Die Wahrheit über den Klimawandel

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eröffnet am: 24.11.06 22:24 von: stefan64 Anzahl Beiträge: 1
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von Horst von Buttlar


Gibt es irgendwen, dem der November zu warm war? Dem der Macchiato unter glühender Sonne und kahlen Bäumen nicht mundete?

 
Wir können alle beruhigen: Der Winter 1540/41, berichten die Chronisten, war so mild, dass die Schaffhausener noch im Januar im Rhein badeten. Ab etwa 1560 wurde es dann kalt, weil ein paar Sonnenflecken verschwanden. Die Gletscher rückten vor. Die Temperaturen sanken und waren 150 Jahre lang um zwei Grad niedriger. Bibber!

So weit die Fakten. Was wir an dieser Stelle noch hinzufügen möchten, ist Folgendes: Ende des 18. Jahrhunderts beschloss die Weltgemeinschaft auf einer Klimakonferenz, die kein Chronist erwähnt, die Temperaturen bis Ende des 21. Jahrhunderts wieder um zwei Grad zu steigern. Ein Schotte namens James Watt wurde beauftragt, irgendwas zu erfinden. Er baute eine Dampfmaschine. Angenehmer Nebeneffekt: Man konnte sie in Fabriken stellen und Sachen damit produzieren. Das Klimaprogramm (vulgo: Industrialisierung) lief 200 Jahre wie geschmiert - bis einige Panik bekamen, weil es ihnen zu warm wurde. Deshalb müssen wir heute Emissionen senken.

Soll jetzt die Arbeit von 200 Jahren nur heiße Luft gewesen sein? Aber okay, senken wir halt die Temperaturen, so wichtig ist es nun auch nicht, im Januar im Rhein zu baden. Und die Kioto-Ziele - bis 2012 soll der Ausstoß von 6000 Delegierten, die zu Klimakonferenzen reisen, um die Hälfte gesenkt werden - sind auch nicht zu ehrgeizig. Eine Frage sei dennoch erlaubt: Alle klagen, dass die Gletscher verschwinden. Aber wer vermisst eigentlich Gletscher?


Aus der FTD vom 24.11.2006
© 2006 Financial Times Deutschland  

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