@Eichi! Hier! Für dich! Genau dein Ding!

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 22.08.05 14:48
eröffnet am: 22.08.05 09:37 von: Talisker Anzahl Beiträge: 8
neuester Beitrag: 22.08.05 14:48 von: Eichi Leser gesamt: 616
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

22.08.05 09:37

36708 Postings, 6211 Tage Talisker@Eichi! Hier! Für dich! Genau dein Ding!

Lass es dir durch dein Medium sagen, endlich, endlich wissen wir um deine wahre Bestimmung. Das muss es sein. Alles passt (sogar der wohl fehlende Inetanschluss, die Gemeinde hier wird auch glücklich). Lies es dir in Ruhe durch, ich habe bei spiegel-online bzw. mare durchgesetzt, dass sie mal ordentlich Informationen rüberwachsen lassen (is viel Stoff).

Ich freu mich so für dich. Und komm dich dann irgendwann auch mal besuchen. Ganz bestimmt. Und dann hauen wir uns Kava rein und verhaften die Frauen. Super.
Gruß
Talisker
für den du in Wahrheit schon immer John warst




Wo bleibt John?

Von Dimitri Ladischensky und Juan Manuel Castro Prieto (Fotograf)

Seit 60 Jahren beten die Menschen auf der Pazifikinsel Tanna einen seltsamen Gott an. Er heißt John, kam mit den Schiffen der Amerikaner und hatte eine frohe Botschaft: "Arbeitet nicht, feiert lieber. Dann komme ich mit reicher Fracht zurück."

Dies ist eine Südseegeschichte. Sie handelt von der Sehnsucht. Von der bunten Ferne, jener nie gesehenen, vertrauten Gegenwelt, nach der sich ein Mensch streckt. Ein Mensch wie Chief Isaac Lastuan.

Seine Geschichte beginnt auf der Pazifikinsel Tanna, zu einer Zeit, als man dort noch nichts von der Fremde wusste. Jeder Tag war wie der andere, und jeder Tag war gut. Der Dschungel schloss noch das Licht aus ihrer Welt. Ein immerdunkles Immergrün. Dann erhob sich die Erde, Vulkan Yasur stach durch die Pflanzendecke und spuckte Lichtungen. Es wurde hell. Tags zerrieben die Männer Kräuter an heiligen Steinen als Aphrodisiakum für die Gartentriebe, fischten Großbarsche und Snapper, dämmerten mit Kavatrank in den Abend. Die Frauen kochten, wurden in Nachbardörfer gegeben, Ehen zu schließen, vor allem aber den Frieden ihrer Männer. Sommertage kamen, Sommertage gingen.

Dann kam James Cook. 1774 ging er mit der "Resolution" im Osten von Tanna vor Anker. Missionare folgten, Presbyterianer, Katholiken, Schulen und Kirchzwang. Weichen mussten Kava, Tanz und Vielweiberei, die heiligen Steine landeten auf Geröllhalden. Zeitenwende. Neue Hebriden hieß die Inselgruppe nun. Doppelte Kolonialverwaltung: Großbritannien und Frankreich. Wer Unzucht betrieb, durfte die Nationalität seines Gefängnisses wählen. Meist entschied man sich für das bessere Essen.

GEFUNDEN IN...
mare
Die Zeitschrift der Meere
Heft 51

   * Aktuelles Heft bestellen
   * www.mare.de

Dann kam John an die Sulphur Bay, Schwefelbucht. Im selben Jahr, als hier Chief Isaac Lastuan als Letzter von sechs Geschwistern geboren wurde. Das war 1940. Die Gegend wird nicht viel anders ausgesehen haben als heute. Eine Siedlung im Aschestaub am Fuß des Vulkans Yasur, eine freigehackte Lichtung im Busch. An den Flanken stemmen sich Banyanbäume in den Dschungel, breite Wehr gegen das Grün. Die Beschaulichkeit geharkter Wege und gestutzter Vorgartenzier. Rote Flamboyants und schwarze Pfade, Buschhütten, Schweine und Hühner. Gepflegte Einfachheit.

Es ist heiß. Schmetterlinge fächeln über den Schläfrigen. In einer Hütte, etwas abseits, Isaac. Auf seinem Gesicht liegt der geschlitzte Schatten von der Jalousie zerfranster Bananenblätter. Kriegsbemalung. Ein zorniger Geist, eine Wand aus Willenskraft. So stellt man ihn sich vor: breites Kreuz, tiefer Bass. Doch er ist schmächtig, zieht die Schultern hoch, lässt die Arme baumeln.

"Zigarette", befiehlt er sich und macht eine wegwerfende Handbewegung. "Früher hat mir noch die ganze Insel gehorcht." Nun ist er ein alter Mann, dem schon die Beine nicht folgen. Mit aufgerissenen Augen saugt er die Glut durch den Stengel. "Ich", räuspert sich Isaac, "ich bin der Führer der John-Frum-Bewegung. Das hat John selbst gesagt."

