Die Klimalüge und ihre Folgen

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neuester Beitrag: 22.01.20 08:34
eröffnet am: 22.09.19 11:08 von: Igel 69 Anzahl Beiträge: 404
neuester Beitrag: 22.01.20 08:34 von: Graf Rotz Leser gesamt: 39701
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22.09.19 11:08
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338 Postings, 1752 Tage Igel 69Die Klimalüge und ihre Folgen


Leider wird in Deutschland die Ursache der Klimaveränderung verschwiegen bzw. falsch interprediert.

Die Ursache für den raschen Klimawandel

... (automatisch gekürzt) ...


Moderation
Moderator: AHWO
Zeitpunkt: 28.09.19 16:21
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378 Postings ausgeblendet.

05.01.20 13:49

338 Postings, 1752 Tage Igel 69Die Summe der Energie ist immer gleich

Diese Diskussion ist überhaupt nicht überflüssig da in einem Chaossystem also nicht berechenbaren System auch kleinere Änderungen eine größere Änderung auslösen können. Von Peanuts zu sprechen ist auch falsch da wir diese Menge an Windrädern schon längst überschritten haben.  

05.01.20 16:51
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105 Postings, 220 Tage NutzlosMengenlehre

Die Menge der Windräder kann man erkennen. Die Menge Autos kann man sehen aber man bemerkt sie anscheinend nicht. CO2 kann man nicht sehen aber messen und den Anstieg nachverfolgen. Die Luftströmungen reißen uns die Dächer vom Kopf und trotzdem bremsen die Windmühlen und heizen das Klima auf . Ein Schmetterlingsflügelschlag kann einen Taifun auslösen. Deshalb muss ich die Schmetterlinge ausrotten!  

05.01.20 19:56
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2277 Postings, 1183 Tage QasarWir brauchen mehr Windräder!

Deutschland legte kürzlich eines der modernsten, sichersten Atomkraftwerke in Philippsburg still, um künftig die Energieversorgung aus einem maroden französischen AKW (Fessenheim am Rhein) zu gewährleisten.
Da Frankreich zu den achtundfünfzig bestehenden AKW weitere sechs bauen wird, ist ja die Energieversorgung in D. gesichert. So wie auch in Ostbayern, das Atomstrom von Temelin, einen AKW der Tschernobyl- Klasse bezieht!

1,5% werden weltweit effiktiv von Windstrom abgedeckt.
4% könnten es aktuell sein.
Der Rest wird vernichtet, weil der Wind oft den falschen Zeiten weht.

Was hat es in D bisher gebracht? Teuerste Strompreise in ganz Europa, obwohl Wind und Sonne doch gratis sind.
Wie bei den e-Autos rechnet das Milchmädchen die Herstellungskosten nicht mit ein in die hübsche Öko-Bilanz.

Merke: Subventionen sind zerstörerisch. Immer.  

05.01.20 20:48

105 Postings, 220 Tage NutzlosEnergiebilanz

Zur Zeit decken Windanlagen an Land und auf See rund zwölf Prozent des Strombedarfs in Europa.
Zahlen für 2017 in Europa:
Kernenergie 25%
Erdgas 20%
Kohle 20%
Erneuerbare Energien 31%
Sonstige 4%


 

05.01.20 20:51

105 Postings, 220 Tage NutzlosChina Ausbau der erneuerbaren Energien

Ausbau der erneuerbaren Energien in China hält unvermindert an. Allein im Jahr 2018 sind regenerative Kraftwerke (Wind-, Solar-, Bioenergie-, und Wasserkraftwerke) mit einer Leistung von 79.000 MW neu in Betrieb gegangen. Die chinesische Regierung investiert weiterhin Milliarden in diesen Sektor.
China ist natürlich kein Maßstab.  

05.01.20 21:02

105 Postings, 220 Tage NutzlosAKW Fessenheim wird 2020 abgeschaltet.

Der erste Meiler soll im Februar und der zweite Meiler soll am 30. Juni 2020 endgültig abgeschaltet werden.  

06.01.20 08:18

105 Postings, 220 Tage NutzlosDesaster: Boeing hat seine Subventionen verbrannt

Es gibt Strafzölle wegen den Subventionen für die erfolgreiche Airbus - ein EU-Projekt.  

14.01.20 21:58
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23 Postings, 4556 Tage Jutta_saarWeg mit...

du lustige Hansa. Langsam langt es.
 

