Eine pessimistische Chart-Analyse zur Wallstreet

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neuester Beitrag: 07.05.01 17:08
eröffnet am: 07.05.01 11:35 von: monique Anzahl Beiträge: 11
neuester Beitrag: 07.05.01 17:08 von: PRÜFER Leser gesamt: 405
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07.05.01 11:35

2111 Postings, 6905 Tage moniqueEine pessimistische Chart-Analyse zur Wallstreet

Im S&P 500 Index besteht kurzfristiges Aufwärtspotential bis maximal 1300 Punkte (Abwärtstrend). Ob dieses ausgeschöpft wird, ist eher fraglich. Da der Downmove mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr lange auf sich warten läßt, ist es KEIN Fehler, sich bereits im Vorfeld in Shortpositionen zu "faden".  Der MACD steht kurz davor ein Verkaufssignal zu generieren.




Zusätzlich der langfristige Monatschart. Bis zum 14 Jahres Uptrend besteht noch gewaltiges Abwärtspotential. Der MACD dürfte sehr bald die 0 Linie nach unten schneiden und damit ein starkes Verkaufssignal auslösen. Andererseits ist in dieser Zeiteinstellung der Pseudo Stoc aufgefallen, der eine im stark überverkauften Bereich wieder nach oben zu drehen beginnt. Wenn man den Pseudo Stoc in der bisherigen Kurshistorie isoliert beobachtet, dann notierte er immer nur relativ kurz im stark überverkauften Bereich.



Fazit: Leichter Anstieg bis 1300, dann Rückgang bis unter 1000 Punkte möglich!

Seid Ihr anderer Ansicht?
 

07.05.01 11:41

287 Postings, 6870 Tage Niraznaz..nein, sehe ich genauso......................

Siehe mein Thread:   NACHDENKLICHES

Die Stimmung ist außerdem schon wieder zu euphorisch.........
Wann denkst Du, daß der 2. Abstieg kommt ???

Gruß
Niraznaz  

07.05.01 11:48

2111 Postings, 6905 Tage moniqueWie schon gesagt, nach Erreichen des Bereiches

von 1300 Punkten wäre ein weiterer Rückgang möglich!  

07.05.01 12:04

2421 Postings, 6834 Tage modesteGilt all dies selbst dann,

wenn Cisco morgen einen erstmalig wieder positiveren Ausblick geben sollte und die Fed nochmals die Zinsen senkt ?

Meine Frage an die Charttechniker ist eigentlich immer dieselbe: Welche Bedeutung hat die schönste Chart-Kurve noch, wenn die Wirtschaftsdaten eine andere Sprache sprechen ?  

07.05.01 12:28

287 Postings, 6870 Tage Niraznaz....und wenn nicht, ist die Kacke am Dampfen :-) o.T.

07.05.01 12:33

2421 Postings, 6834 Tage modesteRichtig, Niraznaz,

aber Grund dafür sind dann wohl ebenfalls die Wirtschaftsdaten, kaum noch der der Chart...  

07.05.01 12:37

59879 Postings, 7387 Tage Kickyinteressanter Beitrag

auch hier:http://www.dismal.com/thoughts/article.asp?aid=1185
First quarter GDP growth was much stronger than anticipated, with domestic output increasing 2% in comparison to the 1% posted in the fourth quarter of 2000. Even more notable, however, is that the growth in GDP occurred despite the large negative contribution of business inventories. Indeed, the change in business inventories, which is a sub-component of gross investment, took a full 250 basis points from overall GDP growth. This is the largest negative contribution from business inventories to GDP in more than two and half years and is actually a bigger negative drag on GDP than the positive contribution of personal consumption.

It is important to note that the change in business inventories is included in the calculation of GDP, not the level of inventories itself. The current quarter is a case where this distinction makes a large difference. The $7.1 billion inventory decline in the first quarter of 2001 is not only significant as a quarter-to-quarter decline, but also because inventories posted a $55.7 billion increase in the previous quarter. Thus, it is the reversal in business inventory accumulations that matters for GDP growth, and the drop from a $55 billion accumulation to a $7 billion liquidation amounts to an enormous negative impact on overall output.