Wer war John? Anthropologen sagen, ein G.I., der um 1940 auf die Insel kam. Überall im Pazifikraum landeten die Amerikaner mit Schiffen und errichteten Militärbasen, um den Vormarsch der Japaner einzudämmen. Vielleicht stellte sich einer den Tannesen vor als "John from America", woraus John Frum wurde. Der ihnen gottgleich vorkam, im Besitz so wundersamer Sachen wie Trucks, Kühlschränke, Fleischkonserven, Haartrockner. Die er nicht jagte, nicht erntete. Eigentum ohne Arbeit. Das Kunststück musste er aus Amerika herhaben, wo er wohl zu Besuch gewesen war, denn eigentlich konnte er doch nur von Tanna sein, schwarz wie er war.

Vielleicht beflügelte ihre Fantasie auch ein gleichnamiger Mitarbeiter des Roten Kreuzes, der Medikamente unter den Tannesen verteilte. Medizin, die wirkte. Noch eine Theorie: Nach Meinung mancher Historiker hieß jener Mysteriöse gar nicht John, sondern erzählte von einem: John Brown und sein Kampf gegen die Sklaverei im Amerika des 19. Jahrhunderts. Oder er war ein Abtrünniger der St.-John-Baptisten, der gegen das Joch der Missionare wetterte. Wer auch immer er war: Er war eine Verheißung. Oder wurde zu ihr gemacht. Die eigentlichen Triebkräfte des Führerkults waren, wie schon zu Zeiten Jesu, selbst ernannte Propheten, die einen Unbekannten zum übernatürlichen Wesen mystifizierten.

"Er kam leise, war weiß und rein"

"Zuerst war da ein Schatten, der über die Lava huschte", sagt Isaac und streicht den Boden, "und Lärm. Ich blickte nach oben. Ein seltsamer Vogel, der so viel Krach macht. Meine Mutter kam gerannt und drückte mich in den Busch. 'Araplän heißt er, und er kämpft', flüsterte sie." Und sie erzählte mehr. Von Rauchwalen mit Stahlkiemen, die aufklappten und Männer an Land ließen. Weiße und schwarze Männer in Uniformen. Von Trucks, die über Rampen holperten. Die allerdings kannte Isaac schon. Wenn sie vorbeifuhren, atmete er tief ein. Auch Götter stinken, dachte er.

Kleinkind auf Tanna: Mit John soll das goldene Zeitalter kommen
Großbildansicht
Juan Manuel Castro Prieto
Kleinkind auf Tanna: Mit John soll das goldene Zeitalter kommen
Die Mutter zog ihn zurück auf die Lichtung, wo die Aufpasser schon nach ihnen riefen. Das ganze Dorf, aus dem der Aufrührer kam, musste zur Strafe den Busch roden, weil Isaacs Vater die Botschaft eines Herrn verkündet hatte, der Kolonialisten und Missionare ins Meer fegen wollte. John, König von Tanna und Amerika.

"Ein Geist, natürlich. Wie könnten wir an einen Menschen glauben?", schimpft Isaac und ballt die Faust. Er scheint Widerspruch gewohnt, formuliert nur noch in der Gegenrede. Man muss ihm gut zunicken, damit er fortfahren kann.

"Zuerst ist er meinem Vater erschienen, Nikiau Animolly. Er kam leise, war weiß und rein, glitt durch die Bäume. Groß von Gestalt, trug er ein Gewand, hatte Kopfhörer und einen Wanderstab, der wie eine Taschenlampe leuchtete. John war aus Amerika, sprach aber die Mundart der Tannesen. Ein Mischling, schwarz und weiß. Er verschwand 1945 mit den Amerikanern, nicht ohne meinem Vater sein Vermächtnis hinterlassen zu haben."

Was hat John gesagt? "Frag ihn doch", knurrt Isaac. Er schlägt den Farn beiseite, führt zu einem Platz. Fest gestampfte schwarze Erde. Männer im Kreis. Es ist die heilige Messe zu Ehren Johns, die Kommunion mit Kava. Kerzen flackern, noch. Der Nachtwind streicht die Lichter aus, Rauch steigt im Mondlicht. Stille senkt sich. Die Männer stecken die Köpfe zusammen, zischeln Namen, Schatten erheben sich, treten vor den Ausschank, ein Schluck, bitterer, holziger Geschmack, ein Gefühl von Watte dämpft die Sinne. "Du musst dem Kava zuhören."

Da - es trippelt, trommelt, prasselt. Der Regen, zuerst Glockenspiel, weitet sich in Rauschen. Isaac schließt die Augen. Nach einer Weile kommt er zu sich. Was hat er gesagt? "Was er auch schon meinem Vater gesagt hat: Macht custom, dann kommt cargo."

