Die Dritte Welt hat ein neues Mitgliedsland

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eröffnet am: 14.09.05 11:08 von: ruhrpott Anzahl Beiträge: 1
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Internationale Presse: «Dritte Welt Amerika»

13. Sep 19:09

Zeitungen und Fernsehsender in aller Welt berichteten mitfühlend, ungläubig und kritisch über die Flutkatastrophe in den USA. Eine Presseschau der US-Zeitung «Washington Post».

Mit Beileid und Anteilnahme, aber auch scharfer Kritik am Katastrophen-Management von US-Präsident George W. Bush haben Medien in aller Welt auf die Hurrikankatastrophe in den USA reagiert.

Wie die US-Tageszeitung «Washington Post» berichtet, habe sich die internationale Öffentlichkeit angesichts der Fernsehbilder aus New Orleans vor allem erstaunt gezeigt. «Menschen in aller Welt können nicht glauben, was sie sehen», schreibt das Blatt unter der Überschrift «Wie konnte dies in den Vereinigten Staaten passieren?»

«Wie konnte das passieren?»

So wird die in London erscheinende «Daily Mail» mit den Worten zitiert: Die Bilder von toten Körpern in den Straßen, Plünderungen, Hunger und Durst erinnerten nicht an Amerika, aber an eine Katastrophenzone in der Dritten Welt.

In den israelische Fernsehnachrichten seien Leichen mit dem Kommentar gezeigt worden: «Niemand kümmert sich um die Toten.» Der TV-Sender habe George W. Bush dabei gefilmt, wie er angesichts der Opfer um Worte ringte und dann seine Unzufriedenheit mit dem Katastrophen-Management ausdrückte.

In Frankreich, wo es besondere Bindungen an das frankophone New Orleans gebe, sei jede Nachricht aus der überschwemmten Stadt wie ein Schlag in die Magengrube aufgenommen worden. «Wut der Vergessenen» titelte die französische Zeitung «Libération» und druckte das Foto einer Frau in völliger Verzweiflung.

«Wut der Vergessenen»

In anderen Staaten mischten sich kritische Untertöne in die Anteilnahme für die Opfer. Die argentinische Zeitung «Clarin» habe US-Präsident George W. Bush die Bedeutung des Kyoto-Protokolls vorgehalten, schreibt die «Washington Post». Auch der deutsche Bundesumweltminister Trittin wird mit seiner Presse-Außerung zitiert, «Katrina» solle ein Alarmsignal für die US-Umweltpolitik sein.

Verschiedene Medien in der Dritten Welt kritisierten den offenen Rassismus, der während der Katastrophe zutage getreten sei. So bemerkt die kenianische Tageszeitung «Daily Nation» eine «außergewöhnlich hohe Nummer von verarmten Schwarzen» unter den Toten. Für die «Times of India» lege die Flutkatastrophe in den USA eine Kultur der Verrohung bloß. (nz)


 


 

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