Entführtes Mädchen nach 8 Jahren wieder da

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neuester Beitrag: 02.12.06 16:34
eröffnet am: 23.08.06 22:19 von: boersenjunky Anzahl Beiträge: 47
neuester Beitrag: 02.12.06 16:34 von: ostseebrise. Leser gesamt: 8636
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23.08.06 22:19
11

2622 Postings, 5345 Tage boersenjunkyEntführtes Mädchen nach 8 Jahren wieder da

Das is ja mal der Hammer


Mittwoch, 23. August 2006, 20:45 Uhr
Entführtes Mädchen nach 8 Jahren wieder da

Ein Mädchen, das vor acht Jahren bei Wien entführt wurde, ist völlig überraschend wieder aufgetaucht. Der Fall der heute 18-jährigen Natascha Kampusch galt als einer der spektakulärsten der österreichischen Kriminalgeschichte. Nach Angaben der Kriminalpolizei hatte sich die junge Frau bei der Polizei in Strasshof (Niederösterreich) gemeldet. Sie sagte, sie sei ihrem Entführer entkommen. Die Beamten leiteten eine Großfahndung nach dem mutmaßlichen Täter Wolfgang P. (44) aus Strasshof ein.






Servus
boersenjunky

-- reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.--
 
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06.09.06 22:55

9045 Postings, 7024 Tage taosMal nee blöde Frage

Warum heißt da keiner von den Eltern Kampusch?

Taos
 

06.09.06 22:59

95440 Postings, 6983 Tage Happy End.

...und warum will sie ihre Eltern nicht sehen?  

06.09.06 23:14
1

32998 Postings, 5370 Tage Jutologisch,

dass sie irgendwie schräg rüberkam, wer will ihr verdenken, dass ihre psyche ziemlich angeschlagen ist.
allerdings war ich beeindruckt, wie sie sich streckenweise sehr gut artikulieren konnte,
wenn man bedenkt, dass sie 8 jahre nur eine bezugsperson hatte, oder?
fand sie klug und aufgeweckt, bei der tatsache, wie sie die wichtigste zeit in ihrem leben zugebracht hatte.
ok, sie wurde vorbereitet für die kamera, trotzdem hatte sie ein eigenes profil und eine persönlichkeit .
was der mensch alles ertragen kann.....
gruss, juto.  

06.09.06 23:39

112127 Postings, 6016 Tage denkideeIch war stärker als er

«Ich war stärker als er»:
Natascha Kampuschs Fernsehauftritt

06. Sep 21:02, ergänzt 22:13

Modisch gekleidet und selbstbewusst ist Natascha Kampusch erstmals im Fernsehen aufgetreten. Dort berichtete sie über ihre ersten vorsichtigen Schritte in der Freiheit, den Tag ihrer Entführung und das Leid der Gefangenschaft.

In ihrem ersten Fernsehinterview hat die acht Jahre lang entführte Natascha Kampusch von ihrem neuen Leben in der Freiheit berichtet. Sie sei in Wien mit einem Betreuer inkognito Eis essen gewesen, sagte sie am Mittwochabend im österreichischen Fernsehsender ORF 2. Dafür habe sie sich mit Sonnenbrille und Kopftuch verkleidet. «Wir sind mit der U-Bahn gefahren. Es war toll, die Menschen anzulächeln und keiner hat mich erkannt», sagte sie.


Kampusch wollte Entführer "Kopf abhacken"
06. Sep 17:20, ergänzt 18:56
Kritik an Geld für Kampuschs Interview
06. Sep 16:23
Natascha wird bei Interview zu sehen sein
05. Sep 16:50, ergänzt 22:56
Natascha Kampusch gibt ihr erstes Interview
04. Sep 15:29

Über ihre Familie sagte sie, ihre Mutter habe die Hoffnung nie aufgegeben, dass sie noch lebe. Über die ersten Kontakte zu ihrer Familie nach all den Jahren sagte sie dennoch: «Ich hab mich ein bisschen überfordert, ein bisschen beengt gefühlt.»