Tanzen, Kava trinken, singen

Custom, das sind die tannesischen Bräuche. Kava, Tanz und Gesang, die alten Riten, aber auch die traditionellen Gesellschaftsstrukturen: Selbstversorgung durch Gartenbau, Männerhierarchien, Polygamie. Alles, was die Missionare verboten hatten. Johns Losung: Trinkt Kava, besinnt euch auf die Wurzeln. Boykottiert die Kirchen, schickt nicht eure Kinder zur Schule, geht nicht auf die Plantagen arbeiten. Freiheit von den Zwängen der Kolonialmächte. Tanna den Tannesen! Hört die Worte unseres heiligen Geistes John, Broom genannt: Besen, der Großreinemacher, das Fegefeuer. Weg mit dem weißen Kehricht. Treibt die Missionare aus, ehrt custom.

Mit solchen Parolen brachte Prophet Nikiau das Volk zum Rasen. Das war, was alle hören wollten. Wenn das Brauchtum gepflegt würde, dann kehrte John zurück. Mit ihm auch Amerika, aber nur, um seine Güter abzuladen. Das goldene Zeitalter. Kähne knirschten in den Ufersand. Luken klappten auf, alles Wünschenswerte käme hervor.

Cargo meinte ursprünglich Schiffsladung, später auch Flugzeugfracht. Im weiteren Sinn Geld, Prosperität, neue Häfen und Werften, der John-Boom gewissermaßen. Der Lebensstandard der Amerikaner war willkommen, ihre Demokratie und Gleichberechtigung hingegen sollten draußen bleiben. Nikiau wollte ein Tanna auf dem geistigen Niveau wie zu alten Zeiten, als es noch keine Missionare gab: Klanhierarchien und das Diktat der custom, eine besenreine Männergesellschaft. Der Boom und der Broom. Konsumieren wie Amerikaner, leben wie Tannesen. Zu schön, wie Paradiese eben sind. Am wunderlichsten: Das eine soll Bedingung des anderen sein. Um reich zu werden, so die Botschaft, muss man nicht arbeiten, sondern dem Müßiggang der custom frönen: tanzen, Kava trinken, singen.

Verquere Logik: Macht Tradition, dann kommt Moderne. Geht nicht zur Schule, nicht zur Arbeit, tanzt und feiert, und es geht aufwärts. Die Propheten hatten einen John parat, der erfüllen soll, was eigentlich nicht zusammengeht: Spedition von Kühlschränken und Bewahrung der Bräuche. Dass der Messias Zukünftiges und Gestriges vereint, erinnert an die christliche Idee des Millenniums. Sogar den Begriff übernahmen die John-Propheten von den Missionaren, wie sie überhaupt deren Botschaften aufgriffen und ihnen eine neue, antikirchliche Richtung gaben. Presbyterianer bekamen ihre eigenen Predigten um die Ohren: wie die vom Mann, der sein Volk aus der Knechtschaft führt. John, Moses von Tanna.

Auch die Amerikaner sahen sich beim Wort genommen. Gefiel ihnen noch die Verehrung des G.I., wollten sie den American dream doch anders verstanden wissen: Der Tellerwäscher, dachten die Tannesen, kann alles erreichen, was er sich nur kräftig wünscht. Wo die Europäer noch arbeiteten, träumten die Amerikaner schon. Häfen und Landepisten entschlüsselte Prophet Nikiau als rituelles Lockmittel für cargo; das einzige custom der Amerikaner, das er auch auf Tanna sehen wollte. Er ließ Schiffsgatter an den Ufern aufstellen, Bambustore mit Klappschranken, die ein Hafenmeister zufallen ließ, wenn Frachter, angelockt vom seinem Sirenengesang, am Horizont aufkreuzten. Oder Nikiau ritzte Flugzeuge in Rinde, grub sie in den Umrissen einer Landebahn in die Vulkanasche. Lichtete den Busch in Streifen, steckte Vogelköpfe als Leuchtmarkierungen. Nun musste nur noch ein Medium mit Kokosnusskopfhörern in einem Tower aus Bambus raunen: "Charly, Foxtrot, Delta - you have landing clearance."

Anderswo war man auch zu geben bereit. 1000 Dollar sammelten die Einwohner einer Inselgruppe vor Papua-Neuguinea in den sechziger Jahren, damit ihr gewähltes Oberhaupt endlich ein Schiff nehme und sich nicht länger drücke. Sein Name: Lyndon B. Johnson. Und in Yaohanen, im Südwesten von Tanna, bot Chief Jack seinen stattlichsten Krieger dem Buckingham-Palast an, damit Queen Elizabeth II. ihren Ehemann ziehen lasse. Prince Philip, sagt Chief Jack, schreibe ihm noch heute regelmäßig: Er werde bald kommen; über den genauen Termin müsse er sich noch mit seiner Gattin einigen. Chief Jack hat alles arrangiert: Eine Hütte und ein Namba, der traditionelle Penisköcher, sind für ihn reserviert, eine Hand voll Frauen steht bereit. "Da muss er aber selbst entscheiden."