18.01.20 11:11

105 Postings, 220 Tage NutzlosNEUER TYP SPEICHERKRAFTWERK: flüssige Luft

Endlich mal eine interessante Lösung die Kosten und Risiken verspricht umweltfreundlich umzusetzen.
https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/...rk-16577962.html  

20.01.20 12:54
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1468 Postings, 1662 Tage silferman@Nutzlos

das hört sich alles ganz gut an, aber ein Luftspeicherkraftwerk hat nur einen Wirkungsgrad von 54%, das heißt, 46% der verwendeten elektrischen Energie wird an die Umwelt abgegeben. Alle Speicherkraftwerke haben den Nachteil, dass die verwendete elektrische Energie nur zum Teil wieder verwendet werden kann. Meiner Meinung nach sollte wertvolle elektriche Energie nicht verschwendet werden, sondern erzeugt und zu 100% genutzt werden. Das heißt mein Solarstrom auf meinem Dach sollte in den Akku meines E -Autos fließen und nicht ins Netz wo der Überschuss dann unwirtschaftlich in Speicherkraftwerken verbrannt wird. Die Übertragungskosten sind hier noch gar nicht berücksichtigt. Energie ist letztendlich Wärme und Wärme hat Einfluss auf unser Klima, deshalb sollten wir mit Energie nicht verschwenderisch und unwirtschaftlich umgehen. Ein KKW erzeugt nur die Strommenge welche benötigt wird, bei Stromüberfluss wird die Leistung abgeregelt und entsprechend Brennstoff eingespart. Werden nun alle Großkraftwerke abgeschaltet ist das Netz instabil oder muss mit unwirtschaftlichen Speicherkraftwerken geregelt werden. Besonders freut es die Österreicher, die bei Überangebot unseren Strom umsonst bekommen und im Bedarf ihren Pumpspeicherstrom wieder teuer an uns verkaufen. Für die ist auch ein Pumpspeicherkaftwerk mit 75% wirtschaftlich solange wir die Zeche zahlen und den Strom umsonst liefern. Wir sind schließlich die Klimaretter.  

20.01.20 14:22

105 Postings, 220 Tage Nutzlos#slferman Kosten-, Risikobetrachtung

Leider  sind bei KKW die wirklichen Kosten nicht transparent, Subventionen beim Bau und Abbau, Risiko Schadensbegrenzung.  Zur Zeit kommen wieder vermehrt Forderungen nach Atomstrom weil ja unbegrenzt verfügbar und Iran, Korea und sonstige die dies auch wollen.  

20.01.20 14:37

52 Postings, 95 Tage Naasghulsilferman

Wen die Angaben bei Wikipedia korrekt sind, wäre der Nutzungsgrad mit einem Pumpspeicherwerk identisch. Wo hast du deine 54% Luftspeicher zu 75% Pumpspeicher her?
Ein KKW erzeugt nicht nur die benötigte Energie. Es hat auch An- und Nachlaufzeiten, welche nicht vernachlässigt werden sollten. Hinzu kommt, dass Kohle endlich ist.
Werden nun alle Großkraftwerke abgeschaltet, kann das Netz mit sinnvollen Speicherkraftwerken stabil gehalten werden. Die Ösis hätten dann den von dir genannten Vorteil nicht mehr.

Das im Beitrag beschriebene Pilotprojekt nutz hier zum Beispiel auch das Gas von der nahen Deponie. Gerade in diesem Bereich könnte man auch Wärmeenergie von Alu-Hütten oder ähnlichem verwenden.

"Wir sind schließlich die Klimaretter" - Heute alternative Energiequellen ausbauen und weiterentwickeln ist sicherlich sinnvoller als zu warten bis Kohle, Gas und Erdöl aufgebraucht wurden. Da muss man nicht immer die Klimakeule auspacken. Wir werden sie später sowieso benötigen.  

