Die Oligarchinnen

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eröffnet am: 17.12.06 10:14 von: quantas Anzahl Beiträge: 4
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15328 Postings, 5717 Tage quantasDie Oligarchinnen

Russland explodieren die Vermögen. Auch die von Frauen. Eine neue Generation kämpft mit den Oligarchen um Macht, Einfluss und Reichtum. Von Serge Michel

In Russland wie anderswo hat das Geld keinen Geruch. Aber ein Geschlecht. Es ist männlich. Beim Zusammenbruch des Sowjetsystems machte eine Handvoll Geschäftsmänner, die Oligarchen, ein Vermögen, indem sie dem Staat seine Ölfelder, seine Importmonopole und seine Industrien wegschnappten. Heute zählt Moskau 25 Dollar-Milliardäre. Lauter Männer, mit Ausnahme der Frau des Bürgermeisters.

Was die Rangliste der Zeitschrift «Forbes» jedoch verschweigt, ist, dass im neuen Russland mittlerweile auch viele Frauen reich geworden sind, sehr reich sogar, oder gerade dabei sind, es zu werden, und zwar immer häufiger dank eigenen Leistungen. Weniger reich als die Oligarchen natürlich, dennoch bilden die «neuen Russinnen» eine eigene Kaste mit glamourösen Wohltätigkeitsveranstaltungen, Luxus- Fitnessklubs und ihren Vorlieben für die besten Cafés der Hauptstadt. Will man eine der neuen reichen Russinnen treffen, sind die Chancen ziemlich gut, dass man im Café Pouchkine endet, wo man statt Kaffee lieber Champagner trinkt und statt Cornflakes ein kräftigendes B?uf Stroganoff.

Doch wie haben es diese Frauen geschafft, reich zu werden in einem Land, in dem die Männer schon alle lukrativen Ölfelder, Importverträge und Grossindustrien unter sich aufgeteilt haben? Es ist 1993, Russland hat das schlimmste Jahr seit dem Zweiten Weltkrieg hinter sich. Die Preise sind innert eines Jahres ums Dreizehnfache gestiegen, und die industrielle Produktion ist praktisch auf dem Nullpunkt angelangt. Doch unter den Millionen von Verlierern gibt auch grosse Gewinner. Einer davon ist Irina Balakinas Mann. Er ist 1994 Mitglied im Millionärsklub geworden, indem er für einen Pappenstiel öffentliche Güter zusammengekauft hat. Er beschliesst, sein Leben neu zu gestalten, und verlässt von einem Tag auf den andern seine Tochter und seine Frau, die darauf in Armut und Depressionen versinkt.

Binnen sechs Monaten verliert Irina 30 Kilos, und nichts scheint ihren Höllensturz verhindern zu können, da wird ihre Tochter schulpflichtig und verlangt einen Schulranzen, Hefte und Kugelschreiber. Irina fehlen die Mittel dazu. «Das war ein unglaublicher Schock. Ich habe begriffen, dass ich eine schlechte Mutter war, und noch am selben Tag bin ich auf Arbeitssuche gegangen.» Irina sitzt im Restaurant Turandot. Das Turandot ist eines der teuersten Lokale in Moskau. Die barocke Ausstattung hat 50 Millionen Dollar gekostet, was Weltrekord ist und darauf schliessen lässt, dass sich für unsere notleidende Mutter nach dem Schock schnell ein paar Dinge grundlegend geändert haben, zum Beispiel ihr Kontostand.

Irina beginnt bei der Presseagentur Reuters als Empfangsdame zu arbeiten. Einen Monat später wechselt sie zum Verkauf, wo sie blitzschnell aufsteigt und dafür sorgt, dass Russland schon bald das europäische Land ist, das dem Unternehmen, das heute Factiva heisst, den grössten Umsatz beschert.

Was Irinas Geheimnis ist? Unternehmerisches Geschick, Mut und Stil. «Meine Kolleginnen fanden, ich sei wahnsinnig, für 500 Dollar ein Kleid zu kaufen, wo ich doch nur 700 verdiente», sagt sie: «Es tönt vielleicht lächerlich. Aber das Gefühl, elegant und meinen Klienten ebenbürtig zu sein, hat mir geholfen, den russischen Markt zu knacken, der gerade am Abheben war.»

