Frühaufsteher - Dax & Co. vor recht trübem Start

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8970 Postings, 6132 Tage bammieFrühaufsteher - Dax & Co. vor recht trübem Start

Dax & Co. vor recht trübem Start

28. Oktober 2005

Der deutsche Aktienmarkt sieht sich unter dem Strich nachteiligen Vorgaben von der Wall Street, wo der Dow Jones-Index auf Tagestief geschlossen hat, und aus Asien gegenüber. Die Ölpreise pendeln auf wieder höherem Niveau. Dax & Co. dürften vor diesem Hintergrund nachgeben, auch wenn sie am Donnerstag schon stärker verloren haben als die amerikanischen Indizes. Überraschend gute Quartalszahlen der Deutschen Bank und ein zuversichtlicher Ausblick könnten aber helfen, neuerliche Kursverluste in engen Grenzen zu halten.

Rentenmarkt könnte sich fangen

Anhaltende Inflationssorgen haben den deutschen Rentenmarkt auch am Donnerstag belastet und den wegweisenden Terminkontrakt Bund-Future um 31 Basispunkte auf 120,31 Prozent gedrückt. Die Abgaben wurden von Beobachtern aber als ?leicht? eingestuft. Nach dem starken Rückschlag der vergangenen Tage sei der Markt reif für eine Konsolidierung, heißt es laut Dow Jones-vwd unter Marktteilnehmern. Das liege auch daran, daß der Bund-Future nun in der wichtigen Unterstützungszone zwischen 120,40 Prozent und 120 Prozent angekommen sei. Diese werde er wohl kaum im ersten Anlauf brechen. Ein erster Widerstand liege bei 120, 85 Prozent. Rückenwind könnte der ?Bund? auch vom amerikanischen Anleihemarkt erhalten, wo Kurse von Anleihen und der Terminkontrakt T-Bond-Future nach drei schwachen Tagen erstmals wieder gestiegen sind.

Euro zum Dollar wenig verändert

Der Euro tendiert am Freitag zum Dollar kaum verändert.
Die Gemeinschaftswährung notiert bei 1,2140 Dollar und damit auf dem Kursniveau im späten amerikanischen Handel. Zur japanischen Währung notiert der Euro mit 139,95 Yen nahe dem am Vortag erreichten Sechs-Monats-Hoch von 140,20 Yen. Der Schweizer Franken kostet rund 1,2730 Franken je Dollar und etwa 1,5453 Franken je Euro.

Tokios Börse mit Gewinnmitnahmen

Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende belasten die Börse Tokio am Freitag. Der Nikkei-225 büßt 0,6 Prozent oder 74 Punkte auf 13.343 Punkte ein, während der marktbreite Topix 0,5 Prozent oder sieben Punkte auf 1.417 Zähler sinkt. Händler verweisen zur Begründung auf die unerwartet gering gestiegene japanischen Industrieproduktion und die auf Tagestief den Tag beendenden New Yorker Indizes an der Wall Street. Im September war die Industrieproduktion nur um 0,2 Prozent gestiegen, während von Dow Jones befragte Analysten mit einem Plus von 2,1 Prozent gerechnet hatten.

Börse Hongkong leichter

Die Börse in Hongkong hat am Freitag die erste Handelshälfte mit deutlichen Kursverlusten beendet. Der Hang Seng Index (HSI) sank um 1,1 Prozent oder 159 Punkte auf 14.222, nachdem die Richtung weisenden Indizes am Vorabend auf ihrem Tagestief geschlossen hatten. Die psychologische Unterstützung bei 14.000 Punkten dürfte zunächst noch kein Thema werden, glauben Marktbeobachter, die aber mit einer weiter brüchigen Stimmung rechnen. Unter den Standardwerten geben HSBC 0,7 Prozent auf 120,70 Hongkong-Dollar ab und China Mobile 1,7 Prozent auf 33,85 Hongkong-Dollar. Hutchison verbilligen sich um 1,6 Prozent auf 71,90 Hongkong-Dollar.

Neuigkeiten und Meldungen nach Börsenschluß

Nachbörslich zeigten sich die Aktienkurse an der Wall Street am Donnerstag etwas tiefer. Der Nasdaq 100 After Hours Indicator fiel um 0,08 Prozent auf 1542,17  Zähler.

