Elefantenhochzeit nach mächtigem Polterabend...

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neuester Beitrag: 05.11.05 01:18
eröffnet am: 03.11.05 09:48 von: lehna Anzahl Beiträge: 18
neuester Beitrag: 05.11.05 01:18 von: BeMi Leser gesamt: 793
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bewertet mit 3 Sternen

03.11.05 09:48
3

19506 Postings, 6806 Tage lehnaElefantenhochzeit nach mächtigem Polterabend...


Die Trauzeugen haben sich teils selbst massakriert.
Gerd feierte zu lange,Münte hatte seine Truppen nicht im Griff und Ede bekam Angst vor der eigenen Courage.
Auf solche Großmeister können Angie und ihr Deichgraf auch gerne verzichten.
Ich wünsch im Intresse Deutschlands viel Glück...  

04.11.05 09:51

19506 Postings, 6806 Tage lehnaIn der Not sind die Ossis da....

Platzeck ist ohne Zweifel einer,der ohne die eingebauten Scheuklappen Scheuklappen der Alt-Achtundsechziger antritt.
Seit Schröder Ende Mai hinwarf gehts eh bergauf...
Solange im Kanzleramt nur der Pförtner aktiv ist wird auch kein Unsinn beschlossen...



 

04.11.05 11:19

62515 Postings, 7555 Tage KickyDas-holt- Euch- Euer- Geld- zurück- Spiel

http://www.clickpix.de/catchcash.htm  

04.11.05 11:54
1

129861 Postings, 6073 Tage kiiwiiDie 68er-Irrungen u. Wirrungen dürften überstanden

sein; jetzt kommen zwei Protestanten aus Neu-Deutschland, die wohltuend bescheiden und pragmatisch auftreten und den gröbsten Müll wieder wegräumen. Das läßt doch hoffen.

"Im Osten geht die Sonne auf...."

MfG
kiiwii  

04.11.05 12:27

19506 Postings, 6806 Tage lehna#4,dafür gibts bald nen grünen,kiiwii

ohne viel Palaver alles auf den Punkt gebracht...  

04.11.05 12:49

10041 Postings, 6590 Tage BeMiNur

Verstehen die was von "Wirtschaft", oder
haben sie qualifizierte Berater, auf die sie
auch hören?
Ich glaube "nein",
denn sie wurden durch die DDR sozialisiert.
Umgeben sind sie von unbedarften Jungjuristen
und Soziologen.
Es fehlt jetzt ein Erhard oder Prof.Schiller.
Sonst fällt mir keiner aus der Geschichte dazu ein.

Ciao
BeMi  

04.11.05 12:59

129861 Postings, 6073 Tage kiiwiiBeide sind Naturwissenschaftler

(Physik und Biologie)

Wirtschaft macht jetzt Michel Glos - Müllermeister
Arbeit der Franz Müntefering - Industriekaufmann


Juristen sollten nicht regieren und nicht Unternehmen leiten; geht oft schief.

("Juristen sind die Kamele der Kaufleute..."; auf diese Rolle sollten sie sich konzentrieren)



MfG
kiiwii
 

04.11.05 13:19

564 Postings, 5360 Tage zorroczu 6

Was fehlt sind nicht Leute wie Erhard oder Schiller, sondern einfach mal eine Portion gesunder Menschenverstand verknüpft mit der Frage, weshalb Deutschland heute so viel schlechter dasteht als vor 30 Jahren. Und man komme mir nicht mit "weil sich die Zeiten geändert haben und wir zudem noch die Wiedervereinigung bewältigen mußten". Vielleicht würde es schon reichen einfach mal zu begreifen, das sich das Wirtschaftsleben und das "Geschäftemachen" seitdem nicht wirklich verändert haben und man den deutschen Weg nicht hätte verlassen sollen, um stattdessen jedem wirtschaftlichen Modetrend hinterher zu laufen.  

04.11.05 13:19

63284 Postings, 6249 Tage Don RumataWozu, BeMi, sollen denn die was von...

Wirtschaft verstehnen ??? ...oder willst Du etwa allen Ernstes behaupten unsere Zwei Kanzler vorab und ihre Berater hätten was davon verstanden ? ...naja, jedenfalls wenn,  dann haben sie es nicht zum Wohle unseres Landes insbesondere seiner Bürger eingesetzt.
 