Die Sehnsucht nach dem, was fehlt. Sie sagen John. Wir sagen Südsee. Oder Jesus. Oder Buddha. Wir belächeln ihre Naivität: Landebahnen bauen, ergo kommen Flugzeuge. Der Umkehrschluss rührt an. Er passt in unser Bild vom unbedarften Wilden: Wer nichts weiß, ist glücklich. Sind wir klüger? Was ist mit unverhofften Erbschaften, Lottogewinnen, dem Wunsch, von der Traumfrau oder von Hollywood entdeckt zu werden? Die schicksalhafte Wendung. Erfolg ohne Kampf. Man muss warten.

Sein Vater ist darüber gestorben. Chief Isaac Lastuan schaut über sein Leben: Buschhütten auf schwarzem Boden. Ein bisschen Wellblech, ein Telefon, mehr ist nicht passiert. Er streicht sich den Bart. Er ist grau geworden. 17 Jahre war sein Vater, der Unruhestifter, im Gefängnis. Seine Anhänger hatten das Geld der Europäer ins Meer geschmissen, Schul- und Kirchbänke gemieden, Plantagen veröden lassen. Das Weltwissen, verkündete Nikiau, haucht uns John über Nacht ein. Die Kolonialverwaltung sperrte den Rädelsführer ein, mitsamt seiner Flagge. Die hatte er von einem amerikanischen Marineoffizier, weil er 1000 Tannesen mobilisiert hatte, Kriegsgerät von Fregatten zu laden.

Wenn man Isaac erinnern wird, dann so: Ein Mann in einer zu großen Uniform steht am Mast und schaut seiner Fahne nach. Dabei schaut er nicht wirklich. Er fixiert die Ferne. Eine Weile noch, dann stehen die Wolken still. Wenn man ihn erinnern wird, dann nach dem Namen seiner Flagge: Sternenbanner.

Wind bläst Aschestaub. Er reibt sich die Augen. Hat er sie nicht immer gehisst? Amerikanische custom geehrt: Männer mit Holzgewehren durch das Dorf marschieren lassen, Jeans an den Beinen und drei große Lettern auf der Brust: U.S.A.? Hat er nicht Lieder gesungen, Tannas Brauchtum gepflegt?
"Bereitet euch vor, dass ich mit cargo zurückkomme", soll John gesagt haben. "Ich sage euch nicht wann, aber ich komme."
"Dafür", sagt Isaac, "habe ich hart gearbeitet: custom, custom." Er blickt um sich. Der Regen hat die Fluren gewaschen, das Graue fortgespült. Nackte Wurzeln krallen sich in die Asche. Was sich nicht hält, soll auch nicht sein. "Jetzt ist Lamakara ein schwarzes Dorf." Er zeigt auf die Erde und lächelt, aber er meint noch etwas anderes. 1975, als Isaac die Führung an der Sulphur Bay übernommen hat, "waren wir noch Weiße, weil die europäischen Gesetze in unseren Köpfen steckten. Was soll das für eine Ordnung sein, nach der ein Sohn seinen Vater vor Gericht stellen kann?" Er klopft mit dem Zeigefinger in die Handfläche, wie er Punkt für Punkt das Dorf vom "white trash" gesäubert hat: "Bei mir gibt es keine Scheidungen. Was custom zusammengeführt hat, soll keiner trennen. Bei mir arbeitet keiner für Fremde, wir pflanzen nur unsere Gärten."

Gefeiert wird am Freitag im Versammlungshaus. Liederabend mit Gitarre und John-Liturgien. In der einen Ecke die Männer, in der anderen die Frauen. Isaac tanzt bis zwölf, dann geht er schlafen. Kino? Pikiert spitzt er den Mund. "Das führt in die falsche Richtung. Frauen und Männer, die sich küssen - haben die kein Zuhause? Bei uns", er zeigt auf eine Frau, die Kokosfladen knetet, "kochen die Frauen und reden übers Kochen. Bei euch", er marschiert mit ausholenden Schritten, "treten sie den Männern in den Weg." Selbstbeherrschung und Gehorsam. Hat es genutzt? "John", sagt Isaac, "hat mich nie enttäuscht. Kann er etwas dafür, dass die Amerikaner ihre Pflicht vergessen haben?"

Kundschafter des Horizonts und Portier von Tanna

Eine Chance gibt er ihnen noch. Die Landepisten im Busch sind zu. Aber das Meer steht ihnen frei. Wo schon Cook anlandete, der kein James-Frum wurde, weil ihm Missionare und keine Waren folgten; in jener Bucht also, die den Namen seines Schiffes trägt, Resolution, wartet Ronnie Thomas.

