EX-Kanzler Schroeder- Freund ein eiskalter Killer!

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neuester Beitrag: 26.11.06 09:42
eröffnet am: 24.11.06 18:31 von: lead Anzahl Beiträge: 23
neuester Beitrag: 26.11.06 09:42 von: danjelshake Leser gesamt: 1105
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24.11.06 18:31
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3123 Postings, 6032 Tage leadEX-Kanzler Schroeder- Freund ein eiskalter Killer!

HANDELSBLATT, Freitag, 24. November 2006, 17:20 Uhr
Putin weist Mordvorwürfe zurück

Polonium in Leiche des Ex-Spions entdeckt

Das Nationale Gesundheitsamt teilte in London mit, im Körper des verstorbenen früheren russischen Geheimdienstmitarbeiters Litvinenko sei eine große Menge des giftigen radioaktiven Isotops Polonium 210 entdeckt worden.


Der frühere Agent recherchierte im Fall der regierungskritischen russischen Reporterin Anna Politkowskaja, die am 7. Oktober in Moskau erschossen worden war. Foto: dpa.
Bild vergrößernDer frühere Agent recherchierte im Fall der regierungskritischen russischen Reporterin Anna Politkowskaja, die am 7. Oktober in Moskau erschossen worden war. Foto: dpa.

HB LONDON. ?Noch steht nicht fest, wie es in seinen Körper kam. Das untersucht die Polizei?, erklärte das Amt. Experten des Amtes waren von Ermittlern herangezogen worden. Polonium 210 wirke hochgiftig, wenn es in den Körper gelange. Das Uran-Isotop war 1898 von der polnischen Chemikerin und späteren Nobelpreisträgerin Marie Curie entdeckt worden. Zunächst hatte es lange geheißen, Liitvinenko sei das als Rattengift bekannte Thallium verabreicht worden.

Der wahrscheinlich an der giftigen radioaktiven Substanz gestorbene frühere russische Geheimdienstmitarbeiter Alexander Litvinenko hat in seiner Abschiedserklärung Präsident Wladimir Putin des Mordes beschuldigt. Das von Freunden am Freitag in London verlesene Schreiben hatte der frühere Offizier der Geheimdienste KGB und FSB kurz vor seinem am Donnerstag eingetretenen Tod diktiert. Putin wies am Rande des EU-Russland-Gipfels die Vorwürfe zurück. ?Solche Spekulationen sind unbegründet?, sagte er in Helsinki und bedauerte zugleich den Tod seines Kritikers. Der Fall des 43-Jährigen spielte finnischen Angaben zufolge beim Gipfel keine Rolle.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: "Möge Gott Ihnen vergeben für das, was Sie getan haben.?

?Sie werden mich vielleicht erfolgreich zum Schweigen bringen, aber dieses Schweigen hat seinen Preis. Sie haben sich genau so barbarisch und unbarmherzig gezeigt, wie es Ihre schärfsten Kritiker behaupten?, heißt es in der Erklärung Litvinenkos, der am 1. Oktober britischer Staatsbürger geworden war. ?Aber eine riesige Protestwelle weltweit wird Ihr ganzes restliches Leben in Ihren Ohren widerhallen, Herr Putin. Möge Gott Ihnen vergeben für das, was Sie getan haben.?

Sollten sich die Anschuldigungen Litvinenkos und seiner Freunde gegen Russland und Putin bestätigen, könnte das ernsthafte diplomatische Konsequenzen haben. Es wäre das erste Giftattentat im Westen seit dem Ende des Kalten Kriegs. Putin nannte den Tod Litvinenkos eine Tragödie. Er habe dessen Familie sein Beileid ausgesprochen. Er sei bereit, der britischen Regierung jede Unterstützung zukommen zu lassen.

Putin warf den Freunden Litvinenkos vor, politisches Kapital aus dem Tod des früheren Geheimagenten schlagen zu wollen. ?Es ist sehr bedauerlich, dass ein tragisches Ereignis wie der Tod eines Menschen für politische Spekulationen missbraucht wird.? Es gebe zudem eine Tendenz, auf Morde in Russland zu zeigen, solche Verbrechen in anderen Ländern aber zu ignorieren. ?Schauen Sie auf europäische Länder, wo die Mafia systematisch Polizisten, Journalisten und Richter umbringt.?

