Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

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eröffnet am: 31.10.05 06:59 von: moya Anzahl Beiträge: 1
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Die wichtigsten Unternehmensmeldungen vom Wochenende

DEUTSCHE BÖRSE SUCHT NACH KOOPERATIONEN FÜR EUREX US - SCHLIESSUNG ERWOGEN
BERLIN - Die Deutsche Börse sucht nach den Worten von Aufsichtsratchef Kurt Viermetz für die Terminbörse Eurex in den USA nach Kooperationspartnern vor Ort. "Wenn wir kein geeignetes Unternehmen finden, denken wir über eine Schließung nach", sagte Viermetz der "Welt am Sonntag". Der "Ausflug nach Amerika" sei für die Börse ein großer Imageverlust, sagte Viermetz weiter. Die Expansion in die Vereinigten Staaten habe viel Geld gekostet und müsse nun bereinigt werden.
IG METALL UND INFINEON VERHANDELN WEITER - HOFFNUNG AUF DURCHBRUCH
MÜNCHEN - Bei der neuen Verhandlungsrunde über einen Sozialtarifvertrag für die Beschäftigten des vor der Schließung stehenden Infineon-Werks München-Perlach sieht die IG Metall Chancen auf einen Durchbruch. "Ich bin Optimist, ich gehe davon aus, dass es zu einer Einigung kommt", sagte IG Metall-Sprecher Siegfried Hörmann am Sonntag. Die Tarifpartner hatten am Nachmittag bei München ihre Gespräche fortgesetzt, bis zum Abend jedoch ohne abschließendes Ergebnis.
'FTD': ALTANA ERWÄGT VERKAUF DER PHARMASPARTE - INVESTMENTBANK BEAUFTRAGT 
Der Altana-Konzern hat einem Pressebericht zufolge die Investmentbank Goldman Sachs mit der Suche nach einem Käufer oder Partner für die Pharmasparte beauftragt. Goldman Sachs prüfe jede Spielart einer Allianz, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Montagausgabe. Ausgeschlossen sei lediglich ein Verkauf an einen Erwerber, der nur auf Zerschlagung aus sei, schreibt das Blatt unter Berufung auf ein internes Schreiben von Vorstandschef Nikolaus Schweickart. Laut dem Brief werde Großaktionärin Susanne Klatten in einer strategischen Allianz ihren jetzigen Mehrheitsanteil voraussichtlich abgeben.
'FAZ': TELEKOM WILL BIS 2010 20.000 BEAMTE IN VORRUHESTAND SCHICKEN
FRANKFURT - Die Deutsche Telekom will Presseinfomationen zufolge bis 2010 20.000 beamtete Mitarbeiter in den Vorruhestand schicken. Auf diese Weise sollen vor allem die Personalkosten der unter Wettbewerbsdruck stehenden Festnetzsparte T-Com gedrückt werden, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) in ihrer Samstagausgabe. Der Vorstand habe die von Personalchef Heinz Klinkhammer ausgearbeiteten Pläne bereits grundsätzlich gebilligt, erfuhr die Zeitung aus dem Umfeld des Konzerns. Ein Sprecher lehnte laut "FAZ" eine Stellungnahme ab.
STREIT UM VW-AUFSICHTSRAT - PORSCHE-CHEF WILL FRIEDLICHE EINIGUNG
WOLFSBURG - Im Streit mit dem niedersächsischen Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) um die Besetzung des Aufsichtsrates bei Volkswagen glaubt Porsche-Chef Wendelin Wiedeking an eine friedliche Einigung. "Ich bin mit Herrn Wulff in geordneten Gesprächen", sagte Wiedeking im Interview mit dem "Spiegel", in dem er sich erstmals öffentlich zum Einstieg des Stuttgarter Sportwagenbauers bei VW äußerte.
LANXESS: DETAILS ZUR FEINCHEMIE-ABSPALTUNG AM MITTWOCH - NAME LAUTET 'SALTIGO'
LEVERKUSEN - Die Feinchemiesparte von LANXESS soll im kommenden Jahr unter dem Namen Saltigo als eigenständiges Unternehmen starten. Das teilte der im MDAX notierte Chemiekonzern am Sonntag in Leverkusen mit. Die weiteren Details zu der bereits seit längerem geplanten Abspaltung des Bereichs werde LANXESS an diesem Mittwoch (2. November) auf der internationalen Feinchemie-Fachmesse Conference of Pharmaceutical Ingredients (CPhI) in Madrid vorstellen. Dabei werde es um die künftige Ausrichtung und das neue Geschäftsmodell von Saltigo gehen.
LANXESS-CHEF HEITMANN BEKRÄFTIGT ZIELE FÜR 2005 - FONDS HALTEN MEHRHEIT