Er sitzt auf einer Boje, nicht weit vom Strand. In Linien streicht die Dünung, Palmen wiegen im Wind. Er ist der Kundschafter des Horizonts und Portier von Tanna. Somit auch der erste John-Frummer, der auf die Schule durfte, Oxford-Englisch zu lernen. Für den Fall, dass John nach so langer Zeit die Sprache seiner Untertanen verlernt hatte, vielleicht auch ihre Umgangsformen, sollte ein gebildeter, feiner Herr die Eingewöhnung erleichtern. Er formuliert sehr gewählt, sehr betont. Ein kurzes Wort wie "old" macht bei ihm die ganze Tonleiter durch - ooouuuld. Dazu ein sanftes Vibrato, was aber auch eine Erscheinung des Alters sein kann.

Ronnie trägt Badeschlappen und Jeans-Shorts, heute kommt kein Schiff mehr. Er bedient die Schiffsgatter. Zugeklappt hat er bisher noch keines, vielleicht morgen. Wann immer sich ein Boot nähert, paddelt er in einem Kanu hinaus. Woher kommt ihr und warum? Wer seid ihr? Manchmal sind die Segler etwas genervt, aber, wehrt er mit den Händen ab, "was kann ich dafür, dass mir mein Großvater die Suche aufgetragen hat?"

Vielleicht kommen sie auch nur, weil er den Yachtclub gebaut hat. Das war 1992, er wollte nicht länger warten. Immer noch waren die Prophezeiungen unerfüllt, Werft und Hafen nicht, wo sie sein sollten. Im Osten Tannas warten die Pioniere der über 1000 Anhänger Johns auf das versprochene "maritime Zentrum". Wenigstens eine Kühlhalle für Fisch steht unter dem roten Kreuz, dem Symbol der John-Frum-Bewegung. Rot, weil Isaacs Vater eine Rotkreuzjacke anhatte. Rot, weil Jesus sein Blut vergoss. Rot nach Johns anderem Bruder, der zu uns kommt, wenn wir brav unseren custom folgen: der Weihnachtsmann.

Muss es erst schneien, dass er nach Tanna kommt? "Es wäre schön", sagt Ronnie, "wenn George W. Bush den ersten Schritt für John macht. Wir sind in der entscheidenden Periode, die von 2005 bis 2010. Wenn nichts passiert, ist John eine Lüge." Dabei ist im Juli 2003 schon cargo gekommen. Ein Engländer ist mit seiner Yacht auf einen Felsen geknallt, am Cook Point. Ronnie hat ihn gerettet und zum Dank eine Waschmaschine und einen "Air Conditioner" bekommen. Doch beide stehen vor seiner Hütte. Was soll er damit - ohne Strom?

Immer noch kein John im Jahr 2000

Isaac wurde ungeduldig. Ein amerikanischer Tourist, der von der Flaggenparade überwältigt war, lud ihn ein, und so fuhr Isaac 1995 in die USA. Er besuchte Werften, Truppenstützpunkte. Er ging ins Weiße Haus, setzte einem Assistenten von Bill Clinton lang und breit seine Weltanschauung auseinander. Abschließend der Satz: "Die Christen, Buddhisten, alle haben Geld. John ist auch eine Religion, also müssen wir auch Geld haben." Der Dreisatz hätte als Schnellkurs in John-Frum gereicht. Ferner bedauerte er, "dass die amerikanische Botschaft in Vanuatu für alle da ist. Sie sollte sich vor allem um die John-Frum-Leute kümmern". Und er erinnerte an Johns Versprechen, Amerika werde eine "internationale Werft an der Sulphur Bay bauen".
"Wann", fragte er, "kommt ihr?"

Im Flugzeug, auf dem Weg nach Tanna, ging er noch einmal das Besichtigungsprogramm seiner Reise durch. Tanker, Häfen, Strom, Fortschritt, vieles, was er auch gerne auf Tanna sehen würde. Schlimm, dass Amerika noch nicht gekommen war. Noch schlimmer, wenn es kommen würde: Frauen in kurzen Röcken, Gestank und Lärm. Tanna wäre nicht mehr Tanna. Vielleicht begann er zu begreifen, dass das eine schwerlich ohne das andere zu haben ist. So verkündete er seinen Anhängern nach der Rückkehr: "Die Amerikaner kämpfen ungerechte Kriege und leben nicht mehr in dem Geist, Armen zu helfen. Ich weiß nicht, ob sie noch kommen. Aber mit John können wir rechnen. Eines Tages führt er uns durch die Glut in den Vulkan Yasur, ins Reich des cargo und der custom."

Doch seine Leute wollten nicht mehr. Das Jahr 2000 kam, das Millennium. Immer noch kein John. Sein eigener Neffe erhob sich gegen ihn. Fred Nasse verkündete, das Warten sei vorbei. John sei über ihn gekommen. Und ein neues Denken: unity, das den Zwist aufhob: Schule, Kirche, custom und John sind eins.

