Ei ei ei

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eröffnet am: 13.07.04 10:16 von: ottifant Anzahl Beiträge: 1
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Top-Bank hat Frauen schlecht behandelt

NEW YORK ? Weibliche Angestellte wurden nicht gefördert, dafür männliche Kunden in Striptease-Lokale eingeladen. Bank-Gigant Morgan Stanley muss dafür nun schmerzhaft büssen.

Riesenfreude bei Klägerin Allison Schieffelin: Die ehemalige Wertpapierhändlerin, die von der US-Bank Morgan Stanley im Jahr 2000 den blauen Brief erhielt, hat gegen ihre alte Arbeitgeberin vor Gericht gewonnen. Und wegen «systematischer Frauendiskriminierung» 66 Millionen Franken erstritten.
Die Vorwürfe, denen die Richter nun Glauben schenkten, sind happig:



Die Bank fördert Frauen nicht.
Frauen verdienen weniger als Männer.
In der Firma herrscht ein frauenfeindliches Klima: Es gibt Ausflüge mit Kunden in Striptease-Lokale, von denen Frauen ausgeschlossen sind. Zu Golfturnieren waren nur Männer geladen. Bei Geburtstagen bestellten männliche Mitarbeiter Torten in Form von Brüsten.
Weibliche Angestellte wurden begrapscht und auf den Po geschlagen.
Frauen wurden nach Mutterschutzurlaub Gehaltserhöhungen und Beförderungen verweigert.
Von den erstrittenen 66 Millionen Franken kann Hauptklägerin Allison Schieffelin 14 behalten. 50 Millionen gehen an weitere Beschwerdeführerinnen. Mit 2,4 Millionen sollen Anti-Diskriminierungsseminare für die Beschäftigten finanziert werden.
 

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