Fonds steigt bei PSI( 696822)ein !!!

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neuester Beitrag: 11.05.01 18:16
eröffnet am: 08.05.01 17:59 von: wiederholer Anzahl Beiträge: 6
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08.05.01 17:59
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336 Postings, 7098 Tage wiederholerFonds steigt bei PSI( 696822)ein !!!

Naja, nach dem der Turnaround geschafft wurde und nun die Q1 Zahlen am 21. Mai anstehen, braucht man sich nicht zu wundern, dass Fonds bei PSI einsteigen. Laut Comdirect ist PSI mit einem Anteil von 3.3% im "Metallbank Aktienfonds der DWS" enthalten, die Stratedie des Fonds wird so beschrieben "Der Metallbank Aktienfonds DWS investiert überwiegend in deutschen Qualitätsaktien.", wenn man dann noch die weiteren Werte wie Siemens, Daimler, Deutsche Bank, E.ON oder Linde betrachtet wird einem wohl entgültig klar, dass PSI kein Zockerwert sondern ein solides und vorallem etabliertes Unternehmen ist. Also mal schauen wie sich der Wert in der Zukunft entwickelt.
Quelle:
http://informer2.comdirect.de/de/detail/_pages/...bol%3dPSA2.FSE&sid=
 

09.05.01 12:00

4 Postings, 6839 Tage GebeutelterPSI 696822

Am 21.05. gibt es Quartalzahlen. Dem Vernehmen nach sollen sie sie gut ausfallen. Neben dem (sinnvollen) Fonds-Einstieg dürfte das der subsanzstarken Aktie (PSI wurde 1969 gegründet und ist solide geführt), die zu Unrecht herbe Kursverluste hinnehmen mußte, deutlich fester werden lassen.  

09.05.01 12:45

2001 Postings, 7259 Tage jgfreemanbei PSI fehlt mir ne saubere gewinnreihe....


die scheinen ja nicht sehr profitabel zu sein, schaut man sich mal die gewinnentwicklung an. und ERP-software etc., das scheint mir auch nicht DIE zukunftsbranche zu sein.

wenn schon konservativ am neuen markt, dann pfeiffer vacuum, mühlbauer, AT&S usw, deren geschäftsmodell wirft wenigstens gewinne ab.

mfg

jgfreeman  

10.05.01 00:14

336 Postings, 7098 Tage wiederholer@jgfreeman@all:Schon, aber...

dieses Jahr hätte Psi vor Abschreibungen einen operativen Gewinn von 4,0 Millionen Euro erwirtschaftet, da man aber eine über fünf Jahre laufende Abschreibung in einem Zug, also schon dieses Jahr durchgeführt hat ist ein operativer Verlust von 13,4 Millionen Euro entstanden. Das Problemkind ist PSIPENTA. Doch auch da wurden Veränderungen getätigt und  seit Anfang des Jahres, so wurde es zumindest berichtet, hat sich auch da die Situation verbessert. Wenn man zum Beispiel die Meldung von der CeBIT nimmt, in der es heißt, dass die meisten Kunden, die PSIPENTA schon benutzen, die Verträge verlängert haben, und viele neue Verträge in Millionenhöhe geschloßen wurden und den Bericht der Computerwoche vom 20.04.01(folgt drunter)dazu nimmt, sollte es einem schon klar werden, dass die Probleme nicht soooo gravierend sein können. Der größte Umsatz bei PSI wird auch nicht durch PSIPENTA sondern durch das Geschäftsfeld Energie gemacht, denn dort gehört PSI zu den führenden Anbietern von Netzleitsystemen und Lösungen für den deregulierten Energiemarkt. Wenn jetzt auch noch die Deregulierung des europäischen Gasmarktes erfolgt wird auch PSI einige Aufträge an Land ziehen. Und wenn du Phantasie bei Psi suchst, dann warte mal denn 20.Mai ab, denn da findet in Nizza die Telemanagment, auf der geht es um den Bereich UMTS,statt. Hierzu auch ein kleiner Text von Aktienresearch(weiter unten).
Als Zukunft steckt in der Aktien schon drin.
Nichts für Ungut(Ach ja hey SUPER BAYERN)
Wiederholer


Der 20. Mai ist ein wichtiges Datum für PSI. Auf dem Telemanagement Forum wird der Prototyp der CCM-Software vorgestellt. Um einen reibungslosen Datenfluss über das UMTS-Netz zu erhalten, führt an PSI eigentlich kaum ein Weg vorbei. Wir denken, dass nach dem Nizza-Treffen die Investitionen in das UMTS´-Netz ihren ersten wirklich großen Schub erhalten. PSI wird zu den Profiteuern gehören.



Computerwoche
(20.04.2001)

