Fall Litvinenko------Atom-Spuren

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 28.12.06 01:59
eröffnet am: 30.11.06 08:26 von: Zickzackmau. Anzahl Beiträge: 15
neuester Beitrag: 28.12.06 01:59 von: sacrifice Leser gesamt: 1589
davon Heute: 1
bewertet mit 10 Sternen

30.11.06 08:26
10

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage ZickzackmausFall Litvinenko------Atom-Spuren

Atom-Spuren in britischen Flugzeugen
Bei den Ermittlungen zum Gifttod des Kreml-Kritikers Alexander Litvinenko sind in zwei Flugzeugen der British Airways Spuren einer radioaktiven Substanz gefunden worden.



Wie der Sender BBC berichtete, handelt es sich dabei um Polonium 210, durch das auch Litvinenko vergiftet wurde. Wie die Fluggesellschaft in London weiter mitteilte, wird eine dritte Maschine in Moskau noch auf entsprechende Spuren untersucht. Das von der Substanz ausgehende Risiko sei sehr gering. Dennoch bittet die Fluggesellschaft rund 33 000 Passagiere, die seit Ende Oktober mit den drei Maschinen vom Typ Boeing 767 geflogen sind, um Kontaktaufnahme.

 
Angehängte Grafik:
ato1.jpg
ato1.jpg

30.11.06 08:27

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage Zickzackmauswer ist das

Alexander Litvinenko 1998 bei einer Pressekonferenz, auf der er Vorwürfe gegen den damaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin erhob
 
Angehängte Grafik:
2.jpg
2.jpg

30.11.06 08:28

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage Zickzackmausim Krankenhaus

Litvinenko nach dem mutmaßlichen Giftanschlag in einem Londoner Krankenhaus
 
Angehängte Grafik:
3.jpg
3.jpg

30.11.06 08:29

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage Zickzackmausunglaublich soll mit "Atom Gift..............."

Experten rätseln noch immer, welches Gift ihm verabreicht worden sein könnte. Zunächst ging man von Thallium aus, später wurde das aber ausgeschlossen. Auch radioaktive Strahlung schloss nach Angaben der Ärzte als Todesursache aus
 
Angehängte Grafik:
4.jpg
4.jpg

30.11.06 08:30
1

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage ZickzackmausDie Erklärung im Orginal

.  
Angehängte Grafik:
erkl.gif
erkl.gif

30.11.06 08:32

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage Zickzackmausso ne Sauerrei

Nach dem Tod Litvinenkos werden im Millennium-Hotel, in dem er sich kurz vor seiner Erkrankung aufhielt, Spuren des radioaktiven Elements Poloniums gefunden. Gäste des Hotels und Besucher der Sushi-Bar ?Itsu? werden aufgerufen, sich auf mögliche Spuren von Radioaktivität untersuchen zu lassen

und jetzt in zwei Flugzeugen...

nach dem Moto
Reisende die mit den entsrechenden Maschienen geflogen sind sollen sich melden,
ja wiessen die den nicht wer das ist ?

so ne Sauerrei !  

30.11.06 08:35

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage ZickzackmausDeutschland betroffen

Auch Flüge nach Deutschland betroffen

Alle betroffenen Maschinen waren auf der Strecke London-Moskau im Einsatz. Die Maschinen verkehrten aber auch auf den Strecken von London nach Frankfurt/Main, Düsseldorf, Barcelona, Athen, Larnaca, Stockholm, Warschau, Istanbul und Madrid. Eine detaillierte Auflistung aller in Frage kommenden Verbindungen hat die Fluggesellschaft auf ihrer Internetseite (www.britishairways.com) veröffentlicht. Betroffene ausländische Fluggäste wurden aufgefordert, sich mit British Airways in Verbindung zu setzen und ihren Hausarzt aufzusuchen.

Seit Litvinenkos Tod am vergangenen Donnerstag wurden Spuren von Polonium 210 bereits an sieben Orten in London festgestellt. Dabei handelte es sich jedoch stets um Orte, an denen sich Litvinenko seit Anfang November persönlich aufgehalten hatte. Auf Flugreisen war er nach bisherigem Wissensstand seither jedoch nicht. Möglich ist nun sowohl, dass Menschen, die mit ihm in Kontakt waren, in den betreffenden Maschinen saßen, als auch, dass Polonium 210 in den Flugzeugen transportiert wurde.

