+++ EILMELDUNG +++

Seite 1 von 2
neuester Beitrag: 29.03.09 22:49
eröffnet am: 25.03.09 20:50 von: Happy End Anzahl Beiträge: 26
neuester Beitrag: 29.03.09 22:49 von: Thomastrada. Leser gesamt: 686
davon Heute: 1
bewertet mit 10 Sternen

25.03.09 20:50
10

95440 Postings, 7084 Tage Happy End+++ EILMELDUNG +++

0 Postings ausgeblendet.

25.03.09 20:51
1

95440 Postings, 7084 Tage Happy Endx

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Frühjahr 2009 zu den wärmsten 10 der Jahre 1961-1990 gehören wird, liegen bei knapp 50% und somit deutlich über der Zufallstrefferquote von 33%. Für einen ?normalen? Frühling liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 33% und ein kalter Frühling wird von etwa 20% der Modellläufe vorhergesagt.

Auch für den Sommer deutet sich momentan an, dass er im Vergleich zu einem mittleren Sommer des Zeitraums 1961-1990 zu warm werden wird. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt momentan bei etwa 55%. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit für einen ?kalten? Sommer bei nur 17% liegt, so kann doch nicht ausgeschlossen werden, dass der Sommer 2009 kalt werden kann.

Quelle: http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/...rend__node.html__nnn%3Dtrue  

25.03.09 20:52
2

12335 Postings, 4518 Tage Maikeldwas

ist daran eilig?
-----------
alles kann nix muß

25.03.09 20:52
2

50169 Postings, 6033 Tage SAKUAlso alles wie immer:

Wenns so nicht kommt, kann es so kommen oder anders.
-----------
Kleiner Happen...

25.03.09 20:54
2

176446 Postings, 6816 Tage GrinchEILIG???

Klar ist das eilig... bin ein Sonnenmensch... ich brauch das... hab gestern das Fell weggemacht... jetzt musses warm werden!
-----------
Ich bin ein grölendes Rudel tätowierter Flokatiteppiche!

25.03.09 20:57
1

24273 Postings, 7445 Tage 007Bondhä?!

"Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Frühjahr 2009 zu den wärmsten 10 der Jahre 1961-1990 gehören wird, liegen bei knapp 50%" ... finde den Fehler! ;-) lol  

25.03.09 20:58

176446 Postings, 6816 Tage Grinch007 wenn es ab jetzt 35 Grad Plus wird...

Hauehauehaaaaa...
-----------
Ich bin ein grölendes Rudel tätowierter Flokatiteppiche!

25.03.09 21:02

24273 Postings, 7445 Tage 007BondFalsche Antwort ...

Der Sommer 2009 kann sicher nicht mehr zu den wärmsten 10 der Jahre 1961-1990 gehören!  

25.03.09 21:04

24273 Postings, 7445 Tage 007BondDas Frühjahr 2009 dann

selbstverständlich auch nicht .. ;-)  

25.03.09 21:11
1

24273 Postings, 7445 Tage 007BondBisher verlasse ich

mich auf meine langjährige Erfahrung. Die sieht folgendermaßen aus:

War der Winter kalt und lang, wird's meist ein schöner Sommer dann!
War der Winter dagegen warm, ist's im Sommer aus mit den Heizkosten sparn! ;-)  

25.03.09 21:13

24273 Postings, 7445 Tage 007BondDraußen schneits schon wieder ...

brbrbrbrbr ... Post Jungs!  

25.03.09 21:13
1

24273 Postings, 7445 Tage 007BondIch mach mir dann mal

einen Glühwein ..  