Isaac zog mit 100 Getreuen ein paar Meter weiter nach oben und gründete Lamakara. Die übrigen 200 blieben bei Fred am Meer, in Ipikel. Dort fehlt nun das rote Kreuz. Es staken nur noch die alten Fahnenmasten der Bewegung in den Himmel, sonst hat Isaac alle Insignien mitgenommen. Selbst die Tür zum John-Schrein hat er herausgerissen. Eine Hütte von Fred ist abgebrannt. Immer wieder, erzählen die Menschen in Ipikel, kommen Glaubenskrieger von Lamakara mit Äxten und Macheten herunter, treiben schreiende Frauen und Kinder vor sich her. Sie würden aus den Gärten klauen, nicht nach dem Kalender der Väter ernten, die heiligen Fruchtbarkeitssteine entweihen - und John verleugnen. Ipikel sieht aus wie Lamakara, nur mit Schule und presbyterianischer Kirche. Noch ein Unterschied: Gesang, Tanz und Flaggenparade ist mittwochs.

Fred hat ein schiefes, aufgedunsenes Gesicht. Am auffälligsten: das schwere Lippenfleisch. Sprechen macht ihm Mühe. Das übernimmt meist der presbyterianische Pastor. "Ich bin sein Juniorpartner", lächelt er. Fred blickt teilnahmslos. Fliegen kitzeln auf der Backe. Mit der Gleichmut eines Pferdes zuckt er sie weg. Den Mund offen, hört er sich an, was er wollen soll. "Fred", sagt der Presbyterianer, "ich meine: Der Prophet findet es nicht gut, dass die John-Frums am Freitag durchfeiern und nicht ausruhen. Sie müssen doch am nächsten Tag arbeiten."
Und Fred selbst?
Ein mahnender Blick des Presbyterianers: "Der Prophet hat keine Zeit zu arbeiten. Er hat Tag und Nacht Visionen."


"Isaac ist eifersüchtig, weil mein Mann der bessere Prophet ist. Sehen Sie, gestern Abend hat er für gutes Wetter gebetet, und heute scheint die Sonne. Oder neulich ist ihm eine Dollar-Note im Traum erschienen, ein amerikanischer Sponsor kam, und ich konnte die neue Kirche bauen. Das ist John!" So wunderlich kann ein presbyterianischer Pastor sprechen. Einst hatten die John-Propheten die Heilslehre der Missionare für ihre Zwecke uminterpretiert. Mit den Jahren machten auch die Gottesstreiter Anleihen beim Feind. Unter dem Eindruck neuer Machtverhältnisse auf Tanna - seit 1980 Teil der Republik Vanuatu - hielten die meisten ein Umdenken für opportun und suchten ein Fortkommen in merkwürdigen Zwitterkombinationen.

Der Presbyterianer bringt die Insignien der Bewegung. Erstaunt wie ein Kind, dem man ein Spielzeug in die Hand gibt, betrachtet Fred die Fahnen. Und er spricht. "Schwarz ist custom, Weiß: der Heilige Geist, Rot: Kirche - oder war es Gelb?" Er kratzt sich am Kopf. "Nein, Gelb ist Friede, weil ..." "Ist doch egal", springt der Presbyterianer ein, "alles ist eins. Wir sind unity."

Das sieht Isaac anders. Er hat seinen Anhängern, wie er sagt, "empfohlen", nicht mit Familienangehörigen in Ipikel zu essen. Das mit der Gewalt sei eine Lüge, so, wie sie John in den Schmutz ziehen. "Ich habe", braust er auf, "mit den Familien unten in aller Ruhe versucht zu reden. Aber denen kann es nicht schnell genug gehen. Internet, Handy, heute muss alles schnell gehen. Die Menschen können nicht mehr warten. Fred? Wer ist Fred?" Er ist nicht mehr wütend, er ist fassungslos. "Der hat doch keine Fahnen, der hat doch nur bunte Tücher." Mit dem Jahrtausendwechsel bekam Isaac noch von einem anderen Propheten Konkurrenz, der sichtbaren Erfolg hat. Joe Gedu treibt seinen Spuk im Dorf Yetaus mit den alten Schiffsgattern. Wo heute eine Wiese ist und früher Tannas Flughafen war, hat er im Küstennebel fünf Bambustore aufgestellt. Hier landen jede Woche Johns Gaben. Sagt er.

Die Urlauber - das ist doch John

Gedu hat eine orangefarbene Bomberjacke, steht auf einer Kanzel und sieht seinem Dorf bei den custom zu. In mehreren Kreisen drehen sich Frauen und Männer um den Mittelpunkt, klatschen und stampfen, immer schneller, der Boden erzittert. Ein letztes Stampfen - Schluss. Nun klatscht Joe Gedu. "Für heute haben wir genug gemacht."