Microsoft haben am Donnerstag im nachbörslichen Handel mit Kurseinbußen auf die Quartalszahlen und den Ausblick des Unternehmens reagiert. Bis 18.28 Uhr Ortszeit verbilligte sich die Aktie um 1,6 Prozent auf 24,45 Dollar. Microsoft hatte für das zweite Geschäftsjahresquartal einen Umsatz von 11,9 Milliarden bis 12 Milliarden Dollar angekündigt und ein Ergebnis je Aktie zwischen 0,32 und 0,33 Dollar. Analysten rechneten bislang mit 12,28 Milliarden Dollar oder 0,35 Dollar. Mit dem Ergebnis im ersten Quartal von 0,31 Dollar vor außerordentlichen Posten hatte Microsoft die Erwartungen der Analysten um 0,01 Dollar übertroffen, beim Umsatz lag das Softwareunternehmen knapp darunter.

Mylan Laboratories rutschten um 9,8 Prozent ab auf 19,49 Dollar, nachdem der Generikahersteller unter den Erwartungen liegende Quartalsumsätze gemeldet hatte, beim Ergebnis die Prognosen aber übertroffen hatte. An seinem Ausblick für das Geschäftsjahr hatte Mylan festgehalten. Gateway gewannen dagegen bis 19.34 Uhr 12,9 Prozent auf 2,88 Dollar. Der Computerbauer hatte nach einem Verlust im Vorjahresquartal einen Gewinn gemeldet sowie eine deutliche Umsatzssteigerung. Über das laufende Geschäft hatte sich Gateway positiv geäußert und an seinen Prognosen festgehalten. JDS Uniphase profitierten von einer leichten Anhebung der Umsatzprognose und zogen bis 18.29 Uhr um 5,2 Prozent auf 2,02 Dollar an.

Maxim Integrated gaben nach Ausweis von Geschäftszahlen um 8,4 Prozent nach auf 35,70 Dollar. Das Unternehmen hatte rückläufige Gewinne und Umsätze gemeldet, mit den ausgewiesenen Daten aber immer noch die Analystenprognosen übertroffen. KLA Tencor verloren 6,6 Prozent auf 44,13 Dollar, nachdem das Unternehmen einen Gewinn- und Umsatzrückgang gemeldet hatte.

GM belastet: Wall Street schließt abermals im Minus

Die Entwicklungen um General Motors (GM) und überraschend schwache Daten zu den langlebigen Wirtschaftsgütern sorgten an Wall Street am Donnerstag für deutliche Kursverluste. Diese sind im September gegenüber dem Vormonat um 2, 1 Prozent auf 207,03 Milliarden Dollar gesunken. Ökonomen hatten einen Rückgang von 0,8 Prozent erwartet. Wie das Handelsministerium weiter mitteilte, wurde der August-Wert auf plus 3,8 Prozent von vorläufig plus 3,4 Prozent revidiert. Für den Ordereingang ohne den Transportbereich wurde ein Minus von 1, 0 Prozent gemeldet.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) ging mit einem Abschlag von 1,1 Prozent oder 115 bei 10.230 Punkten aus dem Handel und schloß damit auf Tagestief. Der S&P-500 reduzierte sich um 1,1 Prozent oder zwölf Punkte auf 1.179. Der Nasdaq-Composite verzeichnete ein Minus von 1,7 Prozent oder 36 Punkten auf 2.064.

In den Blickpunkt des Interesses rücke allerdings auch langsam die Sitzung des Offenmarktausschusses der Notenbank Fed am 1. November, sagte ein Analyst. Hier wird mit einer weiteren Anhebung des Zinsniveaus um 25 Basispunkte gerechnet. Es gab zudem Spekulationen, wonach die Regierung über eine Sondersteuer für die Ölkonzerne nachdenkt. ?Dies wäre nicht gut für den Aktienmarkt, da dadurch den Unternehmen aus diesem Sektor Geld für Dividenden oder den Rückkauf von Aktien fehlen würde?, sagte Scott Wren von A.G. Edwards.

GM standen allerdings eindeutig im Fokus des Interesses. Die Aktien gaben um 6,8 Prozent auf 27,19 Dollar nach. Die Börsenaufsicht SEC hat formale Untersuchungen wegen möglicher Bilanzkosmetik gegen GM und ihre Finanztochter GMAC eingeleitet. GM muß sich zur Bilanzierung ihrer Pensions- und Gesundheitskosten erklären. Es handelt sich dabei um branchenweite Prüfungen. Allerdings ist GM offenbar bisher der einzige Konzern, bei dem die Börsenaufsicht ihre bislang informelle Prüfung zur Bilanzierung der Pensionslasten zu einer formalen Prüfung ausgeweitet hat. Im Sitzungsverlauf hatte es zwischenzeitlich sogar Gerüchte gegeben, GM stehe kurz davor Gläubigerschutz nach Chapter 11 des Insolvenzrechtes zu beantragen. Der Konzern hat dies allerdings dementiert.

