Frauen haben mehr Hirnwindungen

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neuester Beitrag: 03.07.04 21:18
eröffnet am: 03.07.04 09:40 von: chrismitz Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 03.07.04 21:18 von: tigerlilly Leser gesamt: 686
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03.07.04 09:40

16578 Postings, 7362 Tage chrismitzFrauen haben mehr Hirnwindungen

London (ddp) Frauen haben eine komplexere Hirnstruktur als Männer: Die Oberfläche ihrer Großhirnrinde ist stärker gefurcht und gefaltet. Das entdeckten Forscher der Goethe-Uni in Frankfurt. Die ausgeprägtere Furchung ist offenbar im Lauf der Evolution entstanden, um die geringere Größe von Frauenhirnen auszugleichen. Diese Struktur könnte erklären, warum einige geistige Fähigkeiten bei den Geschlechtern unterschiedlich ausgeprägt sind, hieß es.


Da hat die Natur wohl bei Frauen ein Experiment durchgeführt, welches kräftig nach hinten losgegangen ist...*gg*

Gruß  

03.07.04 10:09

16578 Postings, 7362 Tage chrismitzWeniger ist manchmal mehr! ;-) o. T.

03.07.04 16:07

956 Postings, 6718 Tage tigerlillychris

schau mal: frauen haben 2 intakte X-chromosomen und männchen nur eines und dazu dieses verkrüppelte y-chromosom.
genetisch, molekularbiologisch und evolutionsbiologisch sind männchen nur krüppelmutanten die zur fortpflanzung eine gewisse rolle spielen

das stimmt von der assel bis zum homo sapiens...





männchen und weibchen:



ciao

lilly
;->


Männer brauchen Frauen um sich, sonst verfallen sie unaufhaltsam der Barbarei (Orson welles)

 

03.07.04 16:08

16578 Postings, 7362 Tage chrismitz*gg* 1:1! o. T.

03.07.04 17:01
1

24273 Postings, 7677 Tage 007BondIch muss das mal aufklären ...

Frauen haben zwei x-Chromosomen - und Männer ein x - und ein y-Chromosom - soweit so gut. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, welches dieser beiden Chromosomen  fortschrittlicher in der Entwicklung, also evolutionärer ist?! Aber unabhängig davon vergleiche ich das immer wieder gerne mit einem Computer - denn gerade in der Logik im wissenschaftlich mathematischen Bereich haben viele Frauen ja bekanntlich ihre Problemchen.

Also wenn ein X-Chromosom beim Computer der "0" entspricht, entspräche das Y-Chromosom der "1". Man stelle sich nun einen Computer vor, der nur noch Nullen kennt ;-) Also eine "0" für "ja" und für "nein". Fazit: Es ist somit auch kein Wunder, dass Frauen im Umgang mit Computern meist größere Probleme haben - denken (funktionieren) diese doch wie Männer. ;-)  

03.07.04 17:57

2202 Postings, 6136 Tage Kade_I007: Klingt logisch ;-) o. T.

03.07.04 17:59

2202 Postings, 6136 Tage Kade_IWie eine Frau den Helm aufsetzt ...



Greetings
Kade_I  

03.07.04 18:10

956 Postings, 6718 Tage tigerlillyein bischen zeit bleibt euch noch...



Y-Chromosom am Aussterben?    

Das Ende der Männlichkeit  

Männer könnten in 100 Millionen Jahren ein echtes Problem haben: zum Beispiel dass es sie nicht mehr gibt. Der Grund: Das männermachende Y-Chromosom ist vom Aussterben bedroht. Das jedenfalls meinen Humangenetiker, nachdem sie einen Blick in die Entwicklungsgeschichte des männlichen Geschlechtschromosoms geworfen haben. "Das Y-Chromosom ist ein lebendes Fossil der Evolution und nur eine verwesende Version des weiblichen X-Chromosoms", äußert sich der amerikanische Genetiker David Page recht plastisch. Doch was ist dran, an dem "Ende der Männlichkeit"?


 
Spermien sind entweder "männlich" oder "weiblich"  
 


Um die Argumente zu verstehen, ist ein kleiner Exkurs in die menschliche Genetik notwendig: Im Gegensatz zu den Körperzellen verfügen die Keimzellen, also männliche Spermien und weibliche Eizellen jeweils nur über einen halben Chromosomensatz, also 22 nicht geschlechtsbestimmende Chromosomen (die sogenannten "Autosomen") und ein Geschlechtschromosom. Das Geschlechtschromosom der Eizelle ist immer ein X-Chromosom. Spermien können, je nachdem, welche Hälfte des Chromosomensatzes sie enthalten, ein X- oder ein Y-Chromosom besitzen.  

