Frage an die (selbst ernannten) Klimaexperten

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neuester Beitrag: 04.01.07 15:57
eröffnet am: 01.12.06 09:50 von: Dr.UdoBroem. Anzahl Beiträge: 39
neuester Beitrag: 04.01.07 15:57 von: Peet Leser gesamt: 744
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bewertet mit 3 Sternen

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01.12.06 09:50
3

40958 Postings, 7095 Tage Dr.UdoBroemmeFrage an die (selbst ernannten) Klimaexperten

Wir waren uns doch alle einig, dass die letztjährige heftige Hurricane-Saison der Erderwärmung geschuldet war.

Wieso fällt die dieses Jahr so mild aus? Ist es wieder kälter geworden, oder sind manche Zusammenhänge doch komplizierter, als sie auf den ersten Blick erscheinen?

ariva.de

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  
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13 Postings ausgeblendet.

01.12.06 10:52

42128 Postings, 7729 Tage satyrDoc Schnee gibt es nur wenn es kalt ist

ansonsten regnet es ist das so schwer zu verstehen?

 

01.12.06 10:55

5497 Postings, 5296 Tage ostseebrise.In Sibirien hinterm Ural

is momentan -29 Grad C und Schnee liegt 1,5 Meter hoch.


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01.12.06 10:57
1

40958 Postings, 7095 Tage Dr.UdoBroemmeEs ist nicht die Frage Schnee oder Regen.

Im Hochgebirge kommt der Niederschlag eh fast nur als Schnee runter sondern entscheidend ist die Menge.

Für das Abschmelzen der Gletscher können sowohl steigende Temperaturen als auch nachlassende Niederschlagsmengen verantwortklich sein.

"Gletscher werden gebildet durch Verdichtung des Schnees über viele Jahre. Die grönländischen Eiskappen (2,5 Millionen km²) wuchsen dadurch, dass der Zuwachs an Schnee über lange Zeiträume größer war, als der Verlust durch Schmelzen."

ariva.de

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

01.12.06 10:58

42128 Postings, 7729 Tage satyrSibirien Ostsee-Ist ein gutes Beispiel

Dadurch dass der Boden nicht mehr so lang und so intensiv friert
werden jede Menge Mammuts gefunden.  

01.12.06 11:04
1

40958 Postings, 7095 Tage Dr.UdoBroemmeUnd die sorgen dann für die Hurricanes?

ariva.de

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

01.12.06 11:04

42128 Postings, 7729 Tage satyrDoc lies selber nach http://de.wikipedia.org/wiki/ o. T.

01.12.06 11:05

5497 Postings, 5296 Tage ostseebrise.Satyr, denk an die Menschen

...die in dieser Kälte leben müssen. Die frieren auch intensiv und entsprechend bremst bzw. verlangsamt sich bei denen das Entwicklungsprozess. Eine wirklich traurige Sache...

;)
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01.12.06 11:07

42128 Postings, 7729 Tage satyrdoc Hurricans enstehen durch schnell

aufsteigende Luft über dem Meer bzw Ozean ,je wärmer die Luft
und so schneller steigt sie um so stärker der Sturm.
Die Luft erwärmt sich über dem Wasser und das wird immer wärmer.
Den rest kannst du selber nachlesen.  

01.12.06 11:12

40958 Postings, 7095 Tage Dr.UdoBroemmeUnd deswegen gabs dieses Jahr keine?

Gabs keine warme Luft oder ist das Wettergeschehen einfach zu komplex, um es monokausal zu erklären?

ariva.de

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01.12.06 11:15

42128 Postings, 7729 Tage satyrDoc 2020 Wenn wir es noch erleben ich eher

nicht mit meiner Qualmerei werden wir sehen wer recht hat.
Habe ich recht ist es zu spät was zu machen.
Nochmal der Trend ist entscheident.  

01.12.06 11:23

40958 Postings, 7095 Tage Dr.UdoBroemmeIch denke mal, es ist unstrittig, dass die

Durchschnittstemperatur seit einiger Zeit zunimmt, aber wie sich das konkret auf die verschiedenen Klimata und das Wettergeschehen auswirkt, kann heute niemand sagen.