«Zum Trotz nicht vertragen»

Am Tag ihrer Entführung am 2. März 1998 sei sie sehr traurig gewesen, berichtete sie. «Es gab eine Auseinandersetzung mit meiner Mutter, weil mich mein Vater zu spät nach Hause gebracht hat.» Ihre Mutter sei sauer gewesen auf ihren Vater und auch auf sie. Es stimme aber nicht, dass ihre Mutter ihr eine Ohrfeige gegeben habe. Ihre Mutter habe immer gesagt, dass man sich immer vertragen solle, bevor man auseinander gehe, weil ja etwas passieren könne. Aber schließlich sei sie trotzdem ohne Versöhnung zur Schule aufgebrochen.



Kinderfoto von Natascha Kampusch
Foto: dpa

«Ich dachte mir an der Tür nur, mir ist eh bis jetzt nichts passiert, also vertrage ich mich zum Trotz extra nicht mit meiner Mutter», erzählte die heute 18-Jährige. Auf ihrem Schulweg habe sie dann schon aus einiger Entfernung das Auto ihres Entführers Wolfgang Priklopil gesehen. Aus einem Bauchgefühl heraus habe sie zunächst die Straßenseite wechseln wollen, es dann aber doch nicht getan.



«Pakt mit meinem späteren Ich geschlossen»

Der Kidnapper habe sie dann gepackt. «Ich versuchte zu schreien, aber es kam kein Laut raus.» Er habe ihr gesagt, dass ihr nichts passiere, wenn sie mache, was er sagt. «Und ein paar Minuten später hat er gesagt, dass es eine Entführung ist und wenn meine Eltern was zahlen, dann könnte ich schon bald frei sein.»

Als sie zum ersten Mal in das Verlies unter der Garage des Entführers kam, war es stockdunkel. Sie habe geweint vor Ohnmacht. «Ich habe klaustrophobische Zustände bekommen in diesem kleinen Raum und ich schlug mit Mineralwasserflaschen an die Wände und mit Fäusten auch, damit mich vielleicht irgendjemand hört.» Ein halbes Jahr lang verbrachte sie nur in dem winzigen Raum. Sie wäre vielleicht wahnsinnig geworden, wenn der Entführer sie nicht irgendwann rauf ins Haus genommen hätte, sagte Kampusch.



Nach der Entführung
Foto: dpa

Auch berichtete sie, wie sie in der Gefangenschaft stets versuchte, an sich selbst zu glauben: «Ich hab' mir geschworen, dass ich älter werde, stärker und kräftiger, um mich eines Tages befreien zu können. Ich habe mit meinem späteren Ich einen Pakt geschlossen, dass es kommen würde und das kleine Mädchen befreien würde.» Sie sei aber auch traurig gewesen, was sie alles verpasse: Den ersten Freund, die Schule.



Traumberuf Schauspielerin

Über ihre Beziehung zum Entführer sagte sie, sie sei stärker als er gewesen. Er war psychisch labil und nicht selbstsicher. «Im Prinzip war ich mir schon innerhalb der ersten paar Stunden nach meiner Entführung dessen bewusst, dass ihm etwas fehlt, dass er ein Defizit hat.» Kampusch hingegen habe ein gutes soziales Umfeld und eine liebevolle Famile gehabt: «Und er hatte so etwas nicht.»

Wegen der Entführung habe Priklopil ein schlechtes Gewissen gehabt, es aber verdrängt. Stattdessen habe er paranoid reagiert, etwa die Zeitungen, die er ihr gab, auf versteckte Botschaften überprüft. Auch drohte er ihr ständig, alle umzubringen, denen sie sich anvertrauen würde. In den vergangenen Monaten habe sie ihm offen gesagt, dass sie so nicht mehr leben könne und sicherlich fliehen würde.

Er habe ihr aber auch viele Sachen geschenkt, sagte Kampusch. Schließlich habe er sie sogar in einen Baumarkt und andere Geschäfte mitgenommen.

Oft habe sie während der Zeit ihrer Gefangenschaft jedoch Hunger gelitten: «Man ist nur noch zu den primitivsten Gedanken fähig. (?) Jeder Gedanke quält sich aus einem heraus.» Jetzt gehe es ihr aber gut, sagte sie. Sie will das Gymnasium abschließen und studieren. Ein Traum von ihr sei, Schauspielerin zu werden. Auch möchte sie reisen, zum Beispiel mit der Familie auf Kreuzfahrt.