Exxon Mobil drehten nach anfänglichen Kursgewinnen ebenfalls ins Minus und reduzierten sich um 1,1 Prozent auf 55,60 Dollar. Die Ölgesellschaft hat im dritten Quartal einen Gewinnsprung von 75 Prozent vermeldet und damit die Prognosen der Analysten leicht übertroffen. Allerdings litten die Titel nach Aussage von Beobachtern vermutlich unter den Spekulationen um eine mögliche Sondersteuer. Zu den wenigen Gewinnern im DJIA gehörten Verizon Communications, die um 0,6 Prozent auf 30,76 Dollar zulegten. Die Ergebnisse des Unternehmens für das dritte Quartal lagen über den Erwartungen der Analysten.

Die Aktien von Microsoft fielen um ein Prozent auf 24,85 Dollar. Der Softwarekonzern gab nach Sitzungsende Ergebnisse für das erste Quartal bekannt. Zwar fielen die Nettoeinnahmen über den Erwartungen der Analysten aus, doch gab Microsoft einen Ausblick auf das zweite Quartal, der unter den Prognosen der Analysten liegt.

Die Titel von Aetna verbesserten sich um 2,6 Prozent auf 83,80 Dollar. Aufgrund eines starken Kundenwachstums hat das Unternehmen einen über den Erwartungen liegenden Gewinn für das abgelaufene Quartal vermeldet. Ebenfalls mit einem Aufschlag zeigten sich die Aktien von Corning, die um 6 Prozent auf 19,04 Dollar zulegten. Der Gewinn lag im dritten Quartal deutlich über den Konsensschätzungen der Analysten.

Amerikanische Anleihen etwas höher

Nach drei Tagen mit starken Abgaben haben sich die amerikanischen Anleihen am Donnerstag im späten Handel gut behauptet gezeigt. Im Mittelpunkt stand vor allem die Entwicklung um General Motors (GM). Die Nachricht, daß der Konzern von der Börsenaufsicht SEC eine Vorladung wegen der Bilanzpraktiken und der Pensionsverpflichtungen erhalten hat, hatte den Staatsanleihen schon im asiatischen und europäischen Handel Auftrieb gegeben. Am Markt wurde spekuliert, daß GM kurz davor stehe, Gläubigerschutz nach Chapter 11 zu beantragen. GM hat diese Gerüchte zwar als völlig unzutreffend bezeichnet, die Investoren jedoch nicht überzeugt. Diese schichteten vorsichtshalber von Unternehmens- in Staatsanleihen um.

Zehnjährige Titel stiegen um 7/32 auf 97-18/32 und rentierten mit 4,56 Prozent nach 4,60. Der 30jährige Treasury legte um 11/32 auf 108-25/32 zu. Seine Rendite reduzierte sich damit auf 4,77 Prozent nach 4,80. ?Die Kombination aus einem überverkauften Markt und den Nachrichten um GM sorgte für eine Erholung der Notierungen?, so ein Teilnehmer. Die am Berichtstag veröffentlichten  Konjunkturdaten hatten dagegen kaum Einfluß auf den Handel, hieß es weiter. Die wöchentliche Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der -Arbeitslosenversicherung ist saisonbereinigt um 28.000 auf 328.000 gefallen. Ökonomen hatten einen Rückgang um 15. 000 erwartet. Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter ist im September gegenüber dem Vormonat um 2,1 Prozent auf 207,03 Milliarden Dollar gesunken. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 0,8 Prozent gerechnet.

Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen ist im September gegenüber dem Vormonat um revidiert 3,8 Prozent auf einen annualisierten Jahreswert von 2,219 Millionen gestiegen, berichtete das Handelsministerium. Ursprünglich war eine Zunahme um 2,4 Prozent auf 2,189 Millionen gemeldet worden.