Der Glaube an sich selbst ist auch das grosse Credo von Nadeschda Kopitina, die uns in ihrer Pilzplantage in einem Moskauer Vorort empfängt. Das Gebäude sieht etwas heruntergekommen aus, aber wie die Dame in einem Luxuswagen vorfährt, ist der Fall klar. Auch Nadeschdas Anfänge in der Geschäftswelt waren bescheiden. Ende der achtziger Jahre kauft sie in Moskau drei Bügeleisen, um sie in Polen zu verkaufen. Ihr Leben als «tchelnok» (Weberschiffchen), wie man damals kleine Einzelhändler nennt, kulminiert zwischen 1992 und 1994. Damals flog sie jede Woche nach Südkorea, um dort Mützen und Halstücher aus Angorawolle zu kaufen. In ihren Koffern hat sie Waren im Wert von bis 150 000 Dollar. Jeder Gang durch den Zoll konnte sie ruinieren oder retten. Verkauft wird das billige Zeugs an Ständen in den Strassen von Moskau.

«Meine Handelsschule war die Strasse», lächelt sie heute. «Dort habe ich alles gelernt. Und vor allem, wie wichtig das Marketing ist.» Doch noch musste sie ihren MBA machen, was in ihrem Fall aber nur ein paar Stunden in Anspruch nahm. «1994 gaben mir zwei litauische Geschäftsleute auf dem Flug von Seoul nach Moskau eine Vorlesung in Wirtschaftslehre. Ausserdem überredeten sie mich dazu, von der Bekleidungs- zur Nahrungsmittelindustrie zu wechseln.»

Goldene Fische

Also sattelte Nadeschda aufs Fischgeschäft um und begann Krabbenstäbchen zu importieren, welche die beiden Litauer produzieren. Sie gründet ein Gefrierfisch-Unternehmen, welches heute Moskaus Nummer 1 ist. Zur Abrundung ihrer Tätigkeit kommt die erwähnte Plantage hinzu, die jährlich 6000 Tonnen Pilze produziert.

Nadeschda, die von Ernst & Young zur besten russischen Geschäftsfrau des Jahres 2003 erkoren wurde, hat ihren Schwung bewahrt. Neben dem Geschäft mit gefrorenem Fisch macht sie CDs mit Popmusik, singt und tanzt in extravaganten Kostümen für Freunde und Angestellte. Ihr zweiter Ehemann wirkt bei diesen Auftritten jeweils als Vampir verkleidet mit. Doch das Sagen hat sie: «Ich fahre im Winter einen Porsche Cayenne und im Sommer einen Maserati. Mein Mann hat es nicht so gut. Ich habe ihm einen Peugeot 407 geschenkt.»

Was in Moskau alle wissen, aber selten laut gesagt wird, ist: Die Frauen sind stärker. «Die sowjetische Epoche hat die Männer dahingerafft, schlimmer als eine Aids-Epidemie», ruft Olga Swiblowa, die grosse Diva der Kunstszene. Man nennt sie auch die Fotografie-Ministerin, weil sie zwei entsprechende Biennalen und ein grosses Museum leitet. «Wenn Männer kein eigenes Unternehmen haben, sind sie in Todesgefahr. Entweder regredieren sie zu Kindern, oder sie versacken im Alkohol. Die Frauen hingegen haben einen kühlen Kopf bewahrt, sie haben das Land gerettet und sind wertvoller als alles Erdöl Sibiriens!»

Durch die russische Gesellschaft rollt deshalb stillschweigend eine feministische Woge, auf welcher seit 13 Jahren auch die Schriftstellerin Marina Alexeja surft, eine ehemalige Kriminologin im Range eines Oberstleutnants der russischen Polizei. «Ich begann Krimis zu schreiben, weil es schwierig war, mit meinen männlichen Vorgesetzten zu kommunizieren. Man hat mir nicht zugehört, ich war frustriert.» Ihre Bücher, die unter dem Pseudonym Alexandra Marinina erscheinen, verkaufen sich millionenfach und haben aus ihr den meistgelesenen Autor des Landes gemacht. Ihre Heldin ist eine sehr gerissene Detektivin, die Rätsel zu lösen vermag, die ihren männlichen Kollegen zu schwierig sind.