Schwunghafter Handel  

Bei der Befruchtung verschmelzen Eizelle und Sperma: Es entsteht wieder ein kompletter Chromosomensatz. Zwischen den Autosomen der Eltern beginnt ein schwunghafter Handel mit Erbinformationen. Bei jeder Zellteilung werden so die genetischen Eigenschaften des neuen Organismus festgelegt. Doch Y- und X-Chromosom haben ihre Tauschgeschäfte fast völlig eingestellt. Der Grund ist ein spezielles Gen auf dem Y-Chromosom, wie Dr. Manfred Steinemann, Molekulargenetiker an der TU-Darmstadt erläutert:  

"Es handelt sich dabei um das SRY-Gen, das in der Säugetier-Entwicklung vor ungefähr 200 Millionen Jahren erstmalig auf einem Autosom aufgetreten ist. Das Auftreten des SRY-Gens, das die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane initiiert, hat überhaupt den Anstoß gegeben, dass aus einem vormaligen Autosomenpaar sich die Geschlechtschromosomen entwickelt haben. Damit das SRY-Gen auf dem Y-Chromosom verbleibt, musste der Genaustausch zwischen dem X-Chromosom und dem Y-Chromosom zwangsläufig unterdrückt werden. Ansonsten hätte womöglich das SRY-Gen Besitz ergriffen von dem X-Chromosom und dann hätte es nur noch männliche Nachkommen gegeben."  

"Handelsembargo" für Y-Chromosom  

Die zwei X-Chromosomen der Frau können dagegen problemlos ihre rund 2000 Gene austauschen. Vergleicht man die Anzahl der Gene, erscheint das Y-Chromosom bereits in einem jämmerlichen Zustand. Durch das "Handelsembargo" hat es nur noch 50 Gene - ein Grund, warum Forscher wie David Page sein Aussterben in ferner Zukunft prognostizieren. Manche Spezies, wie zum Beispiel der Fadenwurm, haben ihr Y-Chromosom bereits verloren.  

Manfred Steinemann und seine Frau entdeckten eine weitere Ursache für den Niedergang der Männlichkeit. Auf dem Y-Chromosom ihres Forschungsobjektes, einer besonderen Art der Fruchtfliege, fanden sie eine Menge Eindringlinge aus anderen Teilen des Genoms. Es handelt sich dabei um sogenannte "Retrotransposons", eine Art springender Gene, die andere Gene lahm legen oder zerstören.  

Das Ende der Männlichkeit?  

Die Forscher nehmen an, dass beim Menschen eine ähnliche Entwicklung abgelaufen ist. Aber bedeutet dies nun wirklich das Ende der Männlichkeit? Der Mann und Forscher Steinemann bezieht Stellung:
"Das ist nicht zu befürchten. Sollte das Y-Chromosom in 100 Millionen Jahren tatsächlich verschwinden, besteht immer noch die Möglichkeit, dass ein neues Gen auf einem anderen Autosomenpaar die Rolle des SRY-Gens einnimmt."  

Also Männer, Kopf hoch. Auch wenn das Y-Chromosom verschwindet bedeutet das noch nicht das Ende unserer "Herrlichkeit". Aus irgendeinem Autosomenpaar wird sich vermutlich ein neues X- und auch ein neues Y-Chromosom entwickeln und dann beginnt das Spiel wieder von vorn. Denn zur Urform der Geschlechtsbestimmung, wie man sie heute noch bei Reptilien findet, wird die Natur kaum zurückkehren. Hier entscheidet allein die Temperatur im Gelege über das Geschlecht der Nachkömmlinge.  
****
Ein Männlichkeits-Mythos wankt
Wird das Y-Chromosom irgendwann überflüssig?

Lange lag das männliche Geschlechtschromosom in einem wissenschaftlichen Dornröschenschlaf. Erst mit dem Beginn der Genomforschung nahmen es die Forscher intensiv ins Visier. Was sie zutage förderten, ergibt ein verwirrendes Bild. Selbst die als gesichert geltende Ansicht, das Y-Chromosom mache den Mann zum Mann, scheint inzwischen in seinen Grundfesten erschüttert zu werden. So könnte man zumindest die molekularbiologischen Daten deuten, die in immer größerer Zahl ans Licht kommen.