LEVERKUSEN - Trotz der Produktionsausfälle während der Wirbelstürme in Amerika hält der Chemiekonzern Lanxess an seinen Zielen für das laufende Jahr fest. "Auch im dritten Quartal unterstützt das laufende Geschäft unsere Prognosen", sagte Lanxess-Vorstandschef Axel Heitmann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Der Umsatz werde leicht wachsen, das Ergebnis vor Sondereinflüssen auf 550 bis 560 Millionen Euro steigen.
EX-INFINEON-CHEF WEIST VORWÜRFE ZURÜCK - 'KEIN UNRECHT BEGANGEN'
MÜNCHEN - Ex-Infineon-Chef Ulrich Schumacher hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen, er sei in die Schmiergeldaffäre des Halbleiter-Konzerns verwickelt und habe beim Börsengang mehr Aktien als erlaubt erhalten. "Ich kann beweisen, dass alle Vorwürfe gegen mich haltlos sind", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel" (Montag).
'FTD': O2 ERWÄGT EINSTIEG IN DAS DSL-GESCHÄFT
HAMBURG - Im Kampf um Marktanteile erwägt der drittgrößte deutsche Mobilfunkanbieter O2 OOM.ISE MM1.FSE einem Pressebericht zufolge den Einstieg in das Festnetzgeschäft. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Montagsausgabe) aus dem Konzernumfeld prüft O2 ein eigenes Angebot von schnellen DSL-Internetzugängen. Hierzu führe das Unternehmen bereits erste Gespräche. Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen. O2 wollte hierzu laut Zeitung keine Stellung nehmen.
GENERAL ELECTRIC PLANT ORGANISCHES WACHSTUM ZWISCHEN 8 UND 10 PROZENT
DÜSSELDORF - General Electric (GE) will den Abstand zu seinen Verfolgern deutlich vergrößern. "Ein organisches Wachstum von acht bis zehn Prozent ist möglich", sagte der Chef des größten Technologiekonzern der Welt, Jeffrey Immelt, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Da das US-Unternehmen auch Zukäufe anstrebe, werde GE wahrscheinlich noch erheblich stärker zulegen.
HÄNDLER SEHEN NUR MÄSSIGE NACHFRAGE NACH JERINI-AKTIEN
FRANKFURT - Die Resonanz der Anleger auf den geplanten Börsengang des Biotechnologieunternehmens Jerini ist nach Angaben von Anlegern bislang gering. "Die Nachfrage ist eher bescheiden", sagte Guiseppe Amato, Aktienhändler bei Lang und Schwarz in Düsseldorf, dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). "Das Risiko wird von den Anlegern als solches wahrgenommen." "Wir gehen von einem Preis am unteren Ende der Spanne aus ", sagte Florian Weber, Vorstandssprecher des Düsseldorfer Wertpapierhändlers DKM, der Zeitung. Es könne sogar sein, dass der Angebotspreis noch nach unten korrigiert werden müsse.
ROCHE: 100 INTERESSENTEN FÜR LIZENZEN FÜR GRIPPEMITTEL TAMIFLU
FRANKFURT - Beim Schweizer Pharmakonzern Roche haben einhundert Unternehmen und Regierungen Interesse an einer Lizenz zur Produktion des Grippemittels Tamiflu angemeldet. "Wir versuchen herauszufinden, was diese Bewerber zur schnellen Ausweitung der Produktion bei einer Vogelgrippe-Pandemie beitragen können und starten dann Lizenzgespräche", sagte Roche-Chef Franz Hummer laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" in Schanghai.
PRAKTIKER-CHEF ZUVERSICHTLICH FÜR BÖRSENGANG: 'STARKE MARKE'
BERLIN - Der Chef der Baumarktkette Praktiker, Wolfgang Werner, zeigt sich vor dem geplanten Börsengang seines Unternehmens am 18. November zuversichtlich. "Praktiker ist eine starke Marke. Das ist für einen Börsengang sicher von Vorteil", sagte er in einem Gespräch der "Welt am Sonntag".
WELTGRÖSSTES PASSAGIERFLUGZEUG A380 VERLÄSST FRANKFURT WIEDER
FRANKFURT - Bei dichtem Nebel ist das weltgrößte Passagierflugzeug A380 am Sonntagmorgen wieder vom Frankfurter Flughafen aus gestartet. Nach einer "Ehrenrunde" über der Main- Metropole sollte der Super-Flieger zum Airbus-Stammwerk in Toulouse zurückzukehren. Am Samstag war die Maschine ganztägig erstmals in Alltagssituationen auf einem internationalen Verkehrsflughafen getestet worden. Dabei wurde nicht nur das Ein- und Aussteigen der Passagiere auf den zwei Decks erprobt, sondern auch Ver- und Entsorgung und das Be- und Entladen.

Gruß Moya

 

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