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Der frühere Agent recherchierte im Fall der erschossenen russischen Reporterin Anna Politkowskaja

Litvinenko hatte sich am 1. November in einem Hotel mit mehreren Russen getroffen. Der frühere Agent recherchierte im Fall der regierungskritischen russischen Reporterin Anna Politkowskaja, die am 7. Oktober in Moskau erschossen worden war. Am Tag nach dem Treffen mit seinen angeblichen Informanten begab er sich mit Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus, wo er jetzt starb.

?Die Bastarde haben mich erwischt, aber sie kriegen nicht jeden?, sagte Litvinenko nach einem Bericht der ?Times? (Freitagausgabe) seinem Freund, dem Filmemacher Andrej Nekrasow. Ein anderer Freund Litvenenkos machte ?böse Kräfte in Russland? für dessen Tod verantwortlich. Auch Alexander Goldfarb, der Litvinenko und seiner Familie im Jahr 2000 bei der Flucht in den Westen geholfen hatte, vermutet Russland hinter dem Tod seines Freundes. Der Ex-Agent sei Opfer eines Komplotts geworden.

In Moskau sagte der Geschäftsmann Andrej Lugowoj der Zeitung ?Kommersant?, er habe Litvinenko am 1. November mit zwei anderen Russen in einer Londoner Hotelbar getroffen. Sie hätten über Geschäfte geredet. Lugowoj äußerte die Bereitschaft, Fragen der britischen Polizei zu beantworten. Ein Sprecher der britischen Botschaft erklärte, der Geschäftsmann und Ex-Agent des FSB Lugowoj habe am Vortag mit Vize-Botschafter Sian MacLeod gesprochen. Über den Inhalt des Gesprächs machte er keine Angaben.  
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24.11.06 19:44

3123 Postings, 6032 Tage leadGib dem Putin Pilze! o. T.

24.11.06 19:50
1

129861 Postings, 6156 Tage kiiwiiirgendwie shice für Putin; noch dazu, weils ja ein

ehemaliger Arbeits-Kollege ist...


MfG
kiiwii
 

24.11.06 20:01
1

3123 Postings, 6032 Tage leadPutin, erst Armenkind, jetzt durch Öl + Gas der

der Liebling der Staatsoberhäupter. Scheiß Politiker!!!  

24.11.06 23:58
1

4560 Postings, 7591 Tage Sitting BullWas macht eigentlich der CIA oder der Mossad

mit Verrätern?

 

25.11.06 00:03

3123 Postings, 6032 Tage leadDas war ein Mensch! o. T.

25.11.06 00:23

129861 Postings, 6156 Tage kiiwiiVerräter ?? is ja wohl ne Frage des Standpunkts...

...die Frage allein ist bezeichnend...


MfG
kiiwii
 

25.11.06 01:11
1

40965 Postings, 7100 Tage Dr.UdoBroemmeMensch kiiwii, soviel Aufhebens um ein Menschen-

leben?

Bei den GIs im Irak hast du noch so schön ausgerechnet wieviel Promille der amerikanischen Bevölkerung dort erst dran glauben musste und jetzt ist dir ein Toter so wichtig?





Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

25.11.06 01:23

129861 Postings, 6156 Tage kiiwiimir ist jedes einzelne Menschenleben wichtig...

das ist keine Frage der Quantität, sondern der Qualität.


MfG
kiiwii

 

25.11.06 01:30
3

40965 Postings, 7100 Tage Dr.UdoBroemmeAch auf einmal.

Das hörte sich neulich aber ganz anders an, da waren es nur Kommastellen.

"Wiederum anderseits sind die US-Verluste sehr überschaubar; Vietnam hat mehr als 15 mal soviele US-Gefallene verursacht. Ca 3.000 tote GIs bei nunmehr 300 mio Amis - was issn des hinterm Komma? Kann man ja nicht mal rechnen..."




Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

25.11.06 01:43

129861 Postings, 6156 Tage kiiwii...lass es, du verstehst es eh nicht...



MfG
kiiwii

"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verständnis oder an seinem guten Willen zu zweifeln."  

