DieDDR lebt!oder-Das hatten wir in derRussen-Zone-

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neuester Beitrag: 06.02.14 15:52
eröffnet am: 18.12.06 09:34 von: WALDY Anzahl Beiträge: 85
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18.12.06 09:34
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14308 Postings, 6602 Tage WALDYDieDDR lebt!oder-Das hatten wir in derRussen-Zone-

Empörung in Eichwalde
Weil ein Lehrer öffentliche Gelder sparen wollte, beschwerte sich ein PDS-Mann beim Schulrat.


Eichwalde - Weil er sparen wollte, muss sich ein Lehrer in Eichwalde mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde herumschlagen. In der idyllischen Gemeinde am Berliner Stadtrand führte der Streit über diesen ungewöhnlichen Vorgang jetzt auch zur Spaltung des Gemeinderates. Eine Mehrheit aus SPD, CDU und freien Wählern hat alle Mandatsträger der PDS zum Rücktritt aufgefordert. Denn es war der PDS-Fraktionschef Martin Kalkhoff, der die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Jörg Jenoch verfasste.

Jenoch ist Lehrer am Eichwalder Gymnasium und Gemeindevertreter für ?Wir in Eichwalde? (WIE), einer Wählervereinigung engagierter Bürger. 6,5 bis 7 Millionen Euro will sich Eichwalde den Ausbau der Grundschule zur Halbtagsschule kosten lassen. Für Jenoch und Kollegen Sven Moch ist das jedoch zu viel. Jenoch: ?Wir wollen diese Schule. Aber die derzeitige Planung ist überdimensioniert. Die Baukosten lassen sich sehr einfach um zwei Millionen reduzieren ohne das pädagogische Konzept zu gefährden.? Sven Moch geht noch weiter: ?Zurzeit ist Eichwalde schuldenfrei. Gut zwei Millionen liegen auf der hohen Kante. Mit dem geplanten Bau läuft Eichwalde in die Schuldenfalle und setzt die Selbstständigkeit aufs Spiel.?

Mit seiner Dienstaufsichtsbeschwerde beim Wünsdorfer Schulrat wollte Kalkhoff Jenoch offenbar zum Schweigen bringen: ?Wir gestatten es nicht, dass ein Lehrer, der als Lehrer argumentiert, andere Meinungen vertritt und so die Gesamtmaßnahme Bildungsstandort Stubenrauchstraße gefährdet?, sagte er dem Tagesspiegel.

Der Schulausbau wurde mit großer Mehrheit beschlossen. Für die PDS ist er für die Zukunft Eichwaldes unerlässlich. Da der PDS-Fraktionschef der Meinung war, dass Jenoch dem Lehrerkollektiv der Humboldt-Grundschule unterstelle, dass es die Halbtagsgrundschule gar nicht will, setzte er die Beschwerde auf.

Dafür hat Schulrat Werner Weiss kein Verständnis. Weiss: ?Wenn jemand in seiner Freizeit politisch tätig ist, dann unterliegt diese politische Tätigkeit nicht der Aufsicht des Dienstherren?, sagt er. Und weiter: ?Das wäre ja noch schöner. Das hatten wir in der Russen-Zone.?

Der Lehrer Jenoch selbst hat lange gezögert, mit der Dienstaufsichtsbeschwerde an die Öffentlichkeit zu gehen. Es bleibe ja immer etwas hängen, befürchtete er. Aber der Angriff auf seine berufliche und wirtschaftliche Basis hat ihn doch zu sehr an frühere Zeiten erinnert. Mit Jenoch solidarisierten sich auch CDU und SPD, obwohl sie den großen Schulausbau mittragen. Die SPD stellte den Antrag, dass alle Mitglieder des Gemeinderates, die von der Dienstaufsichtsbeschwerde wussten, zurücktreten sollen.

Bärbel Schmidt (SPD), die Gemeinderatsvorsteherin begründet das so: ?Martin Kalkhoff und seine Fraktion wollten disziplinarische Maßnahmen gegen Andersdenkende zu deren Einschüchterung erzielen.? Darüber ist sie so erschüttert, dass sie sagt: ?Wer so denkt, hat keinen Platz in einem demokratisch gewählten Gremium.? Um zu unterstreichen, wie ernst es ihr ist, kündigte Bärbel Schmidt ihren Rücktritt an. Denn 2003 wurde sie mit den Stimmen von SPD und PDS gewählt. Auf diese Mehrheit will sie sich jetzt nicht mehr stützen.

