Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

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neuester Beitrag: 03.06.07 22:18
eröffnet am: 24.12.06 16:20 von: J.B. Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 03.06.07 22:18 von: J.B. Leser gesamt: 3747
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24.12.06 16:20
10

13197 Postings, 5277 Tage J.B.Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

AB Jetzt gibt`s hier immer einen kleinen Überblick über die Unternehmens-Meldungen vom Wochenende!!


mfg J.B.  

24.12.06 16:23

6858 Postings, 5729 Tage nuessadann fang gleich mal an - Kirche ruft :D



ariva.de

greetz nuessa

 

24.12.06 16:24
3

13197 Postings, 5277 Tage J.B.22.12.06 - 24.12.06

Post-Streik abgewendet - Arbeitszeit der Beamten unverändert

BERLIN/BONN - Bei der Deutsche Post ist ein für Anfang nächsten Jahres drohender Streik wegen eines Arbeitszeitkonflikts abgewendet worden. Das Unternehmen und die Gewerkschaft ver.di hätten sich am Tag vor Heiligabend darauf geeinigt, die geplante längere Wochenarbeitszeit für die rund 60.000 Beamten für das nächste halbe Jahr bei 38,5 Stunden zu belassen, teilte ver.di am Samstag in Berlin mit.

MAN will im Kampf um Konkurrenten Scania nicht nachbessern

Berlin - Der Lastwagenbauer MAN hat bekräftigt, dass er die Frist seines Übernahmeangebots für den schwedischen Konkurrenten Scania nicht über den 31. Januar hinaus verlängern will. 'Entweder nehmen dann die Aktionäre das Angebot an, oder sie lassen es', sagte der MAN-Vorstandsvorsitzende Hakan Samuelsson der 'Welt am Sonntag'. Auch eine Erhöhung des Angebots von 10,3 Milliarden Euro 'ist im Moment' nicht geplant. 'Wir sind bereits im Grenzbereich dessen, was gegenüber unseren Aktionären vertretbar ist. Die Bewertung ist mit einem Aufschlag von knapp 50 Prozent auf den Scania-Aktienkurs vor dem Angebot sehr fair'.

Fraport-Tochter Flughafen Hahn erst nach 2008 mit Gewinn

HAHN - Der Flughafen Hahn wird die Gewinnzone nach Einschätzung der Geschäftsführung später als ursprünglich geplant erreichen. Eigentlich sollte die Fraport-Tochter Flughafen Frankfurt- Hahn GmbH im Jahr 2008 unterm Strich schwarze Zahlen schreiben. 'Das wird sich ein Stück nach hinten verschieben', sagte der kaufmännische Geschäftsführer Stefano Wulf in einem dpa-Gespräch. Unter dem Strich sei ein Gewinn vielleicht 2009 möglich. Ein Grund sei die verspätete, vollständige Inbetriebnahme der verlängerten Start- und Landebahn, die nun für das erste Quartal 2007 geplant sei. Im Herbst hatte sich der Flughafen mit Naturschützern über letzte Rodungen an der Bahn geeignet.

KarstadtQuelle plant nach Cook-Übernahme weitere Schritte - Neuer Name

FRANKFURT - KarstadtQuelle will nach der Übernahme von Thomas Cook nicht stehenbleiben. 'Die Übernahme von Thomas Cook ist der Ausgangspunkt für weitere Schritte', sagte KarstadtQuelle-Chef Thomas Middelhoff der 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. Das Reisegeschäft werde schon bald einen 'erheblichen Teil' zum Konzerngewinn beitragen. Deshalb soll bis zur nächsten Hautversammlung auch ein neuer Name für KarstadtQuelle gefunden werden.

STADA kündigt Preissenkungen für das erste Quartal 2007 an

MÜNCHEN - Der Generika-Hersteller STADA Arzneimittel hat geringere Preise angekündigt. Es würden eher kurz- als mittelfristig Preissenkungen vorgenommen, sagte ein Unternehmenssprecher dem Magazin 'Euro am Sonntag'. Als Zeitraum nannte er dem Bericht zufolge das erste Quartal 2007. Die anstehenden Preissenkungen sind dem Sprecher zufolge bereits im Budget für 2007 vorgesehen.

Kurznachrichten lassen Kassen der Mobilfunker klingeln

DÜSSELDORF/BONN - Zum bevorstehenden Weihnachtsfest und an Silvester sollen SMS-Kurznachrichten die Kassen der Mobilfunkbetreiber wieder ordentlich klingeln lassen. Dabei dürften nach Einschätzung von Vodafone der Versand von Fotos und gesprochenen Worten als so genannte MMS zunehmend beliebter werden. Die stetig steigende Zahl der Fotohandys habe schon Weihnachten 2005 dafür gesorgt, dass fast eine Million MMS von Handy zu Handy wechselten, sagte eine Pressesprecherin. In diesem Jahr würden es deutlich mehr werden.

Einzelhandel: Weihnachtsgeschäft in Schwung - Last-Minute-Käufer

BERLIN - Einen Tag vor Heiligabend haben Last-Minute-Käufer noch einmal die Kassen in den Geschäften klingeln lassen. 'Mit Ausnahme der Last-Minute-Weihnachtseinkäufe kaufen die Leute so kurz vor dem Fest vor allem Lebensmittel', sagte Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes in Nordrhein- Westfalen. Vor allem die 'schnellen Geschenke' wie Parfüm, Schmuck, Bücher und CDs seien gefragt, aber auch Geschenkgutscheine. Gut ein Fünftel der Geschenke werde in Form von Gutscheinen oder Bargeld an die Adressaten gehen. Deshalb rechnet der Handel zwischen den Feiertagen mit einem starken Nachweihnachtsgeschäft. Die Dortmunder Kaufhof-Geschäftsführerin Monika Block beobachtete, dass der Trend vom ganz großen Geschenk weggehe. 'Die Leute kaufen lieber viele kleine Geschenke, in der Summe kaufen sie dadurch aber mehr', sagte Block.

Siemens-Chef wusste von verdächtigem Schweizer Konto

LONDON/MÜNCHEN - Im Schmiergeldskandal von Siemens hat Vorstandschef Klaus Kleinfeld seit Anfang des Jahres von einem verdächtigen Konto in der Schweiz gewusst. Ihm wurde einem Unternehmenssprecher vom Samstag zufolge die Existenz des Kontos im Zuge der Ermittlungen der Schweizer Behörden bekannt, über die der Vorstand und er Anfang 2006 informiert wurden. Die 'Financial Times' (Samstagausgabe) hatte den Vorstandsvorsitzenden mit dem Satz zitiert, er habe im Zuge unternehmensinterner Untersuchungen von dem Konto erfahren. Dies korrigierte der Siemens-Sprecher.

Mehdorn: Bahn will vorerst keine eigenen Flugzeuge

BERLIN - Die Deutsche Bahn will trotz ihres Interesses am Berliner Flughafen Tempelhof auf absehbare Zeit keine eigene Fluglinie betreiben. So etwas sei 'Zukunftsmusik' und 'derzeit kein Thema', sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Er könne sich aber 'gut vorstellen, dass wir in 30 Jahren auch Flugzeuge betreiben, warum nicht.'

Lage auf Flughafen London-Heathrow normalisiert sich

LONDON - Auf Europas größtem Flughafen London-Heathrow normalisiert sich nach dem mehrtägigen Nebel-Chaos die Lage langsam wieder. Die britische Fluggesellschaft British Airways teilte am Sonntagvormittag mit, dass vermutlich alle Flugzeuge wie geplant starten und landen könnten. In den Tagen zuvor waren der schlechten Sicht mehr als tausend Flüge zum Opfer gefallen. Davon waren kurz vor Weihnachten mehrere zehntausend Passagiere betroffen.

Barroso: Monopole von Energiekonzernen dürfen Markt nicht behindern

HAMBURG - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso möchte die Macht der großen Stromkonzerne zu Gunsten von mehr Wettbewerb einschränken. 'Eine bessere, klarere Trennung von Stromerzeugung und Netzbetrieb könnte ein guter Weg zu mehr Wettbewerb und damit zur Dämpfung der Preissteigerungen sein', sagte Barroso der 'Bild am Sonntag'. In einem Strategiepapier zur Energiepolitik werde die EU-Kommission im Januar empfehlen, dass Monopolstellungen großer Energiekonzerne das Funktionieren des Marktes nicht behindern dürfen, kündigte Barroso an. 'Wir haben nichts gegen Großunternehmen, aber sie sollten nicht gegen die Interessen der Verbraucher handeln'.

'FAS': Deutsche Telekom hat Schwierigkeiten bei Kundengewinnung für 'T-Home'

FRANKFURT - Die Deutsche Telekom hat einem Pressebericht zufolge große Mühe bei der Werbung von Kunden für ihr Angebot 'T-Home'. Ein Konzernsprecher habe auf Anfrage zwar keine Angaben zu der Zahl der Menschen nennen wollen, die sich bisher für das im Oktober gestartete Angebot entschieden hätten, berichtete die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. Er habe aber eingeräumt, dass frühere Angaben von sechsstelligen Kundenzahlen bis zum Jahresende unrealistisch seien.

'FT': Turkmenische Opposition fordert Überprüfung von Deutsche-Bank-Konten

LONDON - Die Deutsche Bank gerät nach dem Tod des turkmenischen Präsidenten einem Pressebericht zufolge wegen milliardenschwerer Konten unter Druck. Die Führer einer Oppositionsgruppe forderten in einem Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eine 'offizielle Untersuchung' der Staatskonten mit geschätzten 2,3 Milliarden Euro, berichtete die 'Financial Times' (Samstagausgabe). Die Bank habe am Freitag eine Stellungnahme abgelehnt. Die Konten werden dem Bericht zufolge von der Deutschen Bank und anderen ausländischen Finanzinstituten betreut.

Welt.de': Wikipedia-Gründer startet Anti-Google

BERLIN - Der Gründer des freien Online-Lexikons Wikipedia, Jimmy Wales, arbeitet einem Medienbericht zufolge an einer Suchmaschine, die den Marktführern Google und Yahoo! Konkurrenz machen soll. Mit seinem neuen Projekt will der 40-Jährige nach Informationen von 'Welt.de' die Nutzer entscheiden lassen, wie Inhalte im Netz gefunden werden. Geld für sein Vorhaben habe er vom Online-Versandhändler Amazon.com erhalten.

Boeing erhält Milliardenauftrag von US-Armee

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der US-Flugzeughersteller Boeing hat vom US-Militär einen Milliardenauftrag erhalten. Das Unternehmen solle für bis zu 1,06 Milliarden US-Dollar Hubschrauber vom Typ CH-47 bauen, teilte die Army am späten Freitagabend in Washington mit.

Lockheed Martin erhält US-Regierungsauftrag über 635 Millionen Dollar

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Rüstungskonzern Lockheed Martin hat vom US-Militär einen Auftrag über 635 Millionen Dollar erhalten. Das Unternehmen solle bis Februar 2016 Modifikationen für die Kampfflugzeuge F-16C und F-16D liefern, teilte die Air Force am späten Freitagabend in Washington mit.

Goodyear und Gewerkschaften erzielen Einigung - Streikende möglich

CLEVELAND (dpa-AFX) - Der elfwöchige Streik beim US-Reifenhersteller Goodyear könnte nach einer vorläufigen Einigung mit der Gewerkschaft bald zu Ende sein. Am späten Freitagabend einigten sich beide Seiten über einen neuen Tarifvertrag. Nun müssen noch die Mitarbeiter von Goodyear der Einigung zustimmen.

/he

Quelle: dpa-AFX

 

24.12.06 16:29

13197 Postings, 5277 Tage J.B.Bitte, wie sie wünschen, nuessa

Sogar mit Hyperlink!!  

07.01.07 22:06

13197 Postings, 5277 Tage J.B.05.01 - 07.01.07

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

DETROIT: VW-Konzern erzielt 2006 Absatzrekord

DETROIT - Volkswagen hat wenige Tage vor einer wichtigen Aufsichtsratssitzung zur künftigen Konzernstruktur einen Absatzrekord gemeldet. Der Konzern setzte 2006 weltweit 5,73 Millionen Fahrzeuge ab - das waren 9,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der neue Konzernchef Martin Winterkorn teilte am Sonntag auf der Automesse in Detroit mit, zu dem Rekord hätten alle Marken beigetragen. In allen wesentlichen Absatzregionen habe es Steigerungen gegeben.

ver.di fordert Verkauf der Landesbank Berlin 'in kleinen Paketen'

BERLIN - Die zum Verkauf stehende Landesbank Berlin (LBB) soll nach Vorstellung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nicht an an einen einzelnen Investor gehen. 'Wir halten einen Verkauf in kleinen Paketen für sinnvoller', sagte der für Finanzdienstleistungen zuständige Verdi-Fachbereichsleiter in Berlin-Brandenburg, Frank Wolf, dem 'Tagesspiegel am Sonntag'. Wolf, der auch Mitglied im LBB- Aufsichtsrat ist, fürchtet, dass bei einem Verkauf als Ganzes ein Finanzinvestor den Zuschlag bekommen könnte. Der könnte dann die Bank in ihre Einzelteile zerlegen. 'Der Preis ist nicht alles', sagte Wolf. Die LBB müsse als starke Regionalbank erhalten bleiben und Arbeitsplätze sichern. Die Senatsverwaltung für Finanzen will das Verkaufsverfahren für die LBB in der zweiten Januarhälfte beginnen.

Deutsche Autobauer wollen in USA gegen den Trend wachsen

DETROIT ? Die deutschen Autohersteller wollen in diesem Jahr auf dem wichtigen amerikanischen Markt gegen den Trend wachsen. ?Wir werden uns Marktanteile nicht nur von den heimischen Herstellern, sondern auch von den Asiaten holen?, sagte Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), am Sonntag auf der Automesse in Detroit. Punkten könnten die deutschen Hersteller vor allem mit qualitativ hochwertigen Fahrzeugen und sparsamen Antriebstechniken wie dem Diesel. Problematisch bleibe allerdings der im Vergleich zum US-Dollar starke Euro. Dieser verteure die Ausfuhren und setze die Erträge der Unternehmen unter Druck.

Fraport steigt als Gesellschafterin des Saarbrücker Flughafens aus

SAARBRÜCKEN/FRANKFURT - Die Flughafen-Betreibergesellschaft Fraport will als Mehrheitsgesellschafterin des Saarbrücker Flughafens aussteigen. Das Unternehmen werde in diesem Jahr seinen Anteil von 51 Prozent an der Flughafen Saarbrücken Betriebsgesellschaft mbH zurückgeben, teilte das saarländische Wirtschaftsministerium am Samstag mit. Es bestätigte damit einen Bericht der 'Saarbrücker Zeitung'. Die anderen 49 Prozent hält das Land.

Betriebsrat: Stellenabbau bei Opel Bochum Ende 2007 abgeschlossen

BOCHUM - Der drastische Stellenabbau am Opel-Standort Bochum wird nach Angaben des Betriebsrates Ende 2007 abgeschlossen sein. 'Die Gefahr betriebsbedingter Kündigungen besteht dabei nicht mehr', sagte Betriebsratschef Rainer Einenkel in einem dpa-Gespräch. Im Laufe des Jahres werden noch 750 der jetzt 7.400 Beschäftigten im Zuge des Zukunftsvertrages 2010 in Transfergesellschaften wechseln und damit aus dem Unternehmen ausscheiden.

'Spiegel': VW-Markenchef Bernhard verlässt Konzern Ende Januar

HANNOVER/DETROIT - VW-Markenchef Wolfgang Bernhard verlässt den Autokonzern nach Magazin-Informationen doch schneller als von vielen erwartet: Der Sanierer scheide bereits zum 31. Januar aus den Diensten des Wolfsburger Unternehmens aus, berichtet 'Der Spiegel' ohne Quellen zu nennen. Der Grund sei die neue Führungsstruktur, die der neue VW-Konzernchef Martin Winterkorn noch diese Woche ankündigen werde. Danach wäre Bernhard nur noch für die Fabriken des Konzerns zuständig, nicht aber für die Entwicklung neuer Modelle und den Vertrieb. Von VW hieß es am Samstag dazu: 'Kein Kommentar'. Das Magazin 'Focus' spekuliert, dass der Abgang Bernhards nach der VW- Aufsichtsratssitzung am kommenden Donnerstag bekannt gegeben werden könnte.