25.11.06 01:50
2

40965 Postings, 7100 Tage Dr.UdoBroemmeWas gibts da nicht zu verstehen?

Einfach umwerfend dein Mitgefühl für die amerikanischen Soldaten die ihr Leben im Irak gelasen haben.

Hast du schon ausgerechnet welche Kommastelle Litvinenko in Relation zur russischen Gesamtbevölkerung entspricht?



Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

25.11.06 07:23
2

12921 Postings, 7511 Tage TimchenWas soll der Apfel und Birnenvergleich?

Im Irak ist Krieg und Russland ist laut unseres Ex-Kanzlers eine lupenreine Demokratie.
 

25.11.06 07:53
1

13393 Postings, 6143 Tage danjelshakeim irak doch auch...

der krieg ist laut bush seit 2003 zu ende.

mfg ds


 

25.11.06 10:55
2

3123 Postings, 6032 Tage lead@Dr.UdoBroemme, was bist du denn für einer?

Zitat:"Mensch kiiwii, soviel Aufhebens um ein Menschenleben". Dann kann man dich einfach vergiften? Oder?  

25.11.06 11:51
5

19866 Postings, 6889 Tage lehnaGerds lupenreiner Demokrat bröckelt gewaltig...

Kritiker landen entweder im Knast(Chodorkowski) oder im Grab(Litwinenko).
Wie in "guten alten" Kreml-Zeiten werden "Nörgler" ausgeschaltet,man duldet keinen Widerspruch...

"...auch lebens­müde?...
 

25.11.06 11:53
1

3123 Postings, 6032 Tage leadBritische Polizei weitet Ermittlungen aus

HANDELSBLATT, Samstag, 25. November 2006, 10:34 Uhr
Auswertung der Videobänder

Britische Polizei weitet Ermittlungen aus

Die britische Polizei hat ihre Ermittlungen zur Aufklärung des tödlichen Giftanschlags auf den russischen Ex-Spion Alexander Litwinenko am Samstag ausgeweitet. Mit Unterstützung von Geheimdienst-Experten werden Videobänder von Beobachtungskameras ausgewertet.


Der ehemalige russische Geheimagent Alexander Litwinenko (Archivfoto vom 20.11.2006) ist am Donnerstagabend (23.11.2006) in einem Londoner Krankenhaus gestorben.
Bild vergrößern Der ehemalige russische Geheimagent Alexander Litwinenko (Archivfoto vom 20.11.2006) ist am Donnerstagabend (23.11.2006) in einem Londoner Krankenhaus gestorben.

HB LONDON. Zudem fahnden Detektive nach Tatverdächtigen und befragen potenziellen Zeugen, die weitere Aufschlüsse über den Hergang der Vergiftung Litwinenkos geben könnten, berichtete der Sender BBC. Zugleich geht die mit den Ermittlungen betraute Spezialeinheit für Terrorismusbekämpfung der Frage nach, woher die radioaktive Substanz Polonium 210 stammte, mit der Litwinenko vergiftet wurde. Polonium wurde bereits vor Jahrzehnten als Neutronenquelle beim Bau von Atombomben eingesetzt - in der damaligen Sowjetunion ebenso wie in den USA. Die britischen Behörden hoffen nach eigenen Angaben auf Mithilfe russischer Sicherheitskreise. Eine entsprechende Bitte war der Moskauer Regierung noch am Freitag offiziell durch das Londoner Außenministerium übermittelt worden.

Allerdings weisen britische Geheimdienstkreise nach Angaben der Zeitung ?The Times? vom Samstag darauf hin, dass der Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion ?deutliche Zeichen eines staatlich geförderten Attentats? aufweise. Vieles deute darauf hin, dass der Anschlag ?durch ausländische Agenten ausgeführt wurde?. Derweil wurde die Obduktion der Leiche Litwinenkos erneut verschoben. Hauptgrund dafür seien Befürchtungen, dass der Körper noch so stark mit Strahlungsmaterial belastet ist, dass davon eine Gefährdung für das an einer Obduktion beteiligte medizinische Personal ausgehen könnte, berichtete die BBC.
 

25.11.06 11:54
3

129861 Postings, 6156 Tage kiiwii"Zeichen eines staatlich geförderten Attentats"

?Zeichen eines staatlich geförderten Attentats?


