Die Amis können ja doch "denken" ;-)

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neuester Beitrag: 28.02.06 17:17
eröffnet am: 28.02.06 16:34 von: EinsamerSam. Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 28.02.06 17:17 von: Willi1 Leser gesamt: 275
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bewertet mit 2 Sternen

28.02.06 16:34
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24466 Postings, 5843 Tage EinsamerSamariterDie Amis können ja doch "denken" ;-)

Vernichtendes Urteil

60 Prozent gegen Bush

Amerikas Wähler stellen ihrem Präsidenten das bisher schlechteste Zeugnis seiner Amtszeit aus: Vernichtende Noten gibt es vor allem für den Irak-Krieg und für die Bekämpfung des Terrorismus.

Ein derart vernichtendes Urteil hat bisher kaum ein US-Präsident einstecken müssen. Nur noch 34 Prozent der Amerikaner sind mit George W. Bush als mächtigstem Mann der Welt zufrieden. Dagegen haben inzwischen fast 60 Prozent von ihrem Staatsoberhaupt die Nase voll. Damit zählt Bush aus der Sicht seines Volkes zu den schlimmsten Präsidenten der Geschichte. Noch schlechter standen nur sein eigener Vater, George H.W. Bush (32 Prozent), Richard Nixon (24 Prozent) und Jimmy Carter (21 Prozent) da.

Böser Absturz

Das Ergebnis der am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Umfrage des US-Fernsehsenders CBS markiert für Bush nicht nur den absoluten Tiefststand seiner Präsidentschaft, sondern zudem auch noch einen bösen Absturz: Im Januar hatte es der Präsident immerhin noch auf 42 Prozent Zustimmung gebracht. Unmittelbar nach den Terroranschlägen vom 11. September standen gar 91 Prozent der Befragten hinter Bush.

Schuld am Popularitäts-Niedergang des Präsidenten ist nach Einschätzung von Meinungsforschern vor allem seine umstrittene Irak-Politik. Während das Land inzwischen am Rande eines Bürgerkriegs steht, hält Bush unbeirrt an seinem Kurs fest. In Reden feiert er die ?großen Fortschritte?, die die USA und ihre Verbündeten in dem Land erzielen würden und beteuert gebetsmühlenartig: ?Freiheit und Demokratie werden sich durchsetzen und die Aufständischen werden unterliegen.?

2290 US-Soldaten im Irak-Krieg gefallen

Inzwischen hat sich jedoch auch in den USA herumgesprochen, dass Buhs trotzig-optimistische Rhetorik nichts mehr mit der Realität zu tun hat. 2290 US-Soldaten sind bisher im Krieg gefallen. Keiner weiß, wie lange die amerikanischen Truppen noch im Land bleiben müssen. Denn der Aufbau der irakischen Streitkräfte, den der US-Präsident seit Monaten verspricht, lässt weiterhin auf sich warten.

Erst am Wochenende musste das Pentagon das einzige bisher einsatzbereite Bataillon der irakischen Armee wieder zurückstufen. Ab sofort dürfen die Soldaten nur noch mit US-Unterstützung ausrücken. Kein Wunder, dass bei solchen Rückschlägen nur noch 30 Prozent Bushs Irak-Kurs unterstützen. Jeder zweite Amerikaner glaubt inzwischen, dass die US-Bemühungen, den Irak zu stabilisieren, ein Fehlschlag waren.

Auch im ?Krieg gegen den Terrorismus? hat der Präsident erstmals die Mehrheit der Bevölkerung gegen sich: 50 Prozent halten seine Anti-Terror-Politik für schlecht und nur noch 43 Prozent begrüßen sie.

Umstrittener Deal

Für eine Welle der Entrüstung sorgt auch der geplante Verkauf der Management- und Operationsrechte über Hafenterminals in sechs US-Seehäfen (New York, Newark, Philadelphia, Baltimore, Miami und New Orleans) an eine Firma aus den Vereinten Arabischen Emiraten (VEA). Der umstrittene Deal, so klagen Kritiker, würde die Sicherheitskontrolle über einlaufende Güter de facto den Arabern übertragen ? ein Gedanke, den vor dem Hintergrund des 11. September 2001 kaum ein Amerikaner verstehen kann.

In der CBS-Umfrage sprechen sich denn auch sieben von zehn Befragten gegen das Geschäft aus. Bush ist nicht darunter. Stattdessen droht der Präsident mit einem Veto, falls der US-Kongress den Deal blockieren sollte; eine Ankündigung, die ihm in der Gunst der Wähler weitere Punkte kostet. Inzwischen deutet sich zwar ein Kompromiss an ? der Verkauf soll während einer 45tägigen Untersuchungsfrist auf mögliche Risiken untersucht werden ? doch ob das Bush noch helfen kann, verlorenen Boden gutzumachen ist zweifelhaft.

Zu wenig Hilfe für Hurrikan-Opfer

Auch die Empörung über Bushs viel zu späte und viel zu schleppende Reaktion auf Hurrikan Katrina hat sich noch nicht gelegt. Genau ein halbes Jahr ist es jetzt her, seit der Sturm weite Teile der amerikanischen Golfküste verwüstete und die Stadt New Orleans unter Wasser setzte.

Zwar feierten übers Wochenende rund 400 000 Menschen im French Quarter von New Orleans den diesjährigen Mardi Gras (Karneval), doch nur ein paar Straßenzüge weiter liegen die Häuser nach wie vor in Trümmern. Sogar Tote werden noch in den Ruinen vermutet, deren Leichen bis heute nicht geborgen wurden. Für viele Bewohner ist das nicht nur ein Zeugnis der Inkompetenz sondern auch der Gleichgültigkeit ihrer Regierung.

Die Wut und Enttäuschung der Betroffenen bekommt auch Bush zu spüren: 66 Prozent sind davon überzeugt, dass der Präsident den Katrina-Opfern nicht ausreichend geholfen hat.

Die CBS-Umfrage hat, wenn man so will, auch eine gute Nachricht für Bush. Er ist zumindest nicht Amerikas unpopulärster Politiker. Diesen Titel trägt nach wie vor Vizepräsident Dick Cheney. Seit er vor zwei Wochen bei der Wachteljagd in Texas einem Freund mit der Schrotflinte ins Gesicht schoss, ist Cheneys Beliebtheit noch weiter gefallen: Von 23 Prozent im Januar auf jetzt 18 Prozent.

Quelle: focus.de

...be invested
 
Der Einsame Samariter

 

28.02.06 16:35
2

2692 Postings, 5714 Tage nichtsne, QES,

wenn die denken könnten, hätten se bush nicht gewählt.  

28.02.06 16:36

24466 Postings, 5843 Tage EinsamerSamariter*lol* der war gut ;-) o. T.

28.02.06 17:15
2

21368 Postings, 7036 Tage ottifantDenken zwar nicht aber sehen...

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28.02.06 17:17

9950 Postings, 6888 Tage Willi1#2 Wieso?

Wir haben doch auch ein Merkel,

die Rechnung bekommen wir die Tage ...  

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