Though previous months' business inventory reports had indicated that some momentum was building for an inventory correction, the GDP release was the first report to confirm the actual large-scale drawing down of stockpiles. Combining the large $7.1 billion quarter-to-quarter decline with the already available January and February detailed business inventory reports, it is clear that a significant inventory contraction can be expected in the March report to be released on May 14. Indeed, barring a very large downward revision to the February inventory tally, March's decline should be one of the largest single-month drops on record.

Furthermore, while the inventory correction may have had negative implications for first quarter GDP, it is a resounding positive for the economy as a whole. The unanticipated buildups in stockpiles over the past year, as testified by rising inventory-to-sales ratios, caused producers in many industries to enforce stringent production cutbacks until excess inventories were absorbed. The expectations of large inventory declines in the March report indicate that downward movement in inventory-to-sales ratios is highly likely. As the ratio returns to more desirable levels, production can return to a more normal pace.

Indeed, due to the month and a half data lag, the inventory correction period is likely already winding down. The stockpile overhang never did reach truly alarming heights, as inventory-to-sales ratios only rose to early-1999 levels, and the large inventory decline of the first quarter will likely absorb the majority of the excess product. Barring an unforeseen downward shock to consumption in coming months, the business inventory cycle could return to normal through the end of the second quarter, which bodes well for the U.S. economy in the second half of the year.  

07.05.01 12:38

2111 Postings, 6905 Tage moniqueWenn durch gute Meldungen der Widerstand

bei 1300 Punkten gebrochen wird, spricht der Chart eine andere, aber eindeutige Sprache. Wir können nur auf gute Meldungen hoffen.

 

07.05.01 13:15

2111 Postings, 6905 Tage moniqueGruenspan tagt erst wieder am 15. Mai

US-Händler erwarten weitere Zinssenkung der Fed

Die US-Kreditmärkte erwarten von den neuen US-Konjunkturdaten der nächsten Zeit Signale für eine mögliche Zinssenkung der US- Währungshüter.

Am Freitag werden die Einzelhandelsumsätze, die Erzeugerpreise für April und der Index zum Verbrauchervertrauen veröffentlicht.
Analysten erwarten durchschnittlich einen Anstieg der Einzelhandelsumsätze um 0,2 Prozent. Im Vormonat gingen die Umsätze noch um 0,2 Prozent zurück.


Wie das Arbeitsministerium bekannt gab, stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im April im Vormonatsvergleich um 223.000 Arbeiter. Dabei war mit einer Zunahme der Beschäftigten um etwa 5.000 Arbeitsplätze gerechnet worden.

Die US-Staatsanleihen konnten nach Bekanntgabe der unerwartet schlecht ausfallenden Arbeitsmarktdaten am Freitag im Wert steigen.

Die überraschend schlechten Arbeitsmarktdaten verstärken die Hoffnungen und Spekulationen über eine erneut kräftige Zinssenkung der US-Federal Reserve Bank.

Das nächste reguläre Treffen des Offenmarktausschusses (FMOC) findet am 15. Mai statt. Die Mehrheit der Händler erwartet nach der Veröffentlichung der schwachen Beschäftigungszahlen nicht nur eine Zinssenkung um 25 Basispunkte sondern gleich eine Senkung des Tagesgeldsatzes um 50 Basispunkte.

Die US-Notenbank senkte seit Jahresbeginn vier mal die Leitzinsen. Insgesamt wurden die Zinsen um insgesamt 200 Basispunkte auf 4,5 Prozent gesenkt.
 

07.05.01 17:03

2111 Postings, 6905 Tage moniqueund die US-Börsen sind wieder im Minus! o.T.

07.05.01 17:08

627 Postings, 6918 Tage PRÜFERDA SPRACH...

DER PRÜFER NIMMERMEHR!!!

(Hoffentlich)
Melde mich nach zwei Tagen Urlaub wieder zurück!

                            PRÜFER  

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