25.03.09 21:14
4

22764 Postings, 4472 Tage MaxgreeenIch mache mal ne Ansage

Ostern 20 Grad
Maifeiertag 27 Grad
Herrentag 25 Grad
Pfingsten 32 Grad
Juli wärmster Tag 40,7 Grad
August wärmster Tag 45,1 Grad
September wärmster Tag 38,2 Grad
3.Oktober 24 Grad

So jetzt freut Euch.
-----------
"Wie ich mich fit halte? Ich laufe jeden Tag Amok" Heike Makatsch in "Hilde"

25.03.09 21:15
2

19233 Postings, 4925 Tage angelamweihnachten?

25.03.09 21:19
2

22764 Postings, 4472 Tage MaxgreeenWeihnachten 13,8 Grad

Sorry kein Schnee dieses Jahr
-----------
"Wie ich mich fit halte? Ich laufe jeden Tag Amok" Heike Makatsch in "Hilde"

25.03.09 21:55
5

19607 Postings, 5013 Tage etküttwieetküttFürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt

ein warmes Herz :-))))

= Bauernregel
-----------

25.03.09 21:57
2

10545 Postings, 4759 Tage blindesHuhnDer Winter geht mir auf den Sack

zack,zack!

Hühnerregel!
-----------

...where incompetence meets confusion....

Ich bin nicht verrückt, ich bin verhaltensoriginell.

25.03.09 22:11
2

10545 Postings, 4759 Tage blindesHuhnIm Märzen

Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt.
Er setz seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden er egget und sät
und rührt seine Hände frühmorgens und spät.

Die Bäuerin, die Mägde sie dürfen nicht ruh´n.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied
und freu´n sich, wenn alles schön grünet und blüht.

So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Dann erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es manch herrlichen Schmaus.
-----------

...where incompetence meets confusion....

Ich bin nicht verrückt, ich bin verhaltensoriginell.

25.03.09 22:13
3

6633 Postings, 4702 Tage swedenSchillers Glocke

Loch inne Erde,
Bronze drinn,
Glocke fertich,
bim bim bim.
-----------

25.03.09 22:15
3

19607 Postings, 5013 Tage etküttwieetküttnach dem 100-j. Kalender ist 2009 ein Marsjahr:

Das Mars-Jahr ist gewöhnlich mehr trocken als feucht denn obwohl es zu gewissen Zeiten schon regnet, gibt es doch mehr trockene Tage.

Frühling
Der Frühling ist gewöhnlich trocken, rau und kalt. Man sollte deshalb die Schafe nicht auf die Saatfelder und auch nicht zu lange auf die Wiesen gehen lassen, sonst wird nur wenig wachsen. Dieser Frühling bringt viel Reif und bis zum 8. Juni raue, wilde Luft, was dem Weinwuchs und allen Früchten schädlich ist.

Sommer
Der Mars hat unter allen Planeten den heißesten Sommer, so dass sich bisweilen - wenn auch nicht in jedem Jahr - vor lauter Sonnenhitze das dürre Holz in den Wäldern entzündet. Es ist nicht nur an den Tagen sehr heiß, auch die Nächte sind unangenehm warm. In Flüssen und Brunnenquellen kann das Wasser fast zum Versiegen kommen.

Herbst
Der Herbst ist unterschiedlich. Bisweilen ist er mehr trocken als feucht - und in diesem Falle wächst ein Spitzenwein. Öfter ist er aber kühl und nass. Vor dem Advent schneit es nur selten zu. Und obwohl es vorher - besonders im Oktober - manchmal friert, ist der November doch größtenteils warm.

Winter
Der Winter ist ziemlich kalt und mehr trocken als feucht. Er ist sehr unbeständig - bald herrscht große Kälte, bald fällt Regen, bald Schnee. Das wechselhafte Wetter hält fast den ganzen Winter über an.
http://www.bauernregeln.net/mars.html
-----------

