Döner-TV bleibt diesem Land

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eröffnet am: 14.12.06 12:31 von: Bankerslast Anzahl Beiträge: 1
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erspart. Aber wer ist KKR und Permira?

Poker um ProSiebenSat.1 entschieden

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Die Finanzinvestoren KKR und Permira stehen unmittelbar vor dem Erwerb der Mehrheit an Deutschlands größtem TV-Konzern ProSiebenSat.1 "Das ist nur noch eine Formsache", hieß es in Branchenkreisen. Es fehlten nur noch die Unterschriften unter den Verträgen. Das Konsortium hat sich damit bei den Mehrheitseignern um den US-Milliardär Haim Saban gegen die türkische Dogan-Konzern und ein Bündnis der Finanzinvestoren Apax und Goldman Sachs durchgesetzt.

Keine Details zum Kaufpreis
Zum Kaufpreis wurde zunächst keine Einzelheiten bekannt. Er dürfte aber für die Beteiligung von gut 50 Prozent bei über drei Milliarden Euro liegen. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen lag die Offerte von Apax und Goldman Sachs spürbar unter dem Angebot von KKR und Permira. "Dogan war dagegen gut dabei." Der Kaufpreis entspräche rund 30 Euro je Aktie. Die Investorengruppe um Saban war nach der Pleite der Kirch-Gruppe zu einem Preis von rund 7,50 Euro je Aktie eingestiegen.

Neuer TV-Konzern vor dem Start
Mit dem Kauf von ProSiebenSat.1 sichern sich KKR und Permira auf einen Schlag ein großes Stück des deutschen Medienmarktes. Zum Konzern gehören die Sender ProSieben, Sat. 1, Kabel 1, N24 und NeunLive. Früheren Medienberichten zufolge wollen die neuen Eigner einen neuen TV-Konzern mit Sitz in München schmieden. Integriert werden soll dort auch die europaweit agierende Sendergruppe SBS, die bereits mehrheitlich im Besitz der Finanzinvestoren ist. So sollen Synergien gehoben werden, beispielsweise beim Einkauf von Filmrechten. SBS erreicht mit 19 frei empfangbaren TV-Stationen und 20 Pay-TV-Kanälen nach eigenen Angaben jeden Tag 100 Millionen Menschen in Europa.
 

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