Besonders intensiv erforscht wird das Y-Chromosom von David Page vom Whitehead Institute for Biomedical Research in Cambridge/Massachusetts. Mit Kollegen des Genom-Sequenzierzentrums in Washington veröffentlichte er die erste physikalische Karte des Chromosoms. Die lückenlose Sequenzierung aller 24 Millionen Basen ist allerdings bis heute wegen großer Mengen nahezu identischer, sich ständig wiederholender Sequenzen noch nicht gelungen.

In der Zeitschrift "Nature Genetics" berichten Page und seine Mitarbeiter jetzt von neuen Erkenntnissen über die Region "AFZc" (Azoospermie-Faktor-Zone), die sich über rund vier Millionen Basen erstreckt. Sie liegt auf dem langen Arm des Y-Chromosoms. In dieser Region hat man Gene gefunden, die offenbar unabdingbar für die männliche Fruchtbarkeit sind. Männern, die an Azoospermie leiden, also keine Spermien produzieren, fehlen oft kleine Abschnitte in einer dieser Genregionen. Solche Deletionen findet man am häufigsten in dem dritten von drei Teilabschnitten, der c-Region. Rund zwölf Prozent der an Azoospermie leidenden Männer tragen dort einen Gendefekt. In den allermeisten Fällen sind diese Störungen vererbt worden. Die fehlenden Genabschnitte sind in der Regel etwa 3,5 Millionen Basen lang.

Völlig überrascht waren die Forscher, als sie die Größe des Y-Chromosoms ermittelten. Anders nämlich als man glaubte, vergrößerte sich das ohnehin recht kleine Y-Chromosom offenbar im Laufe der Evolution - zumindest in einigen Abschnitten. Die AFZc-Region gehört zu den Bereichen, in denen sich die Desoxyribonukleinsäure deutlich verlängerte. Sie enthält allein sechs unterschiedlich lange Amplikon- Familien. Dies sind Bereiche mit sehr vielen Wiederholungen in einzelnen Sequenzen. Eine besonders auffällige Struktur innerhalb der Region bildet das Palindrom P1. Palindrome sind Wiederholungen einer Sequenz in umgekehrter Reihenfolge. Sie kommen im menschlichen Genom nicht selten vor. Mit rund drei Millionen Basen ist P1 das bei weitem größte Palindrom, das bislang im Erbgut des Menschen gefunden wurde.


Trotzdem könnte es nach Ansicht von Page sein, dass das Y-Chromosom immer kleiner wird. Er hält es gar für möglich, dass es irgendwann völlig verschwindet. Dies schließt er aus Vergleichen von Y-Chromosomen verschiedener Säugetiere. Unsere heutigen Geschlechtschromosomen X und Y waren in der Vergangenheit ein normales Chromosomenpaar, das mit dem Geschlecht nichts zu tun hatte.    
Vor 200 bis 300 Millionen Jahren, kurz nachdem sich die Entwicklung von Reptilien und Säugetieren getrennt hatte, entstand auf einem der Partner, dem heutigen Y-Chromosom, das "SRY"-Gen. Damit begann der lange Weg der Trennung der beiden Geschlechtschromosomen.

Der zwischen allen Chromosomenpaaren übliche Austausch von genetischem Material, die sogenannte Rekombination, kam im Laufe der Zeit bei den Geschlechtschromosomen zum Erliegen. Während das Y-Chromosom nach den Berechnungen der Forscher um gut zwei Drittel auf seine heutige Größe schrumpfte, behielt das weibliche Geschlechtschromosom deutlich mehr Genmaterial. Auf dem X-Chromosom liegen etwa 2000 Gene, auf dem Y-Chromosom hingegen nur noch etwa 50. Die Hälfte der Gene auf dem Y-Chromosom wird nur in den Hoden aktiviert. Page hält das männliche Chromosom auf lange Sicht für entbehrlich, wenn die lebenswichtigen Gene schließlich von anderen Chromosomen aufgenommen würden. Es ist seiner Ansicht nach ein Auslaufmodell.

Es könnte jedoch auch ganz anders kommen. Das männliche Geschlechtschromosom könnte überleben, wenn es Erbmaterial von anderen Chromosomen aufnähme. Bei der Taufliege Drosophila miranda beispielsweise wechselte offenbar vor zwei Millionen Jahren ein großes Stück der DNS von Chromosom 3 auf das Y-Chromosom. Dies berichtete unlängst das Forscherehepaar Steinemann von der Technischen Universität Darmstadt. Und auch beim menschlichen Y-Chromosom fand man "eingewanderte" Sequenzen. So stammt beispielsweise eine als "DAZ" bezeichnete Gruppe von Sequenzen ursprünglich von Chromosom 3.