'Focus': Handel rechnet in den nächsten Wochen mit Preissprüngen

MÜNCHEN - Allen derzeitigen Rabatt-Aktionen zum Trotz müssen sich die Verbraucher in den nächsten Wochen auf breiter Front auf Preissprünge gefasst machen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin 'Focus' unter Berufung auf eine bundesweite Umfrage des Kölner Forschungsinstituts Empirica unter 290 Händlern, Gastronomen und Dienstleistern aller Branchen. Danach planen zwei Drittel aller Anbieter (68 Prozent) noch im Januar Preiserhöhungen. Jeder zehnte Händler, Dienstleister oder Gastronom kündigte dem Magazin zufolge an, im Februar oder März an der Preisschraube drehen zu wollen.

Höhere Mehrwertsteuer dämpft Kauflust nicht - Ruhigere Tankstellen

HAMBURG - Der Staat greift den Bürgern seit Neujahr noch tiefer in die Tasche - dennoch klingeln die Kassen der meisten Kaufhäuser und Geschäfte kräftig. Trotz der Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 Prozent halten sich die Kunden beim Kaufen vorerst nicht zurück, wie eine dpa-Umfrage ergab. Ob in Leipzig oder Bremen, Frankfurt oder Trier, der Handel zeigte sich am Wochenende mit der ersten Januarwoche sehr zufrieden. Anders sieht es dagegen an den Tankstellen aus: Viele Autofahrer hatten vor Beginn des neuen Jahres noch einmal vollgetankt, so dass zunächst weniger Betrieb an den Zapfsäulen herrscht.

TNT Post kündigt höheres Expansionstempo in Deutschland an

HANNOVER - Der Konkurrent der Deutschen Post , TNT Post, will seine Expansion stärker vorantreiben. 'Von Herbst 2006 bis Mitte 2007 wollten wir ursprünglich fünf bis zehn Firmen in Deutschland kaufen. Wir werden dieses Ziel bereits zum Ende des ersten Quartals erreichen und bis Mitte 2007 auf deutlich über zehn Firmen kommen', sagte der Deutschland-Chef der TNT Post (Hannover), Mario Frusch, 'Euro am Sonntag'.

Siemens weist Pressebericht über mangelhafte Aufsichtsarbeit von Cromme zurück

MÜNCHEN/DÜSSELDORF - Der Elektronikkonzern Siemens hat einen Pressebericht über die mangelhafte Arbeit des Prüfungsausschuss-Vorsitzenden Gerhard Cromme zurückgewiesen. Ein Bericht der 'Wirtschaftswoche', dieser sei im vergangenen Jahr Hinweisen über verdächtige Konten in der Schweiz nicht nachgegangen, sei falsch, teilte Siemens am Sonntag in München mit. Wie berichtet, seien die Gremien des Unternehmens, so auch der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats, erstmals im Rahmen ihrer Sitzung im Januar 2006 über Ermittlungen der Schweizer Behörden im Zusammenhang mit verdächtigen Geldbewegungen auf Konten in Genf informiert worden.

'Spiegel': Millionenklage gegen HypoVereinsbank eingereicht

HAMBURG - Gegen ihre ehemalige Muttergesellschaft HypoVereinsbank (HVB) haben einem Pressebericht zufolge die deutschen Ableger der Hypo Real Estate Group (HRE) vor dem Landgericht München eine Klage auf Zahlung von 62 Millionen Euro eingereicht. Das Finanzamt München habe bei einer Betriebsprüfung bemerkt, dass die HVB vor der Trennung von ihren Hypothekenbanken im Jahr 2003 diesen zu viel Gewerbesteuerumlagen abverlangt hatte, berichtete der 'Spiegel'.

WestLB soll sich für europäische Großbank öffnen

DÜSSELDORF - Der nordrhein-westfälische Finanzminister Helmut Linssen (CDU) will den Verkauf des Landesanteils an der WestLB nach der erfolgreichen Sanierung des Instituts vorantreiben. Er könne sich den Einstieg einer europäischen Großbank vorstellen, sagte er dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). 'Wir haben aber keine Eile.' Mit der guten Performance der Bank steige schließlich auch der Preis, sagte Linssen. Branchenbeobachter schätzen den Wert der WestLB auf sieben bis acht Milliarden Euro.

Nordex zahlt auf absehbare Zeit keine Dividende

FRANKFURT - Der Windkraft-Anlagenbauer Nordex will auf absehbare Zeit keine Gewinnausschüttung an seine Aktionäre vornehmen. 'Im Moment müssen wir unsere Gewinne wieder investieren, um das Wachstum sicherzustellen', sagte Unternehmenschef Thomas Richterich der 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. 'In den nächsten zwei bis drei Jahren wird es deshalb aus Sicht des Vorstandes keine Dividende geben.'

DETROIT: Chrysler treibt Kleinwagenprojekt mit China voran

DETROIT - DaimlerChryslers krisengeschüttelte US-Tochter Chrysler will das geplante Kleinwagenprojekt mit dem chinesischen Autobauer Chery schnell vorantreiben. Bereits 2009 könnte das neue Auto auf den Markt kommen. Chrysler-Chef Tom LaSorda wollte dies am Sonntag auf der Autoshow in Detroit jedenfalls nicht ausschliessen. Er hoffe, bis zum Sommer eine Entscheidung treffen zu können, wie der geplante Kleinwagen genau aussehen werde.

/he

Quelle: dpa-AFX

mfg J.B.

Tja, so ist das Leben, manche wissen es und viele nicht!!

 

07.01.07 23:48

13197 Postings, 5277 Tage J.B.BMW hat auch noch auf die Pauke gehauen

DETROIT: BMW bestätigt Ergebnisprognose für 2006 - 2007 Währungsbelastungen

DETROIT (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW hat seine Ergebnisprognose für das abgelaufene Geschäftsjahr bestätigt. 'Wir sind ziemlich sicher, dass wir unser Ziel von vier Milliarden Euro vor Steuern einhalten werden',  sagte Vertriebsvorstand Michael Ganal am Sonntag auf der Automesse in Detroit. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wollte Ganal in Vertretung für den erkrankten Vorstandschef Norbert Reithofer noch nicht abgeben.

Auf jeden Fall sei aber wieder mit erheblichen Belastungen durch ungünstige Wechselkurse und hohe Rohstoffkosten zu rechnen, sagte Ganal. 'Es wird nicht viel besser werden.' Im Jahr 2005 hatten Wechselkursschwankungen und Rohstoffkosten BMW zusammen mit mehr als 900 Millionen Euro belastet. Für 2006 konnte Ganal noch keine genauen Zahlen nennen. Die Belastungen seien zwar nicht höher als 2005, 'aber durchaus wieder erheblich'./mf/he

 

DETROIT: BMW mit leichten Absatzplus in 2006 - 07er-Prognose angehoben

DETROIT (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr einen neuen Absatzrekord eingefahren und seine Prognose für 2007 erhöht. 'Wir werden bei allen Marken neue Rekordzahlen sehen', sagte Vertriebsvorstand Michael Ganal am Sonntag auf der Automesse in Detroit. BMW werde in diesem Jahr voraussichtlich mehr als die bislang genannten 1,4 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Auf dem wichtigen US-Markt wollen sich Münchner gegen den befürchteten Abwärtstrend stemmen. Belastungsfaktoren blieben allerdings der starke Euro und die hohen Rohstoffkosten. Die Prognose eines Vorsteuergewinns von vier Milliarden Euro für 2006 bestätigte Ganal nochmals.

Trotz der Umstellung auf neue Modelle wie beim MINI oder beim X5 lieferte die BMW-Gruppe 2006 weltweit 1.373.926 Fahrzeuge aus. Dies entsprach einem Zuwachs von 3,5 Prozent. Gut entwickelte sich 2006 vor allem die Kernmarke BMW. Hier kletterte der Absatz um 5,2 Prozent auf 1.185.049 Fahrzeuge. Erfolgreichstes Modell bleibt die 3er-Reihe, von der BMW im abgelaufenen Jahr mehr als eine halbe Million Stück verkaufte. Dies entsprach einem Zuwachs von 17 Prozent.

OPTIMISTISCHER BLICK AUF US-MARKT

Vom MINI wurden 188.072 Stück verkauft und damit 6,2 Prozent weniger als 2005. BMW hatte dies immer mit der Umstellung auf die neue, überarbeitete Version des Kleinwagens und Baumaßnahmen im britischen Werk Oxford begründet. In Europa wird das neue Modell nun seit Mitte November verkauft.  Deshalb zogen die Verkäufe hier zuletzt kräftig an. Im Dezember legten sie um fast 40 Prozent auf 13.991 Fahrzeuge zu. 'Mit dem neuen MINI sind wir für weiteres Wachstum gerüstet', sagte Ganal. Bei BMW verbesserte sich der Absatz im Dezember um 7,8 Prozent auf 114.995 Fahrzeuge. Die gesamte Gruppe schaffte ein Plus von 10,5 Prozent auf 129.149 Einheiten.

Mit Blick auf den US-Markt gab sich Ganal optimistisch. BMW werde dort in diesem Jahr gegen den allgemeinen Trend wachsen. Für den Gesamtmarkt sei 2007 zwar mit einem leichten Abschwung zu rechnen, das Premium-Segment, in dem sich BMW bewege, werde sich  aber besser entwickeln. Ganal kündigte gleichzeitig an, auch die 1er-Reihe binnen der kommenden zwei Jahren auf den US-Markt werfen zu wollen. Mit welchen Modell die Bayern dort an Start gehen, ließ er aber offen.

Ein wichtiger Baustein für die US-Strategie sei außerdem die geplante Einführung von Diesel-Motoren im Jahr 2008. Hier werde sich BMW sicherlich nicht nur mit seinen Geländewagen X3 und X5, sondern auch mit anderen Modellen auf den Markt wagen. 'Wir denken an eine breitere Modellpalette.' Denkbar seien hier beispielsweise auch der 335 und 535./mf/he

Quelle: dpa-AFX


mfg J.B.

Tja, so ist das Leben, manche wissen es und viele nicht!!

 

14.01.07 22:00

13197 Postings, 5277 Tage J.B.12.01-14.01.2006

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Niedersachsen und andere Länder steigen bei Airbus-Konzern ein

HANNOVER - Die norddeutschen Länder Niedersachsen, Bremen und Hamburg steigen beim Luft-und Raumfahrtkonzern EADS ein. Damit soll der deutsche Einfluss in dem deutsch-französischen Unternehmen gesichert werden. Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sagte der dpa am Wochenende: 'Niedersachsen wird aktiv dazu beitragen, das deutsch-französische Gleichgewicht bei EADS zu erhalten und ist der Bundeskanzlerin dankbar für die entsprechenden Vorschläge.' Ein Sprecher des Bremer Senats sagte am Sonntag: 'Es ist klar, Bremen wird sich wie Niedersachsen und Hamburg an einer Lösung beteiligen.' Airbus steckt unter anderem wegen Problemen bei der A380-Fertigung in der Krise.

Terminplan für DaimlerChrysler-Bilanz und Hauptversammlung in Gefahr

STUTTGART - DaimlerChrysler-Vorstandschef Dieter Zetsche kann seine Bilanz für 2006 womöglich nicht pünktlich vorlegen und muss deswegen eventuell die Hauptversammlung des Konzerns verschieben. 'Es gibt ein massives Risiko, dass wir den Terminplan nicht einhalten können', sagte eine Konzernsprecherin am Sonntag der dpa in Stuttgart. Sie bestätigte damit Zeitungsberichte, nach denen der Betriebsrat des Konzerns die Mehrarbeit der Finanzbuchhalter auch am Wochenende - wie im Januar in früheren Jahren üblich - nicht genehmigt habe. Die Konzernleitung sei zuversichtlich, dass die Bilanz doch noch rechtzeitig erstellt wird, um den Terminplan einzuhalten.

Rupprecht: Allianz Deutschland erreicht ihre Ziele

DÜSSELDORF - Die Allianz rechnet in Deutschland trotz des Wirbels um ihren Konzernumbau für 2006 mit einem guten Ergebnis. ?Insgesamt erreichen wir die Ziele, die die Gruppe von ihrem deutschen Geschäft erwartet?, sagt Gerhard Rupprecht, Chef der Allianz Deutschland AG dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe), ?und vielleicht schaffen wir sogar noch ein wenig mehr.? Speziell die Sachversicherung weise ?ein sehr gutes Ergebnis auf?; die Lebensversicherung sei ?kräftig gewachsen?, nur die Krankenversicherung verlief ?etwas schleppender?.

Presse: Aufsichtsrat der Deutschen Bank will über Personalvorstand beraten

KÖLN/FRANKFURT - Im Führungsgremium der Deutsche Bank könnte es nach Informationen des Wirtschaftsmagazins 'Capital' schon bald zu einem Wechsel kommen. Wie die in Köln erscheinende Zeitschrift in ihrer nächsten Ausgabe berichtet, will das Präsidium des Aufsichtsrats in seiner Sitzung am 30. Januar darüber beraten, ob Personalvorstand Tessen von Heydebreck (62) in den kommenden Monaten in den Ruhestand gehen soll. Als mögliche Nachfolgerin ist die 48- jährige Juliane Wiemerslage im Gespräch.

Presse: Porsche-Chef Wiedeking will mehr Einfluss bei VW

OBERPFAFFENHOFEN - Porsche-Chef Wendelin Wiedeking beansprucht einem Pressebericht zufolge einen weiteren Sitz für sein Unternehmen im VW-Aufsichtsrat ? auch wenn Ferdinand Piëch in dem Gremium bleibt. Das berichtete die 'Automobilwoche'. Piëch hatte bei der Automesse in Detroit wider Erwarten verkündet, er sehe keinen Grund, sich aus dem VW-Aufsichtsrat zurückzuziehen. Wiedeking wünsche sich für Porsche mindestens einen dritten Sitz, Piëch hinzugerechnet also vier. Denn für Wiedeking sitze ?Piëch nicht für Porsche im Aufsichtsrat. Er ist ein Volkswagen-Mann?. Er sei Aufsichtsratschef, weil er VW neun Jahre lang geleitet habe, so Wiedeking der Zeitschrift zufolge.

Presse: Aufsichtsratschef Piech greift in VW-Modellplanung ein - 'Premium'

OBERPFAFFENHOFEN - Volkswagen steht einem Pressebericht zufolge vor einer Wiederbelebung der Premium-Strategie früherer Jahre. Treibende Kraft sei dabei Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, berichtete die 'Automobilwoche' unter Berufung auf Topmanagement-Kreise. Der frühere Vorstandsvorsitzende dringe hinter den Kulissen bereits seit Monaten auf eine Überarbeitung der vom zum Monatsende scheidenden Markenvorstand Wolfgang Bernhard verantworteten Modellplanung.

'Spiegel': VW-Finanzvorstand Pötsch erhält neuen Dreijahresvertrag

HAMBURG - Der Volkswagen-Finanzvorstand Dieter Pötsch bleibt einem Pressebericht zufolge auf seinem Posten. Er solle auf der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats einen neuen Dreijahresvertrag erhalten, berichtete der 'Spiegel' unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Der Führungswechsel an der Unternehmensspitze werden den Konzern viel Geld kosten. Der bisherige Volkswagenvorstand Wolfgang Bernhard, der zum 31. Januar ausscheidet, erhalte noch eine Abfindung von knapp sechs Millionen Euro, weil sein Vertrag ursprünglich bis Ende 2009 lief.

Presse: EU-Kommission findet Beweise für Marktmissbrauch der Stromkonzerne

DÜSSELDORF - Die EU-Kommission hat einem Pressebericht zufolge umfangreiche Beweise, wie Deutschlands Energieversorger den Wettbewerb zum Schaden der Kunden ausschalten. Unabhängig vom Streit um die Zerschlagung der Konzerne, bereiteten Beamte bereits eine hohe Geldbuße in einem besonders eklatanten Fall vor, berichtet die 'Wirtschaftswoche'. ?Wir werden uns einen Präzedenzfall herausgreifen?, habe ein Beamter gesagt.

'FTD': Airbus-Marktanteil fällt in 2006 deutlich

HAMBURG - Der Flugzeughersteller Airbus hat 2006 einem Pressebericht zufolge stark an Marktanteil verloren. Am Wert der Flugzeuge gemessen sei der Marktanteil der Europäer wegen der schlechten Verkaufszahlen bei Großraumflugzeugen von 45 Prozent im Vorjahr auf nur noch 40 Prozent gesunken, berichtete die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe) unter Berufung auf Branchenkreise. Insgesamt seien Flugzeuge zum Listenpreise von 75,1 Milliarden US-Dollar verkauft worden.