Er führt in einen Bambusbau. Oben sitzen fünf geschnitzte Holzvögel. Darunter sind kleine Kabinenfenster in der Art von Bankschaltern. An jeden der 26 Schalter ist ein Bierdeckel genagelt, Vanuatu Lager, für jeden Buchstaben des Alphabets einer. Es gibt eine von ihm so bezeichnete "membership card", ein Computerausdruck des Namens, in Plastik eingeschweißt, der an einem bunten Band um den Hals getragen wird. "Alles ist seriös", sagt Joe Gedu.

Mehrere hundert Anhänger reihen sich ein Mal die Woche mit Berechtigungsausweisen bei ihrem Buchstaben ein und erhalten Kuverts, die Joe Gedu vom Flugzeuggeist bekommen haben will. Sie prüfen die Umschläge wie Anzugstoffe, halten sie gegen das Licht, und, ja, sehen Scheine in ihrer Landeswährung. Nur öffnen dürfen sie sie nicht. "Wann", sagt Gedu, "bestimmt der Geist." Vielleicht nächste Woche, vielleicht in ein paar Monaten. "Es gibt keinen schnellen John", sagte schon Isaac.

Doch ist er nicht schon da? Angelockt vom freien Feld der Wirtschaft? Das Steuerparadies Vanuatu: keine Einkommen- und Kapitalertragsteuer. Briefkastenfirmen haben sich niedergelassen. Touristen kommen.

Die Urlauber, die einerseits Geld bringen, andererseits die alten Bräuche, die custom sehen möchten - das ist doch John. Tannese, zieh den Buschrock an, mach zur dumpfen Trommel Ekstase ums Feuer, und der weiße Mann gibt dir Geld. Und wir bekommen, worauf wir immer gewartet haben. Unsere Südsee.  

22.08.05 11:54

12570 Postings, 6127 Tage EichiVielen Dank!

Für deine Mühe @Medium, ein langer Bericht. - Was will er mir damit sagen? Ich soll mein Zeugs zu Geld machen und dann auswandern, um das Leben zu "genießen". Der Genuss des Lebens liegt in der Einfachheit. Ich soll mich von den hiesigen sozialen Zwängen befreien. -

Oder, ich soll dorthin, wo man auf mich wartet. - Deine Botschaft stammt von heute, dem 22.8. (Montag), ein Tag mit negativem Einfluss. - Bereits am 20.08., ein Tag mit noch stärkerem negativen Einfluss, würde mir Ähnliches eingeflüstert. -

Ich befinde mich derzeit in einer Art "Zerreißprobe" durch die Infos der Kräfte. Die eine Kraft will das und die andere Kraft will jenes.

Der Meister sagt: "Wenn uns Mitteilungen von dritter Seite her nahegebracht werden, dann sollten wir uns darum nicht kümmern, sondern auf unser eigenes Wissen bauen und völlig der Meisterkraft vertrauen." Desweiteren: "Es ist unbedingt nötig, den Satsang (Meistertreffen) zu besuchen. Bleibt verbunden, das ist sehr wichtig. Und es gibt so viele Wege mit ihm verbunden zu bleiben: Durch die Meditation, durch Briefwechsel, durch das Lesen seiner Bücher und Briefe, durch Satsangs, die in seinem Namen gehalten werden, und dadurch, daß wir uns seiner physischen Gegenwart erfreuen. Das ist das größte Geschenk, aber es ist natürlich nicht immer möglich. Auch wenn wir mit einem anderen Initiierten zusammensitzen und über den Meister sprechen, schafft dies eine Verbindung und ist auch eine eigene Art von Satsang. Wir können mit unserer Familie zusammensitzen und aus den Büchern des Meisters oder aus der Lebensgeschichte eines Heiligen vorlesen und dann zusammen meditieren. - Die Bedeutung liegt darin, dass wir uns mit Gott, mit dem Meister verbunden halten und unseren Geist wieder mit Kraft erfüllen, so dass wir Seine Liebe ausstrahlen und ihm 24 Stunden des Tages im Gedächtnis behalten können. - So sollten wir immer an Gott denken und wirklich empfänglich für unseren Meister sein, indem wir Simran (das heilige Mantra) üben und unsere Meditationen durchführen. Auf diese Weise wird unsere Seele starkwerden und bleibt von den weltichen Dingen unberührt. Keine weltichen Reize, keine weltiche Schönheit und keine weltlichen Verlockungen können unser Gemüt und unsere Seele beeinflussen. Die Seele bleibt in der Welt, ohne von ihr berührt zu werden, wie eine Lotosblüte, die im Wasser lebt und trocken an der Oberfläche erscheint, als ob das Wasser sie nie berührt hätte. Auch die weiße Gans taucht ins Wasser, aber wenn sie wieder auftaucht, perlt das Wasser von ihr ab; sie läßt es einfach nicht an sich heran. Ähnlich wird unsere Seele hier immer in sich selbst ruhen und sich nicht von irgendwelchen weltlichen Reizen beeinflussen lassen. Nichts kann sie beeindrucken, nichts kann sie verändern. Sie weist das Negative einfach zurück und lebt nur in der Freude des vollkommen Positiven.
 