Augen oft geschlossen

Die blasse junge Frau hatte das rötlichblonde Haar mit einem bunten Tuch bedeckt und zurückgebunden. Sie trug eine lilafarbene, bestickte Bluse und um den Hals eine rote Kette mit einem silbernen Anhänger. Auffällig an ihrem Auftritt war, dass sie oft die Augen geschlossen hielt. Offenbar, so der ORF, ist sie das viele Licht noch nicht gewöhnt. Wegen einer Erkältung rang sie oft nach Atem.



Reporter und Interviewer Christoph Feurstein
Foto: dpa

Es sei ihr eigener Wunsch gewesen, sich den Kameras ohne Verkleidung zu stellen und ihr Gesicht auch nicht technisch verfremden zu lassen, betonten ihre Betreuer und ihr Interviewpartner. Kampusch war mit zehn Jahren entführt worden und acht Jahre lang in einem Verlies im Haus des Entführers gehalten worden, das sie nur selten verlassen durfte. Am 23. August gelang ihr die Flucht, ihr Entführer beging daraufhin Selbstmord.

Das von Reporter Christoph Feurstein geführte ORF-Interview wurde um 21.15 Uhr auch bei RTL ausgestrahlt. Insgesamt haben sich nach Angaben des ORF rund 120 internationale Medienunternehmen die Senderechte gesichert. (nz)

Familie sieht Natascha Kampusch im Fernsehen
Foto: dpa
http://www.netzeitung.de/vermischtes/438272.html

 
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06.09.06 23:56

31005 Postings, 6719 Tage sportsstarBemerkenswertes Mädel

und aufgrund ihres vorherigen sozialen Umfeldes und ihrer offenscheinlichen Intelligenz sicher auch besser in der Lage so etwas zu verarbeiten und irgendwann wieder ein "normales" Leben zu führen, als wenn das anderen Kindern passiert wäre.

Auch wenn man nicht in sie hinein schauen kann, glaube ich dass sie auf dem Weg und in der Lage ist noch ein schönes Leben zu verbringen. Und es sei ihr mehr als gegönnt!

greetz

sports*

 

07.09.06 10:47

112127 Postings, 6016 Tage denkideeEin Pakt mit sich selbst als Überlebensstrategie

Interview mit Natascha Kampusch

Ein Pakt mit sich selbst als Überlebensstrategie
Mit bewegenden Worten hat die acht Jahre gefangen gehaltene Natascha Kampusch in ihrem ersten Fernsehinterview Einzelheiten zu ihrer Entführung geschildert. Der österreichische Fernsehsender ORF strahlte ein 40-minütiges Gespräch mit der 18-Jährigen aus. Natascha Kampusch verblüffte mit großer Klarheit, als sie ihre Überlebensstrategie schilderte.

Von Jörg Paas, ARD-Hörfunkstudio Wien

Rund 40 Minuten - und damit doppelt so lang wie ursprünglich vorgesehen - dauerte das Interview mit Natascha Kampusch im österreichischen Fernsehen. Die 18-Jährige zeigte sich vor der Kamera in violetter Bluse und dazu passendem Haartuch, Blue Jeans und Modeschmuck. Sie wirkte blass, aber konzentriert und über weite Strecken gefasst.

Wie es ihr gehe, wollte der Moderator Christoph Feuerstein ganz zu Beginn des ORF-Interviews heute abend von ihr wissen. "Ja, den Umständen entsprechend gut", antwortete die 18-Jährige. Geduldig ließ sie sich auf die für sie ungewohnte Situation im Scheinwerferlicht ein, behutsam stellte der Journalist die vorher gemeinsam vereinbarten Fragen.

Mit Flaschen gegen Wände getrommeltNur als es um den Tag ihrer Entführung vor achteinhalb Jahren ging, atmete Natascha Kampusch schwer und konnte die Tränen kaum unterdrücken. Sie habe schreien wollen damals, als Wolfgang Priklopil, der Entführer sie packte, aber kein Laut sei herausgekommen. Als sie dann zum ersten Mal in den dunklen Kellerraum unter der Garage kam, sei sie sehr verzweifelt gewesen. Mit Wasserflaschen habe sie anfänglich gegen die Wände getrommelt. Das ewige Geräusch eines Ventilators habe sie beinahe verrückt gemacht.