TUI-Chef Frenzel gegen staatliche Beteiligung

MÜNCHEN/HANNOVER - TUI-Konzernchef Michael Frenzel lehnt eine staatliche Beteiligung am Unternehmen ab. 'Ich möchte den Staat bei TUI draußen halten. Das passt heute nicht mehr in die Landschaft', sagte Frenzel der 'Süddeutschen Zeitung' (Montagausgabe). Er würde es aber sehr begrüßen, wenn sich weitere strategische Investoren für TUI interessieren würden. Zu einer möglichen Übernahme sagte Frenzel: 'Wir werden immer wieder gehandelt, aber ich sehe im Moment konkret keine Anzeichen.' Der Reise- und Schifffahrtskonzern TUI will mit drastischen Kostensenkungen und massivem Personalabbau seine Talfahrt bremsen.

RAG will Prüfdienste-Tochter DMT verkaufen - Gespräche mit TÜV

ESSEN - Der Essener RAG-Konzern plant den Verkauf seiner Prüfdienste-Tochter Deutsche Montan Technologie GmbH (DMT) mit derzeit rund 550 Beschäftigten. Der Verkaufsprozess werde in den nächsten Tagen gestartet, sagte der Chef des Essener Technologiedienstleisters, Michael Koppitz, der 'Welt am Sonntag'. Als Interessenten kommen TÜV-Gesellschaften in Frage. Erste Orientierungsgespräche habe es bereits gegeben. Koppitz rechnet mit einem Verkaufsabschluss in der zweiten Jahreshälfte.

'Wirtschaftswoche': GM-Europachef wechselt 2008 nach Detroit

DÜSSELDORF/RÜSSELSHEIM - Der Präsident von General Motors (GM) in Europa, Carl-Peter Forster, rückt nach Informationen der Zeitschrift 'Wirtschaftswoche' im Frühjahr 2008 in den Konzernvorstand auf. Wie das Blatt berichtet, soll GM-Chef Rick Wagoner dies dem 52-jährigen Forster am Rande der Detroit Motor Show mitgeteilt haben. Demnach soll Forster im kommenden Januar den bald 75-jährigen Robert A. Lutz beerben und neuer Entwicklungschef von General Motors mit weltweiter Verantwortung werden.

/he

Quelle: dpa-AFX

mfg J.B.
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25.02.07 21:32
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13197 Postings, 5277 Tage J.B.24.02.-25.02.07

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Conergy mit Gewinnplus im abgelaufenen Geschäftsjahr

HAMBURG - Der Solarkonzern Conergy hat sein Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigert. Der Überschuss wuchs um 8,3 Prozent auf 30,1 Millionen Euro, wie die Gesellschaft in Hamburg mitteilte. Das Ergebnis wurde durch Aufwendungen für die Entwicklung neuer Techniken und den Eintritt in neue Märkte belastet.

Randstad-Chef Gatzke erwartet anhaltenden Boom der Zeitarbeit

ESCHBORN - Deutschlands größter Personaldienstleister Randstad erwartet einen anhaltenden Boom der Zeitarbeit. Der Markt in Deutschland werde 2007 vorsichtig geschätzt erneut um etwa 20 Prozent wachsen, sagte der Chef von Randstad in Deutschland, Eckard Gatzke, in einem dpa-Gespräch in Eschborn. 'Wir sind am Anfang eines sehr guten Jahres', sagte Gatzke. 'Die Zeitarbeit als Flexibilisierungsinstrument des deutschen Arbeitsmarktes ist nicht mehr aufzuhalten.' 2006 war die Zahl der Beschäftigten in dieser Branche auf etwa 600.000 bis zum Jahresende gestiegen.

MAN bekennt sich zum Standort: 'Verlagerung kein Thema'

MÜNCHEN - Der Lastwagenbauer MAN hat sich angesichts der Spekulationen um eine Verlagerung der Firmenzentrale zum Standort Deutschland bekannt. 'Wir stehen zum Standort Deutschland, wir fühlen uns hier gut aufgehoben. Eine Verlagerung ins Ausland ist für uns kein Thema', sagte Anton Weinmann, Chef der MAN Nutzfahrzeuge AG, der 'Automobilwoche'. Nach der geplatzten Übernahme des Konkurrenten Scania wird spekuliert, im Zuge einer friedlichen Einigung könne der Firmensitz des neuen Konzerns zum Beispiel in die Niederlande oder nach Liechtenstein verlagert werden.

Lufthansa will Ticketaufpreis für Klimaschutz - Air Berlin dagegen

FRANKFURT/HAMBURG - Auch Deutschlands Fluggesellschaften machen sich zunehmend Gedanken über den Klimaschutz: Während die Lufthansa einen freiwilligen Aufpreis auf ihre Flugtickets zu Gunsten von Klimaschutzprojekten erwägt, hält der Konkurrent Air Berlin den Handel mit Luftverschmutzungsrechten, so genannten CO2-Zertifikaten, für zielführender.

Presse: Bieterverfahren für Chrysler beginnt

NEW YORK - Ein Bieterverfahren für die angeschlagene Chrysler Group könnte einem Pressebericht zufolge bereits in dieser Woche beginnen. Dies berichtete die 'Detroit News' am Sonntag in ihrer Onlineausgabe. Private Investoren und Autohersteller würden vertrauliche Daten der US-Sparte von DaimlerChrysler erhalten. Ein Team von Chrysler- Managern und -Spezialisten sei gebildet worden, um Anfragen potenzieller Käufer zu beantworten. Das Unternehmen nahm keine Stellung.

Presse: TXU-Kauf für 45 Milliarden Dollar - Frieden mit Umweltschutzgruppen

NEW YORK - Die TXU Corporation, ein seit langer Zeit von Umweltschutzgruppen angeprangerter texanischer Stromversorger, will einem Pressebericht zufolge auf den Bau von acht von insgesamt elf geplanten Kohlekraftwerken verzichten. Damit wollten sich die Investmentfirmen, die TXU für insgesamt 45 Milliarden Dollar (34,4 Mrd Euro) übernehmen wollen, die Unterstützung von Umweltschutzgruppen für die Akquisition sichern, berichtete 'New York Times' am Sonntag in ihrer Onlineausgabe. Der TXU-Verwaltungsrat sollte am Sonntag über die Transaktion abstimmen. Die Firmen nahmen keine Stellung.

Staatsanwalt ermittelt gegen Manager des Aufzug-Kartells

DÜSSELDORF - Nach dem von der EU-Kommission verhängten Bußgeld von knapp einer Milliarde Euro gegen das Aufzugskartell drohen nun den Managern der betroffenen Unternehmen juristische Konsequenzen. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt seit Herbst 2006 wegen des Verdachts so genannter wettbewerbsbeschränkender Absprachen. Das Bundeskartellamt hatte im vergangenen Herbst der Staatsanwaltschaft Unterlagen mit einigen Namen zur Verfügung gestellt. 'Wir haben noch die Bußgeldentscheidung der EU-Kommission abgewartet', sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftssachen, Arno Neukirchen, und bestätigte einen Bericht des Magazins 'Der Spiegel'.

IG-Metall mit Absicht für faire Lastenteilung bei Airbus zufrieden

HAMBURG/MÜNCHEN - Im Ringen um eine Verteilung der Sanierungslasten beim angeschlagenen Flugzeugbauer Airbus unterstützt die IG-Metall den von Frankreichs Präsident Jacques Chirac und Kanzlerin Angela Merkel vorgezeichneten Kurs. Eine gleiche Verteilung der Belastungen und der Zukunftschancen auf die Standorte in Deutschland und Frankreich sei auch die Linie der Gewerkschaft, sagte der Sprecher der IG-Metall-Küste, Daniel Friedrich, dem Sender Deutschlandradio Kultur am Samstag. Er betonte die Bedeutung der deutschen Beteiligung am EADS- Konzern. 'Solange sich der französische Staat in der Shareholderstruktur von EADS bewegt, ist es auch gut, dass der deutsche das macht.'

Renault-Vize rechnet mit höheren Autopreisen wegen CO2-Ausstoß

STUTTGART/PARIS - Der französische Autohersteller Renault rechnet wegen der künftigen Begrenzung des CO2-Ausstoßes mit deutlich steigenden Neuwagenpreisen. Renault-Vize Patrick Pélata sagte dem Magazin 'auto motor und sport' in Stuttgart, dass der Konzern in der Folge einen starken Einbruch der Neuwagenverkäufe in Europa erwartet. 'Wenn für die Einhaltung der Ziele enorme technische Veränderungen an den Autos notwendig sind, wird das die Kosten und damit die Preise stark erhöhen', sagte Pélata. 'Wir rechnen damit, dass, wenn die Preise am europäischen Markt um zehn Prozent angehoben werden, die Verkäufe um 15 bis 20 Prozent zurückgehen. Das hat starke ökonomische und soziale Folgen.'

American Express und TUI wollen Geschäftsreisen günstiger anbieten

FRANKFURT/HANNOVER - American Express und TUI wollen gemeinsam Geschäftsreisen für den Mittelstand günstiger machen. Das Kreditkartenunternehmen und der Reisekonzern vereinbarten eine entsprechende Zusammenarbeit, wie die 'WirtschaftsWoche' berichtet. '25 bis 30 Prozent dauerhafte Einsparungen lassen sich in jedem Unternehmen realisieren, wenn alle Potenziale ausgeschöpft werden', sagte American-Express-Geschäftsführer Marc Hildebrand dem Magazin. 'Wir bieten alles aus einer Hand: Flug, Hotel, Bahn, Buchungen und Preistransparenz über alle Kanäle hinweg.'

'Spiegel': Neue BMW-Motoren erstmals aus Frankreich

MÜNCHEN - Erstmals bricht der BMW-Konzern einem Bericht des 'Spiegel' zufolge mit seiner eisernen Regel, nach der nur ein von dem Unternehmen entwickelter und produzierter Motor ein Modell des bayerischen Autobauers antreiben darf. Zusammen mit dem französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroën) konstruierten die Bayern eine neue Familie von Vierzylindermotoren, die im PSA-Werk Douvrin bei Lille hergestellt werden sollen, schreibt das Nachrichtenmagazin. Der Motor werde nach Angaben eines BMW-Managers nicht nur in die Kleinwagen der Marke Mini eingebaut, sondern sei auch für die 1er Reihe von BMW vorgesehen.

RWE-AKW Biblis erst im Sommer wieder am Netz - Teurer Stillstand

BIBLIS/ESSEN - Das seit Mitte Oktober 2006 abgeschaltete Atomkraftwerk im südhessischen Biblis wird noch Monate keinen Strom liefern. Der Meiler werde 'voraussichtlich erst im Sommer wieder ans Netz gehen', heißt es in dem im Internet veröffentlichten Geschäftsbericht des Betreibers RWE für das Jahr 2006. Der außerplanmäßige Stillstand kostete den Essener Energiekonzern nach eigenen Angaben allein im vierten Quartal des vergangenen Jahres rund 280 Millionen Euro.

Jenoptik-Konzernbetriebsrat erwartet von neuem Vorstand Kontinuität

JENA - Konzernbetriebsrat Günther Reißmann rechnet nach dem Vorstandswechsel im Juli nicht mit deutlichen Kurskorrekturen beim Technologiekonzern Jenoptik. 'Wir erwarten vom neuen Vorstand Kontinuität', sagte der Betriebsratsvorsitzende am Sonntag in einem dpa-Gespräch in Jena. Der Konzernumbau mit der Konzentration auf Laser, Optik, Sensoren und Mechatronik sowie der Entschuldung des Unternehmens sei von der Arbeitnehmervertretung mitgetragen worden. Nach dem Verkauf ganzer Geschäftsbereiche wie dem Fabrikbau für die Elektronik-Industrie sowie Umstrukturierungen sollte es 'eine Phase der Stabilisierung geben.'

Allianz-Chef Diekmann: 'Allianz Bank vorstellbar'

MÜNCHEN - Der Versicherungskonzern Allianz kann sich auf lange Sicht auch eine Bank unter eigenem Namen vorstellen. Bis 2009 wolle der Finanzkonzern, zu dem die Dresdner Bank gehört, 1000 seiner Allianz-Agenturen mit Bankberatern ausstatten, sagte Allianz-Chef Michael Diekmann dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). 'Da steht jetzt auch Dresdner Bank drauf, aber dass in zehn Jahren dort Allianz Bank steht, das kann ich mir schon vorstellen.' Die Dresdner Bank präsentiert an diesem Montag (26. Februar) ihr Jahresergebnis.

Hoffnung für Forschungsabteilung von Schering

BERLIN/WUPPERTAL - Für die von der Schließung bedrohte Forschungsabteilung der neuen Bayer-Pharmatochter Schering in Berlin gibt es möglicherweise neue Hoffnung. Laut Medienberichten bestehen Überlegungen, stattdessen das Bayer-Werk in Wuppertal zu schließen. Eine Entscheidung dazu solle an diesem Mittwoch fallen, berichtet die 'Rheinische Post' (Samstagausgabe).

'FTD': Bahn bietet bis zu 1,2 Milliarden Euro für HHLA-Anteil

HAMBURG - Die Deutsche Bahn bietet für den zum Verkauf stehenden 49,9-Prozent-Anteil am Hamburger Terminalbetreiber HHLA einem Zeitungsbericht zufolge über eine Milliarde Euro. Das Unternehmen wolle zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Euro zahlen, berichtete die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe) unter Berufung auf das Umfeld des Verkäufers Hansestadt Hamburg. Ein Bahn- Sprecher wollte die Zahlen nicht kommentieren. Die Hamburger Finanzbehörde war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Das 'Hamburger Abendblatt' hatte am Freitag berichtet, der Hafenbetreiber Dubai World Ports habe mit 1,6 Milliarden Euro unter allen sechs verbliebenen Bietern das beste Angebot abgegeben.

Suzlon-Chef: Repower-Management soll nach Übernahme im Amt bleiben

DÜSSELDORF - Der Vorstand des Hamburger Windkraftunternehmens REpower Systems soll nach einer möglichen Übernahme durch den indischen Wettbewerber Suzlon auf jeden Fall im Amt bleiben. Das sagte Suzlon-Vorstandschef Tulsi Tanti der Online-Ausgabe der 'WirtschaftsWoche' 'wiwo.de'. Das Management-Team um Vorstandschef Fritz Vahrenholt habe bisher ?einen sehr guten Job? gemacht, sagte der Suzlon-Chef. ?Ich sehe keinen Grund, warum wir beim Personal etwas ändern sollten.? Tanti denkt jedoch darüber nach, den Vorstand von Repower zu erweitern. Aktuell besteht er aus drei Mitgliedern. Eine Erweiterung sei nötig, um die Aufgaben als stark wachsendes Unternehmen zu bewältigen, sagte Tanti.

'FOCUS': Russischer Autohersteller Gaz an Chrysler-Übernahme interessiert

MÜNCHEN - Für den Übernahmekandidaten Chrysler interessiert sich neben Finanzinvestoren und Wettbewerbern Informationen des Nachrichtenmagazins 'FOCUS' zufolge offenbar auch der russische Autobauer Gaz. Der Hersteller der früheren Sowjet-Nobelkarosse Wolga sei für den verkaufswilligen DaimlerChrysler-Konzern kein Unbekannter, hieß es in dem Bericht ohne Quellenangabe. Die Nummer zwei auf dem russischen Markt habe erst 2006 Montagewerkzeuge einer Chrysler-Produktionslinie erworben. Gaz beziehe zudem von den Amerikanern Vier-Zylinder-Motoren für Pkw und Mini-Vans.

Conti-Zukäufe per Barzahlung - Auch Minderheitsbeteiligung an VDO möglich

MÜNCHEN - Der Automobilzulieferer Continental will mögliche Firmenkäufe vorzugsweise in bar bezahlen. ?Wir haben zu viel Eigenkapital?, sagte Finanzchef Alan Hippe 'Automobilwoche Online'. Deshalb käme die von Conti gewollte Übernahme von Siemens VDO oder der geplante Kauf der Goodyear- Sparte Engineered Products durch andere Möglichkeiten wie einen Aktientausch nicht in Betracht. ?Derzeit befindet sich die Industrie in der Konsolidierung?, so Hippe. Die Zeit für Zukäufe sei optimal und Conti habe dafür genug Geld in der Kasse.