In der Sushi-Bar seien Rückstände des Giftes gefunden worden

25. November 2006

Nach dem Tod des russischen Ex-Spions Alexander Litwinenko versucht die britische Polizei weiter, nachzuvollziehen, wie der Putin-Kritiker vergiftet worden sein könnte. Mit Unterstützung von Geheimdienst-Experten werden Videobänder von Beobachtungskameras ausgewertet. Zudem fahnden Detektive nach Tatverdächtigen und befragen potentielle Zeugen, die weitere Aufschlüsse über den
Hergang der Vergiftung Litwinenkos geben könnten, berichtete der Sender BBC.


Zugleich geht die mit den Ermittlungen betraute Spezialeinheit für Terrorismusbekämpfung der Frage nach, woher die radioaktive Substanz Polonium 210 stammte, mit der Litwinenko vergiftet wurde. Polonium wurde bereits vor Jahrzehnten als Neutronenquelle beim Bau von Atombomben eingesetzt - in der damaligen Sowjetunion ebenso wie in den Vereinigten Staaten. Die britischen Behörden hoffen nach eigenen Angaben auf Mithilfe russischer Sicherheitskreise. Eine entsprechende Bitte war der Moskauer Regierung noch am Freitag offiziell durch das Londoner Außenministerium übermittelt worden.


?Durch ausländische Agenten ausgeführt?


Der Druck auf Putin wächst: Rußland soll bei der Aufklärung helfen


Litwinenko war am Donnerstagabend nach dreiwöchigem Überlebenskampf gestorben. Am Freitag hatten sich die Hinweise auf eine Vergiftung Litwinenkos durch radioaktives Material verdichtet. Ermittler fanden Spuren einer hochgiftigen Substanz an drei früheren Aufenthaltsorten des 43-Jährigen. In der Wohnung des früheren russischen Geheimdienstlers, einem Hotel und in einem Sushi-Restaurant seien Rückstände von Polonium 210 gefunden worden, sagte die Polizei in London.


Die Zeitung ?Times? (Samstagsausgabe) berichtete, britische Geheimdienste wiesen darauf hin, daß der Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion ?deutliche Zeichen eines staatlich geförderten Attentats? aufweise. Vieles deute darauf hin, daß der Anschlag ?durch ausländische Agenten ausgeführt wurde?.


?Sadistischer Mord?: Drei Wochen lang litt Litwinenko


Nach Angaben der Zeitung ?Sun? gehen Polizei und Sicherheitsdienste davon aus, daß der Mörder Litwinenkos Essen in einer Sushi-Bar vergiftet hat. Der ehemalige Geheimagent hatte sich dort mit einem italienischen Informanten getroffen. ?Sun? zitierte hohe Sicherheitskreise mit der Vermutung, daß eine vergiftete Flüssigkeit auf Litwinenkos Essen gesprüht worden sei.


Politiker fordern Einschaltung des Europarates


In Deutschland forderten Politiker, der Europarat solle sich in den Fall einschalten. Die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte der ?Berliner Zeitung? (Samstagsausgabe): ?Der Europarat wird sich jetzt der Fälle Politkowskaja und Litwinenko anzunehmen haben.? Die Kreml-kritische Journalistin Anna Politkowskaja war vor einigen Wochen in Rußland erschossen worden. Nach Ansicht von Leutheusser-Schnarrenberger wird in einer ohnehin krisenhaften Situation durch beide Fälle ein aktuelles Schlaglicht auf das ?andere Rußland? geworfen - jenes Rußland, in dem die Menschenrechte keine Chance hätten, in dem Nicht-Regierungsorganisationen um ihre Neuzulassung kämpften und in dem in den letzten Jahren viele Journalisten ermordet worden seien.


Ähnlich äußerte sich der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke in der ?Berliner Zeitung?. Rußland müsse als Mitglied des Europarates selbst ein Interesse daran haben, daß solche Vorfälle schnell aufgeklärt werden, ?damit nicht falsche Spekulationen in Umlauf kommen.?