Mittelständische Anbieter am Scheideweg

Die fetten Jahre im ERP-Geschäft sind vorbei

Neben hausgemachten Problemen kämpfen die deutschen Hersteller von Standardsoftware mit einem spürbar härteren Wettbewerbsumfeld.
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Hinzu kommt, dass verstärkt Anbieter in dem mittelständischen ERP-Markt drängen, die bisher in erster Linie Großunternehmen adressierten - etwa SAP, J.D. Edwards, Oracle oder Peoplesoft. Vor allem SAP hat bereits mehrere Anläufe in Richtung Mittelstand unternommen. Und seit R/3 mit "Mysap.com Workplace" ASP-fähig geworden ist, verfügen die Walldorfer über zusätzliche Möglichkeiten, dieses Marktsegment zu adressieren. Eigenen Angaben zufolge konnte der Branchenriese in den letzten vier Jahren mehr als 1000 Kunden gewinnen. Der Vorteil der SAP-Mittelstandslösung: Sie gilt wegen der Marktdominanz der Walldorfer als zukunftssicher.
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Mit dramatischen Folgen für den Markt: je mehr SAP in den Mittelstand vordringt, desto stärker sind die mittelständischen ERP-Anbieter gezwungen, ihre eigenen Pakete aufzugeben und mit Speziallösungen zum Implementierungspartner des Branchenschwergewichts zu werden. Laut Spies werden zahlreiche Hersteller in den SAP-Partnermarkt hineingedrängt, weil etwa ihre eigene Finanzbuchhaltung gegen den Marktführer keine Chance mehr habe. Bei solchen Anwendungen handele es sich mittlerweile um reine Commodity-Produkte - eine Differenzierung werde dadurch erschwert. Auf der anderen Seite ist die Mittelstandslösung von SAP erheblich komplexer als die Produkte der kleineren Softwarehersteller. Mittelständische Anbieter können besser auf die individuellen Wünsche ihrer Kunden eingehen und Betreuung vor Ort bieten - ein Aspekt, der kleineren und mittleren Unternehmen besonders wichtig ist. Nach Ansicht von Sebastian Asendorf, Business Unit Manager bei Diebold, wird SAP das mittlere Marktsegment daher auch nicht so leicht aufrollen. Zudem erschwere die Komplexität der Software wie Mysap.com die Produkterneuerung. "Während es Hersteller wie Navision mit "Axapta" oder PSI mit "Psipenta" geschafft haben, ihre Produkte wirklich durchgreifend zu modernisieren, fällt SAP die Komponentisierung des Molochs R/3 sehr schwer", meint Asendorf. "Da haben die kleineren Anbieter zum Teil bessere Karten."
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Ähnlich sieht es PSI-Vorstand Jaeschke: Der Markt habe sich gewandelt - gefragt sei jetzt vor allem Standardsoftware für spezielle Einsatzgebiete: "Der Kunde will keine Wald- und Wiesenprodukte mehr, sondern Speziallösungen, die schlank sind und sich schnell implementieren lassen." Die kleinen Herausforderer fühlen sich von SAP daher auch nicht wirklich bedroht. Da die Kunden von SAP in der Regel im gehobenen Mittelstand angesiedelt seinen, komme man sich ohnehin nicht oft in die Quere, so der allgemeine Tenor. PSI-Vorstand Jaeschke räumt allerdings ein, dass es bei der Wahl eines ERP-Produkts häufig nicht um die Lösung an sich gehe: "Wenn sich irgendwer im Großkonzern für SAP entscheidet, dann ist auch die mittelständische Tochter gezwungen, SAP einzusetzen." Doch auch wenn ein Boom wie zur Jahr-2000-Umstellung auf keinen Fall mehr zu erwarten ist: Der deutsche Mittelstand gilt noch immer als wichtiges Marktsegment. Die kleinen und mittleren Unternehmen bringen ein beachtliches Kundenpotential.
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Laut PSI-Chef Jaeschke wird sich vor allem der Ablösebedarf der Kunden positiv auf den Markt auswirken: Die meisten Produkte, die derzeit im Einsatz sind, seien schon gut zehn Jahre alt und müssten durch neue Lösungen ersetzt werden. "Bei uns zieht die Nachfrage nach ERP-Software seit Anfang des Jahres wieder an", so Jaeschke.
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Wegen des Rückgangs im klassischen Lizenzgeschäft verlagern zahlreiche Anbieter ihre Aktivitäten auf Dienstleistungen. So will PSI Integration, Beratung, Schulung sowie Hardware in das Produktgeschäft einbinden und alles zusammen als Komplettpaket verkaufen. Die Suite "Psipenta" wollen die Berliner künftig primär nicht mehr als Einzellösung, sondern im Projektgeschäft einsetzen. Der Serviceanteil von derzeit 60 Prozent soll mittelfristig auf 70 Prozent ausgebaut werden. PSI-Vorstand Jaeschke hält diese Strategien für unerlässlich: "Der Mittelstand hat doch gar nicht die Fachkräfte, um so komplizierte Produkte einzuführen.





 

10.05.01 14:12

4 Postings, 6839 Tage GebeutelterPSI Langsam gen N

Im Hinblick auf den 21.cr. sieht es so aus, als das Tal der Tränen durchschritten ist. Wird auch Zeit, daß sich mal wieder was gen Norden tut. Ab 21. sollte es dann richtig losgehen.  

11.05.01 18:16

336 Postings, 7098 Tage wiederholerNur soviel zum Thema Phantasie...

PSI AG erhält Auftrag über 3,6 Mio EUR von Vodafone
Berlin (vwd) - Die am Neuen Markt notierte PSI AG für Produkte und Systeme der Informationstechnologie, Berlin, hat von D2 Vodafone einen Auftrag über 3,6 Mio EUR hereingenommen. Wie PSI am Freitag mitteilte, geht es dabei um die Realisierung des IT-Management- und Operation-Systems SIMON (System for IT Management und Operation). Dieses wird D2 Vodafone künftig eine Überwachung im bestehenden GSM und dann auch im neuen UMTS-Netz ermöglichen. PSI wird den Auftrag in zwei Stufen bis Ende des laufenden Jahres realisieren. +++ Gerhard Salomon

vwd/12/11.5.2001/sa/sei


 

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