Die Sonne

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 30.04.07 10:21
eröffnet am: 16.12.06 23:13 von: denkidee Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 30.04.07 10:21 von: Luki2 Leser gesamt: 465
davon Heute: 1
bewertet mit 4 Sternen

16.12.06 23:13
4

112127 Postings, 6304 Tage denkideeDie Sonne

Merkur passiert die Sonne
Ein seltenes Ereignis: Der sonnennächste Planet Merkur passiert im Mai 2003 die Sonnenscheibe. Noch seltener ist die Venuspassage, die im Juni 2004 beobachtet werden konnte. Das Bild gibt einen kleinen Eindruck von der Größe des Zentralgestirns. Das Sonnenlicht benötigt für seinen Weg zur Erde ungefähr acht Minuten.

(Foto: National Geographic Deutschland)

 
Angehängte Grafik:
888584273_1088515445324.jpg
888584273_1088515445324.jpg

16.12.06 23:22
2

112127 Postings, 6304 Tage denkideeWilde Oberfläche

Wilde Oberfläche
Sie ist keine langweilige weiße Scheibe. Schon gar nicht, wenn man sie mit den Augen von "Soho", dem Sonnenbeobach-tungssatelliten der Euro-päischen Weltraumagentur ESA sehen könnte. Durch spezielle Filter werden die Temperaturunterschiede sichtbar. Verblüffend: Am heißesten ist es in der Korona, den riesigen Feuerfakeln, die weit ins All hinausgeschleudert werden.

(Foto: National Geographic Deutschland)

 
Angehängte Grafik:
888584273_1088518074604.jpg
888584273_1088518074604.jpg

16.12.06 23:37
1

112127 Postings, 6304 Tage denkideeFeuerbogen

Feuerbogen
Gigantische Loops, wie die Feuerbögen genannt werden, schießen unablässig aus der Sonne heraus. Mancher Loop ist zehnmal höher als der Durchmesser der Erde. Die heißen Gase - vor allem Wasserstoff und Helium - existieren in einem geladenen Zustand, der Plasma genannt wird. Das heiße Plasma folgt den magnetischen Feldlinien der Sonne, die Feuerbögen entstehen.

(Foto: National Geographic Deutschland)

 
Angehängte Grafik:
888584273_1088516736790.jpg
888584273_1088516736790.jpg

16.12.06 23:57

112127 Postings, 6304 Tage denkideeWabernde Glut

Wabernde Glut
Genau wie Dampfblasen, die aus einem dicken Brei herausblubbern, bedecken kurzlebige Plasmazellen die Oberfläche der Sonne. Sie werden Granulen genannt und erzeugen beim Auf- und Absteigen Schallwellen. Alle fünf Minuten versetzen diese Schallwellen die Sonne wie eine überdimensionale Trommel in Schwingungen.

(Foto: National Geographic Deutschland)

 
Angehängte Grafik:
888584273_1088517121318.jpg
888584273_1088517121318.jpg

30.04.07 10:21

7538 Postings, 7210 Tage Luki2Weltraumwettervorhersage für 2008

SONNENAKTIVITÄT
Kosmisches Feuer stört irdische Technik

In einer neuen Weltraumwettervorhersage warnen US-Forscher vor gigantische Gasblasen und energiereichen Teilchen: Wenn es auf der Sonne stürmt, spürt das auch die Erde. GPS, Elektrogeräte, Stromleitungen und sogar Pipelines werden gestört. Ab nächstem Frühjahr wird es unruhig.

Die Sonnenstürme treten in rund elfjährigen Abständen auf. Wissenschaftler der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) sagen nun vorher, dass ab nächsten März die neue Sturmsaison beginnt. Ihren Höhepunkt sollen sie Ende 2011 oder Mitte 2112 haben.

Fotos:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,21237,00.html

Auf der Oberfläche der Sonne brodelt es ständig. Doch alle elf Jahre polt der Stern sein Magnetfeld um. Dies geht einher mit gewaltigen Ausbrüchen und Explosionen an der Oberfläche einher, die als Coronal Mass Ejections (CMEs) bezeichnet werden. Dabei schleudert die Sonne energiereiche Photonen und hoch aufgeladene Materie in den Weltraum.

Auf Röntgenaufnahmen des Weltraumteleskops "Hinode" kann man Details dieses gewaltigen Schauspiels beobachten. Erst seit kurzem sind überhaupt detaillierte Voraussagen über die Sonnenaktivität möglich.

Die dabei entstehenden magnetisierten und mit Gasteilen geladenen Wolken können einen Umfang von rund 50 Millionen Kilometern erreichen - und sind damit um ein Vielfaches größer als die Sonne selbst. Mit einer Geschwindigkeit von rund 3000 Kilometern pro Sekunde rasen sie in den Weltraum - einige auch in Richtung Erde. Dort treffen sie ein bis fünf Tage später auf das Magnetfeld, das des Planeten umgibt.

Satellitennavigation, Elektrogeräte, Pipelines gestört

Auf der Erde verursacht die Sonnenaktivität einen magnetischen Sturm. Dieser kann dazu führen, dass die Funkkommunikation mit Satelliten und im Flugverkehr kurzfristig gestört werden. Erst vergangenen Herbst zeigten US-Forscher,

wie stark sich Sonnenstürme auch auf das Satellitennavigationssystem GPS auswirken.

Im letzten Sommer wiesen deutsche Physiker auf einen bislang wenig bekannten Effekt hin: Sonnenstürme können Pipelines unter Strom setzen und so die Korrossion beschleunigen. Das könnte vergangenen August zum Leck in der Trans-Alaska-Pipeline beigetragen haben. Auch elektrische Geräte können von dem Atmosphärenphänomen gestört werden.

1989 bekamen die Bewohner der kanadischen Stadt Quebec die Folgen eines Sonnensturms hautnah zu spüren: Er induzierte eine erhöhte Spannung in die Überlandleitungen der Stadt - wodurch ein Kraftwerk nach dem anderen abgeschaltet werden musste. Schließlich brach so das komplette Stromnetz der Stadt zusammen - erst nach neun Stunden hatten die sechs Millionen Bewohner Quebecs wieder Elektrizität.

Die letzten großen Sonnenstürme ereigneten sich in den Jahren 1989 und 1996. Während Wissenschaftler mittlerweile gut vorhersagen können, wann der nächste Sturm beginnen wird, tun sie sich mit Voraussagen zur Intensität schwer. So werden erst Anfang nächsten Jahres genauere Prognosen möglich sein: Je mehr Sonnenflecken dann auf der Sonnenoberfläche zu sehen sein werden, desto stürmischere Zeiten sind zu erwarten.

joh


Q: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,479921,00.html


wenn die Sonne Schnupfen bekommt, dann können die Zahlen der
Klimaberechnungen ganz schön durcheinander kommen.

Gr.  

   Antwort einfügen - nach oben