25.03.09 22:18
3

10545 Postings, 4759 Tage blindesHuhnsweden, sie werden mich hassen:

Fest gemauert in der Erden Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muß die Glocke werden, Frisch, Gesellen! seid zur Hand. Von der Stirne heiß Rinnen muß der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben. Zum Werke, das wir ernst bereiten, Geziemt sich wohl ein ernstes Wort; Wenn gute Reden sie begleiten, Dann fließt die Arbeit munter fort. So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten, Was durch die schwache Kraft entspringt, Den schlechten Mann muß man verachten, Der nie bedacht, was er vollbringt. Das ists ja, was den Menschen zieret Und dazu ward ihm der Verstand, Daß er im innern Herzen spüret, Was er erschafft mit seiner Hand.  Nehmet Holz vom Fichtenstamme, Doch recht trocken laßt es sein, Daß die eingepreßte Flamme Schlage zu dem Schwalch hinein. Kocht des Kupfers Brei, Schnell das Zinn herbei, Daß die zähe Glockenspeise Fließe nach der rechten Weise.  Was in des Dammes tiefer Grube Die Hand mit Feuers Hilfe baut, Hoch auf des Turmes Glockenstube Da wird es von uns zeugen laut. Noch dauern wirds in späten Tagen Und rühren vieler Menschen Ohr, Und wird mit dem Betrübten klagen, Und stimmen zu der Andacht Chor. Was unten tief dem Erdensohne Das wechselnde Verhängnis bringt, Das schlägt an die metallne Krone, Die es erbaulich weiter klingt.  Weiße Blasen seh ich springen, Wohl! die Massen sind im Fluß. Laßt's mit Aschensalz durchdringen, Das befördert schnell den Guß. Auch von Schaume rein Muß die Mischung sein, Daß vom reinlichen Metalle Rein und voll die Stimme schalle.  Denn mit der Freude Feierklange Begrüßt sie das geliebte Kind Auf seines Lebens erstem Gange, Den es in Schlafes Arm beginnt; Ihm ruhen noch im Zeitenschoße Die schwarzen und die heitern Lose, Der Mutterliebe zarte Sorgen Bewachen seinen goldnen Morgen - Die Jahre fliehen pfeilgeschwind. Vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe, Er stürmt ins Leben wild hinaus, Durchmißt die Welt am Wanderstabe, Fremd kehrt er heim ins Vaterhaus, Und herrlich, in der Jugend Prangen, Wie ein Gebild aus Himmels Höhn, Mit züchtigen, verschämten Wangen Sieht er die Jungfrau vor sich stehn. Da faßt ein namenloses Sehnen Des Jünglings Herz, er irrt allein, Aus seinen Augen brechen Tränen, Er flieht der Brüder wilden Reihn. Errötend folgt er ihren Spuren, Und ist von ihrem Gruß beglückt; Das Schönste sucht er auf den Fluren, Womit er seine Liebe schmückt. O! zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit, Das Auge sieht den Himmel offen, Es schwelgt das Herz in Seligkeit, O! daß sie ewig grünen bliebe, Die schöne Zeit der jungen Liebe!  Wie sich schon die Pfeifen bräunen! Dieses Stäbchen tauch ich ein, Sehn wir's überglast erscheinen Wirds zum Gusse zeitig sein. Jetzt, Gesellen, frisch! Prüft mir das Gemisch, Ob das Spröde mit dem Weichen Sich vereint zum guten Zeichen.  Denn wo das Strenge mit dem Zarten, Wo Starkes sich und Mildes paarten, Da gibt es einen guten Klang. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, Ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang. Lieblich in der Bräute Locken Spielt der jungfräuliche Kranz, Wenn die hellen Kirchenglocken Laden zu des Festes Glanz. Ach! des Lebens schönste Feier Endigt auch den Lebensmai, Mit dem Gürtel, mit dem Schleier Reißt der schöne Wahn entzwei. Die Leidenschaft flieht, Die Liebe muß bleiben, Die Blume verblüht, Die Frucht muß treiben. Der Mann muß hinaus Ins feindliche Leben, Muß wirken und streben Und pflanzen und schaffen, Erlisten, erraffen, Muß wetten und wagen Das Glück zu erjagen. Da strömet herbei die unendliche Gabe, Es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe, Die Räume wachsen, es dehnt sich das Haus. Und drinnen waltet Die züchtige Hausfrau, Die Mutter der Kinder, Und herrschet weise Im häuslichen Kreise, Und lehret die Mädchen, Und wehret den Knaben, Und reget ohn Ende Die fleißigen Hände, Ünd mehrt den Gewinn Mit ordnendem Sinn. Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden, Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden, Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein Die schimmernde Wolle, den schneeigten Lein, Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer, Und ruhet nimmer. Und der Vater mit frohem Blick Von des Hauses weitschauendem Giebel Überzählet sein blühend Glück, Siehet der Pfosten ragende Bäume, Und der Scheunen gefüllte Räume Und die Speicher, vom Segen gebogen, Und des Kornes bewegte Wogen, Rühmt sich mit stolzem Mund: Fest wie der Erde Grund Gegen des Unglücks Macht Steht mfr des Hauses Pracht! - Doch mit des Geschickes Mächten Ist kein ew'ger Bund zu flechten, Und das Unglück schreitet schnell.  Wohl! Nun kann der Guß beginnen, Schön gezacket ist der Bruch. Doch, bevor wir's lassen rinnen, Betet einen frommen Spruch! Stoßt den Zapfen aus! Gott bewahr das Haus. Raudlend in des Henkels Bogen Schießts mit feuerbraunen Wogen.  Wohltätig ist des Feuers Macht, Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht, Und was er bildet, was er schafft, Das dankt er dieser ; Doch furchtbar wird die Himmelskraft, Wenn sie der Fessel sich entrafft, Einhertritt auf der eignen Spur Die freie Tochter der Natur. Wehe, wenn sie losgelassen Wachsend ohne Widerstand Durch die volkbelebten Gassen Wälzt den ungeheuren Brand! Denn die Elemente hassen Das Gebild der Menschenhand. Aus der Wolke Quillt der Segen, Strömt der Regen, Aus der Wolke, ohne Wahl, Zuckt der Strahl! Hört ihr's wimmern hoch vom Turm! Das ist Sturm! Rot wie Blut Ist der Himmel, Das ist nicht des Tages Glut! Welch Getümmel Straßen auf ! Dampf wallt auf ! Flackernd steigt die Feuersäule, Durch der Straßen lange Zeile Wächst es fort mit Windeseile, Kochend wie aus Ofens Rachen Glühn die Lüfte, Balken krachen, Pfosten stürzen, Fenster klirren, Kinder jammern, Mütter irren, Tiere wimmern Unter Trümmern, Alles rennet, rettet, flüchtet, Taghell ist die Nacht gelichtet, Durch der Hände lange Kette Um die Wette Fliegt der Eimer, hoch im Bogen Sprützen Quellen, Wasserwogen. Heulend kommt der Sturm geflogen, Der die Flamme brausend sucht, Prasselnd in die dürre Frucht Fällt sie, in des Speichers Räume, In der Sparren dürre Bäume, Und als wollte sie im Wehen Mit sich fort der Erde Wucht Reißen, in gewaltger Flucht, Wächst sie in des Himmels Höhen Riesengroß! Hoffnungslos Weicht der Mensch der Götterstärke, Müßig sieht er seine Werke Und bewundernd untergehn. Leergebrannt Ist die Stätte, Wilder Stürme rauhes Bette, In den öden Fensterhöhlen Wohnt das Grauen, Und des Himmels Wolken schauen Hoch hinein. Einen Blick Nach dem Grabe Seiner Habe Sendet noch der Mensch zurück - Greift fröhlich dann zum Wanderstabe, Was Feuers Wut ihm auch geraubt, Ein süßer Trost ist ihm geblieben, Er zählt die Häupter seiner Lieben Und sieh! ihm fehlt kein teures Haupt.  In die Erd ist's aufgenommen, Glücklich ist die Form gefüllt, Wirds auch schön zu Tage kommen, Daß es Fleiß und Kunst vergilt? Wenn der Guß mißlang? Wenn die Form zersprang? Ach, vielleicht indem wir hoffen Hat uns Unheil schon getroffen.  Dem dunkeln Schoß der heilgen Erde Vertrauen wir der Hände Tat, Vertraut der Sämann seine Saat Und hofft, daß sie entkeimen werde Zum Segen, nach des Himmels Rat. Noch köstlicheren Samen bergen Wir traurend in der Erde Schoß, Und hoffen, daß er aus den Särgen Erblühen soll zu schönerm Los. Von dem Dome Schwer und bang Tönt die Glocke Grabgesang. Ernst begleiten ihre Trauerschläge Einen Wandrer auf dem letzten Wege. Ach! die Gattin ists, die teure, Ach! es ist die treue Mutter, Die der schwarze Fürst der Schatten Wegführt aus dem Arm des Gatten, Aus der zarten Kinder Schar, Die si.e blühend ihm gebar, Die sie an der treuen Brust Wachsen sah mit Mutterlust - Ach! des Hauses zarte Bande Sind gelöst auf immerdar, Denn sie wohnt im Scha.ttenlande, Die des Hauses Mutter war, Denn es fehlt ihr treues Walten, Ihre Sorge wacht nicht mehr, An verwaister Stätte schalten Wird die Fremde, liebeleer.  Bis die Glocke sich verkühlet Laßt die strenge Arbeit ruhn, Wie im Laub der Vogel spielet Mag sich jeder gütlich tun. Winkt der Sterne Licht, Ledig aller Pflicht Hört der Bursch die Vesper schlagen, Meister muß sich immer plagen.  