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Dortmunder Pfeiffen

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 04.02.05 09:14
eröffnet am: 03.02.05 12:29 von: Happy End Anzahl Beiträge: 13
neuester Beitrag: 04.02.05 09:14 von: gurkenfred Leser gesamt: 491
davon Heute: 0
bewertet mit 0 Sternen

03.02.05 12:29

95440 Postings, 7081 Tage Happy EndDortmunder Pfeiffen

Einer der beschuldigten Schiedsrichter hat sich zu Wort gemeldet: Schiri Jürgen Jansen vertraute der Passauer Neuen Presse an, dass die Vorwürfe gegen ihn falsch seien und er sich vom DFB im Stich gelassen fühle. Der DFB sehe tatenlos zu, wie jemand geschlachtet werde.

Ein Vorwurf, den sich der DFB übrigens schon während der gesamten Hinrunde anhören musste.

Andererseits konnte man aber auch schlecht alle Spiele von Borussia Dortmund absagen ...
 

03.02.05 12:38

129861 Postings, 6036 Tage kiiwiiWarum fällt mir jetzt Heinz Rühmann ein ?

03.02.05 12:42

26159 Postings, 5926 Tage AbsoluterNeuling*gähn*

Wahrscheinlich wegen "Das Narrenschiff"

Absoluter Neuling

 

03.02.05 18:29

21368 Postings, 6911 Tage ottifantAch ja BVB

als Sicherheit Vereinsnamen und Vereinsemblem verpfändete - für den Fall, dass die KGaA ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Konzern nicht nachkommen kann.
Ei ei ei  

03.02.05 20:17

129861 Postings, 6036 Tage kiiwiiNee, deshalb

03.02.05 20:31

50 Postings, 5593 Tage neukleckszu1) Happy: kannst Du mir

mal den Zusammenhang erklären.

Gruß Dein Freund  

03.02.05 21:30

4112 Postings, 7209 Tage Rexini@happy

ich hätte nichts dagegen wenn man alle spiele des bvb absagen würde.... ist eh langweilig anzuschauen.  

03.02.05 21:32

129861 Postings, 6036 Tage kiiwiiOhne Schalke ist hier gar nix los....

04.02.05 00:56

26159 Postings, 5926 Tage AbsoluterNeulingSchalke? Schalke? Hmmmmm, mal sehen...

04.02.05 00:58

26159 Postings, 5926 Tage AbsoluterNeulingÜbrigens, kiiwii, war das schon klar.

Aber wenn Du die goldene Brücke nicht beschreitest, sondern lieber weiter Deine Buchstaben zählst...

Absoluter Neuling

 

04.02.05 06:41

50 Postings, 5593 Tage neuklecksVergessen?

Der Bundesligaskandal: "Tanz ums Goldene Kalb"


Der Präsident der Offenbacher hatte zu seinem 50. Geburtstag geladen. Vertreter von Medien und DFB waren in Feierstimmung - unter ihnen Bundestrainer Helmut Schön, als Canellas das Wort ergriff.

"Wir sind durch Betrug abgestiegen"

Aber der erwartete Toast blieb aus. "Wir sind durch Betrug abgestiegen. Ich werde das beweisen", eröffnete der Jubilar den überraschten Gästen und drückte die Starttaste eines Tonbandgerätes.

Betretenes Schweigen im Saal. Nur die Stimmen vom Tonband waren zu hören. Stimmen von gestandenen Bundesligaprofis. Manfred Manglitz zum Beispiel. Der Torwart des 1. FC Köln forderte 25.000 Mark, sonst würde er sich bei Rot-Weiß Essen, einem Mit-Abstiegskonkurrenten der Kickers, "nicht besonders anstrengen."

Alles "zum Wohle des Vereins"

Weiter zu hören waren die Stimmen von Spielern der Berliner Hertha. Unter ihnen Bernd Patzke. Auch sie forderten Geld für Niederlagen gegen Offenbach oder Siege gegen deren Konkurrenten. (Alle Protagonisten des Bundesliga-Skandals)

Canellas versicherte den Anwesenden, alles "zum Wohle des Vereins" getan zu haben. Außerdem habe er sich beim DFB erkundigt, ob "Siegprämien aus dritter Hand" erlaubt seien. - Was zunächst bejaht, ihm aber später vorgeworfen wurde.

Geld für Niederlagen

Erschüttert gingen die Geburtstagsgäste nach Hause. Und ihre dunkle Vorahnung über die Ausmaße des Skandals sollte noch übertroffen werden. Am Ende waren rund 50 Spieler und zehn Vereine in den Bestechungsskandal verwickelt. Alle Beteiligten wurden am Ende wegen verschiedener Delikte wie Bestechlichkeit, Bestechung oder Meineids bestraft.