04.11.05 13:23

870 Postings, 6985 Tage hasenhaarschneidernicht so sceptisch, bemi

schließlich haben die eine Erfahrung gesellschaftspolitisch mehr: das system, in dem sie groß wurden. die wissen, was nicht wiederkommen darf.
wir hier an der elbe mußten unser leben völlig erneuern oder anpassen, wurde uns doch aller scheiß übergestülpt. was hat sich am rhein geändert? solizuschlag müßt ihr zahlen - wir auch. schade daß der westdeutsche stolz und  eitelkeit nicht zuließ im zuge der vereinigung funktionierende strukturen weitezuführen,zu verbessern, auszubauen. nein, ich lach mich über manche diskusion kaputt, was alles wie her und gemacht werden müsste.vor 15 jahren wurde einfach ignoriert und abgeschafft um jetzt neu zu erfinden.
Gruß vom Hasenhaarschneider                                                                              
 

04.11.05 13:40

21799 Postings, 7521 Tage Karlchen_INur Murks

Alles was man falsch machen kann, wird falsch gemacht.

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Koalition bekennt sich zum Solidarpakt
Von Sven Siebert, Berlin

Aufbau Ost. Die Unterhändler von Union und SPD sind sich über die Fortführung der Investitionszulage einig.

Die Ost-Fachleute von Union und SPD sind sich über die Fortsetzung des Aufbaus in den neuen Ländern weitgehend einig. Aus Verhandlungskreisen verlautete gestern Abend, die Zulage für Investitionen in Ostdeutschland werde über das Jahr 2006 hinaus fortgeführt. ?Damit gibt es einen verlässlichen Rahmen für die Förderung?, hieß es. Auch die ?Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur? soll bestehen bleiben.

Offenbar wollen die Unterhändler um den designierten Bau- und Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und den Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer (CDU), außerdem erreichen, dass die Mittel aus dem so genannten Korb II des Solidarpakts in Höhe von 51 Milliarden Euro abgesichert werden. Bisher sind diese Mittel zwar vom Bund und den westdeutschen Bundesländern zugesagt, es gibt aber keine verlässliche Festschreibung der Summe.

Der designierte Kanzleramts- und bisherige sächsische Innenminister Thomas de Maizière (CDU) forderte unterdessen in einem Interview mit der ?Schweriner Volkszeitung?, den Solidarpakt II grundgesetzlich zu verankern. ?Ich würde gerne im Rahmen der Föderalismusreform den Korb II des Solidarpaktes auch grundgesetzlich oder gesetzlich bekräftigen.? Es sei ?eine alte Forderung der ostdeutschen Länder, den Solidarpakt II im Grundgesetz zu verankern, und zwar als eine Übergangsbestimmung im Zusammenhang mit der Veränderung der Mischfinanzierungsbestände zwischen Bund und Ländern?.

?Mittel stärker konzentrieren?

Nach SZ-Informationen haben die künftigen Koalitionäre bereits gestern vereinbart, die Korb-II-Mittel aus dem Solidarpakt ?stärker zu konzentrieren?. Mit ihnen sollen mehr als bisher Vorhaben gefördert werden, ?die die Schaffung von Arbeitsplätzen zur Folge haben?, hieß es in Tiefensees Umfeld. Eine nähere Erläuterung dieses Punktes war allerdings gestern Abend nicht zu erhalten.

Aus der Umgebung des künftigen Ministers, der in der Bundesregierung federführend für den Aufbau Ost zuständig sein soll, verlautete außerdem, dass das Arbeitslosengeld II im Osten auf das um 14 Euro höhere Niveau in Westdeutschland angehoben werde. ?Die SPD hat sich mit dieser Forderung durchgesetzt?, hieß es. Die Union hatte eine ?Regionalisierung? des ALG II angestrebt. Die Länder sollten die Höhe der Unterstützung innerhalb bestimmter Grenzen selbst festsetzen können.