Mit neun zu acht Stimmen forderte der Gemeinderat nun am vergangenen Donnerstag die PDS-Kollegen zum Rücktritt auf. Erzwingen kann er diesen nicht. Das weiß auch Kalkhoff: ?Wir haben mit vielen Genossen beraten und sind weiterhin bestrebt, unsere Mandate auszufüllen?, sagt er. Der Bürgermeister von Eichwalde, Ekkehard Schulz, der ebenfalls PDS-Mitglied ist, hat dafür volles Verständnis. Er glaubt zwar inzwischen auch, dass die Dienstaufsichtsbeschwerde, von der er wusste, ein Fehler war. Persönliche Konsequenzen daraus will aber auch er nicht ziehen.

Viele Gemeindevertreter sind jedoch der Ansicht, dass auch der Bürgermeister zum Rücktritt aufgefordert worden ist. Womit die nächste Runde im Streit zwischen PDS und dem Rest von Eichwalde eingeläutet sein dürfte. Mit Ruhe und Beschaulichkeit ist es am Zeuthener See erst einmal vorbei. Andreas Oppermann

 

 

 

 

 

 

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/18.12.2006/2971573.asp

 
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59 Postings ausgeblendet.

19.12.06 16:20
1

10041 Postings, 6737 Tage BeMiBarCode, Du Schlimmer

Du hast recht. Aus Protest, zumal Laf.´s
Wirtschaftskompetenz überzeugte, aber dann
sind mir die Stasi-Ehemaligen über den Weg gefallen,
und ich bin aufgewacht. *g*
"Man lernt eben ein Leben lang!"
Schliesslich sind wir zum 1. Mal nicht wählen
gegangen.
Heute würde ich das gleiche tun.

Grüsse
B.  

19.12.06 16:21

9500 Postings, 5517 Tage Der WOLFBarcode - das habe ich auchmal behauptet ...

ich hatte allerdings dabei gehofft nach der aussage von meinem kollegen sofort erschossen zu werden.
ich hatte derbe schmerzen wegen einem entzündeten blindarms (wusste das aber nicht - und der arzt offensichtlich auch nicht) und war am ende.

aber er hat nur gesagt: wie es aussieht kommst du sowieso nicht mehr zur wahlurne  *g*

Gruesschen
 
Der WOLF
 

19.12.06 16:59

2590 Postings, 5783 Tage brokeboy@katju

post 30:
PDS ist nicht gleich SED ... Die meisten SEDler mussten sich übrigens ... kritisch mit der eigenen Vergangenheit oder der DDR-Geschichte auseinandersetzen, und haben Dir allein deshalb schon was voraus.

-sorry, so sehr ich deine meinung sonst schätze - das ist für mich nicht akzeptabel.  

19.12.06 17:20
1

441 Postings, 5267 Tage nasgulzu Pos. 56

"zukunftsorientierte Sozialisten", das hat was. Demnächst kommt noch einer mit "modernen Nationalsozialisten" um die Ecke. Deutschland 2006, ich liebe es.  

19.12.06 17:22

2590 Postings, 5783 Tage brokeboy@nasgul

... das machen sie bereits schon.  

19.12.06 17:57
2

100606 Postings, 7564 Tage Katjuschabrokeboy, was ist daran nicht akzeptabel?

Bei dieser Ausage von mir gehts nicht darum, welche politische Ansicht besser ist. Ich hab damit ja nicht gesagt, das ein PDSler allgemein dem Waldy was voraus hat, sondern der PDSler, der die SED-vergangenheit und sich selbst reflektiert hat und einfach aufgrund der gesellschaftlichen veränderungen zum denken gezwungen wurde, hat Waldy in dem Sinne was voraus, in dem diese Leute weitaus eher dazu in der Lage sind, Dinge zu hinterfragen und zwar auch sich selbst. Das scheint mir bei Waldy nicht der Fall zu sein, da er ständig Verallgemeinerungen vornimmt, die aus dem kalten Krieg stammen könnten.