 

30.11.06 08:36

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage ZickzackmausObduktion beginnt am Freitag

Obduktion beginnt am Freitag

Die Gefahr für die Umgebung wird von Experten als äußerst gering eingeschätzt, weil die Substanz nur eine ganz geringe Strahlung hat. Erst wenn sie in den menschlichen Körper gelangt, wird sie hochgiftig. Möglich ist dies zum Beispiel durch die Nahrung, durch eine Zigarette oder durch eine kleine Wunde.

Weiteren Aufschluss erhoffen sich die Ermittler von der Obduktion der Leiche, die am Freitag beginnen soll. Bislang ist noch immer nicht geklärt, wann und wie genau die radioaktive Substanz in Litvinenkos Körper kam. Als wahrscheinlichster Termin für einen Giftanschlag gilt der 1. November. An diesem Tag traf sich der ehemalige russische Geheimagent in London mit verschiedenen Kontaktmännern aus Russland und Italien  

30.11.06 08:37
1

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage ZickzackmausEx-Premier Gaidar rätselhaft erkrankt !

Ex-Premier Gaidar rätselhaft erkrankt

Inzwischen kursieren zahlreiche Theorien, in wessen Auftrag der mutmaßliche Giftanschlag verübt worden sein könnte. Die Reihe der Verdächtigen reicht vom Kreml über den russischen Geheimdienst und Exil-Russen bis hin zu Litvinenkos Umgebung. Auch eine Selbst-Vergiftung oder ein Unfall beim Hantieren mit radioaktivem Material werden für möglich gehalten.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, wird seit einigen Tagen auch der frühere russische Ministerpräsident Jegor Gaidar wegen einer rätselhaften Erkrankung in einem Moskauer Krankenhaus behandelt. Gaidar sei vergangene Woche bei der Präsentation seines neuen Buches in Dublin für mehrere Stunden in Ohnmacht gefallen, sagte seine Tochter Maria. Der 50-jährige Reformer, der ein Kritiker von Präsident Wladimir Putin ist, liege auf einer Intensivstation. Die Ärzte hätten zeitweise um sein Leben gefürchtet. Gaidars früherem Stellvertreter Anatoli Tschubais zufolge bezweifeln die Mediziner, dass die Erkrankung eine natürliche Ursache habe
.  

30.11.06 08:38

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage ZickzackmausRäume versiegelt

Nach Angaben von Scotland Yard wurden auch in einer Sicherheitsfirma, in der sich Litvinenko aufgehalten hatte, Spuren von Polonium 210 entdeckt. Auch diese Räume wurden versiegelt. Aus dem gleichen Grund sind bereits ein japanisches Restaurant und eine Hotelbar in London seit vergangener Woche geschlossen.

Litvinenko war am Donnerstagabend ? drei Wochen nach dem mutmaßlichen Giftanschlag ? in einer Londoner Klinik gestorben. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde der 43-Jährige mit der radioaktiven Substanz Polonium 210 vergiftet. Inzwischen werden in Großbritannien drei weitere Menschen auf eine radioaktive Verseuchung getestet.
 

30.11.06 08:38

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage ZickzackmausTypische Symptome bei drei Briten

Die drei Patienten, die jetzt in eine Spezialklinik kamen, hielten sich ebenso wie Litvinenko in einem Londoner Hotel und einer Sushi-Bar auf, wo Spuren der Substanz entdeckt wurden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums leiden sie an Symptomen, die auf eine radioaktive Verseuchung hinweisen könnten. Bei 15 weiteren Personen wurden zudem Routinemaßnahmen wie etwa Urinproben angeordnet.  