Und nicht immer war es bei "Siegprämien aus dritter Hand" geblieben. Spieler von Schalke 04 und Hertha BSC hatten Bargeld erhalten. Die Gegenleistung: Niederlage gegen Bielefeld.

Jeder Herthaner soll 15.000 Mark erhalten haben. Da waren die Schalker "Knappen" schon billiger zu haben. Nur rund 2300 Mark strich jeder Blau-Weiße ein.

Der Mann mit dem Geldkoffer

"Das schlechteste Geschäft meines Lebens", so Schalkes Vorstopper Rolf Rüssmann. Nicht nur ihn hat der Skandal um Ruhm und Ehre in der Nationalmannschaft gebracht. Die Teilnahme am WM-Erfolg 1974 im eigenen Land blieb den Sündern verwährt.

Wie aktiv sich die Spieler um ihre Pfründe kümmern, zeigt das Beispiel Max Lorenz. Seinem Klub Eintracht Braunschweig wurden 100.000 Mark für einen Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen geboten.

Das Spiel endete 1:1, und Lorenz suchte vergebens nach dem Mann mit dem Geldkoffer im Oval des Braunschweiger Stadions. "Ich bin schnell unter die Dusche und habe mich, noch in Adiletten, von einem Streifenwagen zum Flughafen bringen lassen", erinnert sich Lorenz bei N3.

Viereinhalb Jahre Prozesse

Dort habe er den Mann mit dem Koffer entdeckt und ihn zu einem Kaffee gebeten. "Wir haben zwar nur unentschieden gespielt, aber ihr habt euch ja aus eigener Kraft gerettet. Da wäre es nur fair, wenn du die Hälfte von dem Geld hierlassen würdest", so der geschäftstüchtige Lorenz.

                    §
Der Mann mit dem Geldkoffer kam der Bitte nach. Die Braunschweiger durften sich 50.000 Mark teilen.

Viereinhalb Jahre zogen sich die Prozesse hin. Am Ende stellte sich heraus, dass der eigentliche Skandal wohl schon ein Jahr früher begonnen hatte.

Höchststrafe für alle Beteiligten

Das DFB-Gericht nahm als erwiesen an, dass Günter Brocker, Trainer von Arminia Bielefeld, 1970 das Aufstiegsspiel gegen TB Berlin (Endstand: 2:0 für Bielefeld) für 40.000 Mark gekauft - oder "zumindest die Bereitschaft" dazu gezeigt hatte.

Auch wenn Bröcker, wie viele andere Sünder, hartnäckig leugnete ("Ich habe mit dem ganzen Komplex nichts zu tun."), DFB-Chef-Ankäger Hans Kindermann forderte Höchststrafen für alle Beteiligten - und seinen Anträgen wurde entsprochen. Lebenslange Sperren für Canellas, die Schalker Rolf Rüssmann, Klaus Fichtel, "Stan" Libuda, Klaus Fischer, die wegen Falschaussagen auch noch vor ordentlichen Gerichten wegen Meineids belangt wurden.

Urteile wurden schon bald revidiert

Auch Berliner Spieler wie Zoltan Varga ereilte die Höchststrafe. Allerdings wurden die harten Strafen am Ende alle widerrufen und in Sperren von - im Durchschnitt - zwei Jahren umgewandelt.

Die Spieler kehrten alle auf die Bühne Bundesliga zurück. Nur der Mann, der den Skandal ausgelöst hatte, kehrte nicht wieder ins Fußballgeschäft zurück. Der Gemüsegroßhändler Canellas, 1976 begnadigt, wollte nichts mehr mit dem Profifußball zu tun haben.

Tanz ums Goldene Kalb

Und noch einer kehrte dem Geschäft enttäuscht den Rücken. Hans Kindermann war von der Begnadigung der Sünder enttäuscht. Für ihn hatte der Fußball seine Unschuld verloren.

"Ich stelle nur klar, dass der bezahlte Fußball mit Sport nichts mehr zu tun hat. Das ist nur noch ein Tanz um das Goldene Kalb", so das enttäuschte Fazit des als "harter Hund" bekannten Chef-Ankläger des DFB.

Jürgen Blöhs.

www.eklein.de


 

04.02.05 07:48

922 Postings, 6729 Tage darkdaybist gleich wieder hier:

04.02.05 09:14

19522 Postings, 7063 Tage gurkenfreddortmund? dortmund wird samstag

erstmal gepflegt von den roten glattgebügelt, huahuahuahauaa.

mfg
GF

 

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