@Der Wolf,

ich habe das schon kapiert ... aber das ist genau das was man den Menschen verkaufen will. Aus der SED ging in direkter Nachfolge die PDS hervor. Also können wir schonmal sagen SED=PDS

Was ist denn das für ne kranke Argumentation? Dazu fällt mir ehrlich gesagt gar nichts mehr ein. Das kannst du nicht ernst meinen.  

19.12.06 18:45

9500 Postings, 5517 Tage Der WOLFDoch - ganz ernst .. und mir geht es gut ...

keinerlei anzeichen einer krankheit ...

Gruesschen
 
Der WOLF
 

19.12.06 19:01

25551 Postings, 7135 Tage Depothalbiererherrliche provinzposse.

muß man sich da noch kurz vor weihnachten aufregen?

nö.

immer raus mit der kohle, es ist genug da!

eine infl in 15-20 jahren käme mir sehr gelegen...  

19.12.06 20:56
3

14308 Postings, 6602 Tage WALDY...eine klein karierte Diskussion?

Tja Katjuscha ...evt. hab ich's ja noch nicht mitbekommen, aber die Frage
ist doch erlaubt ob es evt. zwei Partein mit dem selben Namen gibt und der lautet


  ---- P D S ----


Eine gute PDS und eine:

"Das scheint mir bei Waldy nicht der Fall zu sein, da er ständig Verallgemeinerungen vornimmt, die aus dem kalten Krieg stammen könnten."....PDS





---




Kuba-Krise in der Linkspartei ? wie viel Kritik verträgt der Sozialismus unter Palmen?
Sendung vom 23. März 2006, Autor: Ulrich Kraetzer






Kuba ? das sozialistische Bruderland der DDR galt auch vielen Linken im Westen als politisches Paradies. Dass unter Fidel Castro Menschrechte verletzt werden und dass die Meinungsfreiheit wenig gilt, das störte weder die Linken im Westen noch die SED im Osten. Heute sind Post-Kommunisten und West-Linke vereint ? in der Linkspartei. Und die hält Fidel Castro immer noch die Treue. Es lebe der ?Sozialismus unter Palmen?, allen Bedenken zum Trotz. Ulrich Kraetzer über den tiefen Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der neuen Linkspartei.

In Europa ist man sich einig: Das amerikanische Gefangenenlager Guantanamo verletzt das Völkerrecht und muss weg! Vor allem die Linke ist da ganz kompromisslos auf der Seite der Menschenrechte ? was diesen Teil der Insel angeht. Denn auf derselben Insel - auf Kuba - sind Gefängnisse, in denen politische Gefangene seit Jahren festgehalten werden: im Namen des Sozialismus. Fidel Castro, Herrscher über das letzte sozialistische Paradies, macht Post-Kommunisten und West-Linke immer noch nostalgisch und blind ? auf dem einen Auge. Das bekam unser Autor Ulrich Kraetzer in Berlin zu sehen und zu hören.

Sie fordern Freiheit für ihre gefangenen Landsleute. Exil-Kubaner demonstrieren vor ihrer Botschaft in Berlin.

Demonstrant
?Das ist Dr. Elias Biscet. Der Mann hat keine Bombe gelegt, er hat keine Kaserne angegriffen, er hat nur seine Meinung gesagt, und deswegen hat er 25 Jahre Gefängnis bekommen.?

Keine hundert Meter von den Kubanern entfernt ? die Gegendemonstranten. Sie fordern Solidarität mit Fidel Castro. Mit dabei: Mitglieder der Linkspartei.PDS. Sie unterstützen das einstige sozialistische Bruderland der DDR. Von Menschenrechtsverletzungen will niemand was wissen.

Gegendemonstrant
?Natürlich, wer sich dagegen stellt gegen die jetzige, oder gegen den Sozialismus, der wird natürlich irgendwann auch mal mit Gefängnis rechnen müssen.?
KONTRASTE
?Und das ist auch in Ordnung??
Gegendemonstrant
?Für mich ja.?
KONTRASTE
?Also, wer gegen den Sozialismus ist, der kann auch ins Gefängnis kommen, finden Sie??
Gegendemonstrant
?Ja, natürlich, na klar, so ist es drin.?

