Endlich

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eröffnet am: 24.04.09 17:31 von: Skyline2007 Anzahl Beiträge: 1
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Verbraucher können Energieversorger künftig in drei Wochen wechseln


Ein Wechsel des Gas- oder Stromanbieters soll für Verbraucher in der EU ab Herbst 2010 leichter werden.

Straßburg - Ein Wechsel des Gas- oder Stromanbieters soll für Verbraucher in der EU ab Herbst 2010 leichter werden. Dies sieht eine neue EU-Energiegesetzgebung vor, die das Europaparlament am Mittwoch unter Dach und Fach gebracht hat. Der Strom- oder Gasanbieterwechsel soll danach künftig gebührenfrei innerhalb von drei Wochen möglich sein. Die Endabrechnung muss dem Kunden innerhalb von sechs Wochen zugestellt werden. Bei ungenauen Abrechnungen hat man zudem Anspruch auf Entschädigung. Diese Regelungen müssen EU-weit innerhalb von 18 Monaten in nationales Recht umgesetzt werden.


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Nach Angaben des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) dauert ein Anbieterwechsel in Deutschland derzeit durchschnittlich sechs Wochen. Manchmal müssten Kunden sogar noch länger warten. Die neue Wechsel-Frist sei eine deutliche Verbesserung für die Verbraucher.
Die EU-Mitgliedstaaten werden zudem verpflichtet, Anlaufstellen - etwa Ombudsmänner - einzurichten, an die sich Kunden bei Konflikten mit ihren Energieanbietern wenden können. Die Energiekonzerne sollen zu präziseren und transparenteren Abrechnungen verpflichtet werden.
Die Neuregelung sieht außerdem "intelligente Zähler" vor, die je nach Tageszeit unterschiedliche Tarife berechnen. Bis 2020 könnten einer wirtschaftlichen Berechnung zufolge 80 Prozent der Haushalte mit solchen Zählern ausgestattet sein. In Deutschland gibt es bisher neben ersten Pilotversuchen auch erste Anbieter für intelligente Stromzähler. In einigen europäischen Ländern werden solche Zähler dagegen flächendeckend eingesetzt.
In der lange umstrittenen Frage nach einer Entflechtung von Energieerzeugern und Betreibern von Energienetzen lassen die neuen EU-Vorschriften den 27 Mitgliedsländern die Wahl: Entweder sie schreiben die völlige Trennung vor, oder sie erlauben den Erzeugern, ihre Netze zu behalten. Dann müssen sich diese aber an strenge Regeln halten. Sie sollen verhindern, dass Energieerzeuger ihrer Konkurrenz den Zugang zu den Netzen künstlich erschweren und so den freien Wettbewerb behindern. Für diesen Kompromiss hatte sich vor allem Deutschland stark gemacht, um eine Zerschlagung seiner großen Energiekonzerne zu verhindern.



http://www.verivox.de/nachrichten/...chen-wechseln-41508.aspx?i=40593
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