Fed sieht Hoffnung für US-Wirtschaft

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eröffnet am: 29.04.09 21:28 von: Libuda Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 29.04.09 22:12 von: Ini.bhak Leser gesamt: 242
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Fed sieht Hoffnung für US-Wirtschaft
Die US-Notenbank weckt Hoffnungen auf ein Ende der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Wie erwartet belässt die US-Notenbank Fed den Leitzins bei faktisch null Prozent. Wichtiger noch: Die US-Notenbank sieht Anzeichen für Nachlassen der Rezession. Der Dow-Jondex-Index reagierte positiv. Der Aufkauf von Staatsanleihen soll nicht ausgeweitet werden.

Mit Spannung war die Entscheidung der Fed am Abend erwartet wurden. Die Anleger wurden nicht enttäuscht: Auf die optimistischere Konjunkturschätzung der US-Notenbank reagierten die Märkte positiv. Quelle: ap
HB WASHINGTON/NEW YORK. Die US-Notenbank weckt Hoffnung auf ein Ende der schwersten Rezession seit Jahrzehnten. Notenbankchef Ben Bernanke sieht ungeachtet des massiven Einbruchs der Wirtschaftsleistung in den Vereinigten Staaten erste Anzeichen für eine mögliche Stabilisierung der Konjunktur. "Die seit dem letzten Treffen des Offenmarktausschusses im März verfügbaren Informationen zeigen, dass die Wirtschaft weiter nachgibt, aber das Tempo dieser Kontraktion scheint etwas langsamer zu sein", teilte die Fed am Mittwoch nach zweitägigen Beratungen ihres geldpolitischen Komitees in Washington mit. So habe sich der Konsum, die wichtigste Säule der US-Wirtschaft, zuletzt stabilisiert. Er bleibe aber abhängig vom Arbeitsmarkt, der sich zuletzt quasi im freien Fall befand, und den Kreditbedingungen.

Ihren Leitzins beließ die Fed wie erwartet bei knapp null Prozent. Er liegt dort bereits seit Ende vergangenen Jahres. Die Fed bekräftigte abermals, dass der Leitzins noch eine ganze Weile auf diesem rekordniedrigen Niveau bleiben werde. Die in den vergangenen Monaten begonnenen Programme zum Aufkauf von Staats- und Unternehmensanleihen würden ständig hinsichtlich Umfang und Zeitplan überprüft, hieß es. Im März hatte Bernanke unter anderem den Ankauf von Staatsanleihen in einem Volumen von bis zu 300 Mrd. Dollar und zusätzliche Käufe anderer Wertpapiere von rund einer Billion Dollar für die nächsten Monate angekündigt. Die Fed will so frisches Geld in die taumelnde US-Wirtschaft pumpen. Finanziert wird das durch die Notenpresse.

Wie schlecht es der größten Volkswirtschaft der Welt geht, machten am Mittwoch frische Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt der USA deutlich, die nur wenige Stunden vor der optimistischen Einschätzung der Zentralbank veröffentlicht wurden. Demnach schrumpfte die US-Wirtschaft im ersten Quartal um 6,1 Prozent, nachdem sie im Schlussquartal 2008 um 6,3 Prozent eingebrochen war. Vor allem die Exporte brachen ein, während der steigende Konsum für einen Lichtblick sorgte. Dennoch: Die Rezession hat bislang in den USA rund 5,1 Mio. Arbeitsplätze gekostet. Volkswirte rechnen mit einem weiteren Anstieg der Zahl der Arbeitslosen in den kommenden Monaten.

Der vorsichtige Optimismus der Fed sorgte am Devisenmarkt für einen steigenden Dollar. Am Anleihenmarkt fielen die Kurse dagegen. Umgekehrt dazu verhielten sich die Renditen, zum Beispiel für Treasuries mit zehn Jahren Laufzeit. Diese Rendite stieg erstmals seit November über vier Prozent. An der Wall Street kletterten die Aktienkurse.

Analysten reagierten gelassen auf den positiven Ton der Fed: "Das ist nicht wirklich eine Überraschung. Sie erklären uns das, was wir in den jüngsten Daten selbst gesehen haben. Wir werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr die dicken Minuszeichen haben wie im vierten und im ersten Quartal", sagte Mark Vitner, Volkswirt bei Wachovia. "Die Fed muss aber wachsam bleiben: Die Rezession hat uns weiterhin im Griff. Es scheint aber so zu sein, dass der freie Fall vorbei sein könnte und wir uns auf den Pfad der Erholung begeben".