Erst nach einem halben Jahr durfte sie das Versteck erstmals verlassen und zum Waschen ins Badezimmer von Wolfgang Priklopil gehen. Nach zwei Jahren habe sie dann wieder Nachrichten aus der Außenwelt mitbekommen - über Radio und Wochenzeitungen.

Ihren Entführer charakterisierte Natascha Kampusch als labile Persönlichkeit. Im Prinzip sei sie sich schon in den ersten paar Stunden nach der Entführung dessen bewusst gewesen. Ihm habe offenbar das gefehlt, was sie in ihrer Kindheit gehabt habe, nämlich eine liebevolle Familie. "Er hatte so was nicht", sagte Natascha Kampusch. "Ihm fehlte in gewisser Weise so etwas wie Selbstsicherheit."

Pakt als ÜberlebensstrategieWie sie denn die lange Zeit überstanden habe, fragte der Moderator. Die Antwort: "Ich habe mit meinem späteren Ich einen Pakt geschlossen, dass es kommen würde und das kleine Mädchen befreien. Ich war nie einsam in meinem Herzen, meine Familie und glückliche Erinnerungen waren immer bei mir. Ich habe mir geschworen, dass ich älter werde, stärker und kräftiger, um mich eines Tages befreien zu können."

Schließlich, in den letzten Wochen vor ihrer Flucht, sei der Druck einfach zu groß geworden. Natascha Kampusch: "Ich wusste, wenn nicht jetzt, dann gehe ich vielleicht nie mehr wieder."

Nach dem Gespräch mit Natascha Kampusch kam im ORF ihre Mutter zu Wort. Gefragt, welche Stelle in dem Interview ihr besonders gefallen habe, antwortete sie: Dass sie einen Pakt mit sich selbt geschlossen hat, das hat mich sehr berührt. Da hat sie Stärke gezeigt."

nachtmagazin, 00:00 Uhr, 07.09.06
[B. Abold, ARD Wien]

Ein Lächeln am EndeFür den Wiener Gerichtspsychiater Reinhard Haller, der seit der Flucht von Natascha Kampusch in Österreich ein gefragter Experte ist, war das Wichtigste in dem Fernsehinterview, dass die junge Frau noch lachen konnte. Viele Traumapatienten seien nicht mehr in der Lage zu lachen, und Natascha sei zweifellos tief traumatisiert.

Am Ende des Interviews huschte tatsächlich ein Lächeln über ihr Gesicht - und auch als sie erzählte, dass sie sich in den ersten Tagen nach der Flucht einen großen Wunsch erfüllt habe, indem sie mit einem ihrer Betreuer mitten in Wien incognito Eis essen ging. Das wird nun, nach dem Fernsehinterview, wohl nicht mehr möglich sein.

 [Bildunterschrift: Titelblätter der österreichischen Zeitungen "News" und "Kronenzeitung"]  
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07.09.06 11:08

16751 Postings, 6758 Tage Thomastradamus@taos

Einzige Möglichkeit, die ich mir vorstellen könnte:
Die Eltern hatten von Anfang an ihre namen behalten und Natascha den der Mutter bekommen. Die Eltern sind soweit ich weiß geschieden und die Mutter könnte erneut geheiratet und den Namen ihres Mannes übernommen haben.

Aber ist das nicht eigentlich total egal?

Gruß,
T.  

07.09.06 11:24

291 Postings, 5845 Tage OdemaltoesDas Interview ging unter die Haut

Gut, dass das Schwein Priko dingsda tot ist, so kann er nicht noch ein Buch ueber das scheriben, was er alles mit ihr gemacht hat und nur sie allein entscheidet was sie uns ueber ihre 8 langen Jahre im Verliess erzaehlen will, ohne Angst zu haben, das er was anderes daraus macht.

Meine Tochter macht schon 3 Jahre Wing Tsun, da haette ein Entfuehrer nix zu lachen (hoffe ich)
odemaltoes  

07.09.06 11:37
2

49947 Postings, 5932 Tage SAKU@ode:

Kampfsport alleine reicht (meistens!) nicht aus. Aus irgendeinem Grund haben Mädels ein komisches Verhältnis zu Angreifern. Viele der Mädels, die ich in Selbstverteidigungskursen hatte, & welche aktiv Kampfsport betrieben, gingen in den ersten (gestellten) Kampfsituationen streng nach Vorschrift (Regeln der jeweiligen Kampfsportart) vor.

