innenpolitischer Propaganda die Regierung Merkel in dieselbe Richtung treibt, bleibt vor allem Schäuble die Erklärung seiner Politik schuldig.  

16.10.12 07:26
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44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtSonderbare Ansätze der "Euro-Retter"

http://www.wiwo.de/politik/europa/...e-der-euro-retter/7230796-2.html

Sonderbare Ansätze der Euro-Retter

Für die Annahme, dass in einem Griechenland, das den Euro seine Währung nennt, vermittels immer neuer Kredite irgendwann eine Volkswirtschaft geschaffen werden könnte, die weltwirtschaftlich gesehen wenigstens im Mittelfeld sich selbst ernährend mit schwimmen könnte, gibt es nicht den geringsten Anhaltspunkt. Die Beweislast, dass Griechenland jetzt mit immer neuen Krediten eine rosige Euro-Zukunft gemacht werden könnte, liegt allein bei denjenigen, die mit dem Slogan "Nicht kaputt sparen" permanent frisches Geld nach Griechenland pumpen wollen.  

16.10.12 07:33
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44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtMan kann die Euro-Krise nicht durch

Denkverbote lösen.  

16.10.12 07:40
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44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtMan darf sich nicht zum geistigen Sklaven

des Finanz-Trottels Kohl machen lassen.  

16.10.12 08:21
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19522 Postings, 7253 Tage gurkenfredwie ist das so, wenn man mit sich selber postet?

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Wir brauchen mehr Guidos!!!

16.10.12 08:53
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44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtSuper! 100 % Zustimmung!

17.10.12 17:04
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44108 Postings, 4692 Tage RubensrembrandtGR wahrscheinlich 2013 weg

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...n-grexit-durch/7265884-3.html

Skeptisch ist auch Megan Greene, Direktorin für europäische Volkswirtschaften bei Roubini Global Economics. Auf einer Konferenz in London sagte sie, dass Griechenland schon im ersten Halbjahr 2013 aus der Eurozone austreten könnte.

Die derzeitigen Sparmaßnahmen würden eine „Dekade der Depression“ hervorrufen - daher sollte sich das Land zu einem Zahlungsausfall entscheiden und die Drachme wieder einführen, meint Greene. Ein Austritt der Griechen aus dem Euro passiert „sehr wahrscheinlich“ vor Ende 2013.

Der Markt hat ein feines Gespür für die Realität, heißt es. Und er habe immer Recht – fast immer. Viele Unternehmen sehen jedenfalls im griechischen Markt unter den aktuellen Umständen keine Zukunft mehr - und wandern in Nachbarländer ab. Der Abfüller Coca-Cola Hellenic etwa zieht in die Schweiz, zudem will er von der Athener Börse an den Aktienmarkt in London wechseln. Der große Milchprodukte-Konzern Fage wiederum geht nach Luxemburg. Auch das sind Signale, die Anleger wahrnehmen sollten.  

17.10.12 19:22
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4343 Postings, 3597 Tage Evermore#5 Das ist gut:

Die Beweislast, dass Griechenland jetzt mit immer neuen Krediten eine rosige Euro-Zukunft gemacht werden könnte, liegt allein bei denjenigen, die mit dem Slogan "Nicht kaputt sparen" permanent frisches Geld nach Griechenland pumpen wollen.  

17.10.12 19:54
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69017 Postings, 6239 Tage BarCodeWas der Artikel

über das angebliche "Kaputtsparen" aussagt, trifft die Lage m.E. exakt. Aber auch hier wird der Währungsfaktor vollkommen überschätzt. Wenn die richtige Balance zwischen Produktivität und Wohlstand erreicht ist bzw. gehalten wird, spielt die Frage der Währung keine goße Rolle. Siehe Slowenien oder Estland.

Im geistigen Tunnel der Eurokrise wird die Währungsfrage plötzlich zum scheinbar alles bestimmenden Faktor und man kommt zu völlig einseitigen Ansichten.

Ich hab es schon 100 mal geschrieben: Ob mit oder ohne Euro. Griechenland sitzt bis zur Halskrause in der Kloake. Ein Euroaustritt ist möglich, wird die Lage aber nicht per se bessern.
Das, was sie in letzter Zeit gemacht haben, müssen sie auf jeden Fall machen. Der Effekt der eigenen Währung wäre allenfalls: Keiner will Drachmen. Oder auf Drachmen laufende Anleihen.  Dazu käme ein völliger Zusammenbruch des griechischen Finanzsystems, was eine Erholung noch in weitere Ferne Rücken würde. Also müssten sie noch drastischere Maßnahmen ergreifen. Die Hilfskredite gelten im Wesentlichen dem Gläubigerschutz, um die wirtschaftlichen Strukturen im Land nicht völlig abkacken zu lassen.

Und wie man zuletzt ja auch an den groben VGR-Daten erkennen kann: Es gibt ein Lichtlein am Ende des Tunnels. Jetzt noch eine Umschuldung auf langfristig, und der Schafskäse ist erstmal gegessen.