Kuba. Was für ein schönes Land! Ein Paradies für Urlauber und ? klar ? auch viele Kubaner leben gerne hier.

Für Deutschlands Linke war Kuba immer das sozialistische Traumland. Was sie weniger interessiert: In Kuba gibt es weder Meinungs- noch Pressefreiheit. Dafür: die Todesstrafe und politische Gefangene.

Zum Beispiel diese 70 Oppositionellen. Aktivisten des so genannten Varela-Projektes. Ihr Verbrechen: Sie hatten im Jahr 2001 Unterschriften für mehr Meinungsfreiheit gesammelt. 11.000 Unterschriften. Wenig später wurden sie verhaftet.

Ihre Angehörigen gehen seitdem auf die Straße und fordern die Freilassung ihrer Ehemänner, ihrer Väter oder ihrer Söhne. Die Europäische Union hat die ?Damen in Weiß? dafür mit dem Sacharow-Preis für Menschenrechte geehrt. Doch sie konnten den Preis nie in Brüssel in Empfang nehmen. Fidel Castro verweigerte die Ausreise.

Anfang Februar forderte das Europäische Parlament die kubanische Regierung deswegen auf, die Ausreise zu genehmigen und die Menschenrechte zu achten.

Die meisten Parlamentarier stimmten der Resolution zu. Auch drei Abgeordnete der Linkspartei.PDS. André Brie war einer von ihnen.

André Brie (Linkspartei.PDS), Europa-Abgeordneter
?Für mich ist es selbstverständlich, dass in Menschenrechtsfragen die Partei kompromisslos sein muss. Das schließt die Solidarität mit Kuba ein, aber Solidarität kann nicht bedeuten, dass Menschenrechtsverletzungen in Kauf genommen werden.?

In der Linkspartei.PDS gibt es seit der Abstimmung wütende Proteste. Dem sozialistischen Bruderland fällt man schließlich nicht in den Rücken. In einem offenen Brief verurteilen rund 1.200 Genossen die ?Kuba-feindliche? Resolution des EU-Parlaments als ?scheinheiliges Gezeter?.

Der Parteivorstand sprang nicht etwa denjenigen bei, die sich für Menschenrechte auf Kuba einsetzten, sondern kritisierte sie öffentlich: Lothar Bisky und Co in einem Beschluss des Parteivorstands:
Zitat:
?Die Zustimmung zur Resolution entspricht nicht der Position der Linkspartei.PDS.?

Die ?Damen in Weiß? zeigen Fotos von ihren inhaftierten Angehörigen. Sie können den PDS-Politikern aus dem fernen Berlin nicht sagen, was sie von dem Partei-Beschluss halten. Wie auch, sie dürfen ja nicht ausreisen.

KONTRASTE
?Wie würden Sie diesen ?Damen in Weiß? erklären wollen, dass die PDS.Linkspartei der Resolution so nicht zustimmen möchte??
Lothar Bisky (Linkspartei.PDS)
?Ja, wie soll ich. Die ?Damen in Weiß? kenne ich im Einzelnen nicht, ich weiß im Einzelnen nicht den ganzen Hintergrund, also folglich halte ich mich zurück, weil ich mich nicht zu allem äußern kann, was ich nicht so genau kenne.?

Der Vorsitzende scheint auch das eigene Parteiprogramm nicht zu kennen.
Darin heißt es unmissverständlich:
Zitat:
?Es gibt keinen noch so ehrenwerten Zweck, der die Verletzung grundlegender Menschenrechte und universeller demokratischer Grundsätze rechtfertigen könnte.?

Ferdinand Muggenthaler, Amnesty International
?Das ist das Problem der Linkspartei, wie sie da mit sich in Reine kommt, aber ich denke, es steht jeder Partei gut an, konsequent zu sein und eben nicht nur die Menschenrechtsverletzungen auf Guantanamo zu kritisieren, sondern auch in Staaten, die einem sonst sympathischer sind.?

Doch auch im Bundestag misst die Linkspartei.PDS mit zweierlei Maß. Vor einer Woche: Ein Kuba-kritischer Antrag der Grünen. Die Sozialisten lehnen ihn ab. Die Kuba-Anhänger verhindern selbst einen abgeschwächten Text der eigenen Fraktion.