Der US-Markt verteidigte seine deutlichen Kursgewinne am Mittwochabend nach der US-Leitzinsentscheidung. Der US-Leitindex gewann zuletzt 2,34 Prozent auf 8 204 Punkte. Unmittelbar nach Veröffentlichung der Entscheidung, den Leitzins wie erwartet unverändert zwischen 0 bis 0,25 Prozent zu belassen, war es auf ein Tageshoch von 8 224,27 Zähler nach oben gegangen. Das war der höchste Stand seit Februar.  

29.04.09 22:04

53413 Postings, 5817 Tage LibudaFed sieht verbesserte Konjunkturaussichten - Nullz

ROUNDUP: Fed sieht verbesserte Konjunkturaussichten - Nullzins unverändert
21:20 29.04.09

WASHIGTON (dpa-AFX) - Die Konjunkturaussichten in den USA haben sich nach Einschätzung der US-Notenbank (Fed) seit März aufgehellt. Die US-Wirtschaft sei zwar weiter geschrumpft, das Tempo der Abschwächung habe sich jedoch offenbar verlangsamt, heißt es im am Mittwoch veröffentlichten Kommentar zur Zinsentscheidung der Fed. Die wirtschaftliche Aktivität sollte jedoch für eine gewisse Zeit schwach bleiben.

Die derzeitige Zinsspanne von 0 bis 0,25 Prozent bleibe daher unverändert und die Leitzinsen dürfte für eine längere Zeit auf einem "außergewöhnlich niedrigem" Niveau bleiben. Volkswirte hatten diese Entscheidung erwartet. Bereits Mitte Dezember hatte die amerikanische Notenbank den Leitzins auf diese Spanne verringert und damit faktisch auf Null Prozent reduziert. Vor Beginn der Finanzkrise im Sommer 2007 hatte die "Fed Funds Rate" noch bei 5,25 Prozent gelegen. Die bereits im März verkündeten "quantitativen Maßnahmen" wurden bestätigt. Die Entscheidungen seien einstimmig getroffen worden.

FED-MASSNAHMEN DÜRFTEN WIRKEN

Angesichts der amerikanischen und weltweiten Konjunkturschwäche dürfte die Inflation verhalten bleiben, schreibt die Fed. Die Notenbank sieht jedoch die Gefahr, dass die Inflation eine längere Zeit unter einem wünschenswerten Niveau bleiben könnte. Die Maßnahmen der Regierung und Notenbank sollten jedoch zu einer Wiederkehr eines nachhaltigen Wachstums und von Preisstabilität beitragen.

Die privaten Konsumausgaben zeigten Anzeichen für eine Stabilisierung, schreibt die Fed. Der Konsum bleibe jedoch durch Arbeitsplatzverluste, gefallene Hauspreise und eine eingeschränkte Kreditvergabe belastet, erwartet die Fed. Die gewisse Entspannung an den Finanzmärkten habe zu einer moderaten Verbesserung des Konjunkturausblicks beigetragen.

KEINE ÜBERRASCHUNG

Die Entscheidung der Fed sei keine Überraschung, sagte Mark Vitner, Volkswirt bei Wachovia Securities. Nach den jüngsten Konjunkturdaten sei keine Wiederholung des Einbruchs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im vierten und ersten Quartal zu erwarten. Die Rezession halte aber an und die Notenbank müsse weiter wachsam sein. Die Konjunktur sei aber auf dem Weg der Erholung

Greg Salvaggio von Tempus Consulting sieht eine etwas optimistischere Tonlage bei der Fed. Der Dollar dürfte von der Entscheidung profitieren, da keine weiteren Käufe von Staatsanleihen angekündigt worden seien.

EURO UND STAATSANLEIHEN UNTER DRUCK

Der Eurokurs sank nach der Entscheidung auf 1,3293 US-Dollar, nachdem er vorher noch 1,3340 Dollar gekostet hatte. Die Aktienmärkte bauten kurzzeitig ihre Gewinne aus, fielen jedoch wieder auf das Niveau von vor der Zinsentscheidung zurück. Die Kurse von US-Staatsanleihen gerieten jedoch deutlich unter Druck./js/he  

29.04.09 22:12

554 Postings, 4328 Tage Ini.bhakDie Fed-Aussagen...

sind unseriös und äußerst fragwürdig!  

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  3 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: Cosha, unratgeber, irgendwie