Angehängte Grafik:
Gruß_Eichi.BMP
Gruß_Eichi.BMP

22.08.05 11:56

50457 Postings, 6144 Tage SAKUOha...

"Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los."  

22.08.05 12:18

36708 Postings, 6211 Tage TaliskerEichi, äh, ich meine, John-Boy!

Denk doch mal nach! Dualität und so! Klar, heute is nen verdammt schlechter Tag für eine Nachricht, der schlechte Einfluss nahezu überall spürbar. Andererseits - die Meldung ist derart hammerhart, so deutlich an dich, genau an dich adressiert, hätte sie dich an einem normalen Tag getroffen, wer weiß, was dann passiert wäre.
Klingelts?
Durch das Aufeinandertreffen vom Negativum (Tag mit schlechtem Einfluss) und dem Positivum (diese Nachricht) kommt es zum Gleichgewicht, Harmonie und Eintracht herrschen. Yin und Yan und Bim und Bam, aber das kennste ja alles besser als ich.

Schau es dir nochmal genau an - das ist genau die Welt, wie sie in deinen Vorstellungen bislang idealisiert war. Frauen ohne Ende! Alle willig! Der Mann ist Chef im Ring! Du wirst der Chef aller Cheffes sein! Das Leben (du sagst es natürlich völlig zutreffend in #2) ist geprägt durch außerordentliche Einfachheit! Und das Beste - die brauchen dich, die warten auf dich! Du kannst quasi gar nicht anders, du musst da hin!

Ich freu mich so für dich. Man muss auch gönnen können.
Gruß
Talisker  

22.08.05 12:49

8970 Postings, 6203 Tage bammietja Eichi, alles nicht so einfach was

Sich von allen Zwängen befreien, in unserer hochtechnisierten und hektischen Welt, sehr schwierig.

Man muss sich auch nicht zurückziehen und auf einer einsamen Insel das Leben genießen.
Das Leben, ist hier und jetzt Erden und man kann es selbst schöpferisch gestalten. Gedanken oder Ideen kommen, werden visualisiert und manifestiert. Somit nimmt das sein Lauf. Das Leben auf Erden kann so schön sein.

Eichi, du kannst Dich ja nur auf eine Seite stellen, wenn Du was nicht willst (negativ), wende das Gesetz der Polarität an. Nur so kannst Du dann im positivum bleiben. Dazu bedingt es auch, die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu haben.

Vielleicht weißt Du das ja schon alles, bzw kenne ich Deine Umstände nicht.

wollt ich mal loswerden,

Mahlzeit  

22.08.05 12:50

12570 Postings, 6127 Tage EichiDas stimmt, was du sagst!

Es gibt auch an negativen Konstellationstagen "postitive" Einflüsse und Gegebenheiten, die von ganz oben, aus der vollkommenen Region kommen. Sie machen dann den jeweiligen negativen Tag, positiv. Das ist dann eine ganz besondere Gnade vom Höchsten.

Es ist richtig, dorthin muß ich (normalerweise), weil ich dort wie ein König behandelt werde. Ich brauche nicht viele Frauen sondern nur eine richtige Frau und die wartet bereits dort auf mich!

Nochmals viele Dank, Medium!
Gruß - Eichi -  

22.08.05 13:39

8970 Postings, 6203 Tage bammienaja, eigentlich bist Du es selbst, der

das steuern kann. Es nützt auch nix, sich in die Nähe eines Meisters zu begeben und quasi dort "Schutz" zu suchen.

Wenn Du die Gesetze anwendest, brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Was Du suchst und hinwillst, ist wahrscheinlich Dein höheres Selbst. In der Synthese ist es die Vereinigung, die Du suchst. Desweiteren bist damit dann in der Ebene des menschlichen Geistes, also wirklich in den ganz vollkommenen Regionen. Das Paradies ist aber nicht irgendwo in den geistigen Gefilden, sondern hier auf der Erde :)

greetz bammie

 

22.08.05 14:48

12570 Postings, 6127 Tage EichiDer heilige Kabir verglich sich

sich immer mit einen Hund an der Leine seines Meisters. - Er bat diesen inständig, "Bitte führe mich dorthin, wo du willst und nicht dahin, wo ich will." Zuständig für das Restkarma ist die Meisterkraft.
- - -
@bammie, hier auf der Erde ist nicht das Paradies, das weiss jedes naive kleine Kind (ausser den Zeugen Jehovas). Diese Erde ist vergänglich und wird zu einer bestimmten Zeit nicht mehr existieren und sei's, daß die Sonne explodiert (Supernova). Das vollkommene Paradies ist ohne Anfang und ohne Ende, ewig und unvorstellbar schön!

 
Angehängte Grafik:
Gruß_Eichi.BMP
Gruß_Eichi.BMP

   Antwort einfügen - nach oben

  1 Nutzer wurde vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: SzeneAlternativ