Es ist aber ganz schön schwer, wenn sich der Angreifer nicht an die Regeln hält. Mein beliebtestes Beispiel war (ist) das in die Haare greifen - da kamen dann vorher (Theorie) so Sachen wie "Ich trete / schlage zu" (Karateka, Boxerinnen etc) oder "ich verdrehe denen den Arm" (Judoka, Ringerinnen etc). Alles schön und gut aber wenn man den Ladies dann richtig in die Frisur gegriffen hat (Praxis), waren sie alle (ich habe tatsächlich noch keine(!) getroffen, die sich nicht vor Schmerzen "freiwillig" in die von mir gewünschte Position gelegt hätte) machtlos.

Wenn du meine Meinung hören möchtest, schicke deine Tochter mal zu nem gescheiten Selbstverteidigungskurs (Polizei o.ä.). Der Kampfsport ist schon eine sehr gute Basis aber, wie bereits gesagt, da gibt es Regeln an die sich die Ars*hlöcher drausen leider nicht halten!
__________________________________________________
VIVA ARIVA!  

07.09.06 11:39
1

16558 Postings, 6430 Tage MadChartSAKU: Endlich weiß ich, wie Du

die Mädels trotz Deines Übergewichtes flachlegst. *g*  

07.09.06 11:41

21879 Postings, 6558 Tage utscheckJupp, Sumoringen...*höchsterstaunlich*

Gruß
utscheck  

07.09.06 11:51
1

49947 Postings, 5932 Tage SAKU*ggg*

Plötmannsgehilfen - alle beide ;o)

Aber anders geht's eben nicht - da fehlt mir mads Jugendhaftigkeit und utsches elaborierte Ausdrucksweise (oder umgekehrt oder so).
__________________________________________________
VIVA ARIVA!  

07.09.06 12:37
2

7124 Postings, 5778 Tage Crossboy@ all

Sorry guys

Von der Geschichte kaufe ich denen nicht ein einziges Wort ab.

Wenn ich von 10 bis 18 in einem Verlies stecke, dann habe ich von der Außenwelt
soviel Ahnung wie ne Kuh vom Eislaufen.

Die junge Dame weiß aber offenbar genau, was sie braucht; nämlich einen Anwalt
und einen Medienberater.

Außerdem hat sie einen großen Wortschatz und die Kenntnis von Fremdwörtern.

Wo hat sie den her? Aus ihren Kinderbüchern?

10 zu 1 das ist ein Riesenfake  

07.09.06 12:42
6

16558 Postings, 6430 Tage MadChartSicher, Crossboy

Auch die Fahndungsaktion, der Selbstmord, die zahlreichen Zeugenaussagen, - alles arrangiert.

Vermutlich war der Crew, die den 11.September 2001 inszeniert hat, langweilig, und sie ham mal wieder n kleines Späßle gemacht, um nicht aus der Übung zu kommen....  

07.09.06 13:05

291 Postings, 5845 Tage Odemaltoes@SAKU

Das mit dem Wing Tsun war nur so ne Randbemerkung denn besser Kampfsport als Playstation.

Wichtiger war eigentlich, dass der Kerl hin is und das Maedel sich keine Gedanken mehr darueber machen muss, dass der mal "auspackt" und seine "Story" erzaehlt
Odermaltoes  

07.09.06 13:27

49947 Postings, 5932 Tage SAKU@ode:

Also wenn ich ne Tochter hätte, wäre mir die wichtiger als der Sack, der sich vor den Zug geschmissen hat.

War ja nur nen Hinweis - sry 4 that.
__________________________________________________
VIVA ARIVA!  

07.09.06 14:57

7124 Postings, 5778 Tage Crossboy@ Madchart

Ich habe ja nicht gesagt, daß es keine Entführung gegeben hat.

Aber so professionell, wie die Vermarktung vorantreiben, mit eigenem Fonds und
allem...