Presse: VW strebt 'umfassende Qualitätsführerschaft' an - Rothenpieler wird neuer Chef

MÜNCHEN - Bei der Umsetzung seiner Qualitätsoffensive setzt der neue VW-Konzernchef Martin Winterkorn einem Pressebericht zufolge auch auf neues Personal: Nach Informationen der Branchen- und Wirtschaftszeitung 'Automobilwoche' soll Hans-Joachim Rothenpieler als Nachfolger von Falko Schling schon bald die Zentralfunktion des Qualitätschefs für den gesamten VW-Konzern übernehmen. Wie das Magazin weiter berichtete, hat Winterkorn bei einem Führungskräfte-Treffen in der Pilothalle des Stammwerks Wolfsburg sein neues Management-Team auf das gemeinsame Ziel einer ?umfassenden Qualitätsführerschaft? eingeschworen. ?VW soll von der äußerlichen Anmutung der Fahrzeuge über die Haptik ihres Innenraums bis hin zum Werterhalt bei Gebrauchtwagen die Konkurrenten künftig abhängen?, habe ein Teilnehmer berichtet. ?Als Benchmark gilt Toyota .?

Glos: 'Keine vorauseilende Bescheidenheit' gegenüber Frankreich bei Airbus

HAMBURG - Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hält im Streit zwischen Deutschland und Frankreich um die Zukunft des Flugzeugbauers Airbus auch einen Rückzug beider Staaten aus dem Unternehmen für möglich: ?Wenn sich alle Seiten zurückzögen, wäre das bestimmt kein Schaden. Aber das müsste dann im Gleichschritt passieren?, sagte Glos dem Nachrichten-Magazin 'DER SPIEGEL'. Glos sieht Deutschland dabei nicht in der Rolle des Juniorpartners gegenüber den Franzosen: ?Es gibt keinerlei Grund für eine vorauseilende Bescheidenheit.? Ohne die Deutschen gebe es Airbus nicht, so der CSU-Politiker, ?also haben die deutschen Standorte auch ein Recht darauf, innerhalb des Konzerns angemessen mit Zukunftschancen ausgestattet zu werden?.

Siemens Österreich weist Vorwürfe zurück und prüft Klagen

WIEN - Siemens-Österreich-Sprecher Harald Stockbauer hat am Sonntag noch einmal jeden Vorwurf ungesetzlicher Handlungen oder einer Beteiligung an einem Schmiergeldskandal 'auf das Schärfste' zurückgewiesen. Der Konzern in Wien überlegt sich bereits Klagen.

Presse: Nur noch Axa und Aegon im Bieterrennen um BMPS-Tochter

MAILAND - Beim geplanten Verkauf eines 50-Prozent-Anteils an der Lebensversicherungstochter der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena (BMPS) sind einem Pressebericht zufolge nur noch zwei Bieter übriggeblieben. Dies seien die französische AXA und die niederländische Aegon , berichtete die italienische Tageszeitung 'Il Sole 24 Ore' (Samstagausgabe) ohne Quellenangabe. Dem Bericht zufolge könnte der Kaufpreis bei 700 bis 800 Millionen Euro liegen. Ein Abschluss könne im kommenden Monat erfolgen.

Quelle: dpa-AFX

Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

 

04.03.07 21:23
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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Zunehmender Widerstand gegen Spar- und Umbaupläne bei der Telekom

BONN/BERLIN - Gegen die Sparpläne der Deutschen Telekom und den geplanten Konzernumbau hat sich am Wochenende der Widerstand verschärft. 300 Konzernbetriebsräte wandten sich in einer Resolution gegen Stellenabbau, den Verkauf von Beteiligungen und Standortschließungen. Vorstandschef René Obermann verteidigte den eingeschlagenen Kurs: Zu den Kosteneinsparungen gebe es keine Alternative, sagte er 'Bild am Sonntag' (BamS). Mit den Plan zur Ausgliederung von 50 000 Beschäftigten, längeren Arbeitszeiten und einer schlechteren Bezahlung steuere der Konzern auf Armutslöhne zu, sagte Ver.di-Chef Frank Bsirske.

EADS-Co-Chef Enders warnt vor Streiks bei Airbus - Weitere Proteste

HAMBURG - Der deutsche EADS- Vorstandsvorsitzende Thomas Enders hat die Gewerkschaften eindringlich vor einem Streik in den Airbus-Werken gewarnt. 'Wir sind in diesem Punkt hochverwundbar', sagte Enders dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Angesichts voller Auftragsbücher und festgelegter Liefertermine dürfe es zu keinen Produktionsausfällen kommen: 'Längere Streiks würden uns empfindlich treffen und noch weiter zurückwerfen. Das kann nicht im Sinne der Beschäftigten sein.' Der Airbus-Sanierungsplan 'Power8' mit dem Abbau von 10 000 Arbeitsplätzen und der Trennung von Werken stoßen auf heftigen Widerstand der Beschäftigten. Airbus-Chef Louis Gallois will sich nach Angaben des Europäischen Metallgewerkschaftsbundes an diesem Montag mit dem europäischen Konzernbetriebsrat treffen, um die Sparpläne zu besprechen.

TUI mit mehr Buchungsplus für Sommersaison - Auch Umsatz wächst deutlich

HANNOVER - Der Reisekonzern TUI liegt bei den Buchungen für die Sommersaison 2007 im Deutschland-Geschäft mit Gästen und Umsatz im Plus. Die Zahl der Gäste liege derzeit um 6,6 Prozent, der Umsatz um 5,5 Prozent über dem jeweiligen Vorjahreswert, teilte TUI am Sonntag in Hannover im Vorfeld der Tourismus-Messe ITB mit. Damit wachse TUI stärker als der Markt, der nach Böttchers Schätzung in diesem Jahr um zwei bis vier Prozent zulegt. Bei den Winterbuchungen wuchs die Gästezahl um 8,6 Prozent und damit weit stärker als der Umsatz, der um 4,6 Prozent zulegte.

Audi strebt Absatz von 200.000 Autos in den USA an

NEW YORK/INGOLSTADT - Der neue Audi-Chef Rupert Stadler strebt in den USA einen jährlichen Absatz von 200.000 Autos an. Im vergangenen Jahr verkaufte die VW--Tochter dort 90.116 Autos. Das Absatzziel kündigte Stadler in einem Gespräch mit der 'New York Times' an, das die Zeitung am Samstag in ihrer Onlineausgabe veröffentlichte.

VW-Affäre: Staatsanwaltschaft klagt Volkert und Gebauer an

BRAUNSCHWEIG - Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat gegen den früheren VW-Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert Anklage wegen Anstiftung zur Untreue erhoben. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft am Samstag der dpa. Volkert wird gemeinsam mit dem früheren VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer auf der Anklagebank sitzen. Volkert wird Anstiftung zur Untreuen, Gebauer Untreue vorgeworfen. In der VW-Affäre geht es um Schmiergelder, Lustreisen, Bordellbesuche und Sexpartys auf Firmenkosten. Ein Termin für die Verhandlung vor dem Braunschweiger Landgericht steht noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft will an diesem Montag nähere Einzelheiten bekannt geben.

Focus': E.ON Ruhrgas will Flüssiggas aus dem Iran beziehen

DÜSSELDORF/BERLIN - Der Energieriese E.ON will laut 'Focus' mit dem Iran ins Geschäft kommen. E.ON Ruhrgas will mit Teheran einen Vertrag über jährlich 2,5 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas abschließen, schreibt das Nachrichtenmagazin. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Kanzleramt, Bundeswirtschaftsministerium und Auswärtiges Amt sollen mit dem Fall befasst werden.

Ver.di und Lufthansa einig: Jobs bei Condor sicher bis 2009

FRANKFURT/BERLIN - Die gut 2.500 Mitarbeiter der Fluglinie Condor müssen auch im Falle des vereinbarten Eigentümerwechsels zunächst nicht um ihre Arbeitsplätze bangen. Die Gewerkschaft ver.di einigte sich mit der Lufthansa auf eine Weiterbeschäftigungsgarantie für alle Condor-Beschäftigten bis zum 8. Februar 2009, wie ver.di und die Lufthansa am Sonntag mitteilten. Beide Seiten sprachen von einem tragfähigen Kompromiss.

VW und Porsche weisen Kritik an mangelndem Klimaschutz zurück

WOLFSBURG/STUTTGART - Die Automobilkonzerne Volkswagen und Porsche haben die jüngste Kritik an mangelndem Klimaschutz der Autoindustrie vehement zurückgewiesen und benzinsparendere Autos angekündigt. 'Politiker kritisieren gern andere. Für uns verbietet es sich aber meist, mit gleicher Schärfe zurückzuschießen', sagte VW-Chef Martin Winterkorn dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'. 'Denn Politiker zählen zu unseren besten Kunden. Und sie fahren in der Regel nicht die verbrauchsgünstigsten Modelle.' Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sagte der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung': 'Wir sind keine Schmutzfinken. Wer uns als Klimakiller bezeichnet, verfolgt anders motivierte Ziele. Der sucht das prominente Feindbild.'

'Spiegel': E.ON erwägt Einstieg beim italienschen Versorger Enel

DÜSSELDORF - Nach dem überraschenden Einstieg des italienischen Energieriesen Enel beim spanischen Stromversorger Endesa holt der E.ON-Konzern einem Pressebericht zufolge zum Gegenschlag aus. Wie das Hamburger Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' in seiner neuesten Ausgabe berichtet, habe die Investmentbank Goldman Sachs dem Vorstand einen spektakulären Rettungsplan vorgeschlagen. Danach soll E.ON in den nächsten Tagen milliardenschwere Enel-Aktienpakete an den internationalen Börsen zusammenkaufen und sich so eine Beteiligung von bis zu 25 Prozent an Enel sichern.

Germanwings und TUIfly dementieren Berichte über Allianzen

KÖLN/BERLIN - Die Fluggesellschaften Germanwings und TUIfly haben Presseinformationen über eine künftige Allianz von mehreren Billigfliegern in Europa dementiert. Eine solche Zusammenarbeit gebe es nicht und sei auch nicht geplant, sagten Sprecher beider Airlines. Die 'Welt am Sonntag' hatte zuvor berichtet, dass sich mehrere Low-Cost-Carrier in Europa mit einem gemeinsamen Reservierungssystem für Allianzen rüsteten.

Machtprobe erschüttert DaimlerChrysler-Aufsichtsrat

STUTTGART - Im Aufsichtsrat von DaimlerChrysler ist es über die Partnersuche für die US-Sparte Chrysler zur Machtprobe zwischen Management und Arbeitnehmern gekommen. Die Arbeitnehmervertreter laufen Sturm gegen das beschlossene Bündnis der US-Sparte mit dem chinesischen Hersteller Chery. Über die Allianz sei es vergangene Woche zu einer Kampfabstimmung im Aufsichtsrat gekommen, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Erich Klemm dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Die Entscheidung sei nur zu Stande gekommen, 'weil der Aufsichtsratsvorsitzende von seinem Zweitstimmrecht Gebrauch machte', räumte er ein. Ein solcher Fall ist in den letzten 17 Jahren bei Daimler laut Branchenkennern dem Bericht zufolge noch niemals vorgekommen. Zuvor hatten bereits die 'Stuttgarter Nachrichten' (Samstagausgabe) berichtet, dass nach Informationen der Zeitung die Arbeitnehmerbank geschlossen gegen die Kooperation gestimmt hat.

'FOCUS': US-Justizministerium hat in Siemens-Affäre erste Spur

MÜNCHEN - Das US-Justizministerium hat in der Siemens-Korruptionsaffäre einem Pressebericht zufolge eine erste Spur. Wie das Nachrichtenmagazin 'FOCUS' meldet, haben amerikanische Ermittler Unregelmäßigkeiten in Zusammenhang mit drei Gesellschaften in Amerika gefunden. Die US-Justiz, die seit November ebenfalls ein Verfahren um mögliche Schwarze Kassen bei Siemens eingeleitet habe, verdächtige mittlerweile einen verantwortlichen Siemens-Manager. Daher habe das US-Justizministerium Kontakt zu deutschen Kollegen aufgenommen.

Opel-Chef sieht GM-Werke in Bochum und Antwerpen besonders gefährdet

OBERPFAFFENHOFEN/MÜNCHEN - Die geplante Kostenreduktion bei General Motors (GM) bedroht möglicherweise Arbeitsplätze in Deutschland und Belgien. Die GM-Werke in Bochum und Antwerpen seien besonders gefährdet, sagte der Opel-Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz der Fachzeitschrift 'Automotive News Europe' (ANE). ?Sollte es zu einer Werksschließung in Europa kommen, gibt es Krieg? sagte Franz gegenüber ANE.

'SPIEGEL': Finanzinvestoren wollen größten Wohnungskonzern Europas schaffen

HAMBURG - Die Finanzinvestoren Terra Firma und Fortress sprechen über ein Zusammengehen der beiden größten deutschen Immobiliengesellschaften zum größten Wohnungskonzern Europas. ?Es wäre eine Traumlösung für beide Unternehmen?, sagte der Terra-Firma-Chef Guy Hands dem 'SPIEGEL'. Dieser britischen Beteiligungsgesellschaft gehört die Deutsche Annington, die von Bochum aus 230.000 Wohnungen kontrolliert. Die US-Firma Fortress wiederum ist Großaktionär bei der Gagfah , die sie im vergangenen Jahr mit ihren 168.000 Wohnungen an die Börse brachte. Zwar wollte Hands nicht von ?aktiven Verhandlungen? sprechen. Gleichzeitig bestätigte er, dass vor kurzem einer seiner Mitarbeiter mit dem Europa-Chef von Fortress über das Projekt gesprochen hat.

Presse: BC Partners will Hirslanden für 1,5 Milliarden Pfund verkaufen

LONDON (dpa-AFX) - Der größte schweizerische private Krankenhausbetreiber soll einem Pressebericht zufolge verkauft werden. BC Partners bereite Hirslanden für eine 1,5-Milliarden-Pfund-Auktion vor, berichtete die britische Tageszeitung 'The Independent'. Zu den Interessenten zählten die Investorengruppen Apax Partners und Cinven. Hirslanden betreibt 13 Krankenhäuser und 6 Kliniken. BC hatte die Gruppe in 2002 für 405 Millionen Pfund gekauft.

/he

Quelle: dpa-AFX

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04.03.07 21:32

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meine Wohnung gehört den Briten.
mfg nf  

18.03.07 20:58

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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Bund und Land halten an RAG-Börsengang fest

DÜSSELDORF - Die Bundesregierung und die nordrhein- westfälische Landesregierung halten am geplanten Börsengang des Mischkonzerns RAG fest. 'Eine Zerschlagung der RAG ist weder aus industriepolitischer Sicht, noch vor dem Hintergrund der Arbeitnehmerinteressen wünschenswert', sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Landesregierung am Samstag. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums verwies auf das Eckpunktepapier, auf das sich die Beteiligten im Februar geeinigt hätten: 'Danach ist die bevorzugte Lösung die Komplettlösung.'

Presse: Google arbeitet an Handy-Software

NEW YORK - Der Internetsuchmaschinen-Marktführer Google arbeitet Medienberichten zufolge an einer speziellen Software für Mobiltelefone. Es gehe dabei um eine Plattform, die verschiedene Google-Dienste wie Suche oder Karten einbinde, schrieb das 'Wall Street Journal'. Zuvor berichtete bereits eine spanische Website unter Berufung auf eine europäische Google-Managerin von einem Mobilfunk-Projekt des Unternehmens. Im Februar hatte der Konkurrent Yahoo! auf der Telekom-Messe 3GSM einen auf mobile Nutzung zugeschnittenen Internet-Suchdienst gestartet.

Galileo-Projekt: Spanien weist Blockade-Vorwürfe zurück

MADRID - Spanien hat den Vorwurf zurückgewiesen, es blockiere das Projekt des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo. 'Wir treten nur für das ein, was 2005 vereinbart wurde', zitierte die Madrider Zeitung 'El País' am Samstag einen hohen spanischen Regierungsbeamten in Brüssel. Demnach sei damals ausgehandelt worden, dass Spanien zwei Kontrollzentren erhalte. Deutschland und Italien versuchten nun, dieses Abkommen auszuhöhlen und mehr Kompetenzen zu erhalten. Bei dem Treffen der EU-Verkehrsminister werde Spanien in der kommenden Woche auf die Einhaltung dieser Vereinbarungen von Ende 2005 pochen.