Was mir weniger behagt, ist Schäubles neue Finanzkommissar-Idee. Man sollte langsam mal dran denken, auch die demokratischen Strukturen der EU zu stärken. Das autokratische System der Krisenbewältigung sollte nicht in ein dauerhaftes Regime umgemünzt werden. Da binich schwer dagegen. Die Mittel, die der Finanzkommissar erhalten soll: schön und gut. Aber es braucht auch ein paar institutionalisierte demokratische Kontrollfunktionen. Daran hapert es im EU-Kommissarentum eh schon.


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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)

17.10.12 20:14
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8883 Postings, 4238 Tage MulticultiMan wird GR. niemals aus der EU

autreten lassen die nächste Tranche v.ca.30 Milliarden wird fliessen,nach dem Einschätzungen von Wirtschaftsexperten wäre eine weltrezession mit kapitalverlust
von 1,8 Billionen Euro die Folge und die Aktienmärkte wüden ins bodenlose abstürzen
Nicht m.M. Multiculti  

29.10.12 17:56
6

4343 Postings, 3597 Tage EvermoreMeine Einschätzung der Lage in Griechenland ist:

Die Griechen haben schlicht - da sollte es keine Schöntuerei geben - eine der korruptesten Regierungen der Welt, welche mit Hilfe der Gewerkschaften das Geld aus dem Staatshaushalt in die Taschen reicher Parteifreunde und Staatsbediensteten lenkt.

Kernprobleme sind das viel zu hohe Lohnniveau (höher als in Deutschland) in Kombination mit einer durch und durch korrupten Verwaltung. Logisch, dass man diese beiden Probleme nur verschlimmert, indem man dem Zentrum dieser Misere (der Regierung) einfach Geld in die Hand drückt. Die normale Bevölkerung hat in einem so von Willkür bestimmten "Wirtschaftssystem" keine Aufstiegsmöglichkeiten (pro Kopf zahlen die Griechen wenn ich das richtig erinnere ca. 2.500 Euro an Schmiergeld pro Jahr). Die nahezu einzige Möglichkeit wirtschaftlich aufzusteigen ist die, noch korrupter zu sein als der Durchschnitt.

Es ist offensichtlich, dass die griechische Regierung nicht das geringste Interesse erkennen lässt ihren Schuldenberg auch nur weiterzurollen. Daher kann der Trick mit einem Sperrkonto nicht funktionieren. Die griechische Regierung hat selbst dann keine Reformen durchführt, als man ihr das Geld unmittelbar in die Hand gedrückt hat. Wie viel weniger wird sie Reformen durchführen, wenn die einzige "Belohnung" ist, dass jemand ihre Altschulden über das Sperrkonto für sie bedient? Die griechische Regierung ist jenseits der fehlenden Bonität - Zugang zum freien Kapitalmarkt ist auf Jahrzehnte undenkbar.

Der unsägliche Bullshit mit dem "Kaputtsparen" ist dunkelrote Propaganda im Sinne der griechischen Regierung. Die Mär vom Kaputtsparen ist so kaputt, dass wirklich nichts daran auch nur irgendeinen Sinn ergibt. Griechenland hat in den letzten beiden Jahren unterm Strich Staatsdiener eingestellt hat und gönnt sich ein riesiges Haushaltsdefizit hat. Es gibt kein Sparen, keines in ganz Südeuropa! Vielmehr muss man vom europäischen Kaputtsubventionieren und -korrumpieren sprechen.

Der Euro-Austritt Griechenlands ist selbstverständlich auch eine Chiffre für das Ende der Alimentierung der griechischen Regierung durch die Nordländer. Tritt Griechenland aus dem Euroraum aus, wird man weniger leichtfertig die Verschuldung Griechenlands ad infinitum weiterfinanzieren. Und auf sich gestellt wird den Griechen der Kapitalmarkt versperrt bleiben. Die Büchse der Pandora wäre endlich wieder verschlossen. Somit müssten die Griechen von dem Leben, was sie selbst erwirtschaften und hätten erstmals wieder ein Interesse mehr zu erwirtschaften. Momentan ist es für die Regierung schlicht leichter an einen Alimenteuro zu kommen als einen Euro zu erwirtschaften. Hinzu kommen gewissenlose Exportkonzerne in den Nordländern, die das Subventionskarussell antreiben und in deren Taschen ein großer Teil der Pumpkohle hängen bleibt. Die Fehlanreize sind irre groß. Ein auch für die noch intakten Teile der deutschen Marktwirtschaft tödlicher Mechanismus.

Insofern wäre die Auswirkung einer Rückkehr zur Drachme riesig. Es ist klar, dass es keine Besserung der Lage in Griechenland geben kann, solange eine griechische Regierung die Zügel in der Hand hält, die den Regierungen der letzten 20 Jahre entspricht. Wenn eine Besserung auf Grundlage der verbrecherischen Idee von Anfang 2010 - die No-Bailout-Klausel glatt zu brechen - möglich wäre, müsste sich das längst abgezeichnet haben. Seitdem ist erwartungsgemäß alles nur noch schlimmer geworden.