KONTRASTE
?Würden Sie sagen, dass es auf Kuba Menschenrechtsverletzungen gibt??
Ulla Jelpke (Linkspartei.PDS), Bundestagsabgeordnete
?Ich würde sagen, dass es auf Kuba vor allem Menschenrechte gibt, die eingehalten werden. Und da geht?s zum Beispiel um das Gesundheitssystem, um das Bildungssystem.?
KONTRASTE
?Auf der anderen Seite werden doch auch Menschenrechte verletzt. Es gibt ja dort keine Meinungsfreiheit, keine Pressefreiheit und es gibt politische Gefangene.?
Ulla Jelpke (Linkspartei.PDS), Bundestagsabgeordnete
?Ja, aber ich finde das jetzt eine klein karierte Diskussion.?

Eine klein karierte Diskussion also ? es geht ja nur um politische Gefangene.

Wenn Linke zu sehr lieben, werden selbst Menschenrechtsverletzungen schon mal rosarot gefärbt. Das ist nichts, worauf die Linkspartei stolz sein sollte!



http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/...trag_4009238.html  

19.12.06 21:06

9046 Postings, 7306 Tage taosMal ne blöde Frage:

um was geht das hier?

Taos
 

19.12.06 21:11
5

14308 Postings, 6602 Tage WALDYUm die Frage ,ob der Mars deshalb rot ist weil:

a.

Die Russen ihn rot angepinselt haben

  oder

b.


Die Amis noch nicht fertig sind...es fehlt noch der Schriftzug



                     COCA COLA






MfG
  Waldy  

19.12.06 21:24
3

3488 Postings, 5764 Tage johannahtaos, #70

es geht um folgendes:
1. waren nun die ex-SED-ler die besseren Linken oder sind es die real existierenden PDS-ler?
2. wo herrschte das wahre Paradies? Bei Stalin, in den 30-er, oder in der ex-DDR?
3. sind die Linken überhaupt Gutmenschen?

MfG/Johannah  

19.12.06 21:26
2

25551 Postings, 7135 Tage Depothalbiererso ein blödsinn.

der mars ist rot, weil ihn die roten abgewirtschaftet haben.

danach ist die ganze bagage auf die erde umgewzogen.  

19.12.06 21:53
4

3488 Postings, 5764 Tage johannahEin Blödsinn ist es

abzustreiten, daß das Linkssein ein Fehlgriff der Evolution war.

Die Linke Ideologie ist in der gleichen Sackgasse gelandet wie Entwicklung der Neandertaler. Beide haben/hatten das gleiche Schicksal.

MfG/Johannah  

20.12.06 10:25

25551 Postings, 7135 Tage Depothalbiererrichtig johanna

rate mal, welcher fehlgriff der evolution als nächstes in der sackgasse endet.  

20.12.06 18:13

36808 Postings, 6281 Tage TaliskerWaldy! Über echte Stasi-Methoden

So geht das. Gegner ausspähen. Mit kompromittierenden Informationen bedrohen. Desinformation betreiben. Ab und an mal Stimmen kaufen. Mundtot machen. Diese roten Zecken. Schlimmschlimm.
Dagegen ist doch so ne Dienstaufsichtsbeschwerde nen Witz.
Gruß
Talisker

«Stasi-Stoiber hat abgewirtschaftet»:
Empörung über Spitzelaffäre in Bayern
20. Dez 17:52

Edmund Stoiber im bayerischen Landtag
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Edmund Stoiber im bayerischen Landtag
Foto: dpa
In der Spitzelaffäre um die Fürther CSU-Landrätin Pauli verschärft sich die Kritik am bayerischen Ministerpräsidenten. Die Opposition im Münchner Landtag warf Stoiber «unsägliche Machenschaften» vor.