«Mein Mann ist bei der Polizei geblieben», sagt sie: «Er hatte zunächst Mühe, dass ich mehr verdiene als er. Aber Sie kennen vielleicht das Sprichwort: Sagt man einem Mann hundertmal, er sei ein Schwein, beginnt er beim hundertundersten Mal zu grunzen. Ich habe meinem Mann also jahrelang eingebläut, ich würde nur dank ihm so viel verdienen. Unterdessen geht es gut, wir besprechen zusammen die Ausgaben, und er ist auch derjenige, der bestimmt, welche Wohltätigkeitsorganisationen wir unterstützen.»

Wenn Russinnen oft eigene Unternehmen gründen, liegt das nicht zuletzt an der gläsernen Decke. Frauen haben nur 10 Prozent der leitenden Stellen inne, ihr Lohn beträgt nur 63 Prozent desjenigen der Männer. Doch gibt es Ausnahmen, und die brillanteste ist Anna Belowa. Ihr ist es gelungen, in zwei Jahren das russische Eisenbahnwesen mit seinen 1,6 Millionen Angestellten zu restrukturieren.

Deshalb lassen sich jetzt auch die Verantwortlichen des britischen Eisenbahnwesens von Belowa beraten. Seit Ende des letzten Jahrs hat sie ausserdem den Auftrag, das Gleiche mit der russischen Atomwirtschaft zu tun und sie nach dem Vorbild von Gazprom zu einem Riesengebilde namens Atomprom umzubauen. Es soll an die hundert Institute und Gesellschaften aus der Zeit der UdSSR umfassen, und aus alldem soll die zweitgrösste Exportindustrie nach Erdöl und Gas werden.

Und das Geld? Anna Belowa meint, sie habe ein anständiges Salär, doch anständig reiche natürlich nicht. Seit kurzem ist Moskau die teuerste Hauptstadt der Welt. Deshalb haben sie und ihr Mann, der ebenfalls Ingenieur ist, sich die Aufgaben aufgeteilt. Er soll in der Privatwirtschaft ein Vermögen machen, sie will im öffentlichen Bereich weitere Ehren erringen.

Auf so viel Kooperation können nicht alle der russischen Geschäftsfrauen zählen. Auch in der Typologie der russischen Ehemänner sind diejenigen, die nicht existieren oder kein bisschen helfen, weit verbreitet. So ein Fall war auch der Mann der Künstlerin und Galeristin Aidan Salakowa, deren Karriere sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat. «Das Sowjetsystem machte die Männer sehr passiv», sagt sie, «weil diejenigen, die aktiv waren, ins Gefängnis kamen. Nach der Perestroika zeigte sich schlagartig, dass die Frauen schneller, flexibler und verantwortungsvoller waren, weshalb sie sich mit ihren Männern nicht mehr abfinden mochten. Es gab eine Menge Scheidungen, darunter auch meine.»

Neben den passiven Männern, gibt es im neuen Russland viele Männer die  nicht mitkommen oder denen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Sobald das Nahrungsmittelgeschäft lief, lachte sich der erste Ehemann der Gefrierfisch-Mogulin Nadeschda Kopitina Mätressen an. Ausserdem begann er zu trinken. Heute ist er ruiniert.

Und dann gibt es diejenigen, die helfen. Derjenige von Olga Slutsker beispielsweise, ein reicher Bankier. 1992 schoss er ihr 400 000 Dollar vor, damit sie in St. Petersburg ihren ersten Fitnessklub eröffnen konnte. 14 Jahre später empfängt sie uns im Fitnessklub in der Moskauer Romanowstrasse. «Ich habe ihm das Geld bis zur letzten Kopeke zurückbezahlt!», lacht sie.

Kaviar in der Kantine

Olga ist sich den Luxus bereits seit längerem gewohnt. Sie ist eine ehemalige sowjetische Fechtmeisterin und war auch im alten System auf der Gewinnerseite. In der Kantine ihrer Eliteschule gab es täglich Kaviar. Als sie dann unternehmerisch tätig wurde, hat sie sich deshalb gleich für Luxus-Fitnessklubs entschieden, wo ein Jahresabonnement 2000 Dollar kostet, die Qualität der Dienstleistungen und der Infrastruktur aber dafür auch hoch ist. Binnen weniger Jahre ist sie in den postsowjetischen Jetset aufgestiegen, der umso attraktiver ist, als hier die Frauen dominieren.