Die Gespräche werden von Teilnehmern aus beiden Lagern ?als sehr konstruktiv? beschrieben. ?Wir haben bei den meisten Punkten eine sehr große Schnittmenge der Positionen?, hieß es. Allerdings ist den Beteiligten klar, dass alle Vereinbarungen unter dem Vorbehalt der Zustimmung der großen Koalitionsrunde stehen. Je weniger Streit es zwischen den Ost-Experten von Union und SPD gibt, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit sich im Großen durchzusetzen, hieß es.  

05.11.05 00:25

19506 Postings, 6806 Tage lehnaSeit Schröder Neuwahlen befahl...

stieg der Dax um 10% und das Geschäftsklima verbesserte sich auf den höchsten Stand seit 2001.
Jetzt wo gar nix passiert,gewinnt die Wirtschaft an Dynamik.
Fazit:Vielleicht wärs besser,wenn jetzt keiner dazwischenregiert.
Schon Reagan wusste:Der Staat ist nicht die Lösung aller Propleme,er ist meist selbst das Proplem.
Die beiden würden allerdings die Staatsquote liebend gern erhöhn...




 

05.11.05 00:37

69004 Postings, 6086 Tage BarCodeDas nächste Milliardengrab ist auch schon in der

Mache: Das Lieblingsprojekt der CDU, der Kombilohn.

 

Gruß BarCode

 

05.11.05 00:47

10041 Postings, 6590 Tage BeMiWie willste sonst, lieber BarCode,

die 2,6 Mio Langzeitarbeitslosen, die zu
ca. 80% keinerlei berufliche Qualifikation
aufweisen, wieder in Brot und Arbeit bringen?
Das sind doch die geborenen Hilfsarbeiter, die
heute keiner mehr gebrauchen kann.
Odda?

Ciao
BeMi  

05.11.05 00:57

69004 Postings, 6086 Tage BarCodeDas wäre eine lange Geschichte

die ich jetzt nicht mehr auf die Reihe kriege. Aber eines ist klar: Wenn ich einen Kombilohn einführe, dann werden den nicht die bekommen, die - wie du sagst - nicht gebraucht werden, sondern die, die jetzt schon einen Hilfsarbeiterjob haben und bisher unsubventioniert arbeiten. Oder wie willst du das verhindern? Es wird einen neuen bürokratischen Moloch geben, der das verhindern soll, aber nicht kann.

 

Gruß BarCode

 

05.11.05 00:58

10041 Postings, 6590 Tage BeMiBarCode, das ist immer noch aktuell

Arbeitsmarktpolitik
Biedenkopf attackiert Wachstumshoffnung der Union

18. August 2005 Der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) hat zentrale Wahlkampfaussagen der Union scharf kritisiert. So sei es ?schlichter Unfug? zu behaupten, die Arbeitslosigkeit lasse sich nur durch Wachstum abbauen, sagte Biedenkopf, der dem Hartz-IV-Ombudsrat angehört, am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen IAB-Arbeitsmarkthandbuchs in Berlin.

Rund 2,8 Millionen Arbeitslose seien seit mehr als einem Jahr ohne Beschäftigung, ein wesentlicher Teil von ihnen besitze keine Berufsausbildung oder verfüge nur über veraltete Fachkenntnisse. Selbst ein kräftiges Wirtschaftswachstum würde daher nicht zu einer deutlichen Senkung der Arbeitslosigkeit führen, sondern ?an diesen 2,8 Millionen Menschen völlig vorbeigehen?, warnte Biedenkopf.

?Diesen Arbeitsmarkt haben wir beseitigt?

Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte seien auf niedrig entlohnte Einfachtätigkeiten angewiesen. ?Diesen Arbeitsmarkt haben wir in den vergangenen 30 Jahren beseitigt.? Die Union hat in ihrem Regierungsprogramm zwar angekündigt, ein Kombi-Lohn-Modell einzuführen, um Einfachtätigkeiten attraktiver zu machen, aber ihre Pläne noch nicht konkretisiert.