Sämtliche Computersimulationen kannst du mehr oder weniger in die Tonne treten, da es immer wieder zu völlig unerwarteten Rückkopplungseffekten kommt, die sich entweder verstärkend oder abschwächend auf bestimmte Teilbereiche auswirken.

Überleg mal, wie lange es gedauert hat und welche Rechenkapazität nötig war, um auch nur eine dreitägige Wettervorhersage mit 75% Treffergenauigkeit zu erstellen. Und jetzt wollen die das Klimageschehen der nächsten 20 Jahre simulieren?

No - never!

ariva.de

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01.12.06 11:25

42128 Postings, 7729 Tage satyrNun Doc du wirst es als erster merken

denn wenn die Pole schmelzen steigt der Meeresspiegel-
Welche Höhe habt ihr bei euch?  

01.12.06 11:28

5261 Postings, 6456 Tage Dr.MabuseEins wird in der Diskussion immer wieder vergessen

Nachts ist eindeutig kälter als draußen.  

01.12.06 11:31

2142 Postings, 6110 Tage andreHannibalWenn die Pole schmelzen

erhöht sich der Meeresspiegel? Sicher?

Also so einfach ist das nicht. Da bei steigender Temperatur auch die Verdunstungsrate steigt. Da das Meer die größte Fläche auf dieser Erde ist wird viel mehr Wasser verdunsten, als im Moment.
Noch was die Verdunstungsrate steigt mit der Temperatur nicht linear an und hängt noch von anderen Faktoren ab. Da hat der Doc recht, sowas kann zur Zeit kein Pc simulieren!

Was im Moment von den "Experten" kommt ist mehr Wahrsagerei als Wissenschaft.

André  

01.12.06 11:44
1

15130 Postings, 6934 Tage Pate100@andre sicher!

schon klar reiner zufall...:-)

Paradiese in Gefahr
Durch Klimawandel zur Flucht gezwungen  

Die Folgen des Klimawandels nehmen immer dramatischere Ausmaße an. Viele Südsee-Nationen sind in ihrer Existenz bedroht. Durch den steigenden Meeresspiegel werden ganze Küstenstreifen überschwemmt, Süßwasserquellen versalzen, Korallen sterben und die Vegetation verändert sich.

Auf den kleinen Inseln und Atollen wie etwa in Vanuatu, Tuvalu, Niue, Kiribati, den Malediven oder den Marshall Inseln mussten bereits ganze Dörfer in höhere Regionen verlegt werden. Manche Atolle werden durch die ständigen Überschwemmungen in etwa 30 Jahren unbewohnbar und in 50 Jahren zur Gänze von der Bildfläche verschwunden sein.


Kleine Dämme - wie hier auf Kiribati - sollen die Landerosion verhindern.

Dem Untergang geweiht
Dem Dorf Lateu auf der Südseeinsel Vanuatu im abgelegenen Tegua-Atoll steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Lateu ist vermutlich das erste Dorf in der Südsee, das wegen des Klimawandels umziehen muss. Überall liegen umgestürzte Kokospalmen, ihr Wurzelwerk vom Meerwasser umspült. Viele haben das Salzwasser nicht überlebt.

Dorfchef Reuben Seluin bestätigt den steten Anstieg des Meeresspiegels: "Seit dem Erdbeben auf der Nachbarinsel im Jahr 1997 ist das Salzwasser immer näher gekommen. Jedes Jahres, ja jeden Monat eigentlich, bei Vollmond und Neumond, wenn die Flut besonders hoch ist, kommt die See ein gutes Stück näher." Zur Umsiedlung gezwungen
Insgesamt wohnen 46 Leute einer einzigen Großfamilie in diesem Dorf. Einige windschiefe, vom Schimmel angefaulte Schilfhütten stehen noch direkt am Meer. Lateus Frauen waschen ihre Wäsche in einer kleinen Lache mit Süßwasser, die sich bei Ebbe am Ufer sammelt. Außer einem kleinen Regenwassertank war sie lange die einzige Quelle für Trinkwasser auf der Insel. Nun ist die Quelle jedoch nicht mehr wichtig, denn die Bewohner haben wegen der häufigen Überflutungen beschlossen, ihr Dorf einige hundert Meter ins Innere der Insel zu verlegen.