Munter fördert seine Schritte Fern im wilden Forst der Wandrer Nach der lieben Heimathütte. Blöckend ziehen heim die Schafe, Und der Rinder Breitgestirnte glatte Scharen Kommen brüllend, Die gewohnten Ställe füllend. Schwer herein Schwankt der Wagen, Kornbeladen, Bunt von Farben Auf den Garben Liegt der Kranz, Und das junge Volk der Schnitter Fliegt zum Tanz. Markt und Straße werden stiller, Um des Lichts gesellge Flamme Sammeln sich die Hausbewohner, Und das Stadttor schließt sich knarrend. Schwarz bedecket Sich die Erde, Doch den sichern Bürger schrecket Nicht die Nacht, Die den Bösen gräßlich wecket, Denn das Auge des Gesetzes wacht. Heilge Ordnung, segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche Frei und leicht und freudig bindet, Die der Städte Bau gegründet, Die herein von den Gefilden Rief den ungesellgen Wilden, Eintrat in der Menschen Hütten, Sie gewöhnt' zu sanften Sitten Und das teuerste der Bande Wob, den Trieb zum Vaterlande!  Tausend fleißge Hände regen, Helfen sich in munterm Bund Und in feurigem Bewegen Werden alle Kräfte kund. Meister rührt sich und Geselle In der Freiheit heilgem Schutz. Jeder freut sich seiner Stelle, Bietet dem Verächter Trutz. Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis, Ehrt den König seine Würde, Ehret uns der Hände Fleiß.  Holder Friede, Süße Eintracht, Weilet, weilet Freundlich über dieser Stadt! Möge nie der Tag erscheinen, Wo des rauhen Krieges Horden Dieses stille Tal durchtoben, Wo der Himmel, Den des Abends sanfte Röte Lieblich malt, Von der Dörfer, von der Städte Wildem Brande schrecklich strahlt!  Nun zerbrecht mir das Gebäude, Seine Absicht hats erfüllt, Daß sich Herz und Auge weide An dem wohlgelungnen Bild. Schwingt den Hammer, schwingt, Bis der Mantel springt, Wenn die Glock soll auferstehen Muß die Form in Stücken gehen.  Der Meister kann die Form zerbrechen Mit weiser Hand, zur rechten Zeit, Doch wehe, wenn in Flammenbächen Das glühnde Erz sich selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen Zersprengt es das geborstne Haus, Und wie aus offnem Höllenrachen Speit es Verderben zündend aus; Wo rohe Kräfte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten, Wenn sich die Völker selbst befrein, Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.  Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte Der Feuerzunder still gehäuft, Das Volk, zerreißend seine Kette, Zur Eigenhilfe schrecklich greift! Da zerret an der Glocke Strängen Der Aufruhr, daß sie heulend schallt, Und nur geweiht zu Friedensklängen Die Losung anstimmt zur Gewalt.  Freiheit und Gleichheit! hört man schallen, Der ruh'ge Bürger greift zur Wehr; Die Straßen füllen sich, die Hallen, Und Würgerbanden ziehn umher, Da werden Weiber zu Hyänen Und treiben mit Entsetzen Scherz, Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen, Zerreißen sie des Feindes Herz. Nichts Heiliges ist mehr, es lösen Sich alle Bande frommer Scheu, Der Gute räumt den Platz dem Bösen, Und alle Laster walten frei. Gefährlich ists den Leu zu wecken, Verderblich ist des Tigers Zahn, Jedoch der schrecklichste der Schrecken Das ist der Mensch in seinem Wahn. Weh denen, die dem Ewigblinden Des Lichtes Himmelsfackel leihn! Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden Und äschert Städt und Länder ein.  Freude hat mir Gott gegeben! Sehet! wie ein goldner Stern Aus der Hülse, blank und eben, Schält sich der metallne Kern. Von dem Helm zum Kranz Spielts wie Sonnenglanz, Auch des Wappens nette Schilder Loben den erfahrnen Bilder.  Herein! herein! Gesellen alle, schließt den Reihen, Daß wir die Glocke taufend weihen, Concordia soll ihr Name sein, Zur Eintracht, zu herzinnigem Vereine Versammle sie die liebende Gemeine. Und dies sei fortan ihr Beruf, Wozu der Meister sie erschuf : Hoch überm niedern Erdenleben Soll sie in blauem Himmelszelt Die Nachbarin des Donners schweben Und grenzen an die Sternenwelt, Soll eine Stimme sein von oben, Wie der Gestirne helle Schar, Die ihren Schöpfer wandelnd loben Und führen das bekränzte Jahr. Nur ewigen und ernsten Dingen Sei ihr metallner Mund geweiht, Und stündlich mit den schnellen Schwingen Berühr im Fluge sie die Zeit, Dem Schicksal leihe sie die Zunge, Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, Begleite sie mit ihrem Schwunge Des Lebens wechselvolles Spiel. Und wie der Klang im Ohr vergehet, Der mächtig tönend ihr entschallt, So lehre sie, daß nichts bestehet, Daß alles Irdische verhallt.  Jetzo mit der Kraft des Stranges Wiegt die Glock mir aus der Gruft, Daß sie in das Reich des Klanges Steige, in die Himmelsluft. Ziehet, ziehet, hebt! Sie bewegt sich, schwebt, Freude dieser Stadt bedeute, Friede sei ihr erst Geläute.