Quellen: FAZ.NET  

28.10.05 08:37

5444 Postings, 7583 Tage icemanAusblick: Die Märkte am Freitag

Ausblick: Die Märkte am Freitag
          §28.10.2005 08:19:00
                              
           §
Im Vorfeld der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten am gestrigen Nachmittag realisierten viele Anleger Gewinne, ein schwacher Handelsauftakt der US-Börsen führte schließlich zu massiven Verlusten auf breiter Front. Bis Handelsende verlor der DAX 1,93 Prozent auf 4.806,05 Punkte (LDAX: 4.805,52 Punkte; -1,54 Prozent), der MDAX gab 1,52 Prozent auf 6.614,33 Zähler ab.

Dem negativen Umfeld trotze gestern die Aktie von Schering, die als einziger DAX-Titel kaum verändert in den Feierabend ging. Das Papier profitierte von positiven Kommentaren seitens der Analysten von Morgan Stanley. Ohne weitere Nachrichten brach unter anderem die Aktie von Volkswagen um mehr als 3 Prozent ein, herbe Verluste erlitten zudem Infineon und die Bayerische Hypo- und Vereinsbank sowie Linde und die Deutsche Lufthansa.

In der zweiten Reihe stand gestern das Papier der Deutschen Postbank an der kurzen Liste der Gewinner. Der Titel profitiert nach wie vor von der Übernahme der Bausparkasse BHW sowie von einer Aufstufung seitens der Landesbank Rheinland Pfalz. Wincor Nixdorf meldete einen deutlichen Anstieg bei Gewinn und Umsatz und konnte dabei die eigenen Prognosen übertreffen. Die Marktteilnehmer schienen weniger überzeugt, bis Handelsschluss verlor der Titel knapp 3 Prozent. Trotz einer Reihe von Großaufträgen gaben auch Anteilsscheine des Baukonzerns HOCHTIEF um mehr als 1 Prozent ab.

Der Markt heute:

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit einem Minus in den Handel starten. Die Commerzbank rechnet zu Handelsbeginn mit 4.804 Punkten, Lang & Schwarz mit 4.799 Punkten und HSBC Trinkaus & Burkhardt sieht den DAX bei 4.799 Zählern.

Konjunktur- und Wirtschaftstermine:

In Deutschland steht heute die Entwicklung der Löhne und Gehälter zur Veröffentlichung an. Ferner werden aus Japan die Arbeitsmarktdaten, Verbraucherpreise und die Industrieproduktion, aus Frankreich die Arbeitsmarktdaten, Erzeugerpreise und das Verbrauchervertrauen, aus Italien die Verbraucherpreise sowie aus der Eurozone die Inflation, Verbraucherstimmung und das Geschäftsklima bekannt gegeben. Aus den USA werden die Arbeitskosten, die Verbraucherstimmung (Uni Michigan) und das BIP gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Quartalszahlen stehen heute bei Bristol-Myers Squibb Co., Brunswick Corp., Chevron Corp., Deutsche Bank AG, LUDWIG BECK AG, Nissan Motor Co. Ltd., SCANA Corp, Software AG, syzygy AG und Tele Atlas N.V. an.

Die US-Börsen:

Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Donnerstag im Minus. Während der Dow Jones um 1,11 Prozent auf 10.229 Punkte abnahm, ging die NASDAQ um 1,73 Prozent auf 2.063 Zähler zurück. Die Futures notieren derzeit im Minus. Gegen 08:00 Uhr tendiert der NASDAQ Future bei 1.551 Punkten (-0,2 Prozent) und der S&P Future bei 1.182 Zählern (0,0 Prozent).

Devisen, Gold und Rohstoffe:

Brent Oil: 58,23 Dollar; Euro: 1,2129 Dollar; Gold: 474,40 Dollar

Wichtige Meldungen:

Die Microsoft Corp. (ISIN US5949181045/ WKN 870747) gab am Donnerstag nach Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2005/06 bekannt. Der weltgrößte Software-Hersteller konnte dabei Ergebnis und Umsatz deutlich steigern, konnte aber die Markterwartungen nicht ganz erfüllen. Zudem gab das Unternehmen einen enttäuschenden Ausblick. Das Nettoergebnis belief sich auf 3,14 Mrd. Dollar bzw. 29 Cents je Aktie nach 2,53 Mrd. Dollar bzw. 23 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Exklusive Sondereffekte erzielte man ein EPS von 31 Cents. Die Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 30 Cents erwartet. Die Umsatzerlöse des Konzerns aus Redmond beliefen sich im letzten Quartal auf 9,74 Mrd. Dollar, nach 9,19 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld Umsätze von 9,78 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal erwarten die Analysten ein EPS von 35 Cents bei Umsatzerlösen von 12,29 Mrd. Dollar. Microsoft hingegen erwartet einen Erlös von 11,9 bis 12,0 Mrd. Dollar und ein EPS von 32 bis 33 Cents.