Im neuen Dorf wurden mit kanadischer Hilfe sechs Regenwassertanks aufgestellt. Titus Woilami, der Schwager des Dorfchefs, ist froh, dass er nicht mehr direkt am Meer leben muss: "Vor allem bei Neu- und Vollmond war Lateu immer bedroht. Dann herrscht hier fast immer starker Wind. Und wenn das Salzwasser ins Dorf läuft oder der Regen dort steht, dann hast du immer Angst, dass es ins Haus kommt. Oft kannst du dann nicht schlafen, weil du dir andauernd den Kopf zerbrichst, ob es nun wieder passiert." Das Meer steigt weiter
Dass der Pazifik einige Meter ins Land vordringt, kann man inzwischen an den Küsten vieler Südsee-Nationen beobachten. In einem von Australien finanzierten Projekt haben Wissenschaftler seit Ende 1992 in der Südsee einen jährlichen Anstieg des Meeresspiegels von durchschnittlich sechs Millimetern gemessen.

Die Voraussagen für die kommenden Jahre seien aber noch viel dramatischer, betont der Ozeanologe Steve Koletti: "Es gibt Anzeichen, dass sich der Anstieg beschleunigt. Bis 2050 wird eine Erhöhung von einem halben bis zu einem ganzen Meter erwartet. Bis 2100 sagen viele Wissenschaftler einen Anstieg von einem bis drei Meter voraus". Die ausgewaschenen Palmenstrände allein - so Koletti - seien dabei jedoch noch kein Beweis für Schäden, die auf den angestiegenen Meeresspiegel zurückzuführen sind. Dass sich die Strände nicht mehr regenieren, allerdings schon. Unwetter durch Temperaturanstieg
Auch die Zahl der Taifune sei drastisch angestiegen, behauptet der Leiter des Meteorologischen Institutes von Port Vila, Jotham Napat. Ursache dafür sei die Erwärmung der Meeresoberfläche: "Von 1941 bis 1946 hatten wir jährlich fünf Taifune; heute ist ihre Zahl auf fast 20 gestiegen. Neuseeländische Wissenschaftler haben jüngst für die gesamte Region des südwestlichen Pazifiks neun Taifune für dieses Jahr vorhergesagt. Wir hatten allerdings heuer bereits 15."

Die Erwärmung der Erdatmosphäre und damit der Meere hat aber auch das Korallensterben beschleunigt. Korallen sind in Symbiose mit Algen nur im Temperaturbereich von 20 Grad bis 35 Grad Celsius lebensfähig. Der Sprecher vom Landwirtschaftsministerium in Vanuatu, Jason Raubani: "In Vanuatu gab es eines der größten Korallensterben. An der Westküste unserer Hauptinsel Efate zum Beispiel haben wir alle Korallen verloren." Klimaflüchtlinge drohen mit Klagen
Auch in Tuvalu - einer Zwergnation mit einer Gesamtfläche von 37 Quadratkilomtern in der Nähe der Fidschi-Inseln - werden erste Anstrengungen für ein Umsiedlungsprogramm unternommen. Die dortige Regierung hat für ihre etwa 12.000 Einwohner bereits um Asyl in Neuseeland und Australien angesucht. Australien hat abgelehnt, Neuseeland ist immerhin bereit, jährlich 75 Tuvalesen aufzunehmen. Wer die Umzüge allerdings bezahlen soll, ist nicht geklärt, weil es noch keine völkerrechtliche Regelung für Klimaflüchtlinge gibt.

