??? Fünf Milliarden Dollar an Anwaltskosten ???

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 29.06.06 11:42
eröffnet am: 29.06.06 11:28 von: lassmichrein Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 29.06.06 11:42 von: schmalzbrot Leser gesamt: 195
davon Heute: 1
bewertet mit 2 Sternen

29.06.06 11:28
2

61594 Postings, 6189 Tage lassmichrein??? Fünf Milliarden Dollar an Anwaltskosten ???

Yahoo-Suche (Screenshot: NZ)
29. Juni 2006

Yahoo zahlt bei Werbe-Klickbetrug zurück

Der US-Internetdienstleister Yahoo hat sich in einem Rechtsstreit um betrügerisches Anklicken von Online-Werbung mit seinen Werbekunden in den USA außergerichtlich geeinigt. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, hat sich das Unternehmen in dem Vergleich bereit erklärt, rund fünf Milliarden Dollar an Anwaltskosten zu übernehmen. Yahoo teilte zudem mit, das Unternehmen werde bereits geleistete Zahlungen an betroffene Werbekunden zurückerstatten.

Klicker mit bösen Absichten

Yahoo geht allerdings davon aus, dass es sich nur um einen geringen Teil der von Januar 2004 bis März 2006 erzielten Werbeeinnahmen in Höhe von 9,1 Milliarden Dollar handelt. In einem ähnlichen Verfahren hatte ein Gericht im US-Bundesstaat Arkansas den Suchdienst Google dazu verurteilt, von seinen seit 2001 erzielten Werbeeinnahmen in Höhe von 13,3 Milliarden Dollar höchstens 90 Millionen zurückzuzahlen.

Das zuständige US-Bezirksgericht in Los Angeles erteilte der Einigung im Fall Yahoo am Mittwochabend die vorläufige Zustimmung. In der Sammelklage hatten Werbekunden des Unternehmens behauptet, das Unternehmen habe sie nicht angemessen vor Klick-Betrug geschützt. Yahoo stellt seinen Kunden das Aufrufen ihrer geschalteten Werbung in Rechnung. Das heißt, die Unternehmen zahlen für jeden Klick - auch dann, wenn jemand die Banner mit bösen Absichten anklickt, zum Beispiel Konkurrenten, die die Werbekosten des Rivalen in die Höhe treiben wollen.

Zwölf bis 30 Prozent Klickbetrug

Eine jüngst veröffentlichte Umfrage unter 1000 Unternehmen, die online werben, ergab, dass etwa zwölf Prozent aller Klicks auf Werbebanner bei Yahoo oder Google betrügerischen Charakters sind. Andere Studien gehen von 30 Prozent aus - eine Quote, die von Yahoo und Google energisch bestritten wird. Ein Anwalt der Klägerseite hob hervor, dass Yahoo große Anstrengungen unternommen habe, um dem Problem zu begegnen.

Als Teil der Einigung räumt Yahoo zudem seinen Werbekunden ein, auch jetzt noch Beschwerden über möglichen Werbeklick-Betrug rückwirkend bis Januar 2004 einzureichen. Üblicherweise geht Yahoo nur Vorwürfen nach, die die letzten 60 Tage betreffen. Außerdem soll im Unternehmen eine Ansprechperson berufen werden, die sich ausschließlich mit möglichem Klick-Betrug beschäftigt und an die sich Werbekunden mit ihren Sorgen wenden können.

(N24.de, Netzeitung)



Mehr zum Thema:
Die Macht der Suchmaschinen
Googles Suche gewinnt weitere Marktanteile
Yahoo kündigt neue Online-Werbeplattform an
 

...be happy and smile

 

29.06.06 11:30

286 Postings, 5211 Tage schmalzbrotAnwaltskosten richten sich nach dem Streitwert

In diesem Fall wohl eher ein Drück..., äääh, Druckfehler  

29.06.06 11:38

106 Postings, 5210 Tage ImAnlageschmalzbrot biste da sicher?

In den Staaten ist das wohl ganz anders, als bei uns in Deutschland.

Deshalb gibt es ja wohl auch diese Hirnsissigen Klagen, wo dann einer wegen 4 Stunden im Aufzug festgesessen, 1 Mio Dollar bekommt.

So wie ich gehört habe, ist es in den Staaten üblich, ganz individuelle Vereinbarungen zu treffen.
Also im Falle des Aufzugsfestsitzens, kommt der Anwalt auf das "Opfer" zu und sagt ihm, er will den Fall übernehmen, das Opfer müssen nichts bezahlen, auch nicht im Verlustfalle, doch im Gewinnfalle, würde der Anwalt 50% der Entschädigung bekommen.

Aber 5 Mrd Anwaltskosten ist wohl unglaublich - kann wohl nur ein Tippfehler sein.  

29.06.06 11:42

286 Postings, 5211 Tage schmalzbrotNa also

http://xml.apache.org/xalan">

Yahoo einigt sich mit klagenden Werbekunden auf Rückzahlungen

SAN FRANCISCO (AWP International) - In einem Prozess um betrügerisches Anklicken von Online-Einkaufsseiten hat sich das Internetportal Yahoo mit seinen Werbekunden in den USA auf einen aussergerichtlichen Vergleich geeinigt. Yahoo werde bereits geleistete Zahlungen an Tausende von Werbekunden zurückerstatten, teilte das Unternehmen mit. Ausserdem würden Anwaltskosten in Höhe von 4,95 Millionen Dollar übernommen. Die Einigung erhielt am Mittwochabend die vorläufige Zustimmung des US-Bezirksgerichtes in Los Angeles.

Gegenstand der Sammelklage war der Yahoo-Online-Verkehr von Januar 2004 bis März 2006. Yahoo geht davon aus, dass nur ein geringer Teil der in diesem Zeitraum erzielten Werbeeinnahmen in Höhe von 9,1 Milliarden Dollar zurückerstattet werden muss. In einem ähnlichen Verfahren hatte ein Gericht im US-Bundesstaat Arkansas den Internet-Suchdienst Google dazu verurteilt, von seinen seit 2001 erzielten Werbeeinnahmen in Höhe von 13,3 Milliarden US-Dollar höchstens 90 Millionen zurückzuzahlen. Im Gegensatz zu Google wurde die Höhe der Wiedererstattungen bei Yahoo allerdings nicht nach oben begrenzt.

STUDIE: 12% DER WERBEBANNER-KLICKS SIND BETRUG

Die Kläger h atten damit argumentiert, dass Yahoo von dem Anklicken der Online-Einkaufsseiten zu Unrecht profitiert habe. Dabei geht es darum, dass den Kunden das Aufrufen ihrer Webseiten in Rechnung gestellt wird, auch wenn die Urheber nur Spassvögel oder Unruhestifter sind, die nicht das mindeste Interesse am Kauf der angebotenen Waren haben.

Eine jüngst veröffentlichte Umfrage unter 1.000 Unternehmen, die online werben, ergab, dass etwa 12 Prozent aller Klicks auf Werbebanner bei Yahoo oder Google betrügerischen Charakters sind. Andere Studien gehen von 30 Prozent aus - eine Quote, die von Yahoo und Google aber energisch bestritten wird.

FX/jb/fn/kro/ek

 

   Antwort einfügen - nach oben