Eine Geschichte von einem schweizer Banker

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neuester Beitrag: 27.03.08 09:29
eröffnet am: 27.03.08 08:34 von: ottifant Anzahl Beiträge: 2
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27.03.08 08:34
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21368 Postings, 6714 Tage ottifantEine Geschichte von einem schweizer Banker

Der clevere Banker muss 2001 mit seiner Verhaftung rechnen. Noch kurz davor zieht Heiner G.* den Tupperware-Coup durch.

In zwei der eigentlich für Gemüse und andere Esswaren bestimmten Plastikbehältern verbuddelte er die Million in einem Wald an seinem Wohnort im Thurgau. Weitere 400´000 Franken versteckt er auf ausländischen Konten.

Insgesamt schaffte der Chefbuchhalter und Vizedirektor bei seinem Arbeitgeber ? eine Zürcher Privatbank ? elf Millionen Franken beiseite. Vor Gericht behauptet er später dreist, das Geld sei leider alles weg. Er habe die Beute grösstenteils verspekuliert und verpulvert. Über sechs Millionen allein beim Lotto-Spielen. Daraus resultiert für Heiner G. dreieinhalb Jahre Knast. Und für die geprellte Bank ein Verlustschein von 13 Millionen.

2004 wird der Millionendieb bedingt entlassen. Ein Jahr später sitzt er wieder. Die Polizei hat Wind davon bekommen, dass der Ex-Banker bereits wieder über seine Verhältnisse lebt. So leistet er sich Ferien auf den Seychellen. Dorthin gedenkt er sogar auszuwandern.

Obwohl geschieden, lebt er mit seiner Ex in ihrem Haus mit Hallenschwimmbad. In der Untersuchung gibt Heiner G. die «Tupperware-Million» zu. Nach seiner bedingten Freilassung habe er die Million wieder ausgegraben. Das Geld versteckte er auf verschiedensten Konten oder gab es ? wie eine kleine Bank ? frech als Hypothekardarlehen an Verwandte und Bekannte weiter.

«Dann haben sie mich damals angelogen, als sie sagten, sie hätten alles verspielt», rügte gestern Gerichtspräsident Sebastian Aeppli. Wegen Pfändungsbetrug und Geldwäscherei kassierte Heiner G. 10 Monate Gefängnis. Die bedingte Reststrafe von 14 Monaten muss er ebenfalls absitzen.

Der Ex-Banker beteuerte erneut, jetzt sei wirklich kein Geld mehr da. «Ich hoffe, dass sie mich nicht wieder angelogen haben», sagte der Gerichtspräsident.  

27.03.08 09:29
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26159 Postings, 5729 Tage AbsoluterNeulingWas? Einen Richter anlügen?

Ist das nicht verboten?
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Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage,
nicht für das, was Du verstehst.



Casse-toi, pauv'con!

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