Seit 2002 hat Tuvalu auch mehrmals angedroht, die USA und Australien - die beiden einzigen Nationen, die das Kyoto-Protokoll nicht ratifiziert haben, - zu verklagen. Bisher jedoch ohne Erfolg. Auch das Nachbarland Kiribati will sich möglicherweise der Klage anschließen. Experten sagen allerdings, dass es bei der Androhung der Klage bleiben wird, denn bisher gebe es keine rechtliche Grundlage hiefür. Appell an westliche Nationen
Aufgrund der abweisenden Haltung Australiens und der USA appelliert Russel Nari, der Abteilungsleiter für Klimaschutz in Vanuatus Umweltministerium, an die anderen westlichen Nationen, den betroffenen Inselstaaten zu helfen. Nari kritisiert vor allem amerikanische Wissenschaftler, die den Klimawandel einfach ignorieren: "Ich denke, es ist nicht fair, dass große Nationen, die die Ressourcen und das Geld haben, weiterhin behaupten, es gebe keinen Klimawandel."

Der Handlungsspielraum und das politische Gewicht der Südsee-Nationen in der Welt sei jedoch nicht groß, meint Klimarechtsexpertin Heike Schröder von der Universität im kalifornischen Santa Barbara. Obwohl insgesamt 40 Länder in der Südsee, der Karibik, aus Asien und Europa die Vereinigung AOSIS gründeten, waren bisher ihre Verhandlungen zur Emissionsreduzierung im Rahmen der G 77, der Lobbygruppe der Entwicklungsländer, vergeblich. Wir werden bleiben
Für kleine Länder wie dem Inselstaat Vanuatu mit seinen 207.000 Einwohnern stellen die Folgen des Klimawandels jedenfalls eine enorme Herausforderung dar. Vanuatu besteht aus 83 Inseln, von denen nur 68 bewohnt sind. Die Regierung hat aber nur einen Etat von 80 Millionen Euro zur Verfügung.

Trotz der geringen finanziellen Mittel und der vielen Unannehmlichkeiten, die das Leben auf so abgelegenen Inseln mit sich bringt, hätten die Bewohner aber noch nie einen Gedanken darauf verschwendet, ihre Inseln zu verlassen, betont Reuben Seluin vom Dorf Lateu: "Wir lieben unsere Insel. Wir haben unsere Gärten, wir haben die Fische im Meer. Wir haben Krabben zum Essen. Deshalb gefällt es uns hier; und da ist es auch egal, dass wir kein Boot haben und kein Radio, und dass wir nicht reisen können. Deshalb werden wir auf jeden Fall hier bleiben." Text: Peter Böhm
Mehr zum Klimawandel in science.ORF.at
 

01.12.06 11:50

129861 Postings, 6151 Tage kiiwii#15 is geloogen - 1890 gab es noch keine Farbfotos

.
.
MfG
kiiwii

P.S.: "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben" (B.R.)
 

01.12.06 11:54
1

129861 Postings, 6151 Tage kiiwiiund ausserdem: wie kamen die Mammuts ins Eis ??

- muß also schonmal viel wärmer gewesen sein -

...und dann hat plötzlich jemand den Eisschrank aufgemacht und die armen Viecher sind eingefroren...


.
.
MfG
kiiwii

P.S.: "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben" (B.R.)
 

01.12.06 11:56

58960 Postings, 6422 Tage Kalli2003kiiwii, ganz einfach

1) nachcoloriert
2) Haushunde (und Scrat) vergraben Futter für schlechte Zeiten. Auch eben Mammuts.

keine Ursache ;-)


So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

01.12.06 12:02

129861 Postings, 6151 Tage kiiwiidorop ärstamol proost

ariva.de

MfG
kiiwii

P.S.: "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben" (B.R.)
 

01.12.06 12:04

58960 Postings, 6422 Tage Kalli2003härrrlisch obergährisch

;-)

So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

01.12.06 12:04
1

5256 Postings, 5340 Tage CragganmoreAlle auf dem Holzweg...und im falschen Forum.

Die Rückversicherer haben heuer die Hurricanes verhindert, weil letztes Jahr die Rücklagen zu stark geschmolzen sind.

 

01.12.06 12:06

5256 Postings, 5340 Tage CragganmoreÄääähhhhhhh, Kalli,

obergärisch geht auch deutlich schmackhafter und gesünder...