Altadis weist Übernahmeangebot von Imperial Tobacco zurück

MADRID - Der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco Group ist mit seinem Übernahmeangebot beim französisch-spanischen Konkurrenten Altadis abgeblitzt. Die Offerte von 11,5 Milliarden Euro entspreche nicht dem 'strategischen Wert' von Altadis, hatte das Unternehmen in der Nacht zum Samstag nach einer Sitzung des Verwaltungsrates in Madrid mitgeteilt. Zudem werde das Wachstumspotenzial des Konzerns nicht berücksichtigt. Die Ablehnung sei einstimmig beschlossen worden.

Entwicklungschef: Für Porsche lohnt sich Diesel-Technik nicht

STUTTGART - Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat derzeit kein Projekt mit Dieselmotoren. 'Für Porsche mit seinen relativ kleine Produktionsstückzahlen lohnt es sich einfach nicht, einen Antrieb nur für eine Region anzubieten,' betonte Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer im Interview mit der 'Wirtschaftswoche'. Es dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass sich der Diesel bisher nur in Europa verkaufen lasse.

Opel-Chef Demant: Markt ruft nach sparsamen Modellen

DÜSSELDORF - Opel-Chef Hans Demant will verstärkt eigene Ökomodelle auf den Markt zu bringen. 'Wir haben jetzt schon viele Fahrzeuge, deren CO2-Ausstoß deutlich unter den von der EU geforderten Grenzwerten liegt', sagte Demant der 'Wirtschaftswoche'. 'Aber natürlich werden wir künftig einige besonders sparsame Modelle anbieten. Der Markt schreit doch geradezu danach'.

Disney: Pixar-Aktienoptionen waren rückdatiert - Jobs entlastet

BURBANK - Eine firmeninterne Untersuchung hat eine strittige Rückdatierung von Aktienoptionen bei dem an Walt Disney verkauften Zeichentrickfilmstudio Pixar Animation Studios bestätigt. Der Verwaltungsratsvorsitzende der Walt Disney Company, John E. Pepper, versicherte am Freitag nach Börsenschluss jedoch, niemand der gegenwärtig mit der Gesellschaft verbunden sei, habe ein vorsätzliches oder absichtliches Fehlverhalten begangen. Die Aktien waren vor dem Kauf des Unternehmens durch Disney im Januar 2006 rückdatiert worden.

'FTD': BASF verkleinert deutlich neuen Aufsichtsrat

HAMBURG - Nach der Umwandlung in eine Europa-AG verkleinert der Chemiekonzern BASF einem Pressebericht zufolge seinen Aufsichtsrat von 20 auf 12 Mitglieder. Das gehe aus einer Einladung zur Hauptversammlung hervor, die ihr vorliege, berichtete die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe).

'HB': Winterkorn macht VW Golf zur Chefsache

DÜSSELDORF - Der neue Volkswagen- Konzernchef Martin Winterkorn macht die Markteinführung der nächsten Generation des VW-Kompaktwagens Golf einem Pressebericht zufolge zur Chefsache. Winterkorn habe vor Führungskräften angekündigt, dem Golf seine ?ganz besondere Aufmerksamkeit? zu schenken, berichtete das 'Handelsblatt' (Montagausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Seine Neuauflage müsse 'unverwechselbar und begehrenswert? werden, habe er vor den Managern gesagt. Der Golf sei und bleibe das Herzstück von VW. Ein Konzernsprecher habe auf Anfrage die Aussagen bestätigt.

'FOCUS': VW will Seat nun doch sanieren

MÜNCHEN - Der deutsche Autobauer Volkswagen hat sich einem Pressebericht zufolge nun doch für die Sanierung der spanischen Tochter Seat entschieden. Das Schicksal der Verluste schreibenden Marke war über Jahre hinweg ungewiss. Die Spekulationen reichten vom Verkauf bis zur Schließung. Der seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef Martin Winterkorn wolle nun das Image der Marke ändern, berichtete der 'FOCUS'. Bislang standen vor allem 'emotionale' Modelle mit kräftigen Motoren im Vordergrund. Winterkorn plane dagegen größere, Familien taugliche Modelle. Entlassungen seien nicht geplant.

'EaS': Flugzeugbauer Airbus drohen auch beim Militärtransporter A400M Probleme

MÜNCHEN - Dem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS droht bei seiner Tochter Airbus einem Pressebericht zufolge eine weitere Großbaustelle. Nach massiven Problemen beim Riesenjet A380 und dem Langstreckenflugzeug A350 könnte sich auch der Militärtransporter A400M zum Sorgenkind entwickeln, berichtete 'Euro am Sonntag' unter Berufung auf Branchenkreise. Danach gestaltet sich besonders die Abstimmung von Flügeln, Propeller und Triebwerk als schwierig. So sollen die Luftströmungen im Einlauf des Triebwerks TP 400 nicht rotationsfrei sein. Dadurch könnten Wirbel entstehen, die die Leistung des Triebwerks beeinträchtigen.

'Börsen-Zeitung': Sarkozy erwägt Bouygues-Einstieg bei EADS

FRANKFURT - Der französische Bau- und Telekomkonzern Bouygues könnte einem Pressebericht zufolge beim angeschlagenen EADS- Konzern einsteigen. Der französische Präsidentschaftskandidat Nicolas Sarkozy denke über einen solchen Schritt nach, berichtete die 'Börsen-Zeitung' (Samstagausgabe). Sein Vertrauter, Arnaud Lagardere , würde lieber heute als morgen aussteigen. Bouygues könne nach Einschätzung von Sarkozy ein starker Aktionär bei EADS sein, der auch im Management das Heft des Handelns in die Hand nehme und Schluss mache mit der deutsch-französischen Parität.

Enzelmüller: Elliott hält rund 15 Prozent, 20 Hedgefonds bei Techem engagiert

MÜNCHEN - Der US-Fonds Elliott hat seine Machtposition beim Eschborner Energiedienstleister Techem eine Woche vor der Hauptversammlung auf rund 15 Prozent deutlich ausgebaut. Das sagte Vorstandschef Horst Enzelmüller der 'WirtschaftsWoche'. Früheren Angaben zufolge habe die Beteiligung von Elliott bei lediglich 5,6 Prozent gelegen. Insgesamt halten 20 Hedgefonds rund 35 bis 40 Prozent der Techem-Aktien, sagte Enzelmüller. Genau kennt auch der Techem-Chef die aktuelle Stimmenverteilung nicht. Die australische Macquarie-Bank habe ihren Anteil von früher 27,2 Prozent ein Stück reduziert.

Barclyas kommentiert Berichte über Fusion mit ABN Amro nicht

LONDON - Die britische Bank Barclays will Presseberichte über eine mögliche Fusion mit dem niederländischen Konkurrenten ABN Amro nicht kommentieren. Die beiden britischen Zeitungen 'The Sunday Times' und 'The Sunday Telegraph' hatten zuvor berichtet, Barclays habe die Niederländer kontaktiert, um über die Bildung eines 80-Miliarden-Pfund schweren global aufgestellten Konzern zu sprechen. Ein Barclays-Sprecher sagte: 'Wir kommentieren nie Marktspekulationen oder spekulative Berichte.'

Imperial Tobacco weiter an 'friedlicher' Übernahme von Altadis interessiert

LONDON - Der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco ist weiter an einer 'freundlichen' Übernahme des spanischen Konkurrenten Altadis interessiert. Zuvor hatten die Umworbenen das Übernahmeangebot von 45 Euro je Aktie in bar als zu niedrig zurückgewiesen. Ein Imperial-Sprecher bezeichnete ein höheres Gebot gegenüber der britischen dpa-AFX-Partneragentur AFX News am Sonntag in London allerdings als 'pure Spekulation'.

Presse: Prudential vor erhöhtem Druck zur Selbstaufspaltung - Tosca kauft 1%

LONDON - Der britische Versicherer Prudential könnte sich einem Zeitungsbericht zufolge erhöhtem Druck ausgesetzt sehen, sich selbst aufzuspalten. Der Hedge Fonds Tosca habe etwa 1 Prozent der Prudential-Aktien gekauft, berichtete die britische Tageszeitung 'The Observer'. Der Fonds sei 4,5 Milliarden US-Dollar schwer.

Presse: Britischer Fonds will bei Böhler-Uddeholm Sperrminorität

WIEN - Das Rätselraten über die Kursrally der Aktie des österreichischen Edelstahlherstellers Böhler-Uddeholm könnte einem Pressebericht zufolge damit enden, dass ein britischer Investmentfonds die Sperrminorität - 25 Prozent und eine Aktie - an dem börsennotierten Unternehmen übernimmt. Die 'Salzburger Nachrichten' (Montagausgabe/'SN') berichteten unter Verweis auf 'gut informierte Kreise', dass die nicht näher genannte Fondsgesellschaft dem Hauptaktionär des Industrieunternehmens, der Familie des Rechtsanwaltes Rudolf Fries, ein äußerst attraktives Übernahmeangebot für sein Aktienpaket von 20,95 Prozent gemacht haben soll.

/he

Quelle: dpa-AFX

Servus, J.B.
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25.03.07 21:28
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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Porsche stockt VW-Beteiligung weiter auf - 'Zerschlagung verhindern'

In einem spektakulären Kurswechsel stockt der Sportwagenbauer Porsche seine Volkswagen-Beteilung nun doch abermals auf - plant aber derzeit weiterhin keine Komplettübernahme von Europas größtem Autobauer. 'Der Aufsichtsrat der Porsche AG hat den Vorstand in seiner heutigen außerordentlichen Sitzung ermächtigt, die Beteiligung an der Volkswagen AG von derzeit 27,3 Prozent auf bis zu 31 Prozent der Stammaktien zu erhöhen und damit ein Pflichtangebot für Volkswagen abzugeben'', teilte Porsche am Samstag in Stuttgart mit. Der Porsche-Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking, will damit Zerschlagung des Volkswagen-Konzerns verhindern. 'Wenn ein Hedge- Fonds den VW-Konzern in seine Einzelteile aufteilt und an die Börse bringen würde, könnten wir unseren wichtigsten Partner verlieren', sagte Wiedeking der 'Bild'-Zeitung (Montagausgabe). 'Eine solche Zerschlagung dürfen wir nicht zulassen. Deshalb haben wir gehandelt.'

E.ON-Chef Bernotat gibt Rennen um Endesa noch nicht verloren

Der Chef des Energieriesen E.ON, Wulf Bernotat, gibt den milliardenschweren Übernahmepoker um den spanischen Versorger Endesa noch nicht verloren. 'Das Rennen in Spanien ist noch nicht gelaufen', sagte Bernotat dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'. Bernotat reagierte auf die angekündigte Gegenofferte des italienischen Konkurrenten Enel und des spanischen Mischkonzerns Acciona, die von der spanischen Börsenaufsicht allerdings innerhalb des nächsten halben Jahres untersagt wurde.

'FAS': EnBW will Energieunternehmen STEAG kaufen

Der Energieversorger EnBW will nach Informationen der 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung' die Energiesparte des Essener RAG-Konzerns erwerben. Als Übernahmetermin für die Konzern-Tochter STEAG werde die erste Jahreshälfte 2007 genannt, berichtete die Zeitung. Dem Blatt zufolge verweigert die Karlsruher Energie Baden-Württemberg (EnBW) AG jeglichen Kommentar. 'Nach ersten Berechnungen könnte der Kraftwerksbauer bis zu vier Milliarden Euro einbringen', schreibt das Blatt. Eine RAG-Sprecherin sagte der dpa, von dem Interesse der EnBW sei ihr nichts bekannt. 'Klar ist, die STEAG steht nicht zum Verkauf, denn wir wollen vom Ruhrgebiet aus als starke Kraft den Wettbewerb im Energiemarkt kräftig beleben', fügte sie hinzu.

Lastwagenbauer Volvo hat Übernahme von Nissan fast abgeschlossen

GÖTEBORG (dpa-AFX)- Der schwedische Nutzfahrzeugbauer Volvo hat die angekündigte Übernahme von Nissan Diesel Motor in Japan weitgehend abgeschlossen. Wie der zweitgrößte Lkw-Hersteller der Welt am Samstag in Göteborg mitteilte, kontrolliert Volvo mit dem Auslaufen der Angebotsfrist am Freitag 96 Prozent der Anteile bei der Lkw- und Bussparte des Nissan -Konzerns.

Goodyear verkauft Gummiprodukt-Sparte für 1,5 Milliarden Dollar

Der größte amerikanische Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber Company verkauft seine Gummiprodukt-Sparte 'Engineered Products' für knapp 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) an die EDP Inc., eine von der US-Investmentfirma Carlyle gesponserte Gesellschaft. Die Goodyear-Sparte stellt Schläuche und Förderbänder sowie zahlreiche andere Gummiprodukte her.

'WamS': TUI will Arbeitsplätze in Konzernzentrale abbauen

Der Tourismus- und Schifffahrtskonzern TUI will nach der Fusion mit dem britischen Reiseveranstalter First Choice Arbeitsplätze in der Konzernzentrale abbauen. Ein Konzernsprecher bestätigte am Samstag einen Bericht der 'Welt am Sonntag', dass sich die TUI-Holding schlanker aufstellen wolle. Wie viele Arbeitsplätze abgebaut werden, sagte er nicht. In der TUI- Holding sind derzeit 450 Mitarbeiter beschäftigt. 'Es wird Schnitte geben. Die Kostenstrukturen, die wir derzeit in der Zentrale haben, sind nicht durchzuhalten. Wir müssen uns ständig fragen, was wir uns noch leisten können', sagte TUI-Chef Michael Frenzel der Zeitung.

'Handelsblatt': Telekom verkauft Call-Center an Bertelsmann

Die Deutsche Telekom will nach einem Bericht des 'Handelsblattes' bis zu fünf Call-Center an Bertelsmann verkaufen. Ein entsprechender Vorvertrag der Telekom mit dem Gütersloher Medienkonzern sei bereits unterzeichnet worden, berichtete das 'Handelsblatt' (Montagsausgabe) unter Berufung auf Informationen aus Konzernkreisen. Der Verkaufspreis soll im unteren dreistelligen Millionenbereich liegen. Das sei der größte Outsourcing-Deal, den die Branche je gemacht habe, sagte ein Marktteilnehmer. Ein Telekom-Sprecher erklärte: 'Zu laufenden Verhandlungen nehmen wir keine Stellung.'

Opel-Betriebsrat in Kaiserslautern droht bei Übernahme mit Veto

Der Betriebsrat des Opel-Werks Kaiserslautern wehrt sich weiter gegen die Übernahme durch das Iserlohner Autozulieferer-Unternehmen Kirchhoff. Wie die Fachzeitung 'Automobilwoche' berichtet, will der Betriebsrat einem Verkauf nur zustimmen, wenn alle 2.400 Arbeitsplätze erhalten bleiben. 'Kirchhoff kann Kaiserslautern nicht teilweise übernehmen, sondern nur komplett', sagte der Betriebsratsvorsitzende im Pfälzer Werk, Alfred Klingel. Andernfalls gebe es von der Arbeitnehmerseite keine Zustimmung.

Dresden kann im Beihilfepoker um AMD-Werk nicht mithalten

Im Wettlauf um eine neue Milliardeninvestition des US-Halbleiterherstellers Advanced Micro Devices (AMD) rechnet sich Dresden als bisheriger Hauptstandort schwache Chancen aus. Nach Verringerung der EU- Beihilfen sei Sachsen gegenüber Konkurrenzregionen ins Hintertreffen geraten, berichtet die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Montag). Der US-Bundesstaat New York biete eine Förderung von einer Milliarde Dollar für das nächste Werk, sagte der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU). 'Da können wir nicht mehr mithalten.'

Motorenhersteller Deutz prüft Joint-Venture in USA

Der Kölner Motorenhersteller DEUTZ AG prüft ein Joint-Venture zum Motorenbau in den Vereinigten Staaten. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Gordon Riske der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ-Montagsausgabe). Die USA bilden den zweitgrößten Absatzmarkt für Deutz-Motoren.

Versicherer AXA für weitere Zukäufe offen

Der französische Versicherer AXA liegt auch nach seinen jüngsten Milliarden-Akquisitionen weiter auf der Lauer 'nach Zukäufen in allen großen Regionen.' Das sagte Konzernchef Henri de Castries, dem Handelsblatt (Montagsausgabe). 'Wir schauen weiter nach passenden Gelegenheiten' sagte er. Die Sorge, dass AXA sich übernehmen könne, teilt er nicht. De Castries: 'Das Argument höre ich schon, seitdem ich bei der Axa bin, und das sind schon 18 Jahre.'