Und die Eltern erst: Ich habe mein Kind Jahre nicht gesehen, vielleicht besuche ich es
ja mal im Krankenhaus, wenn nichts dazwischen kommt.

Völlig suspekt.

Nee nee, irgend was stimmt da nicht.

Bevor die nicht eine anständige DNA-Analyse aus dem Hut zaubern, brauche ich
kein weiteres Interview.
Und selbst mit DNA-Analyse hege ich weiter Zweifel.  

07.09.06 14:59

31005 Postings, 6719 Tage sportsstar@Crossboy

und ich glaub dir nicht, dass du nur eine ID hast..

greetz

sports*

 

07.09.06 15:07

7124 Postings, 5778 Tage Crossboy@ sportstar

Was soll ich mit mehreren IDs?

Für die eine gibt es schon kein Geld
und mit mir selber zu diskutieren, finde ich jetzt auch nicht soo prickelnd.  

07.09.06 15:08

291 Postings, 5845 Tage OdemaltoesHeute Abend um 20:42 is Vollmond

deswegen werden hier schon wieder einige so "komisch"  naja, nach ein paar Bier geht das auch wieder vorbei.
Also Vorsicht wenn jemand ne Meinung hat.  Am besten erst naechste Woche loswerden.
Odemaltoes  

07.09.06 22:24
1

11638 Postings, 5986 Tage .Juergen#22, richtig

aber das mit den medien läßt sie sich gut bezahlen
ich denke mal sie hat gute berater
und bestimmt für die nächsten 10 jahre gut ausgesorgt...

es sei ihr auch von herzen vergönnt...

 

09.09.06 13:07

112127 Postings, 6016 Tage denkideeNataschas Peiniger heimlich beerdigt

Nataschas Peiniger heimlich beerdigt

Abschied am Sarg in der Gerichtsmedizin

München - Der Entführer von Natascha Kampusch ist am Freitag südlich von Wien unter falschem Namen beigesetzt worden. Nach Polizeiangaben werde der Ort des Grabes geheim gehalten. Laut "Bild"-Zeitung nahmen an der Beerdigung nur die Mutter und die Schwester teil. Natascha Kampusch hatte sich schon vor einigen Tagen in der Wiener Gerichtsmedizin von dem 44-Jährigen verabschiedet, der sie acht Jahre in seinem Haus gefangen hielt und sich nach ihrer Flucht am 23. August das Leben nahm. Video: Nataschas Interview im Fernsehen
Bildergalerie: Der Fall Natascha Kampusch
In aller Stille hatte Natascha am Sarg ihres Peinigers getrauert und dabei eine Kerze angezündet. "Sie war ein paar Minuten allein am Sarg, um sich zu verabschieden", sagte Helmut Greiner vom österreichischen Bundeskriminalamt. Der Anblick der Leiche wurde Natascha dabei aber erspart, der Sarg war geschlossen.

Unter Gleichaltrigen

Der Abschied am Sarg ist nach Angaben von Nataschas Kinderpsychologen Wassilios Fthenakis ein Teil ihrer Therapie. Nach Angaben ihres Betreuers Max Friedrich ist Kampusch auf eigenen Wunsch in der Kinder- und Jugendabteilung der Neurologischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus in Wien untergebracht. Dort teile die 18-Jährige ein Doppelzimmer mit einer jüngeren Zimmerkollegin. Ihre Berater berichteten, dass sie das Zusammensein mit Gleichaltrigen genieße.

Einladung aufs "Traumschiff"

Wie die junge Frau auf erste Einladungen nach Berlin und zu einer Reise auf das ZDF-"Traumschiff" reagiert hat, war noch nicht bekannt. Im Fernsehen hatte sie angekündigt, dass sie viel reisen wolle, etwa nach Berlin, und dass sie von einer Kreuzfahrt träume.

Die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) hat Kampusch und ihre Schwester daraufhin zu einem Besuch eingeladen. Die Peter Deilmann Reederei aus Neustadt in Holstein bot Kampusch und ihrer Mutter Brigitta Sirny am Freitag eine Kreuzfahrt auf der "Deutschland" an, dem "Traumschiff" aus der ZDF-Reihe. (lh/AFP/dpa)

Das Grab von Nataschas Peiniger in Wien. (Foto: dpa)  
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09.09.06 19:38
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5497 Postings, 5083 Tage ostseebrise.Natascha Kampusch war schon einmal geflohen

Wien (dpa) - Die acht Jahre von ihrem Entführer festgehaltene Natascha Kampusch war vor ihrer endgültigen Flucht am 23. August schon einmal geflohen, aber wieder zu ihrem Peiniger zurückgekehrt.