Trotz Dementi aus der Münchner Staatskanzlei halten SPD, FDP und Grüne die Spitzel-Vorwürfe der Fürther Landrätin und CSU-Politikerin Gabriele Pauli gegen ihre eigene Partei für nicht ausgeräumt. Im Gegenteil: Der stellvertretende bayerische SPD-Chef Florian Pronold ist sogar der Überzeugung, dass Bespitzelung politischer Gegner in der CSU gängige Praxis sei. Das Ganze erinnere «an die kommunistischen Regime in Osteuopa vor ihrem Untergang» und müsse politische Konsequenzen haben, sagte Pronold und fügte hinzu: «Stasi-Stoiber hat abgewirtschaftet.»

Mehr in der Netzeitung
# Stoibers Büro weist Spitzel-Vorwürfe zurück
20. Dez 14:30
# FDP rügt «Stasi-Methoden» in der CSU
20. Dez 12:22
# Bayerische SPD wittert «kleine Staatsaffäre»
19. Dez 21:31
# Stoiber-Kritikerin fühlt sich bespitzelt
19. Dez 12:18, ergänzt 14:41
Der bayerische SPD-Fraktionsschef Franz Maget forderte Ministerpräsident Edmund Stoiber auf, die Affäre aufzuklären. Offensichtlich habe die Fürther Landrätin als mutige Kritikerin des CSU-Chefs mundtot gemacht werden sollen. «Dass dazu ihr privates Umfeld ausgeforscht wird, kommt einer Staatsaffäre gleich», sagte Maget.

«Ausforschung á la DDR»

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Foto: FDP
Die Vorsitzende der Bayern-FDP, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, fühlte sich angesichts der Bespitzelungsvorwürfe an DDR-Zeiten erinnert. «Wenn die CSU das Bild loswerden will, dass sie übelste Ausforschung á la DDR betreibt, muss sie schleunigst für Klarheit sorgen», sagte sie der Netzeitung. Für die Stärke und das Ansehen der CSU sei es «entscheidend», ob Stoiber die Vorwürfe ausräumen könne.

Die Grünen warfen dem bayerischen Ministerpräsidenten einen «moralischen Offenbarungseid» vor: «Offensichtlich hält es die Staatskanzlei für ganz normal, dass sich ein Spitzenbeamter mit Parteifreunden über das Privatleben in Ungnade gefallener Parteimitglieder austauscht», sagte der bayerische Grünen-Fraktionschef Sepp Dürr. Den Vorwurf der Bespitzelung als Unterstellung zurückzuweisen, sei grotesk.

«In die Psycho-Ecke abgeschoben»

Die Staatskanzlei versuche «eine parteiinterne Gegnerin in die Psycho-Ecke abzuschieben und sie damit kaltzustellen», sagte Dürr. «Wir fordern von Stoiber eine ganz klare Distanzierung von diesen unsäglichen Machenschaften gegen eine missliebige Kritikerin.»

Gabriele Pauli
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Gabriele Pauli
Foto: dpa
Die Stoiber-Kritikerin und Fürther Landrätin Pauli hatte gesagt, ein enger Mitarbeiter Stoibers habe einen Parteifreund von ihr angerufen und sich nach ihrem Privatleben, möglichen Männerbekanntschaften oder Alkoholproblemen erkundigt. Der Bürochef Stoibers räumte unterdessen ein, sich bei einem Parteifreund in Mittelfranken über die Stoiber-Kritikerin informiert zu haben. «Gegenstand des Gesprächs waren die Vorwürfe von Frau Pauli gegen den Ministerpräsidenten», sagte Michael Höhenberger. Die Suche nach Erklärungen für das Verhalten der Landrätin seien der einzige Zweck des Telefonats gewesen. «Von einem Ausspähen oder Bespitzeln kann daher keine Rede sein.»

«Verdacht in keinster Weise ausgeräumt»

CSU-Landrätin Pauli sieht dagegen den Verdacht der Bespitzelung durch die Staatskanzlei erhärtet. Es sei erfreulich, dass Stoibers Büroleiter Höhenberger sich dazu bekannt habe, mit einem Parteifreund über ihre Person gesprochen zu haben. Sie bleibe dabei, «dass über mein Privatleben von Herrn Höhenberger Informationen eingeholt worden sind, mit dem Ziel, mir etwas anzuhängen». «Die Fragen waren unterste Schublade», klagte Pauli.