20.01.20 15:56

1468 Postings, 1662 Tage silferman@Naasghul

die 54% Wirkungsgrad für Luftspeicher habe ich aus Wikipedia, die 75% für Pumpspeicherkraftwerke kenne ich, da ich bei denen schon vor Ort war und besichtigt habe. Was verstehst du unter An- und Nachlaufzeiten bei KKWs ? Was sind sinnvolle Speicherkraftwerke? Das die Kohle endlich ist weiß wohl jeder, der Einstieg in die Kernenergie in den 60er Jahren war auch ein Grund, da erkannt wurde dass Kohle nicht ewig reicht. Die Franzosen haben dies auch erkannt und haben ihre Stromversorgung zu 80% aus Kernenergie ausgestattet. In der BRD waren wir bei 35% . Grund hierfür war die starke Kohlelobby bei den EVUs, die die Kernenergie als Konkurrenz zur Kohle sah. Die Kernenergie wurde hierzulande abgeschafft, jetzt geht es der Kohleverstromung an den Kragen. Die Wind- und Solarlobby hat gewonnen, der Bürger hat nur nicht erkannt, dass Wind- und Solar bei Weitem nicht ausreicht einen Industriestandort wie Deutschland zu versorgen. Wir sind nach dem Atom- und Kohleausstieg auf Stromimporte angewiesen, was dies kostet werden wir noch sehen. RWE sprach früher immer von einem gesunden Strommix aus Atom- Kohle- und Erneuerbarem Strom. Jetzt haben sie das Hemd gewechselt und machen in Zukunft nur noch klimaneutralen "Gretastrom" den der Bürger auch gerne an seiner Steckdose zu erhöhtem Preis kauft.  

20.01.20 19:06

105 Postings, 220 Tage NutzlosVerwertbare Abfallprodukte aus Müll

Wir haben Müll und es ist sinnvoll diesen Müll soweit wie möglich zu verwerten um die Menge einfach zu reduzieren siehe auch schwimmende Müllinseln in den Weltmeeren. Es gibt auch aus allen möglichen  Prozessen Reststoffe die zwar aufwändiger sind zur Verwertung das heißt teuerer wie die direkte Herstellung aus fossilen Rohstoffen,  aber zur  Mengenreduzierung eindeutig sinnvoll. Auch reaktorfähiges  Material  muss aufwändig hergestellt werden siehe auch Diskussion um Hochleistungszentrifugen im Iran, ganz  zu schweigen von der Entsorgung usw. Der Atomstrom ist subventioniert. Die schnellen Brüter sind schon vor Jahrzehnten nie fertiggestellt worden und nie in Rechnung gestellt worden und die vom Bürger irgendwie bezahlt worden sind.  

21.01.20 09:29

1468 Postings, 1662 Tage silfermanabsolut richtig

Abfallprodukte aus Müll wieder zu verwerten. Egal ob Plastik- oder Atommüll, bei Atommüll ist es nur etwas komplizierter, aber machbar. Durch unseren überhasteten Ausstieg aus der Atomenergie bleibt uns ein rießiger Haufen hoch radioaktiver Müll erhalten. Dieser steht jetzt in Kastoren in den Zwischenlagern der KKWs  im Hof. Da im Brennstoff nur 3% des gesamten Urans zur Atomspaltung verwendet wird, bleiben 97% wiederverwertbares Uran nutzlos übrig. Bei einem Wiedereinstieg in die Kernenergie könnte dieser Brennstoff genutz werden und der hochradioaktive Müll um 97% reduziuert werden. Es müssten nur die bei der Atomspaltung entstandenen Spaltprodukte (3%) endgelagert werden. Eine Endlagerung der nun in den Kastoren vorhandenen Brennelemente halte ich für Schwachsinn. Mit dem darin enthaltenen noch nutzbaren Uran könnten wir unser Land noch für Jahrhunderte mit sauberem CO2 freien Strom versorgen. Wir haben in unserem Land die besten und sichersten weltweit laufenden KKWs stillgelegt und waren im Know- how Weltmarktführer was diese Technologie betrifft. Deshalb stellt sich mir die Frage; sollen wir das wirklich alles aufgeben? Eine Energiewende ohne Kohle, Gas, Öl und sonstiger CO2 freisetzender Produkte sehe ich nur möglich aus dem Mix Erneuerbarer- und Atomenergie.  

21.01.20 09:53
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52 Postings, 95 Tage Naasghul@silferman: KKW != AKW

Dein Text sagt mir, dass wir hier unterschiedliche Kraftwerkstypen mit der Abkürzung KKW verwenden.
KKW = KohleKraftWerk
AKW = Atomkraftwerk
Ich gehe davon aus, dass die An- und Nachlaufzeiten nun für dich Sinn ergeben.