Auch der Entwicklungsbiologe Bill Rice von der University of California in Santa Barbara sieht die Zukunft des Y-Chromosoms nicht so pessimistisch. Er hält das Y für einen idealen Platz für solche Gene, die Männern nützen, Frauen aber schaden. Solche sexuell antagonistischen Gene hat man bei Taufliegen ebenso gefunden wie bei Guppys, kleinen Fischen mit evolutionär betrachtet noch recht jungen Y-Chromosomen. Rice meint, solche Gene sollten auch im menschlichen Genom, vielleicht sogar auf dem Y-Chromosom, zu finden sein.

Je mehr die Forscher über den genetischen Aufbau der Geschlechtschromosomen herausfinden, desto mehr verschwimmt auch die anscheinend klare Trennung von männlich und weiblich. Erst kürzlich entdeckten Page und Kollegen bei Mäusen auf dem X-Chromosom zehn Gene, die für die frühesten Stadien der Spermienentwicklung nötig sind. Andere Forscher fanden Hermaphroditen, die genetisch gesehen Frauen mit zwei X-Chromosomen gleichen, deren Geschlechtsmerkmale aber deutlich Männern zuzuordnen sind. Bei einigen wenigen von ihnen war das vom männlichen Geschlechtschromosom stammende SRY-Gen auf ein X-Chromosom gesprungen. Das alte Bild einer getrennten Geschlechterwelt scheint auch im Genom immer weniger haltbar zu sein.




es gibt übrigens eidechsenarten, die sich nur parthenogenetisch (jungfernzeugung, so wie blattläuse etwa) fortpflanzen. d.h. es gibt nur weibchen! männchen sind im verlauf der evolution wegen unötigkeit ausgestorben....

ciao

lilly  

03.07.04 18:47

24273 Postings, 7677 Tage 007BondEine einfache und kurze Antwort:

Wenn Männchen bei den "Blattläusen" oder "Fadenwürmern" im Verlauf der Evolution wegen Unnötigkeit ausgestorben sind, verstehe ich nicht, weshalb Frauen bei den Menschen, die ja bekanntermaßen zwei gleiche X-Chromosome besitzen, sich nicht selber befruchten können. Sind sie möglicherweise weniger weit entwickelt als Blattläuse oder Fadenwürmer?! Lässt sich daraus etwa folgern, dass die X-Chromosome der Menschheit heute noch unvollständig bzw. unausgereift sind? Eigentlich sehr schade, dass Frauen nur über unausgereifte X-Chromosome verfügen. *g

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die Zukunft dann statt Gemeinsamkeit Einsamkeit zum Ziel hat.

 

03.07.04 19:11

16578 Postings, 7362 Tage chrismitzIch denke, wir quatschen in

100 Millionen Jahren nochmal darüber! Dann wissen wir genaueres!

Gruß  

03.07.04 19:47

956 Postings, 6718 Tage tigerlillylieber 007

zur beruhigung: auch bei blattläusen gibts noch männchen.

ob frauen weniger entwickelt als fadenwürmer sind, sei eurer chauvinistischen phantasie überlassen, die ja heute nachmittag wieder stilbüten treibt.
ich nehme jetzt einen champagnercocktail( geschüttelt aber nicht gerührt) zu mir und lasse mir die fußsohlen massieren...

ciao

lilly  

03.07.04 19:51

16578 Postings, 7362 Tage chrismitztigerlilly,

so ein Teil hatte ich auch mal, aber nu hab ich ja ne Frau...



Viel Spaß damit! ;-)

Gruß  

03.07.04 19:55

1539 Postings, 6658 Tage aida73Kade I

Das Bild richtig gut,habe mich schief gelacht!  

03.07.04 19:59

956 Postings, 6718 Tage tigerlilly?

ist das ein vibrator oder ein handy?

klärt mich auf jungs!

l

 

03.07.04 20:01

16578 Postings, 7362 Tage chrismitzDas ist ein Gerät, das deine Füßchen massiert!

Vibrator???
Sach ma...was benutzt du denn zum....? *gg*

Gruß  

03.07.04 20:13

24273 Postings, 7677 Tage 007Bond@tigerlilly

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen ;-)  

03.07.04 21:18

956 Postings, 6718 Tage tigerlillywas

möchten Sie damit sagen James?  

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