Dass Höhenberger sich nach den Gründen für ihre Stoiber-Kritik erkundigen wollte, sei lächerlich: «Man hätte mich dazu nur persönlich anrufen müssen, ich hätte meine Gründe sehr gerne erklärt», sagte die CSU-Politikerin. «Für mich ist damit der Bespitzelungs-Verdacht in keinster Weise ausgeräumt, ganz im Gegenteil.»

Frühzeitige Warnung

Unterstützung für Pauli kam vom unterfränkischen CSU-Landtagsabgeordnete Sebastian Freiherrn von Rotenhan. Er habe sie schon vor Wochen gewarnt, sagte er der «Mittelbayerischen Zeitung». «Pass auf, wenn du Stoiber kritisierst, wird bald schmutzige Wäsche gewaschen.»

Rotenhan hatte schon früher als Pauli Ministerpräsident Stoiber aufgefordert, 2008 nicht mehr zu kandidieren. «Wir vertreten da dieselbe Ansicht.» Seitdem gilt der Unterfranke als Außenseiter. In München wird jedem, der es wissen will erzählt, er sei nur deshalb gegen Stoiber, weil er nicht den ersehnten Vorstandsposten bei den bayerischen Staatsforsten erhalten habe. Rotenhan nimmt den Vorwurf gelassen: «Wenn man acht Jahre Abgeordneter im Landtag war, überrascht einen nichts mehr.» (nz)

http://www.netzeitung.de/deutschland/480006.html
 

20.12.06 19:22

63288 Postings, 6396 Tage Don RumataDie Diskussion nimmt schon seltsame Züge

an. Ich denke es ist wohl fraglich ob jedem, der in der PDS ist vorgeworfen werden kann, das er bei der Stasi war(geht ja schon vom Alter her gar nicht) und auch ob jeder, der irgendwie bei der Stasi war, ein Verbrecher ist und deshalb in seinen staatsbügerlichen Rechten eingeschränkt wird oder eine besondere Behandlung verdient(Meine Meinung: jeder der Verbrechen begangen hat, es ist z.T. beschämend, was da in der DDR nach '45 passiert ist, gehört vor den Richter, und nicht nur die Kleinen , die sich nicht mehr wehren können sondern alle!).
Und wenn jemand fordert alle, die bei der Stasi gearbeitet haben, zu verurteilen, stellt er sich auf die gleiche Stufe mit denen, die er eigentlich verurteilen will. Dazu gab es mal bei Heise einen interessanten Artikel, kann ihn aber augenblicklich nicht finden.
Man kann(wenn ich es noch zusammenbringe), um es ein wenig zu verdeutlichen die Organisationen gegnüberstellen:

Bundesrepublik heute         DDR

Verfassungsschutz      -   Stasi
BND                          -   Stasi
MAD                         -   Stasi
Verdeckte Ermittlung
Kripo                         -   Stasi
Bewachung Staats-
u.Regierungsgebäude    -   Stasi (Wachregiment)

Ich frage mich was die auf der linken Seite heute so alles machen, wenn auf der Stasiseite nur Verbrecher sind... vermutlich werden die nur Däumchen drehen und Kartenspielen.
Was ist eigentlich mit den anderen oder auch befreundeten Geheimdiensten wie CIA, KGB oder Mossad ? Naja, ich weiss, in der Sache für's grosse Ziel muß man halt Opfer bringen; man braucht sich ja nur die Situation in Nahost oder Irak und Afghanistan ansehen... Mord, Totschlag, Waffenhandel, Drogenanbau... und die arbeiten immer noch! Man hört aber von gewissen IDs nichts darüber...



 

20.12.06 23:53
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3488 Postings, 5764 Tage johannahIch denke,

daß die PDS Mitglieder/Sympathisanten/Wähler entweder jung sind und keine Ahnung von dem haben, was sie tun, oder sie sind alt genug um der Kaderarbeit nachzutrauern.

Wenn die Mitarbeit bei der Stasi, was auch immer sie getan hatten, straffrei bleiben sollen, dann sind die noch lebenden NSDAP Mitglieder mindestens genau so nachsichtig zu behandeln.

Die Stasi mit BND, CIA oder dem Mossad zu vergleichen ist schon hahnebüchen. Haben doch die Einen das eigene Volk bespitzelt und malträtiert, während die anderen sich auf die Fremden konzentriert haben.