Dass die Frauen im neuen russischen Gesellschaftsleben eine wichtige Rolle spielen, hat auch damit zu tun, dass ihre Millionen einen besseren Ruf geniessen als die Milliarden der Oligarchen. Erstens weil ihre Herkunft meist weniger anrüchig ist, aber auch weil die Frauen anständiger Steuern zahlen.

Jana Rudkowskaja, die eine Gruppe von Schönheitssalons leitet, erhielt eines Tags einen Orden vom Bürgermeister von Sotschi, dem russischen Badeort am Schwarzen Meer. Ihr Mann, der Oligarch Wiktor Baturin und Schwager des Bürgermeisters von Moskau, fragte, wofür sie geehrt werde. «Das ist der Orden für Leute, die Sotschi besonders viel Steuern zahlen», sagte Jana stolz. Victor ging an die Decke. «Bist du wahnsinnig? Wieso zahlst du die?»

Baturin hat für sein Geld andere Prioritäten. Er ist ein grosser Sammler, und 2004 ersteigerte er für eine Million Euro Gegenstände, die Napoleon gehört hatten. Den empörten französischen Behörden, die für das kulturelle Erbe zuständig sind, erklärte Baturin, die Gegenstände seien für ein geplantes Napoleon-Museum in Moskau bestimmt. Die Wahrheit erfährt man dann aus dem Mund seiner Frau: «Ich werde in der Twerskaja-Avenue bald einen 800 Quadratmeter grossen Schönheits- und Modesalon eröffnen», sagt sie. «Der wird dekoriert mit Gegenständen, die Napoleon und Joséphine de Beauharnais gehörten, von der ich ein Riesenfan bin!»

Aus dem Französischen von Thomas Bodmer.

Die Fitness-Zarin

Olga Slutsker, 41, ehemalige Fechtmeisterin, leitet die Luxus-Fitnessklub-Kette «World Class», die sie 1993 gegründet hat. Kürzlich hat sie für 30 Millionen Dollar Anteile ihres Unternehmens an einen Investmentfonds des Oligarchen Michail Friedman verkauft. Slutsker ist Mutter eines siebenjährigen Sohns und einer zweijährigen Tochter. Sie sieht ihre Kinder aber nur an Wochenenden und in den Ferien. Ihr Babysitter ist ein schottischer Advokat mit adeligem Stammbaum, den sie auf einem Flug aus Moskau kennengelernt hat. Fotografiert in ihrem Klub in der Romanowstrasse unweit des Kremls.

Die Königin der Schönheitssalons

Jana Rutskowskaja, 31, zwei Kinder, eröffnete 1997 ihren ersten Schönheitssalon mit 30 000 Dollar, die sie bei ihrer Familie in Sotschi am Schwarzen Meer zusammengebettelt hatte. Ihr Unternehmen ist spezialisiert auf subkutane Injektionen. Ihre Gruppe «Grand la Scala» beschäftigt über 100 Angestellte, unter anderem in einem Salon in der Moskauer Petrowski-Passage, einer der teuersten Lagen überhaupt. Jana ist ausserdem Produzentin des Sängers Dima Bilan, der beim Eurovisions-Wettbewerb 2006 gleich hinter der finnischen Monster-Gruppe Lordi auf dem zweiten Platz landete. Fotografiert mit ihrem Auto vor der Petrowski-Passage.

Die Nachrichten-Managerin

Irina Balakina, 44, Direktorin für Russland und CEO der Factiva, einer Tochtergesellschaft von Dow Jones & Reuters. Sie hat an der Universität Moskau in Philologie abgeschlossen. Als ihr Mann sie 1993 verliess, muss sie ihren Schmuck verkaufen, um ihre Tochter ernähren zu können. Dann beginnt sie als Empfangsdame bei Reuters, wo sie rasch aufsteigt. Als Leiterin der Verkaufsabteilung erzielt sie phänomenale Erfolge und ein Jahreswachstum von 30 bis 40 Prozent. Ihr werden laufend weitere Territorien in der Ex-UdSSR oder in Osteuropa anvertraut. Fotografiert im Restaurant Turandot unweit des Puschkin-Platzes.