BMW will in diesem Jahr die Produktivität um zehn Prozent steigern

BMW will in diesem Jahr die Produktivität um zehn Prozent steigern, um die geplante Erhöhung des Absatzes zu bewältigen. Das kündigt Fertigungschef Frank-Peter Arndt im Interview mit der Branchenzeitung 'Automobilwoche' an. 'Da wir in diesem Jahr 1,4 Millionen Autos bauen wollen, werden wir die Produktivität um rund zehn Prozent steigern.' Das Produktivitätswachstum werde auf Dauer jedoch niedriger liegen. 'Da die Volumensteigerungen in den kommenden Jahren nicht gleich verteilt sein werden, orientieren wir uns langfristig an einem Mittelwert von fünf Prozent Produktivitätssteigerung'.

'HB': Machtkampf bei Cewe Color entbrannt - 'Wir kaufen keine Stimmen'

Bei Europas größtem Fotoentwickler CeWe Color Holding verschärft sich laut einem Pressebericht kurz vor der Hauptversammlung der Kampf um die Macht in dem Oldenburger Unternehmen. Wie das 'Handelsblatt' (Montagsausgabe) aus Kreisen von Aktienhändlern erfuhr, hat der US-Investor Guy Wyser-Pratte seinen Anteil von 3,3 auf mehr als fünf Prozent der Aktien erhöht. Der Amerikaner war Mitte März bei Cewe eingestiegen und fordert gemeinsam mit anderen Investoren einen Strategiewechsel sowie die Ablösung des Vorstandsvorsitzenden Rolf Hollander.

Wirecard stellt Zahlung einer Dividende in Aussicht

Der Anbieter von Zahlungsabwicklungen Wirecard will seine Aktionäre künftig am Gewinn teilhaben lassen. 'Wir werden mittelfristig eine Dividende bezahlen', sagte Vorstandschef Markus Braun der Zeitung 'Euro am Sonntag' (25. März). Dabei will das im TecDAX notierte Unternehmen stärker als der Markt wachsen. Das Unternehmen legt am 29. März seine Jahreszahlen vor.

/mw

Quelle: dpa-AFX

 

Servus, J.B.
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"I believe that the first test of a truly great man is his humility." (John Ruskin)

 

01.04.07 20:50

13197 Postings, 5277 Tage J.B.31.03. - 01.04.07

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

KOPPER SIEHT DAIMLERCHRYSLER NICHT VON ÜBERNAHME BEDROHT

Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende von DaimlerChrysler
, Hilmar Kopper, sieht den Autokonzern nicht von einer Übernahme bedroht. 'Vor einer Übernahme habe ich keine Sorge. Wenn das Unternehmen anständig geführt wird und an der Börse gut bewertet ist, dann ist Daimler immer noch ein schwerer Brocken', sagte Kopper der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' (FAS). Kopper leitet am kommenden Mittwoch (4.April) seine letzte DaimlerChrysler-Hauptversammlung.

Unterdessen kann DaimlerChrysler nach einem Bericht der 'Welt am Sonntag' (WamS) offenbar mit mehr Geld für seine angeschlagene US- Sparte Chrysler rechnen als bislang erwartet. Der Verkauf der amerikanischen Chrysler Group könnte 'zwischen sechs bis neun Milliarden Dollar' in die Konzernkasse spülen, schreibt das Blatt unter Berufung auf Verhandlungskreise. Wie die Zeitung weiter berichtet, hat die US- Beteiligungsgesellschaft Cerberus Management LLC am Freitag ein Angebot für Chrysler abgegeben. Es werde damit gerechnet, dass auch ein Konsortium um den Finanzinvestor Blackstone sowie der kanadische Autozulieferer Magna gemeinsam mit dem Finanzinvestor Ripplewood ein Angebot für Chrysler abgeben werden. DaimlerChrysler wollte die Angaben gegenüber der Zeitung nicht kommentieren.

'SPIEGEL': KFZ-STEUER AUF CO2-BASIS NUR FÜR NEUWAGEN - SPRECHER

Die geplante Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer auf CO2-Basis wird nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' voraussichtlich nur für Neuwagen gelten. Als Stichtag für die Einführung der CO2-Steuer sei der 1. Januar 2008 vorgesehen. Alle zuvor zugelassenen Autos sollten nach dem alten Steuersystem weiter geführt werden, so der 'Spiegel'. Das sehen erste konkrete Planungen der Regierung vor, auf die sich das Bundesfinanzministerium, das Umweltministerium und das Verkehrsministerium verständigt haben. Ziel der Reform sei es, 'wegen des dringlichen Handlungsbedarfs frühzeitig einen Anreiz zur Beschaffung von verbrauchsarmen Pkw' zu geben, heißt es in einem gemeinsamen Eckpunktepapier der drei Häuser. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums bestätigte am Samstag dieses Papier, wies aber darauf hin, dass dies bislang nur Überlegungen auf Arbeitsebene seien. Diese müssten noch intensiv innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden. Dazu werde es auch Vorgespräche mit den Ländern geben.

VATTENFALL-CHEF: WIR SETZEN AUF CO2-FREIE KRAFTWERKE

Der Energiekonzern Vattenfall
Europe arbeitet mit Hochdruck an Kraftwerken ohne Ausstoß von Kohlendioxid. Vattenfall-Chef Klaus Rauscher sagte dem Berliner 'Tagesspiegel' (Montagsausgabe): 'Sobald es technisch, rechtlich und wirtschaftlich möglich ist, werden wir nur noch CO2-freie Kohlekraftwerke bauen und Altanlagen nachrüsten - ich denke 2020.' Zweifel des Kraftwerkkonzerns Steag, der nicht an eine Technologie ohne CO2 glaube, wies Rauscher zurück.

ALTRIA TRENNT SICH VON KRAFT - 3,5 MRD DOLLAR AN US-BUNDESSTAATEN

Der weltgrößte Zigarettenhersteller Altria Group
hat sich vollständig vom Lebensmittelkonzern Kraft Foods getrennt. Altria übertrug seine noch verbliebene Kraft-Beteiligung von 88,9 Prozent an die Altria-Aktionäre. Dies gab Altria am Freitagabend nach Börsenschluss in New York bekannt. Die Altria- Anteilseigner erhielten rund 0,692 Kraft-Aktien je eigene Aktie.

PRESSE: E.ON SCHLUG RIVALEN ENDESA-PAKT VOR - VORHABEN GESCHEITERT

Im Ringen um den größten spanischen Stromversorger Endesa
ist der deutsche Energiekonzern E.ON nach einem Bericht der Zeitung 'El País' mit dem Versuch gescheitert, den Rivalen Acciona mit einem lukrativen Angebot auf seine Seite zu bringen. Wie die Madrider Zeitung am Sonntag berichtete, offerierte der Düsseldorfer Branchenriese dem spanischen Mischkonzern Anfang März die Endesa-Anlagen in Lateinamerika und die Endesa-Sektion für erneuerbare Energie für den Fall, dass Acciona das E.ON-Übernahmeangebot unterstützt.

DEUTSCHE BANK WILL VERGÜTUNG DES AUFSICHTSRATES SCHRITTWEISE ERHÖHEN

Die Deutsche Bank
will die Vergütung des Aufsichtsrates schrittweise erhöhen. 'Dieses schrittweise Vorgehen ist besser als ein Quantensprung. Den würden die Menschen nicht verstehen', sagte der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Clemens Börsig, der 'Welt am Sonntag' (WamS). Eine höhere Vergütung sei im Wettbewerb um die besten Köpfe unerlässlich. Eine Sprecherin der Deutschen Bank bestätigte am Samstag, dass die Aufsichtsratsvergütung verändert werde. Vor allem die Ausschüsse sollen mehr Geld bekommen.

ENTERPRISE RENT-A-CAR KAUFT KONKURRENTEN VANGUARD

Die größte amerikanische Mietwagenfirma Enterprise Rent-A-Car übernimmt den Konkurrenten Vanguard Car Rental. Dies teilte Enterprise mit Sitz in St. Louis am Freitagabend mit. Vanguard kontrolliert die beiden großen amerikanischen Mietwagenfirmen National Car Rental und Alamo Rent A Car. Enterprise macht seine Hauptgeschäfte mit Unternehmenskunden im ganzen Land. Vanguard ist vor allem an Airport-Standorten vertreten. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

/mw

Quelle: dpa-AFX

 

Servus, J.B.


"The superior man is slow in his words and earnest in his conduct." (Confucius)

 

29.04.07 20:45

13197 Postings, 5277 Tage J.B.28.04. - 29.04.07

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

LANXESS entdeckt 80 Millionen Tonnen zusätzliche Erzreserven in Südafrika

LEVERKUSEN - LANXESS ist eigenen Angaben zufolge auf dem Weg zum weltgrößten Chromerzproduzenten für die Chemie. In der vom Unternehmen in Südafrika betriebenen Chromerz-Mine seien zusätzliche Erzreserven von 80 Millionen Tonnen entdeckt worden, teilte der im MDAX notierte Chemiekonzern am Sonntag in Leverkusen mit. 'Damit sichern wir für mehrere Jahrzehnte das Wachstum dieses profitablen Geschäfts', sagte LANXESS-Vorstandschef Axel Heitmann bei einem Besuch der Mine in Rustenburg.

Telefonica erhält Zuschlag für Telecom Italia - 4,1-Milliarden-Deal

ROM/MADRID - Italienisch-spanischer Milliarden-Deal: Ein Konsortium um den spanischen Telekommunikationskonzern Telefonica wird die Kontrolle über die Telecom Italia übernehmen. Die Pirelli-Gruppe stimmte am Samstagabend dem Verkauf von 80 Prozent ihrer Anteile an der Olimpia Holding zu, die mit einem Anteil von 18 Prozent der größte Kapitaleigner bei Telecom Italia ist. Die Bietergruppe werde 4,1 Milliarden Euro für die Übernahme von Olimpia zahlen, teilte Pirelli mit.

'Spiegel': ProSiebenSat.1 prüft Verkauf von Produktionssparte

MÜNCHEN - Deutschlands größter TV-Konzern ProSiebenSat.1 Media prüft Informationen des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' zufolge einen Verkauf seiner Produktionssparte. Eine Handvoll Interessenten sei angesprochen worden, dazu zählten dem Vernehmen nach vor allem Technikkonzerne wie Thomson, IBM und Siemens, die bereits den technischen Service für TV-Sender wie BBC oder CNN übernommen hätten, hieß es. ProSiebenSat.1 wollte den Bericht am Samstag nicht kommentieren. Die Senderfamilie gehört mittlerweile den Finanzinvestoren Permira und KKR und soll mit dem europäischen TV-Konzern SBS zusammengeschlossen werden.

Deutsche Börse schließt Fusionen nicht aus

FRANKFURT - Trotz mehrerer gescheiterter Fusionsversuche will sich die Deutsche Börse nach Informationen der 'Wirtschaftswoche' weiter um Übernahmen bemühen. 'Die Konsolidierung wird weitergehen und nicht ohne die Deutsche Börse stattfinden', sagte Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin. Am Montag tritt der Börsen-Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um einen Nachfolger für den ausgeschiedenen Finanzchef Mathias Hlubek zu bestimmen. Möglicherweise werde Francioni dem Gremium aber einen Fusionsplan vorlegen.

Übernahmestreit um ABN Amro beschäftigt Gericht

DEN HAAG - Der Kampf um die Übernahme der niederländischen Bank ABN Amro beschäftigt jetzt auch die Justiz. Ein Gericht in Amsterdam überprüft, ob ABN Amro ihre Tochterbank LaSalle in den USA ohne Zustimmung der Aktionäre an die Bank of America verkaufen durfte. Eine Entscheidung wird Anfang der Woche erwartet.

Conti will zweistelligen Milliardenbetrag für Übernahme mobilisieren

HANNOVER - Der Autozulieferer Continental ist einem Bericht der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' zufolge bereit, eine zweistellige Milliardensumme für Übernahmen zu mobilisieren. 'Die hervorragende Auftragslage bei unseren Kunden schlägt sich auch in unseren Zahlen nieder', sagte Finanzvorstand Alan Hippe der Zeitung. Für das gesamte Jahr 2007 rechnet Continental mit einem organischen Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent. Die exakten Zahlen zum ersten Quartal legt der Konzern am kommenden Mittwoch vor. Hippe bekräftigte das Interesse an der Siemens-Sparte VDO 'auch wenn wir nicht jeden Preis zahlen.'

RWE-Streit mit RAG-Chef Müller - außerordentliche Sitzung geplant

ESSEN - Der Energiekonzern RWE hat nach 'Spiegel'- Informationen RAG-Chef Werner Müller im Poker um den geplanten Börsengang Pflichtverletzungen vorgeworfen. RAG-Großaktionär RWE werfe dem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister vor, weit reichende Beschlüsse ohne die eigentlich notwendige Zustimmung des Aufsichtsrats gefasst zu haben, berichtete das Magazin, das sich auf ein vierseitiges Schreiben von RWE-Vorständen an RAG- Aufsichtsratschef Wulf Bernotat beruft. Müller soll die Einigung mit dem luxemburgischen Stahlkonzern Arcelor, den RAG-Anteil im Zuge der Börsenpläne zu einem symbolischen Preis von einem Euro abzugeben, mit Zugeständnissen erkauft haben. Ein RWE-Sprecher sagte am Samstag der dpa: 'Wir haben in bestimmten Punkten Differenzen. Diese Punkte berühren Satzungsfragen im Aufsichtsrat der RAG.'

'FOCUS': Weiter Streit um RWE-Führung - Großmann kommt im September

MÜNCHEN - Beim Essener Energiekonzern RWE schwelt einem Pressebericht zufolge der Führungsstreit weiter. Wie das Nachrichtenmagazin 'FOCUS' unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, wächst trotz aller öffentlicher Treueschwüre des Aufsichtsrats der Druck auf den Vorstandsvorsitzenden Harry Roels, früher als geplant (Februar 2008) seinen Posten zu räumen. Der künftige Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann soll laut Magazin anders als öffentlich bekannt gegeben nicht erst am 1. November 2007, sondern bereits zum 1. September kommen. Eine fünfmonatige Doppelspitze wolle man unbedingt vermeiden. „Nur Roels kann das Problem mit einem vorzeitigen Abgang lösen“, zitiert das Magazin einen RWE-Manager. Der Niederländer habe das in der Vergangenheit jedoch immer wieder abgelehnt und betont, dass er noch „viel vorhabe“.

Umbau der Siemens-Führung im Gespräch - Nachfolger-Suche läuft heiß

MÜNCHEN - Nach der Rücktrittsankündigung von Vorstandschef Klaus Kleinfeld laufen die Spekulationen über seinen Nachfolger und einen Umbau der Konzernführung heiß. Der Siemens-Aufsichtsrat erwäge eine Verkleinerung der vielfach belasteten Siemens-Führung, berichtete das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'. Der neue Chef des Kontrollgremiums, Gerhard Cromme, habe gegenüber Vertrauten entsprechende Überlegungen geäußert. Als Nachfolger für Kleinfeld sollen inzwischen fünf Top-Manager auf der Liste von Cromme stehen. Darunter auch der ehemalige DaimlerChrysler-Vorstand und heutige Haniel-Chef Eckhard Cordes. Da sich Linde-Chef Wolfgang Reitzle, der Wunschkandidat von Cromme, ziere, sei Cordes angesprochen worden, berichtete die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'.

'SZ': Siemens will Vorstand und Konzernzentrale verkleinern

MÜNCHEN - Bei Siemens zeichnen sich einem Pressebericht zufolge nach mehreren Skandalen harte Einschnitte in der Konzernspitze ab. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme wolle den zehnköpfigen Vorstand und die Konzernzentrale mit ihren mehreren hundert Beschäftigten deutlich verkleinern, berichtete die 'Süddeutsche Zeitung' (Montagausgabe) unter Berufung auf sein Umfeld. Eine der Erkenntnisse aus den Skandalen laute, dass man diesen 'Wasserkopf' nicht mehr brauche, heiße es. Es könne nicht sein, dass 'Heerscharen von Vorständen herumlaufen, und keiner für irgendetwas verantwortlich ist'.