-----------

...where incompetence meets confusion....

Ich bin nicht verrückt, ich bin verhaltensoriginell.

25.03.09 22:20

10545 Postings, 4759 Tage blindesHuhnmars macht mobil, bei Arbeit,Sport und Spiel

-----------

...where incompetence meets confusion....

Ich bin nicht verrückt, ich bin verhaltensoriginell.
Angehängte Grafik:
mars.gif
mars.gif

29.03.09 18:35

22764 Postings, 4472 Tage Maxgreeen#13

20 Grad zu Ostern sind so gut wie sicher, nächstes WE sind schon Temperaturen vereinzelt über 20 Grad zu erwarten.
-----------
"Wie ich mich fit halte? Ich laufe jeden Tag Amok" Heike Makatsch in "Hilde"

29.03.09 19:31

16755 Postings, 6859 Tage ThomastradamusDas einzige, was mal ne Eilmeldung Wert wäre

ist ne aktuelle Auswertung!

Gruß,
T.
-----------
Hier könnte Ihre Werbung stehen!*

*) außer Tiernahrung

29.03.09 20:04

95440 Postings, 7084 Tage Happy End+++ EILMELDUNG +++

http://www.ariva.de/ARIVA_Bundesliga_Auswertung_25_Tipp_26_t372287  

29.03.09 22:49

16755 Postings, 6859 Tage ThomastradamusNa also! Geht doch!

;-)

Gruß,
T.
-----------
Hier könnte Ihre Werbung stehen!*

*) außer Tiernahrung

   Antwort einfügen - nach oben