Die Atom-Fürstin

Anna Belowa, 42, zwei Kinder, ist Vize- Direktorin der Atomwirtschafts-Verwaltung. Nach einem Ingenieurstudium arbeitete sie als Beraterin für ein amerikanisches Unternehmen, bevor sie das russische Eisenbahnwesen restrukturierte und nun Ähnliches für den Atomsektor leisten soll. Sie ist Präsidentin des «Komitees der 20», welches die Bedeutung der Frauen in der russischen Wirtschaft fördert. Am WEF in Davos hat sie das Skifahren entdeckt und bei einem Unternehmerseminar das Formel-1-Fahren. Fotografiert vor der Werkstatt, die ihren Rennwagen «Formula Rus» konstruiert hat.

Die Gefrierfisch-Mogulin

Nadeschda Kopitina, 36, ein Kind, leitet das Lebensmittelunternehmen Ledovo (400 Angestellte). Sie begann ihre Karriere im Import-Export. Ihr erstes Geld verdiente sie, indem sie in Polen drei russische Bügeleisen verkaufte. Dann kaufte sie in Syrien Vorhänge ein, in Singapur Videokassetten und in Südkorea Wollmützen und Handschuhe. Der eigentliche Reichtum kam aber erst, als sie ihr ganzes Vermögen ins Fischgeschäft steckte. Ausserdem züchtet sie heute Pilze. In ihrer Fabrik in Kaliningrad (Königsberg) bereitet man sich darauf vor, auch für Europa zu produzieren. Fotografiert vor ihrer Pilzplantage in einem Vorort von Moskau.

Die Bestsellerautorin

Marina Alexeja, 49, ehemaliger Oberstleutnant der russischen Polizei, hat in den letzten 13 Jahren 30 Krimis geschrieben, die alle Bestseller wurden. Ihre Heldin, die Detektivin Anastasia Kamenskaya, ist ihr in allem ähnlich, ausser dass sie ihre Kleider eine Grösse kleiner trägt und einen Führerschein besitzt. Marinas Mann arbeitet noch immer bei der Polizei. Zuerst hatte er Mühe, dass sie mehr verdient als er. Marinas Geschmack ist einfach geblieben, Pomp ist nicht ihr Ding. Ein Luxus, den sie sich hingegen gönnt, sind die alljährlichen Wellnessferien in Deutschland. Fotografiert in ihrem Büro mit ihren Plüschtieren und einem Porträt von sich.

Die Star-Künstlerin

Aidan Salakowa, 42, gründete 1989 Moskaus erste Galerie für zeitgenössische Kunst. Sie ist selbst Künstlerin, und ihr Erfolg ist gewaltig. Zu den Kunden von «Aidan», ihrer Galerie, gehören die besten russischen Sammler und ein paar sorgfältig ausgewählte Oligarchen. Autos und Datschen interessieren sie wenig, sie steckt ihr Geld lieber in ihre künstlerische Produktion oder in Ferienaufenthalte in Marokko oder Vietnam. Europa langweilt sie, sie bereist es nur aus Geschäftsgründen. Fotografiert in ihrer Galerie in der Twerskaja-Strasse.

 
 
 

http://www.nzz.ch/2006/12/17/vm/articleEPVFM.html

 
 
 

17.12.06 10:42

7260 Postings, 5471 Tage Mme.Eugenieich hätte gerne Bilder von den Damen

bisher nur das gefunden:

http://www.randomhouse.de/content/download/news/heyne_0605.pdf

 

17.12.06 11:21

15328 Postings, 5717 Tage quantasMadame


habe leider keine Bilde zu bieten
und googeln mag ich nicht.

MfG
quantas  

17.12.06 11:27

2072 Postings, 7222 Tage olejensenhabe auch nachgeschaut....

aber keine Bilder von den Frauen gefunden, hat mich auch intressiert
Google zu doof?
Oder diese Frauen scheuen die Öffentlichkeit.
g-oj  
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