Zurückhaltender äußerte sich der Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-russischen Beziehungen, Andreas Schockenhoff. Es müßten erst die Ermittlungen der britischen Polizei abgewartet werden, sagte er der ?Berliner Zeitung?: ?Wenn in Großbritannien ein Verbrechen an einem britischen Bürger verübt worden ist, dann ist das eine Aufgabe für die britischen Behörden. Es ist gar nicht möglich, daß sich der Kreml von außen einschaltet.? Der CDU-Politiker mahnte zur Zurückhaltung: ?Wir dürfen Rußland nicht unter Generalverdacht stellen.?


Text: FAZ.NET mit AFP und dpa


MfG
kiiwii

"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verständnis oder an seinem guten Willen zu zweifeln."  

25.11.06 11:56

129861 Postings, 6156 Tage kiiwiiPoisoned spy was the victim of state terror

The Times  
November 25, 2006

Poisoned spy was the victim of state terror
Michael Evans, David Charter and Daniel McGrory


Britain's intelligence agencies last night claimed that the poisoning of the Russian dissident Alexander Litvinenko bore the hallmarks of a "state-sponsored" assassination.


A senior Whitehall official told The Times that confirmation that the former Russian spy, who had become a British citizen, had been poisoned with radioactive polonium-210 and other evidence so far not released pointed to the murder being carried out by foreign agents.


Last night the Foreign Office said that officials had met with the Russian ambassador in London and had asked the Kremlin to hand over any information that it had which could help the Scotland Yard investigation.


Cobra, the Cabinet's emergency security committee, met yesterday after toxicologists confirmed that the 43-year-old former KGB colonel had a large dose of alpha radiation in his body. The committee chaired by John Reid, the Home Secretary, considered the risk to the public after the discovery of radioactive material in a Central London sushi bar and at the Millennium Hotel, near the US embassy in Grosvenor Square, where Mr Litvinenko held meetings on November 1. Radioactive traces were also found at his family home in Muswell Hill, North London.


The quantity of polonium-210 used could only have been obtained from a nuclear instillation, scientific experts said.


A senior Whitehall official said: "Cobra met because thousands of people have passed through the sushi bar in the past three weeks and there is a potential risk for the public and we have to examine all the implications."


Experts from the Government's Health Protection Agency tried to allay public fears by stressing that it was unlikely that friends, family and medics who were with Mr Litvinenko at University College Hospital had been contanimated.


Security sources said that MI5 and MI6 were engaged in a "joint enterprise" with Scotland Yard in what was "an unprecedented death" in Britain. Anti-terror squad Continuedetectives refused to say where the deadly element was placed, or in what quantities they found it at the Itsu sushi bar in Piccadilly or the Pine Bar of the Millennium Hotel, where the dissident met two Russians on November 1.


Mr Litvinenko's father, Walter, openly accused the Kremlin of murdering his son. They also released a statement that Mr Litvinenko dictated 48 hours before he died, blaming President Putin for his death.


Mr Litvinenko told the Russian President: "You may succeed in silencing one man, but the howl of protest from around the world will reverberate, Mr Putin, in your ears for the rest of your life.


"May God forgive you for what you have done, not only to me, but to beloved Russia and its people."


Mr Putin interrupted preparations for an EU/Russia summit in Helsinki to deny involvement. He criticised Mr Litvinenko's entourage, the media, the British secret service and even the Italian Mafia. He claimed that the letter accusing him of being "barbaric and ruthless" was a forgery concocted by Mr Litvinenko's wife and father: "If this note was produced before the death of Mr Litvinenko, I wonder why it was not published when he was alive?"


Mr Litvinenko's funeral will be held in London.




MfG
kiiwii

"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verständnis oder an seinem guten Willen zu zweifeln."  

25.11.06 11:59

129861 Postings, 6156 Tage kiiwii"This wasn't cooked up by amateurs in a bathtub"

The Times  
November 25, 2006

'This wasn't cooked up by amateurs in a bathtub'


Mark Henderson and Lewis Smith


In Edwin Herbert Lewis?s novel White Lightning, Marie Curie described the new element that she had discovered thus: ?It slowly and steadily explodes from within while seeming peaceful without.?


The element was polonium, named after the double Nobel prizewinner?s native Poland. It is a bizarre choice of weapon for a poisoner ? its use in a murder is thought to be unprecedented ? but one that has proved brutally effective, both at causing death and at escaping detection by toxicologists.


