Fernsehen tötet

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 23.05.05 16:59
eröffnet am: 23.05.05 16:02 von: malaka Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 23.05.05 16:59 von: Dope4you Leser gesamt: 1116
davon Heute: 2
bewertet mit 0 Sternen

23.05.05 16:02

645 Postings, 5991 Tage malakaFernsehen tötet

Fernsehen tötet

Ernst Corinth

Ulmer Hirnforscher warnt vor den Folgen des Fernsehkonsums

Der Tod ist längst unter uns. In 98 Prozent aller deutschen Haushalte steht nämlich ein Gerät, dessen Gefahren bisher leichtsinnig unterschätzt wurden. Dabei verursacht es jährlich allein in der Bundesrepublik den Tod von tausenden Menschen. Es gefährdet sogar die Menschenwürde und fördert Aggressivität und Krankheiten. Ja, es sorgt bei Kindern dafür, dass sich das Gehirn abnormal entwickelt. Dies alles und noch viel mehr behauptet der Ulmer Hirnforscher und Neurologe Manfred Spitzer in seinem im Ernst-Klett-Verlag kürzlich erschienenen Buch Vorsicht Bildschirm!. Und er belegt sein Schreckenszenario durch aktuelle Studie und Untersuchungen.

  

Demnach gehen 17 Prozent des Übergewichts der Erwachsenen auf das Konto des Fernsehkonsums in der Kindheit, auch die mangelnde körperliche Fitness ist darauf zurückzuführen und selbst die Höhe des Cholesterinspiegels wird vom TV letztlich mitbestimmt. All das hat natürlich schlimme Folgen. So hat der Neurologe berechnet, dass durch den TV-Konsum von Kindern und Jugendlichen im Jahr 2020 in Deutschland etwa 20.000 Menschen an den Folgen von Übergewicht sterben werden. Zehntausende werden unter hohem Blutdruck und Altersdiabetes leiden oder unter Depressionen und Gelenkbeschwerden im Bereich der Beine. Und dies ergibt dann nach Meinung von Spitzer einen volkswirtschaftlichen Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe.

Aber auch das Fernsehprogramm selbst ist für Spitzer eine einzige Katastrophe. Seiner Meinung nach sind beispielsweise Sendungen, die für kleine Kinder zum Heranführen an das Fernsehen produziert werden, keineswegs etwas medienpädagogisch Sinnvolles, sondern Einstiegsdrogen. Und das, was heute gern Entertainment genannt wird, sei vielfach nichts anderes als eine Anleitung zu Gewaltherrschaft, Fremden- und Frauenhass.

Kurzum: Fernsehen macht dumm, tötet und schadet unserer Wirtschaft. Und deshalb ist es wohl allerhöchste Zeit, dass bei jeder TV-Sendung am unteren Bildrand deutlich Warnhinweise eingeblendet werden - beispielsweise: Fernsehen kann tödlich sein. Fernsehen kann zu Durchblutungsstörungen führen und verursacht Impotenz. Oder: Fernsehen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu. Und wenn das nicht hilft, dann sollte die Bundesregierung vielleicht mal über eine Fernsehsteuer nachdenken.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19493/1.html  

23.05.05 16:18

36600 Postings, 6175 Tage TaliskerYippie! Der malaka-Mann ist wieder da!

Find ich voll toll! Urlaub gemacht? Passwort vergessen? Mensch, BeMi, was für ne Freude!
Nach welchen Kriterien suchst du eigentlich die ID aus, mit der du postest? Oder einfach gerade die, die eingeloggt ist?
Überglücklich,
Talisker  

23.05.05 16:19

645 Postings, 5991 Tage malakaZum Autor



Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer
Ärztlicher Direktor

Universitätsklinik für Psychiatrie
Psychiatrie III
Leimgrubenweg 12-14
89075 Ulm

manfred.spitzer@medizin.uni-ulm.de

Telefon: 0731 / 500-21450


Sekretariat:
Julia Ferreau

Telefon: 0731 / 500-21451
Telefax: 0731 / 500-26751




Jahrgang 1958, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, wo er sich auch zum Psychiater weiterbildete und die Habilitation für das Fach Psychiatrie (1989) erlangte. Er war von 1990 bis 1997 als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg tätig. Zwei Gastprofessuren an der Harvard-Universität und ein weiterer Forschungsaufenthalt am Institut for Cognitive and Decision Sciences der Universität Oregon prägten seinen Forschungsschwerpunkt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft und Psychiatrie. Seit 1997 hat er den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitet die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm.

 

23.05.05 16:31

645 Postings, 5991 Tage malakaDas wär doch was

22.45 Uhr am Freitag,

Fr. 27.05. 
BR-alpha

 Manfred Spitzer - Geist & Gehirn
Weise im Alter

Wie lernt unser Gehirn? Wie funktionieren Wahrnehmung und Denken? Wie wirken Gefühle? Die aktuelle Gehirnforschung kann auf diese Fragen zum Teil verblüffende Antworten geben.

Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht wichtige, neue Erkenntnisse zu Tage gefördert werden. Doch die Gehirnforschung darf nicht im Elfenbeinturm bleiben. Sie ist wichtig für jeden von uns, denn sie hilft, uns besser zu verstehen.

Hier finden Sie mehr Informationen
 
 

23.05.05 16:59

4020 Postings, 6438 Tage Dope4youGurken töten

Gurken töten
Ernst Corinth

Ulmer Hirnforscher warnt vor den Folgen des Gurkenkonsums

Der Tod ist längst unter uns. In 98 Prozent aller deutschen Haushalte steht nämlich ein Gutkenglas (Meist gefährliche Spreefelder), dessen Gefahren bisher leichtsinnig unterschätzt wurden. Dabei verursacht es jährlich allein in der Bundesrepublik den Tod von tausenden Menschen. Es gefährdet sogar die Menschenwürde und fördert Aggressivität und Krankheiten.


Ja, es sorgt bei Kindern dafür, dass sich das Geschlechtsorgen abnormal entwickelt. Dies alles und noch viel mehr behauptet der Ulmer Gurkenforscher und Neurologe Manfred Spitzer in seinem im Ernst-Klett-Verlag kürzlich erschienenen Buch Vorsicht Bildschirm!. Und er belegt sein Schreckenszenario durch aktuelle Studie und Untersuchungen.



 

   Antwort einfügen - nach oben