AKWs kommen mit ihrer Effizienz nicht im Ansatz an KKWs heran, wenn man hier nicht die Unmengen an direkten und indirekten Subventionen mitrechnet. Zusätzlich kann auch in modernsten AKWs ein GAU nicht ausgeschlossen werden. Die Entsorgung der Brennstäbe ist aktuell auch nicht gesichert.

Bleibt also nur noch ein Laufwellenreaktor. Grundsätzlich eine tolle Idee. Allerdings sind die möglichen Gefahren noch höher. Dann sollte doch eher weiter an Fusionsreaktoren geforscht werden.

"Wind- und Solarlobby" Offensichtlich hörst, siehst oder liest du keine Nachrichten. Dann wäre dir nämlich bekannt, dass gerade in Deutschland der Ausbau stoppt?
Ich habe auch eher das Gefühl, dass du Veränderungen nicht magst und aus diesem Grund erst einmal dagegen bist.  

21.01.20 10:01

105 Postings, 220 Tage NutzlosFusionreaktoren hohe Strahlung

Die Fusion schwebt als ideale Energiequelle immer im Raum so gut wie die Sonne. Aber auch hier entsteht sogar noch energiereichere Strahlung mit all ihren "Nebenwirkungen ".  

21.01.20 10:23

52 Postings, 95 Tage NaasghulNutzlos: Gut möglich

zumindest wäre ein GAU im Verhältnis zu einem GAU in einem AKW bedeutungslos.
Die aktuell geschafften 120 Sek Laufzeit scheinen auch noch nicht darauf hinzuweisen, dass sie es überhaupt über einen Prototypen hinaus schaffen. Bis dahin hat man vermutlich dann auch das Strahlungsproblem gelöst. Irgend wer müsste ja schließlich in unmittelbarer Nähe auch seine Wartungsarbeiten etc. vornehmen können.  

21.01.20 11:45

1468 Postings, 1662 Tage silfermandafür oder dagegen

80% der Bevölkerung hat sich wohl dagegen entschieden. Da wir in einer Demokratie leben ist es OK. Zur Abkürzung AKW und KKW : hier kannst du sofort erkennen wer für oder gegen diese Technologie der Stromerzeugung ist. KKW ist ein Kernkraftwerk, alle Gegner nennen es AKW. Es ist absolut zwecklos zu versuchen einen Gegner von dieser Technologie zu überzeugen, da wäre es leichter den Papst vom Islam zu überzeugen. In allen Medien wird von AKW gesprochen, so ist mir sofort klar wer dahinter steckt. Die EVUs haben es auch aufgegeben und werden keinen cent. mehr in diese Technologie stecken, RWE glänzt nun mit Wind- und Solarparks und hoffen das sie damit nun genauso viel Geld verdienen wie früher mit Kohle- und Atomstrom. Ob eine CO2 freie Energiewende gelingt werden wir sehen, wir schaffen das. Wir kaufen auch österreichischen Pumpspeicherstrom, der mit tschechischem Atomstrom gespeichert wurde.  

21.01.20 13:35
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52 Postings, 95 Tage Naasghulsilferman: KKW vs AKW

"hier kannst du sofort erkennen wer für oder gegen diese Technologie der Stromerzeugung ist" Zumindest trifft dies auf mich nicht zu. Für mich sind die Risiken im Gegensatz zum Nutzen einfach zu hoch. Ein Super GAU wird man allein auf der Grundlage der aktuellen Technik nach meinem GLAUBEN nie ausschließen können. Ein Tschernobyl oder Fukushima in Europa ist mir die ganze Sache eben nicht wert.

Brennstäbe kann man wieder verwenden. Das ist richtig. Gerade mit einem Laufwellenreaktor sogar noch effektiver als es heute Stand der Dinge ist. Allerdings wäre ein GAU bei einem Laufwellenreaktor beim aktuellen Foschungsstand noch gravierender als es bei herkömmlichen AKWs der Fall ist.

Letztlich bleibt das Problem mit dem radioaktiven Restmüll. Ein Endlage ist auf lange Sicht betrachtet keine Lösung sondern nur ein Verschieben des Problems in die Zukunft. Wenn man hier eine Lösung finden würde, dass man diesen in einem bestimmten Zeitraum soweit verarbeiten kann, dass man ihn bedenkenlos anderweitig einsetzen oder meinetwegen auch "normal" als Abfallprodukt lagern kann, sähe das Nutzen-Risiko-Verhältnis wesentlich besser aus.