"Einmal bin ich schon beim Gartentor hinausgerannt", sagte die 18-Jährige der "Kronen Zeitung" in einem am Samstag in Wien veröffentlichten Beitrag. "Das war wie bei diesen Leuten, die das Haus nicht verlassen können, obwohl es offen ist. Mir ist schwindlig geworden, ich habe nichts mehr sehen können, und ich bin so unauffällig wie möglich wieder zurückgegangen. Damit er nichts merkt".

Die "Kronen Zeitung" hatte vor einigen Tagen ein Interview - wie andere Medien auch - mit Kampusch geführt. Inzwischen wird die 18- Jährige wieder von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

In ihrem Verlies habe sie oft darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn ihr Entführer nicht mehr zurückkäme, sagte die 18-Jährige der Zeitung weiter. "Ein Unfall, ein Herzinfarkt. Dann komme ich nie wieder hier heraus."  

13.09.06 19:37

18637 Postings, 6509 Tage jungchenScarlett Johansson soll Kampusch spielen

Johansson soll Kampusch spielen
Scarlett Johansson gilt als Favoritin für die Rolle von Natascha Kampusch in einem Film über ihre Entführung.

Der 18-jährigen Österreicherin, die acht Jahre in einem Kellerloch gefangen gehalten wurde, sind 1,8 Millionen Dollar für die Filmrechte an ihrer Geschichte angeboten worden.

Nachdem Kampusch im vergangenen Monat die Flucht gelungen war, ging ihre Geschichte um die Welt. Laut ihrem Agenten Dietmar Ecker hat sie bereits 30 Filmangebote bekommen.

Ein Insider: "Das war auf der ganzen Welt ein Riesenthema. Was diesem Mädchen passiert ist, ist unglaublich und gäbe einen fantastischen Film ab."

Die ähnlichen Gesichtszüge von Johansson und ihre blonden Haare würden sie laut dem Insider zur wahrscheinlichsten Kandidatin für die Rolle machen.

http://magazine.web.de/de/themen/unterhaltung/stars/771744.html


 

02.12.06 16:34

5497 Postings, 5083 Tage ostseebrise.Buchautor erhebt Vorwürfe gegen Polizei

Buchautor erhebt im Fall Kampusch Vorwürfe gegen Polizei


Der Autor des ersten Buches zum Fall der entführten Natascha Kampusch hat der Wiener Polizei schwere Ermittlungspannen vorgeworfen.

"Die österreichische Polizei würde nicht einmal eine Bierflasche in einer Brauerei finden", sagte der englische Journalist Allan Hall in einem Interview mit dem "Focus". Bei den Ermittlungen gegen den Entführer Wolfgang Priklopil hätten es die Ermittler etwa versäumt, einen Hund in dessen Lieferwagen schnüffeln zu lassen, als sie ihn in seinem Hause aufsuchten.

Priklopil hatte die damals Zehnjährige Natascha 1998 auf dem Weg zur Schule in ein Auto gezerrt und in einem Keller unter seinem Haus in Strasshof bei Wien verschleppt. Erst Ende August dieses Jahres konnte Kampusch fliehen, ihr Entführer nahm sich daraufhin das Leben.

Der Journalist verfasste zusammen mit seinem Kollegen Michael Leidig innerhalb von drei Monaten das Buch "Girl in the Cellar - The Natascha Kampusch Story". Das Buch wird nicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheinen. Laut "Focus" will der Verlag offenbar Klagen wegen möglicher Persönlichkeitsverletzungen vermeiden.
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Natascha Kampusch hatte den Text nicht autorisiert und deutlich gemacht, sie wolle nicht, dass andere ihre Geschichte erzählten. Hall wies dies zurück: "Mit diesem Argument könnte man jede Geschichte verhindern. Jede Human-Interest Story ist nun mal persönlich."


 

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