 

01.12.06 12:07

129861 Postings, 6151 Tage kiiwiiisch scho richtich - isch doch das Holzboard - äh

die Holzklasse


.
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MfG
kiiwii

P.S.: "Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben" (B.R.)
 

01.12.06 13:45
3

19499 Postings, 5178 Tage Malko07Unter großen Schwankungen erleben

wir Abkühlungsphasen und Erwärmungsphasen. Eigenermaßen brauchbare Temperaturaufzeichnungen haben wir von den letzten 300 Jahren. So hatten wir z.B den Höhepunkt einer Abkühlungsphase in Europa, als T. Cook die nordamerikanischen Gletscher beschrieb.

In der 2 Hälfte des 18. Jahrhundert hatten wie eine Erwärmungsphase die zu höheren Temperaturen in Europa wie heute führten. Diese wurde durch eine 2 jährige starke Abkühlung unterbrochen, die zu starken Ernteverluste in Westeuropa führten (Anfang Mai lag Schnee in Paris) und mit ein Auslöser der französischen Revolution waren.

Für die relativ großen Schwankungen der vergangenen 300 Jahre gibt es bis Heute keine wissenschaftliche Erklärung. Wieso sollten wir rechnen können, was die nächsten 50 Jahre passiert.

Wenn es sehr kalt ist, kann die Luft kaum noch Feuchtigkeit transportieren. Die Niederschläge gehen gegen Null. Damit die Gletscher wachsen, brauchen wir nicht zu kalte Winter mit viel Niederschlag (wie der Letzte) und kühle Sommer mit schlechtem Wetter.  

04.01.07 15:57

Clubmitglied, 6448 Postings, 7630 Tage PeetSeit 1891: 2007 wird wärmstes Jahr

Donnerstag, 4. Januar 2007
Seit 1891
2007 wird wärmstes Jahr


Das Jahr 2007 wird einer Studie zufolge wahrscheinlich das wärmste weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen 1891. Die Kombination aus Klimawandel und dem El-Nino-Phänomen werde die Temperaturen wohl über den bisherigen Rekordstand aus dem Jahr 1998 heben, erklärte der britische Wetterdienst am Donnerstag. Die Wahrscheinlichkeit dafür liege bei 60 Prozent.

"Diese neuen Informationen sind ein weiteres Warnsignal, dass sich das Klima weltweit ändert", sagte die Wissenschaftlerin Katie Hopkins. Die zehn wärmsten Jahre weltweit sind UN-Daten zufolge alle seit 1994 aufgetreten. Die meisten Wissenschaftler gehen davor aus, dass die Temperaturen in diesem Jahrhundert zwischen zwei und sechs Grad steigen und führen dies auf den Kohlendioxid-Ausstoß aus fossilen Brennstoffen zurück. Die Entwicklung werde zum Abschmelzen der Polkappen führen, zu steigenden Meeresspiegeln und zu Fluten, verheerenden Stürmen und Hungersnöten. Damit werde der Klimawandel das Leben von Millionen Menschen bedrohen.

Dem britischen Wetterdienst zufolge werden die Folgen von El Nino weit ins Jahr hinein zu spüren sein. Ähnlich hatte sich vor wenigen Wochen die UN-Wetterbehörde geäußert. Obwohl der derzeitige El Nino als gemäßigt eingestuft wird, habe er das Potenzial, sich anhaltend auf das weltweite Klima auszuwirken, sagten die Experten. "Ein moderater El Nino bedeutet nicht, dass seine Auswirkungen moderat sein werden."

Deutschland, das in diesem Halbjahr den EU-Ratsvorsitz und im Gesamtjahr den G-8-Vorsitz innehat, gilt als Vorreiter beim Klimaschutz. Auf die sieben führenden Industrienationen und Russland (G8) wächst indes der Druck, bei ihrem Gipfel in Deutschland im Juni einen Rahmen für Klima-Strategien jenseits des Kyoto-Protokolls zu schaffen.

http://www.n-tv.de/749696.html



bye bye peet

do you know - there´s a story about a new-born child and the sparrow´s song

 

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