Der amerikanische Computer- und Hardware-Hersteller Gateway Inc. (ISIN US3676261080/ WKN 888851) konnte im letzten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg erzielen. Wie der Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 15,1 Mio. Dollar bzw. 4 Cents je Aktie, nach einem Nettoverlust von 59,3 Mio. Dollar bzw. 16 Cents je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 3 Cents erwartet. Der Konzernumsatz verbesserte sich wiederum von 915 Mio. Dollar auf über 1 Mrd. Dollar, was die Marktschätzungen genau traf. Analysten erwarten für das laufende Quartal einen Gewinn von 5 Cents je Aktie sowie einen Erlös von 1,21 Mrd. Dollar.

Der amerikanische Festplattenhersteller Western Digital Corp. (ISIN US9581021055/ WKN 863060) hat seinen Umsatz und Gewinn im vergangenen Fiskalquartal gesteigert und mit seinem Ergebnis die Markterwartungen schlagen können. Dies wurde am Donnerstag nach US-Börsenschluss bekannt. Das Unternehmen erwirtschaftete demnach einen Erlös von 1,009 Mrd. Dollar. Analysten hatten lediglich mit 989 Mio. Dollar an Erlösen gerechnet. Der Gewinn stieg von 30,4 Mio. Dollar oder 14 Cents je Aktie auf 68,8 Mio. Dollar bzw. 31 Cents je Aktie an. Exklusive Sondereffekte lag das EPS bei 33 Cents. Die durchschnittlichen Markterwartungen lagen nur bei 29 Cents je Aktie. Für das laufende Quartal gehen Analysten von Erlösen in Höhe von 1,08 Mrd. Dollar und einem EPS von 37 Cents aus.

Der US-Finanzdienstleister und Versicherer MetLife Inc. (ISIN US59156R1086/ WKN 934623) meldete am Donnerstag nach Börsenschluss die Ergebnisse für das abgelaufene dritte Quartal 2005. Der Nettogewinn lag demnach bei 742 Mio. Dollar gegenüber 695 Mio. Dollar im Vorjahresquartal. Pro Aktie ergibt sich daraus ein Gewinn von 0,97 Dollar gegenüber 0,92 Dollar. Exklusive Sondereffekte erzielte man ein EPS von 1,01 Dollar. Analysten hatten mit einem Gewinn von 93 Cents gerechnet. Für das laufende Quartal rechnen Analysten mit einem EPS von 99 Cents. Die Umsätze stiegen um 19 Prozent auf 8 Mrd. Dollar, während die Marktschätzungen bei 10,48 Mrd. Dollar gelegen hatten.

Die US-Schnellrestaurantkette Wendy`s International Inc. (ISIN US9505901093/ WKN 865054) meldete am Donnerstag ihre Zahlen für das letzte Quartal und konnte die Schätzungen übertreffen. Der Nettogewinn betrug demnach 72,8 Mio. Dollar bzw. 61 Cents pro Aktie, im Vergleich zu 69,1 Mio. Dollar bzw. 60 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich auf 961 Mio. Dollar, nach 914 Mio. Dollar im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 57 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 951,4 Mio. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal wird von einem EPS von 57 Cents und einem Umsatz von 978 Mio. Dollar ausgegangen.

Die Peugeot S.A. (PSA Peugeot Citroën) (ISIN FR0000121501/ WKN 852363), der größte Automobilhersteller in Frankreich, meldete am Donnerstag nach Börsenschluss seine Umsatzzahlen für die ersten neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres. Den Angaben zufolge haben die Franzosen ihren Umsatz im Berichtszeitraum leicht steigern können. Die Erlöse wurden mit 41,21 Mrd. Euro beziffert, nach 41,77 Mrd. Euro im Vorjahr. Des Weiteren teilte der Konzern aber auch mit, dass er bis zum Jahresende nur noch mit einem begrenzten Absatzwachstum rechne. Das bisherige Ziel für die operative Marge in 2005 von 4 bis 4,5 Prozent wurde daher auf 4 Prozent heruntergesetzt.


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Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Gruss Ice

 

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