Ich persönlich sehe hier aber nur wenig Erfolg in der Forschung, weshalb ich für alternative Energieerzeugung bin. Optimal wären also Energiequellen, die für den Menschen weitgehend endlos zu Verfügung stehen.  

21.01.20 14:23

1468 Postings, 1662 Tage silferman@Naasghul

mit deutschem Sicherheitsdenken und Anlagenbetrieb hätte es einen Tschernobyl oder Fukushima Störfall nie gegeben, das Restrisiko unserer KKWs liegt bei 10 hoch -8 also in 100Mill. Jahren könnte ich daran sterben. Wir gehen tagtäglich viel größere Risiken ein zu sterben. Unsere Erde war vor langer Zeit ein einziger Atomreaktor und strahlt noch immer radioaktiv auf der Erdoberfläche. Anhand einer Nuklidkarte ist dies gut sichtlich, so sehe ich auch keine Bedenken für eine Endlagerung, es ist nichts anderes was eh schon im Erdinneren brodelt. Sicher eingelagert absolut bedenkenlos dieser Atommüll. Die Standortfrage ist das Problem, wer will schon gerne eine Mülldeponie vor seinem Haus haben. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass es ein europäisches Endlager geben wird und wir dafür viel Geld zahlen werden.  

21.01.20 15:36

105 Postings, 220 Tage NutzlosDeutsches Sicherheitsdenken lückenhaft

Ein Störfall wegen den deutschen Tugenden auszuschließen ist wohl sehr blauäugig z.B. Regierungsflieger müssen liegenbleiben, Störfall in Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe mit radioaktive Kontaminierung  

21.01.20 16:16

123 Postings, 774 Tage Double-CheckRisikoanalyse

Zu einer Risikoanalyse gehören 2 Dinge.
1. Wie wahrscheinlich ist das Eintreten eines Risikofalles. Für Atomunfällen tatsächlich gering,
    aber nicht Null.
2. Wie verheerend wirkt dieser Risikofall. Da ist bei einem Atomunfall die Bullshit Skala
   nach oben offen. Dies gilt in besonderem Maße für ein so dicht bevölkertes Land wie Deutschland.
Punkt 2 wird gar nicht so oft kommuniziert.
 

22.01.20 07:33

52 Postings, 95 Tage NaasghulSilferman: Und da plädierst du immer noch für KKWs

"Die Standortfrage ist das Problem, wer will schon gerne eine Mülldeponie vor seinem Haus haben."
Ich gehe davon aus, dass auch du kein Endlager in deiner unmittelbaren Nähe haben möchtest.

Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass es ein europäisches Endlager geben wird und wir dafür viel Geld zahlen werden."
Ja, egal ob deutsches, europäisches oder sonst welcher Nation, wenn wir unseren Müll dort lagern lassen wird man uns auch zur Kasse bitten. Ganz nebenbei werden diese Zahlungen für immer laufen und mit Erhöhung des eingelagerten Restmülls auch immer weiter ansteigen.

"mit deutschem Sicherheitsdenken und Anlagenbetrieb hätte es einen Tschernobyl oder Fukushima Störfall nie gegeben"
Das "nie" bezweifel ich stark an.

"Wir gehen tagtäglich viel größere Risiken ein zu sterben"
Stimmt. Allerdings mit wesentlich geringeren Auswirkungen als es ein GAU hat.

"Unsere Erde war vor langer Zeit ein einziger Atomreaktor und strahlt noch immer radioaktiv auf der Erdoberfläche"
Vollkommen sinnlose Erwähnung, da es zu dieser Zeit weder höheres Leben noch den heutigen Menschen nicht gab. Wären wir nicht hier, bräuchte die Erde gar keine künstlichen Energiequellen. Ok, die Aussage hilft auch nicht weiter.  

22.01.20 08:34

187 Postings, 255 Tage Graf RotzIch halte das Aussteigen aus der Kernkraft

trotz der guten Gegenargumente in #403 unter Abwägung allen Für und Widers ökonomisch und ökologisch für unvernünftig,
ALLERDINGS
bis auf den Aspekt, dass ohne den Ausstieg der Druck zur Erforschung besserer Ernergiegewinnung (und die gibt es 100 %ig -, denn wer glaubt schon ernsthaft, dass die Welt z.B. in hundert Jahren energietechnisch genauso aussehen werden wird wie heute?) jedenfalls hierzulande rapide nachlassen würde.  

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