Presse: Cable & Wireless prüft Aufspaltung

LONDON - Der britische Telekomkonzern Cable & Wireless erwägt einem Pressebericht zufolge seine Aufspaltung. Dabei würden das Geschäft in Großbritannien und die internationalen Aktivitäten getrennt an private Investorengruppen, ausländische Rivalen in Europa oder Indien verkauft, berichtete 'The Observer' unter Berufung auf Kreise. Hintergrund sei, dass das Management des Unternehmens lukrative Bonuszahlungen einstreichen könne, wenn der Aktienkurs 228 Pence erreiche. Am Freitag schlossen die Papiere gut 46 Pence darunter.

Generali: Überschuss wird im ersten Quartal um 20 Prozent steigen

MAILAND - Der italienische Versicherungskonzern Generali rechnet im ersten Quartal mit einem kräftigen Ergebnisanstieg. Der Überschuss werde im Vergleich zu den im entsprechenden Vorjahreszeitraum erreichten 598,1 Millionen Euro um 20 Prozent klettern, sagte Unternehmenschef Giovanni Perissinotto auf der Hauptversammlung von Generali am Samstag. Die Marktkapitalisierung müsse sich um etwa 20 Prozent verbessern, um die Lücke zu den europäischen Rivalen AXA und Allianz zu schließen, fordert Verwaltungsratspräsident Antoine Bernheim auf der gleichen Veranstaltung.

QIAGEN bekräftigt Umsatzziel von gut 500 Millionen US-Dollar für 2007

FRANKFURT - Das Biotechnologieunternehmen QIAGEN will im laufenden Jahr den Umsatz deutlich steigern. Er solle um bis zu 17 Prozent auf gut eine halbe Milliarde US-Dollar steigen, sagte Unternehmenschef Peer Schatz der 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. Damit bekräftigte er Aussagen des Unternehmens von Mitte Februar. Das Umsatzwachstum solle 'größenteils organisch, aber auch durch schon getätigte Zukäufe' erreicht werden, sagte Schatz.

/he

Quelle: dpa-AFX

 

Servus, J.B.

 

13.05.07 21:44
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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Merck verkauft Generika-Sparte an Mylan Lab für 4,9 Milliarden Euro

DARMSTADT - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA verkauft für 4,9 Milliarden Euro sein weltweites Generikageschäft an das US-Unternehmen Mylan Laboratories . Wie das deutsche Unternehmen am frühen Sonntagmorgen weiter mitteilte, haben Merck und Mylan dies vertraglich vereinbart. Mit der Transaktion verbunden sei ein Umsatzvolumen von 1,802 Milliarden Euro im Jahr 2006. Die Transaktion bedarf der Zustimmung der zuständigen Behörden und soll im zweiten Halbjahr 2007 abgeschlossen werden.

Längere Öffnungszeiten für Allianz-Tochter Dresdner Bank kein Thema

FRANKFURT - Die Allianz-Tochter Dresdner Bank will ihre Filialen vorerst nicht wie die Konkurrenz an Samstagen öffnen. 'Wir haben in den letzten Jahren eine solche Wucht an Vertriebskraft in den Markt gebracht, dass wir das erstmal wirken lassen wollen', sagte Dresdner- Bank-Chef Herbert Walter in einem Gespräch mit den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX in Frankfurt. Allerdings erwartet Walter einen zunehmenden Kampf um Privatkunden: 'Ich bin mir sicher, dass wir in eine Phase gehen, wo der Wettbewerb weiter zunimmt.'

Presse: Reuters-Gremium will Übernahme durch Thomson zustimmen

LONDON - Die Reuters Founders Share Company, die über die Unabhängigkeit des Finanzdatenanbieters und der Nachrichtenagentur Reuters Group wacht, steht einem Pressebericht zufolge kurz vor der Zustimmung zu einer Übernahme. Das Gremium werde dem voraussichtlichen Übernahmeangebot von 8,8 Milliarden Pfund (12,9 Mrd Euro) des amerikanischen Informationsdienstleister THOMSON zustimmen, berichtete die Zeitung 'Independent' am Sonntag.

TUI will ab 2008 selbst Langstreckenflüge anbieten

HANNOVER - Der Reiseveranstalter TUI will von 2008 an selbst Langstreckenflüge von Deutschland aus anbieten. Bisher fliegt die TUI-Airline TUIfly nur Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke an. 'Ab Winter 2008 wird es TUIfly auch auf der Langstrecke geben', sagte TUI-Chef Michael Frenzel der 'Bild am Sonntag'. Die Pläne sind eine Folge aus der Übernahme des Langstrecken-Ferienfliegers LTU durch Air Berlin.

Telekom-Streik: Arbeitsniederlegungen werden 'deutlich ausgeweitet'

BERLIN/ROSTOCK - Im Arbeitskampf der TelekomBeschäftigten verschärft sich der Ton. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kündigte für Montag an, dass der Streik 'deutlich' ausgeweitet werde. Das sei eine Reaktion 'auf das ungeheuerliche Verhalten' des Unternehmens, sagte ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm am Sonntag in Berlin. Telekom-Chef René Obermann hatte zuvor die Gewerkschaft aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, sei der Verkauf von Service-Sparten nicht ausgeschlossen.

Ver.di meldet Tariferhöhung für Lufthansa-Flugbegleiter - Keine Bestätigung

BERLIN/FRANKFURT - Die rund 15.000 Flugbegleiter der Lufthansa erhalten nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vom 1. Juli an 3,4 Prozent mehr Geld. Das teilte ver.di am Samstag in Berlin mit. Von der Lufthansa in Frankfurt gab es dafür keine Bestätigung. 'Wir sind weiter in Gesprächen', sagte eine Lufthansa-Sprecherin der dpa.

Presse: Chrysler-Gespräche auf Cerberus konzentriert

NEW YORK - DaimlerChrysler hat sich einem Pressebericht zufolge auf die Cerberus Capital Managment als Hauptbewerber für den Kauf seiner angeschlagenen Chrysler-Sparte zu konzentrieren. Dies berichtete die 'Detroit News' am Samstag in ihrer Onlineausgabe. Während der deutsche Autohersteller in den vergangenen zwei Wochen 'detaillierte Gespräche' mit Cerberus geführt habe, seien zwei andere Chrysler- Bewerber momentan an den 'Spielfeldrand' verwiesen worden, hieß es. Cerberus ist eine der führenden amerikanischen Investmentfirmen.

'Spiegel': Auch Siemens-Aufsichtsrat wegen Schmiergeldskandal in Diskussion

MÜNCHEN - Im Schmiergeldskandal bei Siemens steht einem Pressebericht zufolge nun auch die Rolle des Aufsichtsrates in der Diskussion. In einem Bericht vom Dezember 2006 an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates wird einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' zufolge der Eindruck erweckt, das Gremium sei seit Jahren über das Schmiergeldsystem in der Kommunikationssparte informiert gewesen. Der gerade erst berufene Aufsichtsratschef Gerhard Cromme, der dass Gremium leitet, wies dies im 'Spiegel' zurück. 'Selbst ein bösgläubiger Mensch hätte hinter der Art der Darstellung nicht den Skandal vermuten können, vor dem Siemens heute steht.' Ein Arbeitnehmervertreter in dem Ausschuss erklärte, das Gremium sei offenbar bewusst hinters Licht geführt worden.

Allianz-Tochter Allianz Capital Partners kauft Automaten-Belieferer Selecta

LONDON - Der dem Versicherungskonzern Allianz gehörende Beteiligungsfonds Allianz Capital Partners hat von dem britischen Catering-Riesen Compass Group den Automaten-Belieferer Selecta gekauft. Der Betrag belaufe sich auf 772,5 Millionen Pfund (rund 1,1 Mrd Euro), teilte die Compass Gruppe am Sonntag mit. Selecta ist demnach Europas größter Ausrüster für Snack-Automaten und betreibt rund 150.000 Maschinen unter anderem an Bahnhöfen und Flughäfen in 22 Ländern. Im Geschäftsjahr 2005/06 (30. September) lag der operative Gewinn bei 47 Millionen Pfund, der Umsatz bei 482 Millionen Pfund. Allianz Capital Partners hatte den britischen Private Equity Fonds Terra Firma überboten.

Bundesregierung stellt Weichen für Auslaufen des Briefmonopols

BERLIN - Die Bundesregierung bereitet sich intensiv auf ein Auslaufen des Briefmonopols Ende des Jahres vor. Derzeit werde eine Gesetzesvorlage zur Mehrwertsteuer-Befreiung für alle Postdienstleister erstellt, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums und bezeichnete einen entsprechenden Bericht der Zeitung 'Euro am Sonntag' als 'grundsätzlich' richtig.

Sony BMG plant Expansion ins Musikverlagsgeschäft

HAMBURG/MÜNCHEN - Sony BMG Sony plant den Einstieg in das Musikverlagsgeschäft. Der weltweit zweitgrößte Musikkonzern knüpfe damit an das Geschäftsmodell vor der Fusion von Sony Music und BMG im Jahr 2004 an, schreibt die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). Zudem versuche Sony-BMG-Chef Rolf Schmidt-Holtz so die kartellrechtlich erzwungene Trennung vom lukrativen Verlagsgeschäft rückgängig zu machen. 'Wir werden alles tun, um in das Verlagsgeschäft zurückzukommen', sagte Schmidt-Holtz der Zeitung.

Presse: Widerstand von Deutsche-Börse-Aktionären gegen ISE-Übernahme wächst

FRANKFURT - Der Widerstand von Aktionären der Deutschen Börse gegen die geplante Übernahme der US-Optionsbörse International Securities Exchange (ISE) ist einem Pressebericht zufolge drastisch gewachsen. Mehr als die Hälfte des stimmberechtigten Kapitals habe dem Unternehmen mitgeteilt, mit dem Erwerb nicht einverstanden zu sein, berichtete die 'Sunday Times' auf ihrer Internetseite ohne Quellenangabe. Hedge Fonds wie TCI, Highfields Capital Management, Third Point, Lone Pine, Tiger und Tudor unterstützten einen entsprechenden Vorstoß von Atticus Capital, den dieser Kreisen zufolge in der abgelaufenen Woche unternommen hatte.

'WiWo': SAP-Aufsichtsratschef Plattner stoppt Mittelstandsprojekt 'Kayak'

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der SAP-Gründer und Aufsichtsratschef Hasso Plattner schaltet sich einem Pressebericht zufolge wieder verstärkt ins Tagesgeschäft des Software-Konzerns ein und hat nach dem Weggang von Technik- und Produktvorstand Shai Agassi Ende März damit begonnen, die Produktpalette von SAP zu überprüfen. Das Mittelstandsprojekt „Kayak“ habe Plattner bereits gestoppt, berichtete die 'WirtschaftsWoche' unter Berufung auf Unternehmenskreise. Zudem stocke die Entwicklung mehrerer von Agassi forcierter Produkte und Komponenten, insbesondere für die Software-Plattform Netweaver. Bob Stutz, Entwicklungschef der Kundenmanagementsoftware CRM, den Agassi aus den USA nach Waldorf geholt habe, soll dem Bericht zufolge in der Kritik und möglicherweise sogar vor der Ablösung stehen. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Fresenius will Spartenexpansion möglichst nicht über Börsengang finanzieren

FRANKFURT - Der Gesundheitskonzern Fresenius will Expansionen seiner Sparten möglichst nicht über einen Börsengang finanzieren. Ausschließen wollte Vorstandschef Ulf Schneider einen solchen Schritt für ProServe und Kabi in einem Gepräch mit der 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Samstagausgabe) zwar nicht. Allerdings sehe er diesen nur als 'letzte Möglichkeit', wenn ein strategisch absolut notwendiger Zukauf nicht mehr über zusätzliches Fremdkapital oder eine Kapitalerhöhung finanziert werden könne. 'Fremdkapital ist für uns immer das Finanzierungsmittel erster Wahl, da es die Aktionäre nicht so stark belastet', sagte Schneider.

RAG-Ausichtsrat Schmoldt lehnt Degussa-Übernahme durch LANXESS ab

MÜNCHEN - Der Chemiekonzern LANXESS trifft bei der angestrebten Übernahme von Degussa auch auf Widerstand der Arbeitnehmerbank des Aufsichtsrates des Mutterkonzerns RAG. 'Degussa ist definitiv nicht für LANXESS geeignet', sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft IGBCE, Hubertus Schmoldt, der 'Süddeutsche Zeitung' (Samstagausgabe). Schmoldt ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Mischkonzerns. LANXESS könne die Übernahme nicht finanzieren und müsste Teile des Spezialchemiekonzerns verkaufen.

'Handelsblatt': Postbank sucht Käufer für BHW Bank

DÜSSELDORF - Die Postbank sucht einem Pressebericht zufolge einen Käufer für ihre Tochter BHW Bank. Eine Investmentbank sei bereits dabei, Angebote einzuholen, berichtete das 'Handelsblatt' (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Die Postbank war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

/he

Quelle: dpa-AFX

 

Servus, J.B.

 

20.05.07 21:56
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13197 Postings, 5277 Tage J.B.19.+20.05.07

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Pharma-Manager Peter Löscher wird neuer Siemens-Chef

MÜNCHEN - Ein in der Öffentlichkeit bisher kaum bekannter Pharma-Manager soll den Siemens-Konzern aus der schwersten Krise der Unternehmensgeschichte führen. Der 49-jährige Peter Löscher vom US- Pharmariesen Merck & Co. wird zum 1. Juli Nachfolger von Konzern-Chef Klaus Kleinfeld, der im Zuge der Schmiergeldaffäre seinen Rückzug angekündigt hatte. Der gebürtige Österreicher Löscher, der bisher kein Unternehmen dieser Größe führte, steht vor schwierigen Aufgaben. Unter anderem muss er die Korruptionsaffäre meistern, die Siemens seit Monaten erschüttert. Er bezeichnete am Sonntag den neuen Job als 'außerordentliche Ehre und große Herausforderung'.

Megafusion: UniCredit mit Capitalia-Kauf zweitgrößte Bank Europas

ROM - Zwei Jahre nach dem Kauf der Münchner HypoVereinsbank steigt die italienische UniCredit mit der Übernahme der römischen Capitalia zur zweitgrößten Bank Europas auf. Die neue UniCredit wird mit einen Börsenwert von 100 Milliarden Euro nur noch die britische HSBC vor sich haben. Der Zukauf wird in Form eines Aktientauschs vollzogen: Die Capitalia-Aktionäre sollen neue 1,12 UniCredit-Aktien je eigenen Anteil erhalten, teilten die Unternehmen nach einer über fünfstündigen Verwaltungsratssitzung in Mailand mit. Die neue Gruppe und die bisher größte italienische Bank Intesa SanPaolo werden zusammen fast die Hälfte des italienischen Finanzmarktes kontrollieren.

Land NRW will von RAG Aufklärung über angebliche Russland-Gespräche

DÜSSELDORF - Die NRW-Landesregierung fordert vom Energiekonzern RAG Aufklärung über angebliche Gespräche mit der russischen Regierung über eine Beteiligung nach dem geplanten Börsengang. Vor einer Klärung werde es keine weiteren Schritte in der Frage der Kohlestiftung geben, sagte Regierungssprecher Andreas Krautscheid der 'Westdeutschen Allgemeinen Zeitung' ('WAZ', Montagausgabe). Das Dementi der RAG sei ungenügend. 'Diese Erklärungen reichen überhaupt nicht aus. Wir wollen wissen, wer mit wem auch mittelbar gesprochen hat und ob ein Einstieg von Gazprom geplant ist', zitiert das Blatt den Regierungssprecher.

Chinesische Investition bei Blackstone offiziell bestätigt

NEW YORK - Ausgerechnet das kommunistische China will Milliarden aus seinen gigantischen Geldreserven bei den 'Heuschrecken' anlegen: Der Finanzinvestor Blackstone bekommt drei Milliarden Dollar. Es werde die erste Anlage der neuen Staatlichen Investitionsgesellschaft sein, die bald gebildet werde, sagte der Chef der zuständigen Arbeitsgruppe, Lou Jiwei, laut einer Blackstone- Mitteilung vom Sonntag. Die neue Agentur soll einen Teil der Devisenreserven von 1,2 Billionen Dollar effizienter investieren. Bisher wird das Geld vor allem in US-Staatsanleihen angelegt.