Now that the source of the radiation that killed Alexander Litvinenko has been identified, however, the metal?s rarity could help to lead police to his killers.


Polonium-210, the isotope identified in Mr Litvinenko?s body, is known to be highly toxic and radioactive, and it is not easy to come by. It occurs naturally only at trace levels, and larger amounts that would be needed to kill are manufactured in nuclear reactors or particle accelerators by bombarding bismuth-209, a similar but inert metal, with neutrons.


Unlike certain other radioactive isotopes, such as caesium-137 and cobalt-60, it is not used in medical radiology, and therefore cannot be stolen from hospital waste. Its main use is in anti-static devices in industry, though in a form that could not be easily adapted for use as a poison. It is also sometimes used as a power source for satellites.


The difficulty of getting hold of polonium suggests that the killer was well resourced and possibly state-sponsored, scientists said.


Andrea Sella, lecturer in chemistry at University College London, said: ?This is not the sort of thing that amateurs could have cooked up in a bathtub. You would have to go to a nuclear lab such as Oak Ridge, Los Alamos or Harwell ? or to one of the Russian ones.?


Polonium-210 has a half life of 138 days, and emits alpha particles ? helium atoms that are produced by radioactive decay. While these are easily stopped by the skin they become hugely damaging if they get inside the human body by swallowing, inhalation or through a wound. They cause extensive damage to tissues and to DNA, and could explain Mr Litvinenko?s symptoms.


The low hazards posed by alpha particles in the environment explains why the Health Protection Agency said that those who came into contact with Mr Litvinenko ought not to be at major risk. The poisoner would also have been little affected by the polonium.


Once inside the body the alpha radiation would have been difficult to detect and few toxicologists would have thought to look for polonium.


Samples from Mr Litvinenko?s organs will now be analysed to determine the dose of polonium-210 used to poison him. By measuring the extent of damage within his body, the pathology team hope to be able to give police a more precise estimate of the time at which he was poisoned.


Particles of polonium-210 are likely to have concentrated in the organs, particularly the liver but also in the colon, kidneys and brain. Cuttings taken from Mr Litvinenko?s hair and nails will be the focus of much of the laboratory analysis.


The three weeks it took to kill him is fast for a substance with a half-life of 138 days, which makes it likely he took a large dose, either in liquid or solid form.


Animal tests have been carried out using polonium-210 and the substance was shown to cause death quickly because of a rapid breakdown of organ functions.


Alistair Hay, professor of Environmental Toxicology at Leeds University, said: ?Polonium-201 is very easy to transport. It could be carried around in a glass bottle and not penetrate through the glass.


?Polonium-201 is an incredibly radioactive substance, and a lot of damage can be done with small quantities.?


Alpha particles


The radiation emitted by polonium-210. They travel only a few centimetres and are stopped by a sheet of paper or a person's skin, but cause immense damage inside the body.

Source: Health Protection Agency



MfG
kiiwii
 

25.11.06 12:05

129861 Postings, 6156 Tage kiiwiiRadioactive poison discovered hours before death

Radioactive poison was discovered by doctors only hours before death


Daniel McGrory and Marcus Leroux


By the time doctors finally discovered what had poisoned Alexander Litvinenko, he had only three hours to live.


As he lay unconscious, his wife Marina holding his hand and his ten-year-old son, Anatoli, stroking his forehead, a laboratory test on a urine sample identified the lethal element polonium-210 as the silent killer ravaging his body.


Doctors decided not to tell his family for fear of alarming them that they too might be at risk. Experts knew that although their seven-day search was over, there was no cure for the former KGB colonel. One source told The Times last night: ?Once the polonium-210 was inside him, he had no chance of survival.? His life was nearing its end, but the concern now was for how many others might suffer.


A telephone call was made to the Government?s Health Protection Agency just after 6pm on Thursday, asking it to send its experts to the hospital immediately.


Police, wearing all-in-one suits ? the CBRN equipment to guard against chemical, biological and radioactive contaniments ? were also summoned to the intensive care ward.


The immediate task was to ensure that the nurses and doctors who treated the 43-year-old dissident were free from any radioactive contamination.