MfG/Johannah  

 

04.01.07 11:30

250 Postings, 5317 Tage daenholmerEinsatz im Landesinneren

Das mit BND und CIA ist so nicht mehr richtig. Denk mal an die letzten Jahre, wie oft der BND in den Schlagzeilen war mit Inlandsspionage. Bei dem Überwachungsstaat USA kann ich mir nicht vorstellen, dass die CIA nicht auch im Inland tätig ist. Immerhin versuchen die doch überall das Böse zu finden!

Das ist ohne Wertung gemeint, ob das Vorgehen richtig oder Falsch ist!  

04.01.07 13:08

25551 Postings, 7135 Tage Depothalbiererdas vorgehen ist völlig i.o.

die roten untermenschen sind schließlich überall, hehehee.  

04.01.07 13:57

250 Postings, 5317 Tage daenholmerKann oder will

ich die Antwort nicht verstehen Depothalbierer.
Immer dieser Sarkasmus.

Da muss ich noch mal in mich gehen und nachdenken!  

09.11.13 15:35
2

14308 Postings, 6602 Tage WALDYAls ein Cadillac-Besitzer die Stasi narrte

---Burkhart Veigel ist einer der erfolgreichsten Fluchthelfer der deutsch-deutschen Geschichte. Er schmuggelte DDR-Bürger in einem Cadillac in den Westen. In einem gut getarnten Menschenversteck. Von Thomas Purschke---
---Wie dicht ihm die Schergen des Ministeriums für Staatssicherheit zwischenzeitlich auf den Fersen waren, erfährt er erst später ? aus seiner Stasi-Akte.Schlupfloch für 200 DDR-Bürger---
---Von Ende 1964 bis November 1967 transportiert der amerikanische Straßenkreuzer 200 Menschen in den Westen, so viele wie kein anderes Fluchtfahrzeug.

Ausgerechnet ein durch und durch kapitalistisches Statussymbol als Schlupfloch in den Westen. Anfangs organisiert Veigel als junger Medizinstudent an der FU Berlin die Fluchten noch zu Fuß und mit gefälschten Pässen für Kommilitonen, sogenannte Grenzgänger-Studenten, die nach dem Mauerbau nicht mehr ausreisen dürfen.---
---Der Cadillac hat einen anderen Vorteil: das Armaturenbrett. Etwas mehr als 70 Zentimeter breit und zwei Meter lang, aber wegen der monströsen Karosserie nicht besonders auffällig.---
---Weil Burkhart Veigel fürchtet, dass das wuchtige Fahrzeug aus den Vereinigten Staaten im Grenzverkehr auf Dauer den Argwohn der Volkspolizei wecken würde, wechselt er nach sechs bis acht Fuhren das Kleid. "Dann haben wir den Cadillac komplett umlackiert, ihm eine andere Schnauze angeschweißt und die Nummernschilder getauscht."---
---Vor einem Jahr bekamen Burkhart Veigel und 14 weitere Fluchthelfer das Bundesverdienstkreuz verliehen. Burkhart Veigel sagt: "Ich widme diese Auszeichnung den Fluchthelfern, die dabei ums Leben gekommen oder verhaftet worden sind."----



http://www.welt.de/motor/article121675741/...er-die-Stasi-narrte.html

Ps.

Hinweis: Sie antworten auf ein Thema, dessen letzter Beitrag älter als 6 Monate ist!

  Na und ?   Siehe Posting # 18.  jetzt ist der Name der SED nachfolge Partei DIE LINKE
                                                             Alter Kern ...  neuer Name.
 

06.02.14 12:46
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14308 Postings, 6602 Tage WALDYErschossen am 5. Februar 1989 von der SED

Gedenken an den letzten an der Mauer Erschossenen

http://www.tagesspiegel.de/berlin/...-golden-gate-bridge/9432424.html

 

06.02.14 12:52
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25086 Postings, 3441 Tage Lumberjack77ist da "die linke" auch so empört??

06.02.14 15:52
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11942 Postings, 5048 Tage rightwingin memoriam m.g.

michael gartenschläger - so etwas wie ein idol

 

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