Zetsche sieht keine Gefahr einer feindlichen Übernahme

MÜNCHEN/STUTTGART - DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche sieht den Autokonzern nicht von einer feindlichen Übernahme bedroht. 'In den letzten sechs, sieben Jahren war das Risiko einer feindlichen Übernahme zu keinem Zeitpunkt so gering wie heute', sagte Zetsche dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Schließlich sei der Börsenwert des Unternehmens in nur einem Jahr von 35 Milliarden auf mehr als 60 Milliarden Euro gesteigert.

Blackstone ganz bei Celanese ausgestiegen

DALLAS - Die amerikanische Investmentfirma Blackstone hat sich ganz von dem Chemiekonzern Celanese getrennt. Zur Blackstone Group gehörende Fonds verkauften in einer Zweitemission 22,1 Millionen Celanese-Aktien der Serie A. Sie erhielten 784,8 Millionen Dollar (581 Mio Euro). Die Celanese Corporation selbst bekam nichts. Die Blackstone-Fonds halten jetzt keine Celanese-Aktien mehr, teilte das in Dallas (Texas) ansässige Chemieunternehmen am Freitag nach Börsenschluss mit.

'Automobilwoche': GM baut in Antwerpen einen Opel-Geländewagen

RÜSSELSHEIM - General Motors (GM) (GM) will nach Informationen der 'Automobilwoche' sein Werk im belgischen Antwerpen von 2010 an mit dem Bau eines kompakten Geländewagens auslasten, der auch unter der Marke Opel verkauf werden soll. Opel-Betriebsrat Klaus Franz habe erklärt, in Antwerpen werde 'ein kleines SUV unterhalb des Antara gebaut', meldete die Branchenzeitung am Sonntag. GM habe eine Jahreskapazität von 120 000 Autos garantiert, die sich auf eine Opel- und eine Chevrolet-Variante verteilten. Der Autobauer Opel in Rüsselsheim nahm dazu keine Stellung.

Gericht: Wahl des Deutsche-Bank-Aufsichtsratschefs nichtig

FRANKFURT - Im andauernden Streit zwischen Leo Kirch und der Deutsche Bank hat der einstige Medienmogul einen Teilerfolg errungen. Das Frankfurter Landgericht erklärte die Wahl des früheren Deutsche-Bank-Finanzvorstandes Clemens Börsig in den Aufsichtsrat der Bank für nichtig, sagte ein Sprecher der Bank am Samstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der 'WirtschaftsWoche'. Börsig, der bei der Hauptversammlung im vergangenen Jahr mit rund 99 Prozent der Stimmen gewählt worden war, ist heute Aufsichtsratschef der Bank. Der 'Spiegel' berichtet, Kirch wolle im parallel laufenden Streit um Schadenersatz wegen Äußerungen des früheren Deutsche-Bank- Chefs Rolf Breuer rund 1,6 Milliarden Euro Schadenersatz vor Gericht einklagen.

'WiWo': Russischer Milliardär hat Leipziger Stadtwerke im Visier

HAMBURG - Der russische Milliardär Viktor Wekselberg will der 'WirtschaftsWoche' zufolge bei den Leipziger Stadtwerken einsteigen. Über seine Holding Renova habe Wekselberg derzeit auch andere deutsche Stadtwerke im Blick und führe Kooperationsgespräche mit großen Energieversorgern, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Zuvor hatte es bereits geheißen, Renova sei an Zukäufen bei deutschen Solar- und Windenergieunternehmen interessiert. Bei den Leipziger Stadtwerken soll ein Anteil von 49,9 Prozent privatisiert werden. Auch der Energiekonzern Vattenfall sowie der Gas-Großhändler VNG und die Sachsen LB haben Interesse angemeldet.

Großaktionär Haniel: 'Wir sind glücklich mit unserer Beteiligung an der Metro'

FRANKFURT - Kurz vor der METRO-Hauptversammlung am 23.5. Mai nimmt Großaktionär Haniel den Vorstand des Handelskonzerns vor möglicher Kritik anderer Aktionäre in Schutz. Er sei 'zufrieden' mit der Performance der Metro, sagte Eckhard Cordes, Haniel-Vorstandschef und Vorsitzender des Metro-Aufsichtsrates, der 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. Entgegen immer wieder aufflammender Gerüchte habe Haniel auch keine Absicht, Anteile an der Metro zu verkaufen. 'Wir sind mit unseren 18,4 Prozent an der Metro glücklich', sagte Cordes. 'Solange ich den Zeitraum überblicken kann, werden wir die Anteile behalten. Es gibt keinen Grund, an der Beteiligung etwas zu ändern.'

Commerzbank-Chef sagt dramatische Schieflage von Finanzinstituten voraus

KÖLN - Der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken und Sprecher des Vorstands der Commerzbank , Klaus-Peter Müller, warnt vor einer dramatischen Schieflage deutscher Geldhäuser aufgrund von Dumping- Konditionen im Kreditgeschäft. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' sagte Müller, dass bei der Kreditvergabe auch im Konsumentenbereich die Risikokosten abgedeckt sein müssen. „Banken, die anders agieren, werden es schwer haben, dauerhaft am Markt zu überleben“, sagte Müller. „Diese Bedrohung nimmt auch für öffentlich-rechtliche und genossenschaftliche Institute stark zu.“ Es werde deshalb „vor allem bei ostdeutschen Sparkassen zu Rettungsaktionen kommen“.

Presse: Volkswagen stützt Premium-Modelle

MÜNCHEN - Volkswagen will einem Pressebericht zufolge mit einer Reihe finanzieller Förderungsmaßnahmen den Verkauf seiner Mittel- und Oberklassemodelle Passat, Touareg und Phaeton ankurbeln. Beispielsweise erhielten Händler für den Verkauf einer Passat-Limousine nun eine „Eroberungsprämie“ in Höhe von 2.000 Euro, berichtete die Branchen- und Wirtschaftszeitung 'Automobilwoche' unter Berufung auf interne Firmenpapiere. Somit bekämen VW-Verkäufer mehr Spielraum im Rabattgespräch mit Neukunden, die ein Fremdfabrikat fahren.

Oracle-Chef Larry Ellison lehnt außergerichtliche Einigung mit SAP ab

MÜNCHEN - Im schwelenden Rechtsstreit mit SAP sieht Oracle- Chef Larry Ellison keinen Raum für eine außergerichtliche Einigung. 'Wir freuen uns auf den Prozess', sagte Ellison 'Euro am Sonntag'. Über die Höhe der angekündigten Schadensersatz-Klage wollte sich Ellison indes noch nicht äußern. Dazu werde man zunächst SAPs Erwiderung abwarten, sagte der Oracle-Gründer.

Presse: Privatinvestoren erwägen Übernahme von Virgin Media - 7,5 Mrd Pfund

LONDON - Der britische Kabelnetzbetreiber Virgin Media könnte einem Pressebericht zufolge von Privatinvestoren übernommen werden. Ein Konsortium unter der Führung der US-Firma Providence Equity Partners erwäge ein Angebot über 7,5 Milliarden britische Pfund (11 Milliarden Euro), berichtete die britische Tageszeitung 'The Observer'. Andere Mitglieder der Gruppe seien Blackstone, KKR und Cinven. Größter Aktinonär von Virgin Media ist der britische Milliardär Sir Richard Branson.

Telekom-Mitarbeiter streiken weiter - ver.di warnt vor Alleingang

BONN - In der Woche der Entscheidung für die geplante Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen bei der Deutsche Telekom will die Gewerkschaft ver.di mit unverminderten Streiks Druck machen. 'Auch am Montag werden bundesweit wieder mindestens 14.000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen', sagte Streikleiter Ado Wilhelm am Sonntag. Zugleich warnte er den Konzern in scharfen Worten vor dem angedrohten Alleingang. 'Die Telekom-Führung muss ein hohes Interesse an einer Einigung haben, alles andere ist der Weg in den Abgrund', mahnte Wilhelm in einem dpa-Gespräch.

'Spiegel': Regierung schaltete sich in Telekom-Streit ein

HAMBURG - In den eskalierenden Streit bei der Deutsche Telekom um die Verlagerung von 50.000 Arbeitsplätzen hat sich dem 'Spiegel' zufolge auch die Politik eingeschaltet. Im Berliner Finanzministerium seien am Mittwoch Telekom-Chef René Obermann, Finanzminister Peer Steinbrück, ver.di-Chef Frank Bsirske sowie SPD- Fraktionschef Peter Struck zu einem vertraulichen Spitzengespräch zusammengetroffen, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Sie hätten rund zwei Stunden beraten, ohne konkrete Vereinbarungen zu erzielen. Der Bund ist mit knapp 32 Prozent der Anteile größter Telekom-Aktionär.

/he

Quelle: dpa-AFX

 

Servus, J.B.

 

03.06.07 22:18

13197 Postings, 5277 Tage J.B.02.+03.06.07

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Deutsche Telekom plant weitere Zukäufe im Internetsektor

HAMBURG - Nach dem Einstieg beim Telefondienstleister Jajah erwägt die Deutsche Telekom weitere Akquisitionen im Internetsektor. 'Hier können wir uns eine größere Anzahl kleinerer Investitionen vorstellen, wie jetzt bei Jajah. Zusätzlich entwickeln wir eigene Dienste und kooperieren mit Internetunternehmen', sagte Vorstandschef René Obermann der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). Vergangene Woche hatte sich der Ex-Monopolist über seine Gesellschaft T-Venture beim kalifornischen Anbieter von Internet-Telefonie Jajah beteiligt.

Presse: Telekom Tochter T-Systems droht angeblich Zerschlagung

DÜSSELDORF - Der Telekom -Tochter T-Systems droht angeblich die Zerschlagung. Nach 'Focus'-Informationen betreibt Telekom- Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick mit Hochdruck die Verkaufsgespräche mit Investoren. Als Favorit für die Übernahme gelte Cerberus. Der Finanzinvestor, der vor wenigen Wochen dem Daimler-Konzern die defizitäre Tochter Chrysler abgenommen hatte, würde nach Informationen des Magazins aber nur Teile von T-Systems übernehmen.

Aktionäre klagen gegen Wahl von VW-Vertretern in MAN-Aufsichtsrat

MÜNCHEN - Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) will gegen die Wahl von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech sowie zwei weiteren VW-Vertretern an die Spitze des MAN-Aufsichtsrats vor Gericht ziehen. Die Anlegerschützer wollen am Montag beim Landgericht München Klage gegen die Wahl von Piech, Audi-Chef Rupert Stadler sowie VW-Nutzfahrzeug-Chef Stephan Schaller in das Kontrollgremium des Nutzfahrzeuge- und Maschinenbaukonzerns einreichen. Das kündigte SdK-Sprecherin Reinhild Keitel in der Finanzzeitschrift 'Euro am Sonntag' an.

MAN will Absatzziel von 100.000 Lkw bereits vor 2010 erreichen

LINZ - Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugekonzern MAN will das selbst gesteckt Absatzziel von 100.000 Lkw schneller als bisher geplant erreichen. 'Die 100.000 Lkw werden wir mit Sicherheit schon vor 2010 erreichen', sagte der Produktionsvorstand der Tochter MAN Nutzfahrzeuge im Interview mit der Linzer Tageszeitung 'Oberösterreichische Nachrichten' (Samstagausgabe). 'Mit unseren Wachstumsraten wären die 100.000 bereits 2008 möglich.' Im laufenden Jahr werde der Konzern 92.000 Lkw absetzen, 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

KarstadtQuelle stellt 27 Häuser auf Prüfstand - keine Schließung

ESSEN - Der KarstadtQuelle -Konzern will im Warenhaus- Geschäft international expandieren und stellt in Deutschland bis zum Jahresende 27 Häuser auf den Prüfstand. Das kündigte Vorstandschef Thomas Middelhoff in einem Gespräch mit dem 'Spiegel' an. Die Unternehmenssparten Tourismus und Versand seien 'schon jetzt international aufgestellt. Und das Warenhausgeschäft ist auf dem Weg in diese Internationalität'. Gerade da wolle das Unternehmen wachsen - vor allem durch Zukäufe oder auch Fusionen, nicht durch Expansion der eigenen Marke Karstadt, sagte Middelhoff. Schließungen sind laut Unternehmen aber nicht geplant.

'FAZ': Karstadt strebt Notierung an der Börse London an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Essener Warenhauskonzern KarstadtQuelle strebt laute einem Pressebericht mittelfristig eine Notierung an der Börse London an. Der neue Firmenanme 'Arcandor' sei vor allem auch unter diesem Aspekt ausgesucht worden, denn Karstadt wolle für seine angelsächsische Investoren attraktiv bleiben, berichtet die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Montagausgage) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Darüber hinaus hat der Konzern offenbar seinen Immobilienfonds Whitehall zum Weiterverkauf angeboten.

BASF hofft noch in diesem Jahr auf EU-Zulassung für Gen-Kartoffel

FRANKFURT - Der Chemiekonzern BASF will die Forschung in der Pflanzenbiotechnologie weiter ausbauen und noch im laufenden Jahr ein erstes Produkt aus diesem Bereich auf den Markt bringen. 'Wir gehen weiterhin davon aus, 2007 die EU-Zulassung für unser erstes Produkt auf dem Gebiet, die genmodifizierte Kartoffelsorte Amflora, zu erhalten', sagte BASF-Vorstand Peter Oakley dem 'Handelsblatt' (Montag).

Qiagen will US-Molekulardiagnosifirma Digene für 1,6 Mrd USD übernehmen

VENLO - Das Biotechnologie-Unternehmen QIAGEN will das US-Molekulardiagnostik-Unternehmen Digene für 1,6 Milliarden US-Dollar übernehmen. Die Aufsichtsgremien beider Unternehmen hätten beschlossen, dass QIAGEN 100 Prozent der Aktien von Digene im Austausch gegen eine Kombination von Barzahlung und QIAGEN Stammaktien erwerbe, teilte Qiagen am Sonntag in Venlo mit. Die Akquisitionswährung werde aus Bargeld und QIAGEN Aktien bestehen, wobei den Digene Aktionären ein Wahlrecht eingeräumt werde, pro Digene Aktie entweder 61,25 US-Dollar in bar oder 3,545 QIAGEN Aktien zu erhalten.

ASCO: Pazopanib von GlaxoSmithKline mit positiven Ergebnisse bei Nierenkrebs

LONDON (dpa-AFX) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat mit seinem in der Entwicklung befindlichen Krebswirkstoff Pazopanib zur Behandlung von Nierenkrebs 'ermutigende' Studienergebnisse erzielt. Nach zwölf Wochen hätten von den an der Phase-II-Studie teilgenommenen 225 Patienten 27 Prozent auf das Mittel angesprochen, teilte GlaxoSmithKline am Samstag auf der diesjährigen Krebsforschertagung 'American Society of Clinical Oncology (ASCO)' mit. Zudem habe sich die Krankheit bei 46 Prozent der Patienten stabilisiert. 'Diese Ergebnisse sind sehr ermutigend', sagte der Leiter der Studie, Thomas Hutson von Baylor Sammons/Texas Oncology PA.

IPO/Kreise: Baustoffhersteller Steico will in kommenden Wochen an die Börse

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der bayerische Baustoffhersteller Steico will Finanzkreisen zufolge in den kommenden Wochen den Gang an die Börse wagen. Das Emissionsvolumen werde im 'deutlich zweistelligen Millionenbereich' liegen, hieß es am Wochenende aus den mit der Transaktion vertrauten Kreisen. Zu den Emissionsbanken gehören dem Vernehmen nach HSBC und die Baader Bank, die Notiz soll im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen. Das Unternehmen wollte sich zu den Angaben zunächst nicht konkret äußern. 'Das Thema Börsengang wird nun akut', sagte Sprecher Ulrich Wiehle, nannte aber keinen näheren Zeitplan.

'Handelsblatt': Glos plant RAG-Zukunft ohne Vorstandschef Müller

BERLIN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Im Streit um die künftige Führung des RAG-Konzerns sieht Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) nach Informationen des 'Handelsblatts' für den derzeitigen Unternehmenschef Werner Müller keinen Platz mehr. Als Chef der geplanten Kohlestiftung sei er 'nicht mehr tragbar', zitiert die Zeitung (Montagausgabe) aus dem Ministerium. Es sei auch nicht einzusehen, wieso Müller für seine Taktiererei und seine Indiskretionen ersatzweise mit dem Chefposten des künftigen Industriekonzerns belohnt werden solle.

/sf

Quelle: dpa-AFX

 

Servus, J.B.

 

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