Forensic science teams sealed off the Litvinenko home in Muswell Hill, North London.


His family were not aware of the scale of the operation as, understandably, they were consumed by grief. Alex Goldfarb, an old friend who had kept a vigil at the hospital, said: ?Marina [his wife] had tried to remain so brave and so positive, but now she sat staring into space. His son was in shock.?


Mr Goldfarb put a comforting arm around the shoulder of Walter Litvinenko, who had watched his son?s life ebb painfully away. Outside the hospital Walter Litvinenko described how a ?tiny nuclear bomb? had killed his son. His rage was barely concealed as he described President Putin?s Government as ? a murderous danger to the world?.


Mr Litvinenko helped to distribute a powerful statement that his son had dictated from his death bed on Tuesday. His son?s friends, neighbours and political allies also lined up to condemn the Kremlin and its acolytes.


Scotland Yard?s counter-terrorist force were being more cautious. Officially, this was still no murder inquiry. It was an ?unexplained death?. No mention was made that the intelligence services were now involved in this investigation. A post-mortem examination had to be postponed while health experts assessed the risks for the pathologist and his staff.


Hospital staff removed Mr Litvinenko?s body to a secure area while experts met to decide how, when and where the post-mortem could take place.


John Reid, the Home Secretary, asked experts from the Health Protection Agency to organise a swift, televised press conference to reassure the public. Professor Pat Troop, chief executive, said that the only ways the polonium-210 could have got into Mr Litvinenko?s system was through ingesting it, inhaling or taking it through a wound.


She insisted that no traces of the poison left through his sweat or urine could contaminate others. Barely an hour later came word that police had found polonium-210 at the Itsu sushi bar in Piccadilly, where he had dined with a friend on November 1, and the Millennium Hotel where he later met two Russians. It was also reportedly discovered at his home.


The revelations about polonium-210 provoked a new rush of conspiracy theories. Security experts said this was no crude grudge killing but was the work of assassins with likely access to a nuclear installation, not just to a radioactive isotope that could be acquired from medical waste.


On the day he was poisoned, Mr Litvinenko was reportedly handed a dossier bearing the name of the man who wanted him dead. He was a former comrade from KGB days, now working for ?Dignity and Honour?, allegedly freelance hitmen who work for Russia?s secret services. President Putin broke his silence yesterday to deny that the Kremlin had played any part in the death.




MfG
kiiwii  

25.11.06 12:16

3123 Postings, 6032 Tage leadPutin ermordet Familienvater! Dieser Drecksack! o. T.

26.11.06 09:42

13393 Postings, 6143 Tage danjelshakenaja...

Die Tätertheorien

Bis zu seinem letzten Atemzug war Litwinenko überzeugt, sein Ex-Chef Putin habe den Befehl für den Giftanschlag erteilt. Die ?Times? zitiert einen britischen Agenten, vieles deute darauf hin, ?dass der Anschlag durch ausländische Agenten ausgeführt wurde?. Dies kann auch bedeuten, ehemalige KGB-Agenten haben den Abtrünnigen ohne Auftrag liquidiert. Eine weitere abenteuerliche ?Times?-Theorie: Der ebenfalls aus Russland geflüchtete superreiche Putin-Gegner Boris Beresowski habe seinen Vertrauten Litwinenko umbringen lassen, um den russischen Präsidenten zu belasten.

Heribert Hellenbroich (69), ehemaliger Präsident des Bundesnachrichtendienstes, hält es ?für sehr unwahrscheinlich, dass der russische Geheimdienst hinter dem Anschlag steckt?. Die Art, wie Litwinenko umgebracht wurde, analysiert Hellenbroich für BILD am SONNTAG, ?ist ungewöhnlich auffällig und passt in keiner Weise zu einem professionellen Geheimdienst. Mir scheint, da ist etwas bewusst inszeniert worden.?

 

was war eigentlich mit dem englischen agenten, der beweise hatte, dass irak keine mvw's hat und der sich kurz vor dem irakkreig merkwürdigerweise "selbst" umgebracht hat... das thema war nach 2 tagen vergessen und nirgends mehr zu finden. ist doch komisch oder? das sieht mehr nach einem professionellen mord eines geheimdienstes aus ;)

mfg ds


 

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