01.12.06 08:32

Clubmitglied, 4838 Postings, 5428 Tage ZickzackmausHauptverdächtiger im Fall Litvinenko

Mysteriöser Russe als Hauptverdächtiger im Fall Litvinenko
Bei den Ermittlungen um die Vergiftung des russischen Ex-Spions Alexander Litvinenko sucht die britische Polizei einem Zeitungsbericht zufolge einen Russen als Hauptverdächtigen. Der Gesundheitszustand des Opfers hat sich unterdessen verschlechtert

Das 43-jährige Opfer habe ausgesagt, er sei mit einem guten Bekannten verabredet gewesen und habe stattdessen einen fremden Mann angetroffen, der sich ihm als "Vladimir" vorgestellt habe, berichtete die britische Zeitung "The Times" ohne Angabe von Quellen.
Der mysteriöse Russe wurde als großer, schweigsamer Mann mit scharfen Gesichtszügen mit Anfang 40 Jahren beschrieben. Verdächtig kam Litvinenko demnach vor, dass der Unbekannte nichts über seine Identität verraten wollte. Auch war nicht klar, warum er und nicht die eigentliche Verabredung zu diesem Treffen erschienen war. Er habe nicht locker gelassen, und so habe Litvinenko mit ihm eine Tasse Tee getrunken.

Der Gesundheitszustand des vergifteten russischen Ex-Spions hat sich in der Nacht erneut erheblich verschlechtert. Wie das behandelnde University College Hospital mitteilte, schwebt der 43-Jährige in Lebensgefahr. Der Patient sei auf der Intensivstation isoliert worden, um ihn vor Infektionen zu schützen.

 

11.12.06 10:12

28356 Postings, 5688 Tage BackhandSmash Dmitri Kowtun

Nach dem Giftmord an dem russischen Ex- Agenten und Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko ist die Rolle des Kontaktmanns Dmitri Kowtun weiter unklar.

Am Wochenende waren in Hamburg und im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein Spuren des radioaktiven Stoffes Polonium 210 an mehreren Orten nachgewiesen worden, an denen sich Kowtun aufgehalten hatte.

Ob Kowtun den Mord an Litwinenko begangen hat oder an der Tat beteiligt war, müsste mit den britischen Behörden geklärt werden, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Martin Köhnke am Sonntag in Hamburg.

Die Staatsanwaltschaft leitete gegen Kowtun ein Verfahren wegen des unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Stoffen und wegen des Verdachts des Missbrauchs ionisierender Strahlen ein. Kowtun hatte sich am 1. November mit Litwinenko im Londoner "Millenium" Hotel getroffen. An diesem Tag war Litwinenko in London vermutlich mit der hochgiftigen Substanz vergiftet worden und drei Wochen später gestorben.

Experten hatten am Wochenende das Haus im Hamburger Stadtteil Ottensen untersucht, in dem Kowtun sowie seine Ex-Frau eine Wohnung haben, und dabei auf dem Sofa der Ex-Frau Strahlenspuren gefunden. Kowtun hatte dort in der Nacht zum 1. November übernachtet und war am Morgen nach London geflogen, um Litwinenko zu treffen. Der 41- Jährige sowie ein dritter Mann bei dem Treffen, der Ex-Spion Andrej Lugowoj, leiden inzwischen an Strahlenkrankheit und liegen nach russischen Medienberichten in Moskau im Krankenhaus.

< script type=text/javascript>');//-->< /script>< script src="http://adclient.uimserv.net/js.ng/site=gmx&special=rectangle&adsize=300x250&section=gm1/themen/nachrichten/ausland/europa/3277868/&pageview=ng_outer&tile=8504237491&pp=DE_76829&pa=41&pg=m&pageview=no_eros&category=article&ag=nachrichten/&params.styles=magazin_rectangle_html,magazin_rectangle_img" type=text/javascript>< /script>  

11.12.06 10:15

28356 Postings, 5688 Tage BackhandSmashBundeskanzlerin Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte, sie vertraue zur Klärung des Falls auf die Kooperation zwischen den britischen und russischen Behörden. "Ich hoffe, dass das Ganze aufgeklärt werden kann", sagte Merkel in der ARD-Sendung "Beckmann" (Sendetermin Montag). Die Bürger in Deutschland müssten sich wegen der in Hamburg nachgewiesenen Spuren der radioaktiven Substanz Polonium 210 keine Sorgen machen, da Polonium keine weite Strahlungswirkung habe.

Ein Dekontaminationszelt steht auf dem Gelände einer Feuerwehrwache im Hamburger Stadtteil Altona (Ottensen).
© dpa

Die Witwe Litwinenkos äußerte den Verdacht, dass russische Behörden für den Tod ihres Mannes verantwortlich sein könnten. Der britischen Sonntagszeitung "Mail on Sunday" sagte Marina Litwinenko (44): "Offensichtlich war es nicht (Wladimir) Putin selbst, natürlich nicht." Doch was um den russischen Präsidenten herum geschehe, mache es möglich, einen Menschen auf britischen Boden zu töten. Litwinenko selbst hatte in einer posthum veröffentlichten Erklärung Putin für seinen Tod verantwortlich gemacht.

