Top-Foren

Forum Stunde Tag
Gesamt 320 3289
Börse 204 1666
Talk 79 1290
Hot-Stocks 37 320
Rohstoffe 8 112

Erste Raffinerie in Bagdad geht wieder in Betrieb

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 21.04.03 14:39
eröffnet am: 21.04.03 14:39 von: Nassie Anzahl Beiträge: 1
neuester Beitrag: 21.04.03 14:39 von: Nassie Leser gesamt: 200
davon Heute: 0
bewertet mit 0 Sternen

21.04.03 14:39

15990 Postings, 6762 Tage NassieErste Raffinerie in Bagdad geht wieder in Betrieb

 
Die Ölförderung im Irak ist wieder aufgenommen worden. In der wichtigsten Raffinerie Daura in Bagdad soll der Betrieb wieder angelaufen sein. Zurzeit würden täglich 40.000 Barrel gefördert, hieß es. Normalerweise liefert die Anlage 80.000 Barrel pro Tag.

Auch in den beiden anderen Groß-Raffinerien des Irak - Baiji im Norden Bagdads und Basra im Süden des Landes - soll den Angaben zufolge bald wieder der Betrieb aufgenommen werden.

OPEC: Noch keine Teilnahme Iraks am Sondertreffen
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) teilte unterdessen mit, der Irak werde wahrscheinlich bei einer Notsitzung der OPEC in Wien in dieser Woche nicht teilnehmen. "Bisher haben wir keine Anfrage des Irak, dass er bei dem Treffen repräsentiert werden will."

Perle: Abkommen mit Russland bedeutungslos

Die Spekulationen über die Zukunft des irakischen Ölhandels gehen weiter. Bei einer künftigen Teilhabe am irakischen Ölgeschäft scheint Russland offenbar schlechte Karten zu haben. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass alle früheren Abkommen mit Russland für bedeutungslos erklärt werden", sagte der US-Verteidigungsexperte Richard Perle der russischen Zeitung "Kommersant".

"Es würde mich überraschen, wenn Russland die Unterstützung der neuen irakischen Führung gewinnen würde - jene Unterstützung, die es von Saddam Hussein erhalten hatte." Die Entscheidung liege jedoch in Händen der künftigen Regierung des Irak, so Perle. Mit der gestützten Regierung Saddam Husseins hatten russische Ölunternehmen lukrative Aufträge zur Ausbeutung der irakischen Ölvorkommen abgeschlossen.

US-Medien kritisieren Auftragsvergabe
In den USA stößt die Art der Auftragsverteilung im Irak auf immer größere Kritik. So beanstandeten die Demokraten, dass bei dem Auswahlverfahren für den ersten Großauftrag zum Wiederaufbau des Landes nur sechs auserwählte Firmen zugelassen worden seien. Der kalifornische Bauriese Bechtel, der den Auftrag schließlich erhielt, hält seit Jahren beste Kontakte zum Weißen Haus.

Die "New York Times" kritisierte, die Tatsache, dass bei der Auswahl nur amerikanische Firmen zugelassen wurden, mache im Ausland einen schlechten Eindruck. Dadurch würde der Eindruck bestätigt, die USA führten den Krieg nur wegen des Öls und aus Geschäftsgründen.

 

   Antwort einfügen - nach oben