Flankiert werden sollte der Euro-Austritt Griechenlands von einer kompletten Abschaffung der Euro-Währung, einer Abschaffung der EU und einer großen Bankenreform in allen betroffenen Ländern. Je früher der Euro abgeschafft wird, desto mehr Vertrauen ist noch vorhanden um so einen Schritt geordnet zu vollziehen. Denn die schleichende politische Griechisierung der Nordländer verbunden mit sich vertiefendem Vertrauensverlust ist die unvermeidliche Folge einer Fixierung auf die Wünsche der griechischen Regierung, wie wir sie in den letzten Jahren erleben mussten.

Und angesichts der EU kann man nur anmerken, dass Demokratie grundsätzlich nicht derart stark skalierbar ist: Jede zusätzliche Einheit EU ist ein Abschied von einem guten Stück national geschöpfter Demokratie. Ob, wann und vor allem wie (blutig) diese Demokratie wiederkommt, weiß nur der Teufel.  

29.10.12 18:08
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50119 Postings, 3682 Tage boersalinoKompetent und druckreif, Evermore!

29.10.12 18:48
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5252 Postings, 3825 Tage sabaStimmt boersalino!

Allein dafür gibt es mindestens 20 Sterne.

"Der unsägliche Bullshit mit dem "Kaputtsparen" ist dunkelrote  Propaganda im Sinne der griechischen Regierung. Die Mär vom Kaputtsparen  ist so kaputt, dass wirklich nichts daran auch nur irgendeinen Sinn  ergibt......."

 

29.10.12 18:59
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5298 Postings, 3818 Tage cyphyteGriechenland braucht noch mehr Geld

Donnerstag 25.10.2012, 07:38 Uhr
Athen/ Washington (BoerseGo.de) - Die schlechten Nachrichten aus Griechenland wollen nicht abreißen. Wie das „Handelsblatt“ am Donnerstag berichtet, benötigt Athen zusätzliche Hilfen. Die Europäische Währungsunion wolle Griechenland einen neuen Kredit zwischen 16 und 20 Milliarden Euro gewähren, das zweite Hilfspaket vom Februar in Höhe von 130 Milliarden Euro reiche nicht aus, schreibt die Zeitung.  

29.10.12 19:27
1

5252 Postings, 3825 Tage sabaCoca-Cola flüchtet aus Griechenland...

das Land wird quasie ausgebeint und die EU pumpt weiterhin Milliarden ins Land. Also, wie blöd und blind kann man denn noch sein um nicht zu merken, dass es Gr. unter diesen Umständen niemals schaffen wird.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...and/7245712.html

 

 

29.10.12 19:43
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14716 Postings, 4438 Tage Karlchen_VDie Währungsfrage spielt schon eine große Rolle.

Wenn ein Land über seine Verhältnisse gelebt hat und die Einkommen nicht von der Wirtschaftsleistung gedeckt sind, müssen die Einkommen auf ein Niveau herunter, dass der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entspricht.

Wie stellt man das aber an? Gibt zwei Möglichkeiten:

1. Man verlässt die Eurozone und wertet ab. Ratzfatz ist das Einkommensproblem gelöst. Man handelt sich natürlich andere Probleme ein wie eine erhöhte Teuerung infolge steigender Preise für Exportgüter. Aber eine Abwertung ist ziemlich demokratisch - trifft alle. Sofort steigt auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit - etwa im Tourismus. Wird natürlich bei manchen Gruppen zu Gegenreaktionen kommen - aber erst einmal ist tabula rasa.

2. Man bleibt in der Eurozone und schraubt die Löhne und Sozialleistungen herunter. Dabei wird es aber ziemlich selektiv zugehen. Das trifft vor allem jene Bevölkerungsgruppen, die am wenigsten Widerstand leisten. Ein Vorteil bei der Wettbewerbsfähigkeit kann - muss aber nicht - dabei erzielt werden. In der griechischen Klientelwirtschaft ist dieser Weg aber genau der falsche.  

29.10.12 19:46
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5252 Postings, 3825 Tage sabaGutgläubig, verblendet oder besoffen? ...

Ein Dokument des Grauens bzgl, der griechischen Tragödie. Sehr schön nachzulesen in folgendem Artikel. Hier bekommen alle wichtigen dt. Parteien ihr Fett weg.

http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/...hroeder_aid_803282.html

 

 

29.10.12 19:55
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5252 Postings, 3825 Tage sabaAber Karlchen,

auf welchem Gebiet, ausser dem Tourismus, soll denn Gr. jemals wettbewerbsfähig werden? Da lob ich mir die Türkei, mit ihrer aufstrebenden Industrie.

Ich greif mich an die Birne, wenn ich lese, dass Gr. z.B.nicht im Stande ist die Tomaten im  eigenen Lande zu vermarkten und sie stattdessen aus Holland zu importieren.

Nur eines von vielen kleinen absurden Beispielen.  

29.10.12 19:57
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19279 Postings, 7654 Tage ruhrpottzockerDas schaffen wir mit unseren

Kiwiis aber auch nicht ...
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Wer gar nichts macht, macht gar keine Fehler (schwarz-gelbe Sesselpupser-Philosophie)

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