Biedenkopf rügte auch die von der Union geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 18 Prozent, mit der eine Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung von 6,5 auf 4,5 Prozent finanziert werden soll. Besser wäre es, das zusätzliche Mehrwertsteueraufkommen zur Finanzierung konkreter gesamtstaatlicher Aufgaben in allen Sozialversicherungszweigen und nicht nur der Arbeitslosenversicherung zu verwenden, ?um deren Versicherungscharakter nicht zu gefährden?, mahnte Biedenkopf. Grundsätzlich aber sei eine Erhöhung der direkten und indirekten Steuern ?völlig unumgänglich?, um die Sozialversicherungsbeiträge zu senken und den Faktor Arbeit zu entlasten.

Sorge um die Rentensicherheit

Große Sorgen bereitet Biedenkopf und den beiden Direktoren des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Jutta Allmendinger und Ulrich Walwei, der Abbau von Vollzeitarbeitsplätzen bei gleichzeitigem Aufbau von Teilzeitstellen. Da die Alterssicherung an das Arbeitseinkommen gekoppelt sei, drohten neue Formen von Altersarmut. So müsse ein Durchschnittsverdiener derzeit 32 Jahre lang in Vollzeit arbeiten, um überhaupt eine Rente auf Sozialhilfeniveau zu erreichen.

?Die Teilzeitbeschäftigten werden dieses Niveau nie erreichen?, sagte Biedenkopf und warnte: ?Die Grundsicherung für Rentner wird zu einer immer größeren Belastung des Staates.? Schon jetzt müsse der Staat der Rentenkasse jedes Jahr rund 80 Milliarden Euro zuschießen. Dieser Betrag werde weiter steigen, obschon die Soziallasten und Zinsen schon mehr als die Hälfte des Bundesetats verschlängen. ?Wir haben praktisch kein Geld für die Zukunftssicherung.? Künftige Regierungen dürften daher mit einer grundlegenden Reform des Rentensystems nicht warten.

Aufruf zum Kampf gegen die ?Bildungsarmut?

Alarmiert zeigten sich Biedenkopf und Allmendinger von der Lage auf dem Lehrstellenmarkt. Zur Zeit würden rund 400.000 Jugendliche in berufsvorbereitenden Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BA) qualifiziert. Dieser Reparaturbetrieb koste die BA jedes Jahr rund 2 Milliarden Euro und betreffe ein Fünftel jedes Jahrgangs. ?Wir müssen uns nicht nur um Eliteförderung, sondern auch um Bildungsarmut kümmern?, verlangte die IAB-Chefin.

Die Jugendlichen seien ?nicht dumm geboren?, sondern würden durch das deutsche Bildungssystem ?dumm gemacht?. ?Wir vergeuden die wichtigste Zukunftsressource in erheblichem Umfang?, klagte auch Biedenkopf und mahnte eine ?tiefgreifende Neuorientierung der politischen Prioritäten? an, um die Ausbildung an den Schulen drastisch zu verbessern. Die vielfach beklagten Lehrstellenlücken seien ?nicht auf den Unwillen oder die Ablehnung der Arbeitgeber? zurückzuführen, sondern auf mangelnde Ausbildung der Bewerber. Die Diskussion um die von der rot-grünen Bundesregierung beschlossene Ausbildungsabgabe ziele ?in die völlig falsche Richtung?.


Text: nf. , F.A.Z. vom 18. August 2005
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa/dpaweb
 

05.11.05 01:14

69004 Postings, 6086 Tage BarCodeWarum sollte einer seinen Leuten

im Niedriglohnbereich, der derzeit bei ca. 5 Euro brutto(!) liegt, weiter voll bezahlen, wenn er den durch Kombilohn noch billiger kriegt?

Z. B. Der Wachmann in Thüringen, dessen tariflohn bei 4,75 brutto liegt - wie billig sollte der denn sein?

Quelle: http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/...tlohn.html?page=0032-133-1.xml

 

Gruß BarCode



 

05.11.05 01:18

10041 Postings, 6590 Tage BeMiBarCode

Es geht doch um die Schaffung neuer Billiglohnjobs.
Das es da Probs und Mißbrauch geben kann, ist doch
zu erwarten.
Man muß das eben intensiv diskutieren und abwägen.
Odda?  

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