Kowtun war am 28. Oktober von Moskau nach Hamburg gekommen. Nach Ansicht der Ermittler war er schon in der russischen Hauptstadt in Kontakt mit dem Polonium gekommen. Ob er die Substanz dann in die Hansestadt transportiert oder im Körper gehabt und etwa ausgeschwitzt hat, ließ sich nach Angaben der Experten nicht rekonstruieren.

Einsatzleiter Thomas Menzel sagte, die Ermittler seien auch auf radioaktive Spuren in einem Auto, das Kowtun mehrfach benutzt hatte, sowie auf dem Anwesen der Ex-Schwiegermutter Kowtuns in Haselau im Kreis Pinneberg gestoßen. "Man kann davon ausgehen, dass es sich auch dort um Polonium handelt", sagte Menzel, der die Sonderkommission "Dritter Mann" leitet. Auch auf einem Formular, das Kowtun Ende Oktober auf der Ausländer-Behörde in Altona ausgefüllt habe, seien Strahlenspuren gefunden worden. 

Über den Gesundheitszustand Kowtuns lagen widersprüchliche Angaben vor. Die Ermittler der Sonderkommission "Dritter Mann" erhielten dazu bisher keine Auskunft der russischen Behörden. Bei zwei britischen Polizisten wurde unterdessen eine Strahlenbelastung nachgewiesen. Die Menge sei aber so gering, das keine akute Gefahr für ihre Gesundheit bestehe, berichtete die Sonntagzeitung "Observer". Insgesamt waren 26 an den Ermittlungen beteiligte britische Beamte untersucht worden.

 

28.12.06 01:59

29429 Postings, 5463 Tage sacrificeYukos-Manager verantwortlich für Litwinenko-Mord?

Yukos-Manager soll Litwinenko-Mord angeordnet haben
Der russische Generalstaatsanwalt verdächtigt einen früheren Yukos-Manager des Mordes an dem Ex-Spion Alexander Litwinenko. Ihm zufolge gebe es Hinweise darauf, dass Leonid Newslin die Vergiftung Litwinenkos befohlen habe.

Das teilte das Büro des Generalstaatsanwalts am Mittwoch mit. Der Sprecher Newslins wies die Vorwürfe als konstruiert zurück. "Jeder kennt die Methoden des KGB-Geheimdienstes. Diese Stellungnahmen sind lächerlich und keine Antwort wert", sagte er. Eine Sprecherin der Londoner Polizei, die in dem Mordfall ermittelt, wollte nicht zu den Äußerungen aus Russland Stellung nehmen.

Newslin war im Geschäftsimperium des früheren Yukos-Chefs Michail Chodorkowski einer der Führungskräfte. Er lebt mittlerweile in Israel und hatte schon zuvor mitteilen lassen, Vorwürfe der russischen Behörden gegen ihn seien konstruiert. Der Sprecher hatte vor einigen Wochen gesagt, Litwinenko habe vor seinem Tod das mutmaßliche Fehlverhalten der russischen Behörden im Fall Yukos untersucht. Chodorkowski sitzt inzwischen in einem entlegenen sibirischen Gefängnis, er war in einem vom Westen stark kritisierten Prozess wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verurteilt worden.

Litwinenko war im November an den Folgen einer Vergiftung mit dem radioaktiven Isotop Polonium 210 in London gestorben. Er hat Russlands Präsident Wladimir Putin beschuldigt, für seine Vergiftung verantwortlich zu sein. Russland weist dies zurück. Das Image Russlands wurde durch den Mord nachhaltig beschädigt. Bis heute vermuten viele Beobachter, dass Kräfte aus dem Geheimdienst in den Fall verwickelt sind. Zuvor hatte ein bis heute ungeklärter Mord an der Journalistin Anna Politkowskaja für Aufsehen gesorgt. Vor allem im Westen wuchsen daraufhin Zweifel, ob Russland genügend Energie in die Entwicklung einer rechtsstaatlichen Strukur investiert.  

   Antwort einfügen - nach oben